Beiträge von Tom123

    Hier gehen ja die Schulformen wild durcheinander. Wegen mir brauchen digitale Medien an der Grundschule keine große Rolle zu spielen, sage ich als Vater ohne eigene Expertise als Grundschullehrer. Auf keinen Fall (persönliche, unprofessionelle Meinung) brauchen die SuS hier ein eigenes Endgerät.

    Bei uns kommt regelmäßig die Polizeipuppenbühne vorbei. Da wird auch nach der Mediennutzung gefragt. Facebook, Whatsapp, alles dabei. Es werden Hausaufgaben gegoogelt, Fotos gepostet, usw.. Wenn wir nicht in der Grundschule mit Medienbildung anfangen, ist es zu spät. Wir haben Erstklässler, die GTA spielen. Bei digitalen Bildung geht es nicht darum, irgendein Endgerät benutzen zu können. Es geht darum sich in einer digitalen Welt zurechtzufinden. Dazu gehört auch für eine Präsentation zu recherchieren. Informationen zu bewerten. Dazu noch die zahlreichen Möglichkeiten Endgeräte didaktisch sinnvoll einzusetzen. Matheprogramme, die Fehlermuster nach der Eingabe erkennen und entsprechende Übungsvorschläge erarbeiten. GarageBand im Musikunterricht. Alleine im DaZ-Unterricht sind solche Geräte Gold wert. Auch in Elterngesprächen hat das schon oft geholfen.

    Was sollen wir damit in einem offenen System? Ein offenes System nutzt selbstverständlich keine Speziallösungen.

    Welche Anforderungen stellst du denn an euer offenes System? Welche Merkmale muss es erfüllen? Wie bindet ihr Apple-Gerät ein?

    Und ehrlich bin ich allein hier im Thread schon die Zweite, die schreibt, es gäbe an ihrer Schule keine Probleme mit den Windows-Geräten, wohl aber mit den Apple-Geräten. Typischerweise werden nach einem Update des Betriebssystems irgendwelche Druckertreiber nicht mehr erkannt. Ich lese die Infomails nicht im Detail weil es mich ja nie betrifft.

    Also es gibt Probleme, aber weil Du sie nicht lösen musst, sind es keine Probleme? Natürlich ist es für viele Schulen ein Problem, wenn nach einem Update plötzlich der Drucker nicht mehr läuft.

    Häh? Ich besitze seit 5 Jahren ein Surface Book. Hattest du jemals eins in der Hand oder wie kommst du zu dieser Behauptung? Ferner ist das Microsoft-Pendant zum iPad Pro das Surface Pro und nicht das Surface Book. Letzteres ist ein vollwertiger Laptop, sowas wie ein MacBook, nur dass es noch dazu einen Touchscreen mit Stifteingabe hat. Ein solches Gerät gibt es gar nicht von Apple.

    Ich hatte ein Surface Book. Wir haben auch im Bekanntenkreis 3 weitere. Die Zuverlässigkeit ist allerdings eine Katastrophe. 2 Geräte mussten noch in der Garantie ausgetauscht werden. Dann noch solche Späße, wie das dass offizielle Windows Update nicht kompatible zum Surface war. Da leistet Microsoft gute Arbeit. Dazu ist mir die Akkulaufzeit und die Bedienbarkeit im Tabletmodus deutlich zu schlecht. Vor allem ist es kein Tablet. Es ist wie das Surface Pro ein Laptop mit Toucheingabe. Sowohl das Betriebssystem wie auch der Appstore sind kaum mit den Angeboten von iOS vergleichbar.

    Leistungsmäßig ist das IPad Pro auch deutlich vor dem Surface Pro. Apple sieht auch das Ipad Pro als Laptopersatz. Daher ist der Vergleich durchaus passend. Das Ipad hat aber auf der andere Seite das Problem, dass es als Laptopersatz softwaremäßig schwächelt.

