Beiträge von Tom123

    Wow, echt nicht?! Brauchst du die privat nicht auch manchmal?

    Ich hatte das früher alles zu Hause. Irgendwann habe ich mich daran gewöhnt alles nur noch in der Schule auszudrucken. Parallel bin ich angefangen möglichst viel digital zu machen. Irgendwann ging dann der Drucker kaputt und ich habe keinen neuen angeschafft. Private Ausdrucke habe ich vielleicht 3-4 mal im Jahr. Der letzte war der Termin beim Impfzentrum und den Zettel durfte ich in der Schule netterweise ausdrucken. Man kann unwahrscheinlich viel digital machen, wenn man es versucht.

    Ja, stimmt, sehe ich auch so.

    Und nein, ein Klassenraum ist zwar eine Stelle, an der ich Arbeit verrichte, die dann auch zu meinem Dienst gehört, ABER ein Arbeitsplatz, womöglich entsprechend der gängigen Vorgaben, ist dort für mich nicht eingerichtet.

    Letztlich geht es doch darum, dass Schulen sehr unterschiedlich ausgestattet sind. Aber gerade im Grundschulbereich kenne ich es, dass durchaus viele Kollegen in ihrem Klassenzimmer gerne arbeiten. Mein Klassenzimmer ist auch perfekt ausgestattet. PC, Drucker, Internet, Schränke für eigene Materialien, etc.. Dazu habe ich in der Schule unsere ganzen Materialien und Lernmittel vor Ort. Zu Hause habe weder Drucker noch Scanner noch Laminiergerät. Natürlich weiß ich auch, dass wir privilegiert sind und andere Schulen schlechter ausgestattet sind. Aber zu mindestens bei uns im Landkreis sind die meisten Grundschulen ähnlich gut aufgestellt.

    Sonntags in die Schule zu wollen, ist für mich echt ein nachrangiges Problem, solange wir unsere Arbeit ohne Arbeitsplatz erledigen sollen.

    Es gibt sogar Lehrkräfte, die in der Schule einen Arbeitsplatz haben. Gerade Grundschullehrkräfte haben oft einen eigenen Klassenraum und dort Material gelagert. Dann arbeitet man auch nach Dienstschluss noch im Klassenraum.

    Kennt jemand diese Argumentation? Ist das wirklich so?!

    Letztlich ist eine Absprache zwischen der SL und dem Schulträger. Wenn der Schulträger sagt, dass Lehrkräfte keine Schlüssel bekommen sollen, muss die SL halt sagen, dass der Schulträger dann andere Möglichkeiten schaffen muss. Ich habe die Diskussion damals während des Studiums als PM miterlebt. Am Ende war der Hausmeister dann bis 20:00 Uhr auf Bereitschaft ...

    Interessant wird es werden, wenn das Thema "Rückgabe von Grundrechten" auch in Schulen ankommt und Geimpfte zB nicht mehr mit in Quarantäne müssen. Dann muss man natürlich mitteilen - und unter Umständen auch nachweisen - dass man geimpft ist. Oder wenn irgendwann wieder Fahrten stattfinden, aber bestimmte Unterkünfte, Länder oder Ziele nur Geimpfte rein lassen.

    Auch in den nächsten Jahren kommen noch spannende Probleme auf uns zu...

    Wo ist das Problem? Du weißt gegenüber dem Gesundheitsamt nach, dass du vollständig geimpft bist und musst nicht mehr in Quarantäne. Problem gelöst.

    Wer sich nicht impfen lassen konnte/wollte, geht weiterhin in Quarantäne.

    Spannend wird höchstens die Frage, ob nicht doch irgendwann eine Impfpflicht kommt.

    Sonntag gibt es in der Regel keine anderen Kollegen, die auch kopieren können. Man kann sich im Kopierraum ausbreiten. Und vor allem ich habe Zeit. Dafür gehe ich lieber Freitags etwas früher los, da ich nachmittags meist unterwegs bin (also vor Corona).

    Das ist doch gerade das Schön an unserem Beruf. Man kann viele Sachen zeitlich flexibel machen.

    Ich weiß nicht, was O.Meier für Probleme hat. Wenn meine Schulleitung mich fragen würde, warum ich die Kopien nicht Sonntags mache, würde ich einmal laut lachen. Wer kommt denn auf solche Ideen? Wenn wirklich irgendwo die SL so bekloppt ist, dann muss man den mal deutlich machen, was akzeptabel ist und was nicht. Ich meine die meisten von uns sind Beamte oder zu mindestens angestellte im Öffentlichen Dienst. Da kann man durchaus den Arbeitgeber auf die rechtlichen Rahmenbedingungen hinweisen.

    Leider ja, auch wenn das RKI das ausdrücklich bestätigt, was ich sage, dass bei Kontakt über 10 Minuten (und das ist Unterricht nunmal und viele Aerosole sind in geschlossenen Räumen auch zu erwarten, deutlich sagt, dass dann eben auch FFP2 nicht vor der Definition als K1 schützt.

    Wahrscheinlich zählen Klassen nicht zu Räumen "mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole". Wir lüften doch immer so schön ...

    Ich weiß aber tatsächlich von unserem Gesundheitsamt, dass ihr größtes Problem mit den ffp2 Masken ist, dass Laien die nicht korrekt und auch nicht konsequent genug tragen.

