Beiträge von Tom123

    Ich finde es schon wichtig, dass ein gewisses fachwissenschaftliche Niveau im Studium erreicht wird. Man muss es nicht übertreiben aber es reicht halt nicht aus den Schulstoff 1-10 zu beherrschen. Es geht darum, dass Fach als Wissenschaft wahrzunehmen. Immerhin müssen Lehrkräfte nachher auch Entscheidungen treffen, welche Inhalte im Schulunterricht aufgegriffen werden und welche nicht. Wenn ich sehe, was für fachliche Kompetenzen manche mitbringen, die dann fachfremd Mathematik unterrichten, kann das schnell zum Problem werden.

    Nunja, mit den Fakes bin ich nicht einverstanden. Ich habe m.E. keine "Fakes" als "Fakten" verkauft.

    Es waren für mich ganz normale Artikel. Wie gesagt der Artikel stand ursprünglich im Fokus. Für mich jetzt nicht unbedingt ein Querdenkerblatt.

    Vielleicht solltest du dann die Sachen bis zum Ende durchlesen bevor Du sie postet? Es geht doch hier um verschiedene Aspekte:

    a) Das RKI kann eine Impfeffektivität nicht korrekt nachweisen, da wir zu wenig und alte Zahlen haben. Das ist einfache Mathematik und keine Verschwörung.

    b) Die Impfung schützt nicht primär vor Ansteckung sondern vor den Folgen einer Infektion. Gleichzeitig reduziert sie voraussichtlich die Weitergabe des Virus und schützt wahrscheinlich in einem gewissen auch vor Ansteckung.

    c) Es ist nachvollziehbar, wenn jemand sein junges Kind nicht impfen lassen möchte. Ob das nun clever ist, ist eine andere Frage. Letztlich wird das Kind so oder so in Kontakt mit dem Virus kommen. Ob da eine Impfung nicht besser als eine Infektion ist, kann sich jeder selber überlegen. Aber wenn jemand sein Kind nicht impfen lässt, ist das für mich persönlich ok.

    Bei deinem ersten Versuch hast du versucht auf Twitter zu verlinken. Beim zweiten Versuch auf Merkur mit dem eingebetteten Twitterthread. Warum verlinkst du nicht direkt auf den Artikel beim Focus? Das Problem ist, dass du einen Aspekt herausgreifst und diesen dann interpretierst. Aber zwei Sätze später steht zu mindestens beim Merkur die Erklärung. Ähnlich war es auch beim Maskenthread. Du wirst sicherlich seriöser wahrgenommen, wenn du da etwas genauer bist.

    Das ist die Beschreibung von Impfeffektivität.

    "Geschätzte Effektivität der COVID-19-Impfungen gegenüber symptomatischer COVID-19-Erkrankung, COVID-19 assoziierter Hospitalisierung, Intensivmedizinischer Behandlung und Tod, nach Meldewoche und Altersgruppe."

    Wenn der Wert bei 0 liegt..warum sollte ich dann ein Kind zwischen 5 und 11 impfen?

    Lies doch mal einfach deine eigenen Texte. Und dann lese ein paar echte Experten und dann frage erst. Also keine Twitteruser sondern Menschen, die an einer echten Uni studiert haben und sich beruflich damit beschäftigen. Und dann kann man das diskutieren.

    Meine Frage bleibt...selbst wenn ich ein Idiot wäre ( sagt ihr mir ja eh ständig) was ist dann mit dem RKI.

    Wieso gibt es KEINE offizielle Empfehlung? Das hätte man doch machen können, wenn wir die Kinder vor diesen Krankheiten schützen wollen?

    Da sitzen doch die Experten.

    Und glaub mir es gibt deutlich " dümmere" Menschen als mich...was ist dann deine Antwort auf diese Frage...

    WARUM keine Empfehlung?

    Vielleicht solltest du dich erstmal informieren bevor du hier irgendwelchen Blödsinn postet? Du hast auch nicht nach den RKI Daten gefragt, sondern den Twitteruser verlinkt, der da eine Verschwörung wittert.

    Du erklärst uns hier seitenlang warum Masken keinen Sinn machen, hast aber noch mit mal die Grundzüge der Impfung verstanden? Es sagen fast alle Experten das gleiche. Einfach mal ein paar seriöse Quellen lesen. Dann weißt du auch, dass es schon langer nicht mehr um den Schutz vor Ansteckung geht.

    Ganz ehrlich? Du bist Landesbeamtin oder zu mindestens Angestellte. Da erwarte ich, dass man sich über solche Dinge vernünftig informiert. Wie willst du als Vertreterin des Staates agieren, wenn du dich nicht selber vernünftig informieren kannst.

    Das ist die Beschreibung von Impfeffektivität.