    Letztlich haben beide Stärken und Schwächen. Wobei ich tatsächlich denke, dass sich das Surface als Tablet nicht durchsetzen wird. Am Ende ist die Frage, was möchte ich. Bei uns vor Ort ist übrigens ein großes Industrieunternehmen. Die nutzen zu mindestens in der Entwicklung kein Microsoft. Bekannter von mir ist in der Personaler bei einem großen Autohersteller. Er nutzt seit Jahren beruflich ein MacBook.

    Letztlich gibt es für dich Programme, die anscheinend nur auf Windows laufen. Damit ist die Sache für dich klar. Aber das keine Grundregel für alle. Für viele andere werden verschiedene Systeme in Frage kommen. Und für einige auch nur Linux oder MacOS. Letztlich muss das System zu den Anforderungen passen.

    Die Zukunft liegt ganz klar beim Convertible, nein eigentlich ist das bereits die Gegenwart, ich sehe überhaupt keinen Sinn mehr, sich ein Gerät entweder nur mit Toucheingabe oder nur mit Tastatur zu kaufen. Die Kombination hat Apple nun mal nicht.

    Bezüglich grosse Firmen: Bei einem Marktanteil von 75 % für Windows muss man die Frage nicht stellen. Bezogen auf Laptops und PCs liegt der Marktanteil bei 90 %, Apple bedient vor allem den Spass-Bereich, also Smartphones & Co. Wenn's um echte Rechenleistung geht, also im Bereich Server oder Grossforschungsanlagen, sticht nach wie vor Linux alles andere aus.

    Also ein Ipad mit Tastatur ist in vielen Bereichen mind. ebenso gut wie ein Surface Pro mit Tastatur. Die wirklich leistungsstarken Surface Geräte wie das Surface Book sind deutlich weniger transportabel als ein IPad Pro. Dazu die Frage, welche Schüler wirklich die Rechenleistung eines normales IPads beim Arbeiten ausnutzen.

    Es ist die Regel. Apple funktioniert nur dann ganz super toll, wenn alles zu 100 % auf Apple abgestimmt ist.

    Wir reden doch hier von Ipads und Apple TV? Dann geht es per HDMI an den Beamer. Ich weiß nicht, was ihr für einen Aufbau habt. Aber ich glaube, dass das in den meisten Fällen auch so gemacht wird. Man kann auch per Kabel direkt an den HDMI gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, warum es da Probleme geben sollte. Wenn man natürlich irgendwelche Bastellösungen macht, die nicht zertifiziert sind, gibt es Probleme. Ist andersrum auch nicht anders. Ihr seid ehrlich die erste Schule die gar keine Probleme mit ihren Windowsrechnen hat. Wir mehrfach im Jahr größere Probleme.

    Windows dominiert als Betriebssystem weltweit mit einem Marktanteil von etwa 75 %. Warum wird das wohl so sein? Apple spielt jenseits von Smartphones und Grundschulen einfach keine Rolle.

    Deine Statistik bezieht sich wenn nur auf Laptop und Desktopsysteme. Da war Windows vor nicht allzu langer Zeit übrigens mal bei annähernd 100%. Es wird jedes Jahr weniger. Das zeugt von Qualität. Aber wir reden ja auch gerade von Tablets. Da hat Windows einen Marktanteil von 0,05 %. Das zeugt von Qualität! Handy brauchen wir wohl nicht drüber zu reden, oder? Man kann natürlich auch mal auf den Servermarkt also bei den Profis gucken. Da hat Windows noch einen großartigen Marktanteil von einem Drittel. Aber ich gebe dir Recht, wenn du einen Laptop oder Desktoprechner kaufen willst, ist Windows das System erster Wahl.

    Bei deinen Marktanteilen haben wir wohl unterschiedliche Quellen. Ich zitiere mal aus der Wikipedia:

    Während vor den 2010er-Jahren Microsoft den gesamten Markt der Betriebssysteme dominierte, spielt das Unternehmen mittlerweile nur noch im Bereich der Personal Computer eine dominante Rolle. Allerdings sinkt der Marktanteil auch in diesem Bereich (siehe Grafik). Im Jahr 2016 lag der weltweite Anteil des Windows-Betriebssystems am großen und wachsenden Smartphone- und Tablet-Markt bei unter 2 Prozent; im Bereich der Server kam Windows weltweit nur noch auf einen Anteil von rund einem Drittel, hinter dem am weitesten verbreiteten Server-Betriebssystem Linux und noch knapp vor den ähnlich weit verbreiteten Unix-Systemen.

