Beiträge von Tom123

    Ich finde es fatal, wenn ein Klassenlehrer die Fragen im Vorfeld nicht klar beantworten kann!

    ...

    Wir machen gerade mit dem Verein einige Fahrten. Die Antwort ist fast immer: Das liegt an den dann aktuellen Vorgaben und den Entscheidungen des örtlichen Gesundheitsamtes. Bei der RRV habe ich mir angewöhnt die Eltern explizit darauf hinzuweisen, dass die Versicherung nicht alles abdeckt und sie gebeten sich selber die Bedingungen anzusehen.

    Du kannst da echte Probleme bekommen, wenn Du etwas zusagst und am Ende dann GA / Versicherung / Land was anders entscheiden.

    Passt gerade zum Thema:

    https://web.de/magazine/polit…nimmt--36818188

    "Die zweite Gruppe stellen Vertreter aus dem klassischen verschwörungsideologischen Milieu dar", hat Fast beobachtet. Vorherrschend in dieser Gruppe sei das Narrativ: "Der Krieg ist die nächste Stufe nach Corona und soll uns allen Angst machen". Die Ablehnung der Nato spiele eine große Rolle, ebenso die Verherrlichung von Putin als starken Mann. "Russland wird eine symbolische Wirkung zugesprochen – ein Land, in dem man noch 'normal' sein darf", erläutert Fast.

    Alles aber mit der Einschränkungen, dass man das noch nicht genau untersucht hat ...

    Wenn Du im Vorfeld die Kostenübernahme unterschrieben hast, funktioniert das mit dem Abwälzen des Stornorisikos allerdings nicht mehr. Das wäre in der Tat etwas anders, wenn Du die Kostenübernahmeerklärung nicht unterschreibst. Spätestens dann wirst Du natürlich seitens der Schule zum Gespräch gebeten.

    Klar, aber welcher Schulleiter wird im Zweifel ein Kind zur Teilnahme "zwingen". Wenn sich die Eltern querstellen. wird man wird doch immer sagen, finden wir nicht gut aber das Kind geht in die Parallelklasse. Die Frage ist eher wie schnell man einlenkt.

    Ja, die Liste enthält schon einige Prominente, die man nicht zu den Querdenkern zählen sollte.

    Die Aussage ist ja auch nicht, dass alle, die Kinder gegen Waffenlieferungen sind, Querdenker sind. Andersrum sind viele Querdenker Pro-Russisch eingestellt. Ich kann auch sagen, dass viele Vegetarier die Grünen wählen. Aber deswegen sind nicht alle Grünen Vegetarier.

    Ich denke auch, dass die Entscheidung durchaus schwierig ist. Und ich habe auch durchaus Hochachtung vor einem Reinhard Mey und seiner Einstellung. Aber deswegen muss es nicht meine sein. Wir haben so viele Prominenten. Letztlich findest du zu jedem Thema 10 Leute, die das öffentlichkeitswirksam unterstützen...

    Schau doch bitte einfach mal in den entsprechenden Fahrtenerlass. Dort ist klar geregelt, unter welchen Umständen die Nichtteilnahme zu ermöglichen ist und wie dann im Sinne der Schulpflicht zu verfahren ist. Die Nichtteilnahme an einer mehrtägigen Fahrt ist für sich genommen noch kein Verstoß gegen die Schulpflicht.

    Wenn besondere Ausnahmefälle vorliegen, muss ich nicht teilnehmen. Das ist doch logisch. Grundsätzlich ist eine Teilnahme Pflicht. Was ist daran falsch? Wenn ich krank muss ich auch nicht zum Unterricht. Morgen werden ganz viele Kinder wegen des Zuckerfestes beurlaubt sein. Trotzdem haben wir eine Schulpflicht. Was willst du mir mit deinen Beitrag sagen? Und warum soll ich das noch mal lesen? Soll ich noch reinschreiben, wenn das Kind krank ist, muss es nicht teilnehmen?