    Ja, das ist die Ausnahme und eigentlich seit B117 nicht mehr richtig und haben diverse Bundesländer auch anders in den Quarantäne-Verordnungen stehen

    Auch bei uns gab es die Regel. Aktuell kann ich es nicht sagen. Aber grundsätzlich bieten ffp2-Maske bereits einen ausgezeichneten Schutz. Das Problem sind in der Regel nicht die Masken. Sondern, dass sie falsch oder auch nicht konsequent getragen werden. Tatsächlich sind auch im Krankenhaus die Schutzmaßnahmen gegen Aerosole oft nicht viel anders.

    In den meisten Bereichen in den Covid-Patienten behandelt werden, gibt es keine Belüftungsanlagen mit Unterdruck. Solche Bereiche stehen nur begrenzt zur Verfügung. Der Hauptschutz gegen Aerosole/Tröpfchen im Krankenhaus ist tatsächlich auch die ffp2/ffp3-Maske. Oft ergänzt um ein Visier. Und grundsätzlich schützt diese Kombination auch gut. Aber man muss ja nur mal sehenden Auges durch die Schule gehen. Die Hälfte der Kollegen trägt die Maske nicht richtig, viele nehmen die Maske gerne mal ab. Eine Kollegin nimmt sie immer ab und kommt mir dann nahe, weil sie mir etwas zuflüstern möchte ...

    Ich weiß gerade nicht, in welchem Bundesland du bist. In Niedersachsen erhalten GS-Leitungen je nach Größe der Schule auch A13/A13Z/A14 und können als DezernentInnen auch A15 erreichen. Daneben existieren weitere A13/A14-Stellen in der Behörde. Entwicklungsmöglichkeiten gibt es durchaus genug.

    Ich weiß nicht, wo du in Niedersachsen bist, aber fast alle Grundschulleiter bekommen A13. Und das ist im Vergleich zu einem Förderschullehrer oder Gymnasiallehrer deutlich zu wenig. Ich kenne eine einzige vierzügige Grundschule mit einer A14-Stelle. Sie war (ist?) lange Zeit die einzige in unserem Regierungsbezirk.

    Sie sind allesamt noch nicht lange auf dem Markt und habe Zulassungen erhalten, die normalerweise nicht ohne Grund viele Jahre ins Land gehen lassen.

    Das ist wieder sehr platt. Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum die Impfstoffentwicklung oft lange dauert, die überhaupt keinen Vorteil haben. Man kann damit anfangen, dass man bei Corona schon mehr Grundlagen hatte. Man würde auch andere Impfstoffe heutzutage schneller entwickeln als vor 10 Jahren.

    Dann ist die Entwicklung mit viel Bürokratie verbunden. Da hat man bei Covid Anträge schneller bearbeitet oder mit dem Rolling Review Verfahren die Zeit besser ausgenutzt.

    Bei vielen Impfstoffen ist das erste große Problem, die Finanzierung der Forschung. Dieses Mal stand sowohl Geld als auch personelle Ressourcen nahezu unbegrenzt zur Verfügung. Normalerweise arbeitet ein kleines Team an der Erforschung eines Impfstoffes. Dieses Mal haben die großen Pharmaunternehmen ihre gesamten Ressourcen daran gesetzt. Insgesamt ist man ein viel größeres finanzielles Risiko eingegangen.

    Durch die Mrd. insbesondere aus den USA hat man Produktion frühzeitig hochgefahren. Das Risiko würde kein Unternehmen bei normalen Impfstoffen eingehen.

    Durch die Pandemie gab es viele Freiwillige für die Studien. Außerdem konnten die Studien früh abgeschlossen werden, da sich "genug" in der Kontrollgruppe infiziert haben. Normalerweise dauert es Monate bis eine Studie durchgeführt werden kann.

    Die berüchtigten Langzeitschäden gibt es übrigens bei Impfungen in der Regel nicht. Die tauchen auf, wenn du ein Medikament über einen längeren Zeitraum nimmst. Wenn du ein Impfstoff einmal nimmst, ist es sehr unwahrscheinlich, dass nach 2 Jahren plötzlich Langzeitschäden auftreten.

    Am Ende gibt es natürlich Aspekte, wo man ein größeres Risiko eingeht. Die meisten Aspekte, warum man so schnell fertig ist, sind aber vollkommen unproblematisch.

    P.S. An den Studien für die Coronaimpfstoffe haben übrigens extrem viele Personen teilgenommen. Bei anderen Impfstoffen/Medikamenten sind diese oft deutlich kleiner.

    Schlussendlich sind alle mit dieser angedachten "Impfkombination" Betatester, da es auch durch die WHO noch keinerlei verlässliche Daten gibt, wie sich eine Kombination aus konventionellen Impfstoffen und mRNA-Impfstoffen auswirkt.

    Wir wissen, dass wir nichts wissen im Moment. ;)

    Es fehlen entsprechende Studien aber das heißt nicht, dass wir nichts wissen. Wir wissen sehr viel über Impfungen und wie sie funktionieren. Grundsätzlich wissen wir auch, wo Gefahren sind und wie gefährlich etwas ist. Und aufgrund dessen können wir sagen, dass eine Impfkombination wahrscheinlich unproblematisch ist.

    Und warumsollte eine zukünftige Lehrkraft ihre Berufslaufbahn nicht nach der Bezahlung planen? Weil es ja ein sozialer Beruf ist und es da immer ein bisschen anrüchig ist, die Bezahlung ins Spiel zu bringen?

    Ich glaube für die Mehrheit ist die Frage wichtiger, was ich machen möchte. Ob ich an einer Grundschule oder einem Gymnasium oder an einer Förderschule oder ...

    ist doch ein großer Unterschied. Letztlich spielt die Bezahlung natürlich eine Rolle, aber ich würde beispielsweise nie an die Förderschule wollen.

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