    In der Grafik ist Windows in PC-Markt bei 75%. Alles andere hätte mich auch sehr gewundert. Natürlich bezogen auf Deutschland. https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft…kapitalisierung

    Bei euch in der Schweiz ist Windows wohl nur noch bei 65%. https://de.statista.com/statistik/date…in-der-schweiz/

    Wohlgemerkt im PC-Bereich.

    Für mich ist entscheidend, ob sich so ein Arbeitsmittel transparent in meinen Unterricht einbinden lässt oder nicht.

    Genau, deswegen haben wir uns an der Stelle auch für die Dokumentenkamera entschieden. Bei uns gab es andere Gründe. Am Aufstellungsort gibt es kein WLAN und wird es auch keines geben. Dazu brauchen wir nur eine stationäre Lösung. Dazu war die Möglichkeit eines Livestreams gewünscht.

    Wo schrieb ich das? Wo ging es um „dabei sein"?

    Das finde ich nach wie vor nicht so schön, wie vorne zu stehen und etwas zu zeigen.

    Dann habt ihr wohl das Falsche gekauft. Was hilft uns diese Erkenntnis denn jetzt?

    Warum? Ich bin weder Apple-Jünger noch Hater. Wir setzen die Systeme ein, die uns an der Stelle den meisten Gewinn bringen. Hier war eine Dokumentenkamera gewünscht, da es um ein rein stationäre Lösung ging.

    Stimmt, das ist viel besser als dass die Kinder 'rumgehen, um gegenseitig ihre Gebäude anzuschauen.

    Du denkst viel zu eingeschränkt. Es gibt viele Situationen, wo das Tablet besser ist. Beispielsweise wenn ich den Baufortschritt dokumentieren möchte. Oder wenn ich zwei Bilder zum Vergleich gleichzeitig zeigen. Oder wenn wir gerade Corona haben und die Kinder am Platz ohne Maske sitzen können, beim Rumgehen aber alle die Maske bräuchten. Oder wenn du eine zweite Klasse hast, der es schwer fällt sich beim rumgehen zu konzentrieren. Letztlich bietet das IPad einen Mehrwert. Ob man ihn nutzt oder nicht, muss man dann in jeder Situation überlegen.

    Also wenn ich dich richtig verstehe laufen bei euch die Windowssysteme ohne Probleme, die Apple Geräte aber nicht. Dann verstehe ich deine Argumentation. Das ist allerdings ein sehr seltener Fall.

    Du hattest gefragt, was für Vorteile IPads haben. Ich habe dir einige Vorteile genannt. Es hat keiner vorgeschlagen, dass ihr die alten Geräte nun wegschmeißt. Es geht nur darum, dass der Einsatz von IPads Vorteile gegenüber klassischen Lösungen hat. Das mag bei euch nicht der Fall sein, ist aber für viele andere Schulen spannend. Zu mindestens bei der Neuanschaffung von Geräten sind daher IPads eine gute Alternative.

    Kinder sind nicht "nahezu immun" gegen Covid-19, die Infektion verläuft lediglich in den meisten Fällen symptomlos und erfreulicherweise wohl (Einschränkung, da Spätfolgen/Langzeitfolgen sich erst noch zeigen müssen, wie bei uns Erwachsenen ) auch meist ohne schwere Folgeschäden bei ihnen zu hinterlassen.

    Es gibt auch Studien aus Amerika, das selbst bei symptomlosen Verlauf der Infektion anschließend bei verschiedenen Organen Gewebeschäden bei Kindern festgestellt wurden. Ob diese dauerhaft sind oder nicht, kann man nicht beurteilen.