    Da ist eine Kollegin, die das anscheinend zum ersten Mal macht und fragt wie sich Verhalten soll. Und darauf war meine Antwort bezogen. Da sagt man den Eltern, dass es eine Pflicht ist und sie bei Problemen sich mit der SL auseinandersetzen müssen. Insbesondere dann, wenn die SL auf einer Teilnahmen besteht. Da diskutiere ich als KL doch nicht über Ausnahmefälle.

    In der Praxis läuft es ganz einfach. Ich unterschreibe einfach nicht, überweise kein Geld und das Kind ist leider am Abreisetag krank. In der aktuellen Situation würde ich als Elternteil einfach darauf bestehen, dass die Schule das Stornorisiko trägt.

    Die Schulpflicht wird doch gar nicht verletzt, wenn die nicht mitfahrenden Schüler am Unterricht in einer anderen Klasse teilnehmen bzw. auf Anweisung im Homeoffice lernen.

    Wenn es in NRW eine Pflicht zur Teilnahme gibt, wird sie wohl verletzt.

    chilipaprika: Das es in der Praxis gar keine Konsequenzen hat, ist mir auch klar. Mir ging es eher um eine formale Antwort wie das zu bewerten ist.

    Jetzt bin ich hin- und hergerissen. Einerseits wäre es schon schön, wenn alle mitführen. Und auch aus Loyalität zur Schulleitung. Andererseits will ich die Eltern auch nicht zwingen.

    Du musst dir da gar keine Gedanken machen.

    "Liebe Eltern, leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Schulleitung auf einer Teilnahme besteht. Wenn Sie trotzdem nicht teilnehmen möchten, bitte ich Sie das mit unserer Schulleitung zu klären. Sie erreichen diese ... Mfg Klassenlehrkraft"

    Wo ist das Problem?

    Ich vermute mal: Am Ende wird man sie nicht zwingen können aber ein Bußgeld wegen der Missachtung der Schulpflicht verhängen können. Zu mindestens wenn es bei euch wirklich verbindlich ist...

    OT: Warum schafft es denn nicht endlich mal irgendeiner der "mächtigen Eliten", die Weltherrschaft zu erlangen? Dann haben wir vielleicht endlich unsere Ruhe. ^^

    OT: Viel spannender ist doch die Frage, warum an der Impfung die geimpften sterben damit die Eliten die Weltherrschaft erlangen. Dann stehen die ja nur den Querdenker gegenüber. Es wäre doch viel cleverer die Ungeimpften zu töten. Dann hätten es die Eliten nur noch mit Schlafschafen zu tun...

    Hm, sowas sagt aber hier doch keiner.

    Eine ernstgemeinte Frage an dich:

    Wirst du ab jetzt nur noch mit Maske unterrichten, oder wird für dich auch irgendwann die Zeit kommen, sie abzulegen? Wenn ja, wann? Was müsste passieren, dass du sie ausziehst?

    Doch. So etwas wurde hier auch geschrieben...

    Zur Frage:

    Mich stört es, wenn Menschen so tun, dass es vollkommen unproblematisch ist ohne Maske zu unterrichten.

    Persönlich mache ich es von der Situation abhängig. In der Sporthalle stehe ich gerne ohne Maske am offenen Fenster. Wenn ich dann Hilfestellung gebe oder aus anderen Gründen in die Kinder der Kinder gehe, ziehe ich die Maske auf. Gleiches in der Klasse. Bei Abstand und geöffneten Fenster nehme ich auch durchaus die Maske ab. Wenn ich rumgehe oder 1:1 mit Kindern arbeiten, trage in der Regel beide eine Maske aber mindestens ich. Die meisten Eltern finden unterstützen das auch so. Das ist für alles unproblematisch und sorgt für mehr Sicherheit. Genauso teste ich mich regelmäßig freiwillig und freue mich auch, wenn das möglichst viele Schüler machen.

    Wenn es wirklich mal Situationen gebe sollte, wo die Maske dermaßen stört, würde ich sie auch abnehmen. Aber nicht einfach nur so, weil es etwas bequemer ist. Das gleiche gilt auch für die Kinder. Die meisten bei uns haben wenig Probleme mit dem Tragen der Maske.