    "Geschätzte Effektivität der COVID-19-Impfungen gegenüber symptomatischer COVID-19-Erkrankung, COVID-19 assoziierter Hospitalisierung, Intensivmedizinischer Behandlung und Tod, nach Meldewoche und Altersgruppe."

    Wenn der Wert bei 0 liegt..warum sollte ich dann ein Kind zwischen 5 und 11 impfen?

    Das ist aber nichts der auf reißerische Titel den du verlinkt hast. Dort behauptet der User ja sogar, dass die Impfung zu mehr Coronafällen führt.

    Aber als Antwort auf deine Frage:

    Als Lehrkraft, die vielleicht solche Fragen auch mit Kindern besprechen muss, solltest du verstanden haben, dass die Impfung

    ... die Weitergabe des Virus reduziert.

    ... vor schweren Verläufen schützt.

    ... höchstwahrscheinlich vor Long-Covid schützt.

    ... dem Körper hilft eine Immunität aufzubauen.

    Das gilt vor allem, wenn ich die Lehrkraft keine Maske trägt. Dann ist die Gefahr einer Infektion nämlich besonders hoch.

    Gerne dort direkt nachlesen, bevor ich direkt wieder ein Querdenker bin.

    Sorry, aber du postest doch den Blödsinn. Das ist einfachste Mathematik. Wenn du solche Sachen Quellen hier bringst, musst du damit rechnen, dass du nicht ernst genommen wirst.

    Richtig wäre die Aussage:

    "Nach den Daten des RKI schützt eine Impfung bei 0-5 jährigen kaum vor einer Infektion."

    Ist natürlich nicht wirklich spannend, weil das nicht der Ziel der Impfung ist. Aber das verkauft sich bei Telegramm natürlich nicht so gut.

    Die Daten kommen vom RKI.

    Hast du den Text überhaupt in Ansätzen gelesen? Die Daten kommen vom RKI und der Typ kritisiert als Fake. Ich zitiere mal deinen eigenen Link:

    RKI versteckt negative Impfeffektivität!

    Interessanterweise errechnete das #RKI in dem letzten Wochenbericht, dass die #Impfeffektivität bei den Kindern zwei Wochen hintereinander bei exakt 0% liegt.

    Sie liegt aber höchstwahrscheinlich gar nicht bei 0%, sondern...

    Was möchtest du uns jetzt damit sagen?

    Es geht mir nicht um eine Begünstigung..aber es fehlt mir der positive Effekt.

    Vielleicht wäre es dann zu mindestens mal sinnvoll, solche Sachen kritisch zu hinterfragen?

    Welche fachliche Kompetenz hat denn der Twitteruser "Der subjektive Student"?

    Ansonsten ist es doch im Text erklärt. Außerdem sollte man doch erwarten, dass eine Lehrkraft einen Text kritisch lesen kann. Es behauptet doch niemand, dass der Sinn einer Impfung von Kindern primär die Verhinderung von Infektionen ist.

    Das schöne an diesem Forum war bisher, dass das Niveau einigermaßen hoch war. Müssen wir jetzt jede Querdenkerthese hier diskutieren?

    Ok, a) eine super Quelle. Ein Twitteruser regt sich darüber auf, wie das RKI angeblich die Daten gefälscht hat. Super Quelle. Du bist dir aber bewusst, dass hier ein Lehrerforum und nicht der Telegramkanal der Querdenker ist?

    b) du hast die Quelle auch komplett gelesen? Am Ende des Textes wird erklärt, warum eine negative Effektivität entstehen kann.

    c) du hast verstanden, dass der primäre Sinn der Impfung nicht (mehr) die Verhinderung von Infektionen ist?

    Man kommt nicht auf eine Intensivstation, weil man ungeimpft ist. Man kommt auf eine Intensivstation, weil man entsprechend schwer krank ist.

    Auch viele kommen nicht auf eine Intensivstation, weil sie ungeimpft sind, sondern, wenn überhaupt, weil sie entsprechend schwer krank sind.

    Die Anzahl der ungeimpften war an den Hospitalisierungen höher als ihr Anteil in der entsprechenden Alterskohorte in der Bevölkerung. Dazu haben ungeimpfte tendenziell schwere Verläufe, eine höhere Virenlast und ein höheres Risiko sich anzustecken. Da gibt es wenig zu diskutieren.

    Wenn du natürlich 18jährige ungeimpfte mit 80jährigen geimpften vergleichst, dann haben die geimpften tatsächlich ein größeres Risiko. Außerdem gilt natürlich auch, dass der Schutz vor Ansteckungen schnell abnimmt. Der Schutz vor schweren Verläufen bleibt aber relativ hoch.

    Lass sie doch ungeimpft sein, wo ist dein Problem bzw. das deiner Eltern?