    Wir haben jetzt eine neue Dokumentenkamera bekommen. Elmo L-12W. Tolles Teil. Aber das Ding kostet mehr als ein IPad inklusive Halterung. Uns es kann selbst in dem Bereich Dokumente darstellen deutlich weniger.

    Zwei Einsatzbeispiele:

    1. Aus einem Buch sollen verschiedene Situationen gezeigt werden. Die Seite wird abfotografiert. Dann am Ipad schnell zurechtgeschnitten. Fertig. Ich könnte auch schnell mehrere Fotos machen.

    2. Heute: Gruppenarbeit Stadt aus Würfelgebäuden. Ich gehe während der Arbeitsphase rum und mache Fotos der Ergebnisse. Die wurden anschließend von den Gruppen präsentiert.

    O.Meier schrieb, dass er/sie vorne stehen muss, damit man dabei ist. Nein, das muss man nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Ich kann mit dem IPad vorne stehen und immer noch an der Tafel zeigen, was ich möchte. Ich kann stehen, ich kann sitzen. ich kann aber auch irgendwo Mitten im Raum sein. Welche Gruppe hat das höchste Gebäude gebaut? Ich komme eben und mache ein Foto. Es gibt zahlreiche Situationen, da ist es super, dass ich einfach mal ganz hinten stehen kann.

    Und noch besser: Ich kann das IPad einfach mal einem Schüler in die Hand drücken. Selbst Grundschulkinder kommen damit super klar.

    Probleme gibt es anscheinend überall, ich stelle fest, es gibt Apfelliebhaber und Apfelhasser (und für Tablets etc. benötige ich eine Brille)

    Ich vermute, dass die meisten weder das eine sind noch das andere. Ich nutze Privat Windows. Ein Mac kam bisher nicht wirklich in Frage. Ich habe aber auch ein privates IPad, dass ich auch dienstlich nutze. In der Schule werden wir in Zukunft auch beides nutzen. Das Ziel muss ja sein, sich aus beiden Bereichen das beste / das sinnvollste herauszuholen. Ich schleppe meine Laptop nicht mit in die Schule. Viel zu groß. Aber mein IPad. Ich schreibe am IPad keine langen Texte oder erstelle Arbeitsblätter. Dafür habe ich den PC und über die Cloud ist es wunderbar einfach Sachen auszutauschen.

    Welches Konzept steckte denn dahinter? Kaufen und kucken lassen, was so geht, ist jedenfalls keines.

    In Nds. brauchst du ein Medienkonzept, dass idealerweise jedes Jahr fortgeführt. Entsprechend gab es auch ein Konzept im Unterricht eingesetzt werden sollen. Wir haben auch 3 verschiedene Varianten im Einsatz gehabt. Einen festen Computerraum, wo man mit der Klasse komplett reingeht um Beispielsweise etwas zu recherchieren oder bestimmte Programme zu nutzen, Klassencomputer an denen einzelne Kinder arbeiten konnten und später Rechner für die digitalen Whiteboards.

    Damit die Lehrerinnen die Laptops in die Klassenräume schleppen, weil die PCs eh nicht funktionieren?

    Bei dem Aspekt der Wartung hast du sicherlich Recht. Aber Windows-PC neigen auch zu Problemen. Wir haben PCs, die von der EDV gewartet werden. Das ist für Grundschulen ein Problem. Wenn etwas nicht läuft, muss ich anrufen und irgendwann kommt jemand. Solange kann ich es nicht nutzen. Wir haben auch PCs, die von uns selber administriert wird. Die EDV kommt zwar trotzdem, wenn wir sie brauchen aber wir können vieles selber machen. Mein PC ist sicherlich fast optimal gewartet und ich habe auch durchaus Ahnung von dem, was ich da mache. Trotzdem habe ich 3-4 im Jahr größere Probleme. Wenn in jedem Klassenzimmer ein PC steht, fängt das Problem schon damit an, dass sich keiner zuständig fühlt. PC läuft nicht. Ich ärgere mich, mache aber nichts. Der nächste ärgert sich wieder.