    Es gab mal die Idee der friedlichen Koexistenz, aber das ist deutlich mühsamer und es erfordert zumindest mal in Betracht zu ziehen, dass andere Länder eben auch Sicherheitsinteressen haben, auuch wenn man selbst damit nicht übereinstimmt. Und nein, meine Äußerungen dienen nicht der Rechtfertigung eines Angriffskrieges.

    Die Frage ist doch, wie Du das Problem dann löst. Russland überfällt die Ukraine. Niemand liefert Waffen. Wie gehen wir sonst damit um? Akzeptieren wir es einfach als neue Wirklichkeit?

    Lieber alpha,

    es ist schade, wenn Du dich deswegen zurückziehen willst. Aber ich kann nicht nachempfinden, wo Du so viel Hass siehst.

    Was Putin wirklich will, weiß keiner. Ich denke, dass als die Ukraine in den 90er ihre Atomwaffen für Sicherheitsgarantien u.a. von Russland abgegeben hat, hat niemand damit gerechnet, dass es Russland dort irgendwann einmarschiert und vor allem noch am "Brudervolk" Kriegsverbrechen verübt. Wer weiß, was die nächsten 30 Jahre bringen? Vielleicht kommt in Polen irgendwann eine nationale Regierung an die Macht, die mit Gewalt ihre Reparationsforderungen aus dem zweiten Weltkrieg durchsetzen will? Vielleicht marschiert Russland wirklich in die baltischen Staaten und dann in Polen ein? Vielleicht besetzt Russland Finnland? Letztlich muss Deutschland eine Antwort, wie man sich die Zukunft vorstellt.

    Der Vergleich mit 1914 und 1939 zeugen von einem sehr merkwürdigen Geschichtsverständnis. Wir ziehen nicht in den Krieg. Wir wollen Waffen an ein Land liefern, dass völkerrechtswidrig angegriffen wurde. Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich sicherlich, dass der Krieg bald endet. Die Frage ist nur, wie wir das am besten schaffen. Vielleicht sollten wir uns da eher mit den USA im zweiten Weltkrieg vergleichen. Hätten diese keine Waffen an die Alliierten liefern sollen? Hätte man Hitler lieber einfach machen lassen statt die Schrecken des zweiten Weltkrieges auszulösen? Natürlich ist Putin nicht Hitler. Aber wo ist die Grenze? Wir haben bisher zugeguckt. Wann sollten wir etwas machen?

    Schweizer Modell geht nicht für uns, dazu sind wir zu groß, dass stellen auch Finnland und Schweden gerade fest.

    Die Schweiz hat sich im 3. Reich und jetzt "gerettet", weil sie auf das Geld von Hitler und die Seinen und jetzt, das der Russen aufpasst. Für Deutschland also keine Lösung.

    Da bin ich bei dir. Ich will nur sagen, dass die Menschen, die jetzt keine Waffenlieferungen protestieren dann auch Alternativen liefern müssen. Wie stellen sie sich unsere Verteidigungs- bzw. Außenpolitik der nächsten Jahre vor. Mit einer maroden Bundeswehr und keiner Unterstützung unserer Alliierten werden wir kaum auf weitere Unterstützung durch sie bauen können. Also quo vadis Deutschland?

    Niemand wird das behaupten.

    Aber dass sich die aktuelle Corona Variante MEIST nur in vergleichbaren Erkältungssymptomen zeigt ist durchaus belegt. Daher EMPFINDEN viele es als Erkältung/ Grippe.

    Das es etwas " anderes" ist, wird jedem klar sein.

    Auch dass ich " sowieso" niemanden gefährde..wer kann das schon wissen.

    Man kann das Risiko minimieren, aber nicht ausschließen.

    Hast du in den letzten Jahren mal irgendwas von den Querdenkern gehört? Ich kenne persönlich eine Lehrkraft, die der Meinung ist, das sie durch die Impfung einen Chip bekommt. Ich kenne mehrere Lehrkräfte, die behaupten, dass Corona eine/die Grippe ist. Das wird auch immer nett auf den Zusammenhang hingewiesen, dass es ja seit Corona keine Grippe mehr gibt.