    Und weil jemand irgendwelcher Propaganda auf den Leim geht (was dann natürlich dynamisch angepasst wird und immer auf diejenigen zutrifft, die nicht zu 150% auf der eigenen Linie liegen...) brauchen wir eine Impfpflicht?

    Machen wir es mal ganz einfach:

    Viele ungeimpfte => mehr Belastung von Intensivstationen und Krankenhäusern

    mehr Belastung von Intensivstationen und Krankenhäusern => unzufriedenes Personal. Das muss Mehrarbeit leisten, weil andere keinen Bock auf Impfung haben.

    Belastete Krankenhäuser und fehlendes Personal => Verschiebung von Operationen. Ich kenne selbst den Fall, wo eine dringend notwendig Knie-OP über ein Jahr verschoben wurde.

    Belastete Krankenhäuser und fehlendes Personal => Probleme mit anderen Notfällen. Wenn du einen Unfall hast, aber nicht behandelt werden kannst, weil die Krankenhäuser voll sind, hast du auch ein Probleme.

    Wenn deine Krebsuntersuchung verschoben wird, weil die Krankenhäuser überlastet sind, kann das im schlimmsten Fall auch zum Tod führen.

    Jetzt können wir natürlich einen auf Querdenker machen und sagen, dass man dann mehr Geld ins Gesundheitssystem stecken muss. Da ist sicherlich etwas wahres dran. Das löst das Problem aber nicht. Es gibt keine Leute, die Lust auf den Job haben. Es will sich dort keiner kaputt machen, nur weil, Politik und Menschen die Probleme nicht gelöst bekommen. Wer will im Krankenhaus Überstunden schieben, nur weil die FDP ihren Freedomsday zelebrieren muss?

    Und selbst wenn du eine super Bezahlung und tolle Arbeitsbedingungen schaffst, gibt es diese Menschen gar nicht. Intensivpfleger und Ärzte brauchen eine jahrelange Ausbildung. Wenn wir heute damit anfangen, haben wir vielleicht in 5 Jahren eine bessere Situation. Bei Ärzten vielleicht in 10 Jahren. D.h. natürlich nicht, dass man das nicht machen soll. Aber es löst unser Probleme heute, im Herbst oder 2023 nicht.

    Also bleiben nur wenige Option. Wer nicht geimpft ist, wird nicht behandelt. Will keiner. Dann können wir auch sagen, wer zu dick ist, wer keinen Sport treibt, wer raucht, ...

    Was schlägst du außer einer Impfpflicht vor?

    Ich bin kein Experte. Aber kann nicht auch die Grippe mittel- und längerfristige Folgen haben? Kann nicht auch die Grippe sich auf andere Organe auswirken? Bei Wikipedia zumindest liest es sich so.

    Hier gibt es ein paar Experten:

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/11…a-unterscheidet

    Grundtenor: Influenza befällt primär die Lunge

    Covid den ganzen Körper

    P.S.

    Das ist natürlich nicht auf die mildere Omikrion-Variante bezogen. Aber das Grundproblem ist das gleiche auch wenn beispielsweise die Sterblichkeit runter geht...

    Denn ich habe das Recht auf meiner Seite.

    Daher darf ICH und nur ICH aktuell selbst entscheiden.

    Nicht alles was Gesetz ist, ist auch gut. Vieles was wir an Verhalten erwarten, ist kein Gesetz.

    Außerdem hast du leider das Gesetz nicht verstanden. Selbst die FDP weist darauf hin, dass es darum geht, dass man selber Verantwortung übernimmt und entscheidet. Die FDP geht halt davon aus, dass wenn jemand mit 20 Kindern in einem engen Raum sitzt, er von alleine die Maske aufsitzt. Dafür setzt man die Maske ab, wenn man alleine im Büro sitzt. Leider überschätzt die FDP aus meiner Sicht die Kompetenz der Menschen...

    Wer von euch hat die Grippetoten beweint und dafür sein Leben so stark eingeschränkt? Wohl kaum einer...war nicht in den Medien präsent...war halt einfach so...wurde nicht drüber gesprochen.

    Können wir uns nicht wenigstens mal darauf einigen, dass Corona keine Grippe ist? Ohne Maßnahmen hat die schlimmste Grippewelle ungefähr 25.000 Menschen das Leben gekostet. Bei rund 300 Coronatoten pro Tag kommen wir schon alleine auf 100.000 Tote pro Jahr. Trotz Maßnahmen. Im Januar 2021 waren wir bei 1.000 Toten pro Tag. Trotz Maßnahmen.

    Dazu gibt es noch solche Sachen wie LongCovid. Außerdem greift Covid auch bei milden Verläufen eine Vielzahl von Organen an.

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