    Dazu kommt auch, dass selbst bei optimaler Wartung durch Profis sich nicht alle Probleme lösen lassen. Wir haben mit den digitalen Whiteboards Probleme, die die städtische EDV nicht lösen kann. Die Whiteboards fachgerecht auf und abbauen kann bei uns nur eine Firma. Die Stadt und andere Firmen haben es versucht und sind gescheitert. Wir haben schon Probleme gehabt, die selbst die Fachfirmen erklären können. Beispielsweise mögen die Whiteboards es nicht, wenn sie an den "falschen" USB-Port angeschlossen werden. Die Firma kann es nicht erklären. Der Hersteller sagt, dass es das Problem nicht gibt. Wir haben aktuelle Software von irgendwelchen Verlagen, die man nur mit Tricks zum laufen bekommt. Wir haben ein Matheprogramm, dass sich auf bestimmten Rechner nicht starten lässt, weil es sich (wahrscheinlich) mit dem Grafikkartentreiber nicht verträgt.

    Dazu kommt das Problem, dass wenn die PCs von uns selber gewartet werden, irgendwelche Typen dann gerne da Programme installieren, die einem nachher alles kaputt machen.

    Da ist Apple einfach besser. Es läuft fast immer. Treiberkonflikte etc. gibt es eigentlich nicht. Apple mit Apple klappt auch fast immer Problemlos. Ich habe noch nie Probleme gehabt, mich mit einem Apple-TV zu verbinden.

    Auch wir haben uns gegen IPads entschieden, unsere lokalen Grundschulen dafür. Vielleicht ist das der Unterschied?

    Ich denke durchaus, dass es für Grundschulen vor allem interessant ist, dass es bei den IPads viele Möglichkeiten gibt sie relativ einfach und anwenderfreundlich einzusetzen. Im Gegensatz dazu haben weiterführende Schulen vielleicht einer bestimmte Software, die sie unbedingt nutzen wollen.

    Genau das hatte ich vor, das Ergebnis kannst du am Anfang des Threads lesen. Unterm Strich funktionierte nichts.

    Ja, aber das waren deine Erfahrungen. Andere Menschen machen andere Erfahrungen. Du erwartest, dass du ein neues Gerät bekommst, dich damit nicht auseinandersetzt es aber auf Anhieb alle funktioniert. Du kommst mit euren Rechnern anscheinend besser klar. Ist ja auch Legitim. Der neue Kollege, der bisher nur mit Apple gearbeitet hat, sieht es anders.

    Was an der Präsentation auf dem iPad schlechter läuft, hatte erklärt.

    Das ist der Punkt. Konzeptlos, unzuverlässig, nutzlos. Also stehen die Rechner nur noch ’rum, es gibt ja jetzt iPads. Da ist die Steuerzahlerin in mir etwas enttäuscht.

    Und ich hatte dir erklärt, was ich an den IPads besser finde. Es ist ja ok, dass du lieber mit einem festen Rechner arbeitest. Aber deswegen müssen davon ja nicht alle überzeugt sein. Spätestens wenn du mal eben ein paar Schülerergebnisse an die Tafel werfen möchtest, ist die IPad Lösung deutlich überlegen.

    Wieso glaubst du, dass die Anschaffung von PCs konzeptlos ist? Das erste IPad erschien 2010. Da waren viele von uns schon im Schuldienst. Damals waren Rechner sicherlich absolut sinnvoll. Jetzt haben wir das 2021. Auch neue Medien entwickeln sich weiter. Inzwischen kann das IPad die bessere Wahl sein. Ob das so ist, muss ja jede Schule für sich entscheiden. Aber es gibt durchaus eine ganze Reihe von guten Argumenten für das eine wie das andere. Wenn ich deiner Argumentation folgen, wären auch Laptops für die Lehrkräfte sinnvoll, weil ja schon PCs in den Räumen stehen.