    Du selber hast doch hier einige wilde Theorien aufgestellt. Habe jetzt keine Lust das nachzulesen. Ich kann mich aber noch an eine Studie erinnern, die da zitiert hast, dass das Risiko gar nicht so groß. Dazu noch ein paar Links auf irgendwelche Verschwörungsmedien.

    Meist ist übrigens relativ. Da reicht es schon, wenn von 100 Erkrankten nur 49 im Krankenhaus landen. Letztlich sind sich die meisten Experten einig, dass auch in der aktuellen Variante Corona deutlich gefährlicher als die Grippe ist. Momentan sterben 200 Menschen am Tag an oder mit Corona. Das sind im Jahr 73.000. Das Vergleiche doch mal bitte mit den Grippetoten. Und dann vergleiche es mal den offiziellen laborbestätigten Grippetoten. Und dann kommen noch Long bzw. Postcovid. Und ich rede jetzt von der Grippe. Zwischen Erkältung und Grippe liegen auch noch mal Welten. Das kannst du auch nicht einfach in einen Hut werfen. An einer Erkältung sterben extrem wenig Menschen. Und wenn dann dadurch, dass man sie verschleppt und eine Herzmuskelentzündung entwickelt.

    seltsam, dass es so viele Übereinstimmungen gibt von Menschen, die gegen jegliche Maßnahmen (auch zu Hochzeiten vor über einem Jahr) gegen Corona als auch jetzt gegen Waffenlieferungen sind.

    Viele die Querdenker holen sich ihre Informationen auch aus alternativen Kanälen. Dort ist auch die russische Propaganda aktiv. Wenn ich früher RT geguckt habe, weil sie die Wahrheit über Corona erzählen. Erfahre ich jetzt die Wahrheit über die Ukraine...

    Kann ich irgendwo auch unterschreiben, dass ich dafür bin Waffen an die Ukraine zu liefern und ich es peinlich finde, wie die Bundesregierung sich momentan verhält während unsere Verbündeten viel weiter sind?

    Wir müssen mal überlegen, was wir wollen. Eine Nato mit den USA, Frankreich, England usw. Dann müssen wir auch endlich Verantwortung übernehmen.

    Einen neutralen Status wie die Schweiz. Dann müssen wir auch so handeln.

    Ein Bündnis mit Russland oder China?

    Momentan versucht Deutschland alles unter einem Hut zu bekommen. Das ist sicherlich gut, klappt aber momentan nicht mehr. Wir können nicht auf der einen Seite gemeinsame Verteidigungspolitik in der Nato propagieren und auf der anderen Seite unser eigenes Süppchen kochen. Da verstehe ich es, wenn es im Ausland nicht gut ankommt.

    Gute Besserung, Meer!

    Ich denke, du verwechselst "sinnvoll selber entscheiden" mit "meine Entscheidung ist die einzig sinnvolle".

    Es gibt eben auch die Möglichkeit, bei gleichem Infomationsstand zu unterschiedlichen Einschätzungen zu kommen. Ist das so schwer zu akzeptieren?

    Nein, das ist doch vollkommen legitim. Das Problem sind die Menschen, die immer noch glauben, dass Corona eine Erkältung ist.

    Oder die Menschen, die behaupten, dass Masken nichts bringen.

    Oder die Menschen, die glauben, dass man sich sowieso nicht infiziert.

    Wenn du mal weit zurückblätterst, findest du genau die Sachen.

    Jemand sagt: Ich trage im Unterricht keine Maske. Ich weiß, dass ich damit meine Schüler gefährde und gegen die Empfehlungen handle aber aus den und den Gründen finde ich es trotzdem sinnvoll. Dann ist es nicht meine Meinung aber sie ist verständlich.

    Wenn aber jemand sagt, ich trage keine Maske im Unterricht denn ...

    ... ich gefährde sowieso niemanden.

    ... Masken bringen nichts.

    ... Corona ist nur eine Erkältung.

    Dann ist das einfach sachlich falsch. Dann kann man nicht darüber diskutieren. Da geht es nicht mehr darum, Fakten anders zu bewerten, sondern darum alternative Fakten zu schaffen.

    Wenn am Ende jemand sagt: Ich trage keine Maske, weil mir mein eigenes Wohlbefinden wichtiger ist als der Schutz der anderen. Dann darf man doch auch wohl sagen, dass man das Verhalten scheiße findet.

    Oder sie sagen um Beispiel, derzeit dreimal geimpft und kürzlich genesen, Luftfilter, offene Fenster - ich bin derzeit maskenlos (was ich DARF), steige aber evtl wieder auf Masken um, sollte sich die Lage ändern.

    Letztlich geht es ja darum, dass man auch Rücksicht auf die anderen nehmen sollte. Es ist sicherlich auch was anderes, ob ich mit Abstand vorne bei geöffneten Fenster sitze/stehe oder ob ich gerade rumgehe und Kindern nahe komme. Im Sportunterricht setze ich die Maske auch ab, wenn ich Abstand habe. Wenn ich Hilfestellung gebe etc. setze ich sie natürlich auf. Auch die Kinder haben ein Recht, dass man auf ihre Gesundheit Rücksicht nimmt.

    Wäre ich Arschloch, würde ich sagen: Sorry, ansteckende, pubertierende Masse, bleibt mir fern! FFP2 und mein Bildungshintergund trennen uns auf ewig!

    Es hat doch keiner behauptet, dass Du ein Arschloch bist. Du sagst ja letztlich ich gehe ein Risiko bewusst ein weil die Vorteile aus meiner Sicht überwiegen. Es gibt auch Menschen, die keine Maske tragen, weil Ihnen die Infektion der Kinder egal ist.

    Oder die glauben, dass Masken keine Wirkung haben.

    Oder die sagen, dass Corona nur ein Schnupfen ist.

    Wir haben lange in Asien gelebt. In den Großstädten gehört Maske tragen nicht einfach dazu, denn die Mehrheit der Leute (vor Corona) war ohne Maske unterwegs.

    Wir waren 2018 dort auf Städte-Tour. In Tokio war es durchaus normal. Siehe auch hier:

    Von 2017: https://www.deutschlandfunkkultur.de/schutz-aus-zel…schutz-100.html

    Vielleicht ist ja auch Asien nicht überall gleich.

    Ja und nun? Also dass jetzt mit moralischen Aspekten argumentiert wird bezüglich des Maskentragens in der Schule, nun ja... Fakt ist: es ist nicht mehr verpflichtend, eine Maske zu tragen und das kann man gut oder schlecht finden, aber im Prinzip macht momentan keiner was falsch, der ohne Maske unterwegs ist.

    Es ist wie immer alles eine Abwägungssache. Jeder wird da für sich Gründe für oder gegen die Maske haben. Momentan tut man jedenfalls nichts Verbotenes, wenn man ohne Maske rumläuft.

    Ok, ich versuche es noch mal. Es gibt kein Gesetz, dass man sich nach dem Stuhlgang die Hände waschen soll, oder? Es gibt kein (direktes) Gesetz, dass ich bei einer Krankheit wie der Grippe zu Hause bleiben soll? Es gibt kein Gesetz, dass sagt, dass ich nicht mit meinem Säugling im Auto sitzen und rauchen darf. Es gibt kein Gesetz, dass Alkohol oder Zigaretten in der Schwangerschaft verbieten ...

    Hast du dir mal die Argumentation der FDP zum neuen Infektionsschutzgesetz angesehen? Es geht nicht darum, dass du keine Maske tragen sollst. Die Regierung setzt momentan darauf, dass jeder das entsprechend der aktuellen Situation sinnvoll selber entscheidet. Dass das immer nicht klappt, sieht man ja.

    Falsch ist nicht Falsch. Es gibt vieles, dass man machen darf, weil es nicht explizit verboten ist. Das heißt aber nicht, dass alle was erlaubt ist, auch gut ist. Vielleicht sollte man da auch an seine eigene Verantwortung denken. Und warum sollte man das nicht kritisieren, wenn jemand ein Verhalten zeigt, dass andere schädigt? Vielleicht sollte man öfters den Mund aufmachen? Wie handhaben wir das an der Schule? Was leben wir den Kindern vor?

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