    Heute morgen, Raum 1: Stift hat beim Schreiben Aussetzer

    Raum 2: Tafel möchte beim Hochfahren ein Update installieren. Die Schüler schreiben einen Test, also habe ich Zeit dafür. Danach geht Windows nicht mehr.

    Bisher alle Tafeln: Klickst du neue (leere) Seite, resettet sich die Stiftdicke und ähnliche Späße (Stadarddicke ist leider schlecht zu lesen).

    Das ist genau das Problem, das du löst wenn du ein eigenes Gerät hast. Unsere Tafeln haben alle HDMI-Eingang oder Apple TV. Ich schließe mein IPad an und kann arbeiten.

    Die Frage, die ich aber stellen möchte ist, was die Menschen, die die iPads gekauft haben, denn dachten, was damit passieren soll. Wofür wurden die angeschafft?

    Ich habe doch schon Beispiele geschrieben, wie man das IPad sinnvoll einsetzen kann. Auch für Präsentationen kann man es sinnvoll einsetzen. Du findest es nicht sinnvoll. Andere schon. Wir haben einen Multifunktionsraum mit Beamer, Rechner und Apple-TV. Wenn ich den Raum nutze, nutze ich mein IPad. Warum? Weil ich nie weiß, was mit dem Rechner ist. Ob es alles richtig läuft. Ob Updates anstehen ... Bei meinem IPad weiß ich wie ich es hinbekomme. Einfach mit dem Apple TV verbinden und gut ist. Andere werden lieber den PC nutzen.

    Man spielt mit den benannten Unehrlichkeiten keinen "Querdenkern" in die Karten sondern verunsichert z. B. junge und eher bildungsfernen Frauen, die sich wirklich Sorgen machen.

    Welche Unehrlichkeiten? Du behauptest, dass Nebenwirkungen z.T. nicht erfasst werden. Das stimmt in Deutschland einfach nicht. Sowohl über die App als auch in der Regel bei den Folgeimpfungen wirst du gebeten über alle Nebenwirkungen zu berichten. Was soll man denn noch machen? Bei jedem zu Hause anrufen.

    Es geht nicht darum, dass man nicht über Nebenwirkungen diskutieren soll. Das ist sicherlich sinnvoll. Es geht um deine Behauptung, dass Nebenwirkungen systematisch verheimlicht werden. Das ist einfach nicht der Fall. Im Gegenteil versucht man alle Nebenwirkungen systematisch zu erfassen.

    Antimon hatte doch gar nicht behauptet, dass das PEI das nicht ernst nehmen würde, wie kommst du also darauf?

    Das ist nicht der Punkt, das wissen alle. Das Problem ist die Unehrlichkeit. Es gibt Nebenwirkungen und einige davon werden offenbar weder sauber dokumentiert noch wirklich ernst genommen. Das geht bei einem Impfstoff wirklich gar nicht.

    Der Austausch ist doch gut. Aber zu mindestens aus meiner Sicht wird gerade alles mögliche getan, um Nebenwirkungen zu erfassen. Bei keiner anderen Impfung wurde ich so intensiv nach Nebenwirkungen gefragt, wie bei der Corona-Impfung. Im Impfzentrum hingen überall die Plakate zur App rum. Bei der Zweitimpfung wurde ich nach Problemen bei der Erstimpfung gefragt. Ich sehe momentan keine Anhaltspunkte dafür, dass Nebenwirkungen nicht dokumentiert oder nicht ernst genommen wird. Wenn man solche Behauptungen unbegründet in den Raum stellt, spielt man den Querdenkern in die Karten.

    Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie man Geräte addiert, hat niemand geschrieben, dass man ein iPad nicht mit einem Beamer nutzen kann. Allerdings nicht gleich gut. Die Rechner stehen nun mal in den Klassenräumen, ein iPad für ein schlechteres Präsentationserlebnis zusätzlich dort 'reinzutragen, ergibt wenig Sinn.

    Das ist aber deine Einschätzung. Andere werden lieber mit dem Ipad arbeiten. Letztlich ist in der Regel ja auch die Frage ob Ipad oder Rechner und nicht Ipad plus Rechner.

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