Beiträge von Tom123

    In NRW gab es mal so einen Dienst. Da konnte man Übersetzer anfordern. Das war aber ziemlich teuer und sie stehen nach meinen Kenntnissen inzwischen aus finanziellen Gründen nicht mehr zur Verfügung. (Es gab kürzlich mal eine Email dazu.)

    In Niedersachsen gibt es das auch noch. Sogar mit Gebärdensprache. Allerdings nicht wie von Palim gewünscht mit schulischer / schulrechtlicher Expertise. Die kommen dann tatsächlich nur zum Übersetzen. Und müssen natürlich angefordert werden und Zeit haben und ...

    Man kann in einem öffentlichen Forum nicht anderen Leuten verbieten, sich auf einen zu beziehen.
    Man kann aber selbst aufhören, diese Leute zu zitieren und anzusprechen. Vielleicht selbst die ignore-List benutzen. Vielleicht führt es zum selben Ziel, vielleicht nicht, aber zumindest zur eigenen inneren Ruhe.

    Sie kann sich gerne beziehen. Sie unterstellt mir aber ständig irgendwelche Aussagen oder Meinungen, die ich nicht gemacht habe. Und das nicht in einem Forum sondern allgemein verboten bzw. sogar strafbar.

    Sie kann ja gerne schreiben, was ihre Meinung ist oder inhaltlich dazu Stellung nehmen. Aber sie braucht nicht zu schreiben, was angeblich meine Meinung ist und mich da in ein falsches Licht stellen.

    Ich denke, dass jeder hier das Recht hat, nicht von anderen falsch dargestellt zu werden. Ich bin ja bisher davon ausgegangen, dass das ein Kommunikationsproblem und kein bösartige Absicht ist. Aber wenn jemand nach etlichen Ansprachen nicht reagiert, muss man sich schon fragen, was das soll.

    Ei machen die Einschulunguntersuchungen und da kann anscheinend jedes Amt sich selbst aufstellen. Deins ist also nicht wie meines. Weiter Untersuchungen kenne ich nur bei Schulpflichtsverletzungen…

    Die Arbeitsgrundlage der Gesundheitsämter sind die Gesetze auf Landesebene. Grundsätzlich regeln sie auch die Schuleingangsuntersuchungen. Wenn aber nun mal kein Personal da ist, ist es keines da. Dann sind Gesundheitsämter Ansprechpartner der Schulen bei medizinischen Fragen. Beispielsweise bei den ersten Coronafällen, haben wir diese an das örtliche GA gemeldet und dieses hat die Maßnahmen festgelegt.
    Auch bei anderen medizinischen Fragen ist es Ansprechpartner der Schulen in Niedersachsen. Teilweise hast du auch Meldepflichten. Bestimmte Krankheiten müssen an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet werden.
    Ich habe im anderen Thread geschrieben, dass wir ein Kind mit einer extremen Erdnussallergie gehabt haben. Da hat das örtliche Gesundheitsamt Vorschläge zur Umsetzung gemacht.
    Grundsätzlich kannst Du auch das GA kontaktieren, wenn es darum geht, wie ein Injektor zu benutzen ist. Da ist aber meist der behandelnde Arzt der bessere Ansprechpartner. Aber offiziell ist es für uns da.
    Problem ist nur, dass die so einen Personalmangel haben, dass sie bei uns noch nicht mal für alle Kinder die Schuleingangsuntersuchung schaffen.
    Beim Förderverfahren ist das GA auch nicht dabei. Es gibt auch keinen Grund. Es ist für Infektionsschutz und für medizinischen Fragen da. Beim Förderverfahren liegen in der Regel Diagnosen etc. der behandelten Fachärzte vor.

    Die ja aber allein für die Grundversorgung an der Schule sind. 2 Stunden pro Woche für alle Kinder mit irgendwelchen Auffälligkeiten, Prävention, Überprüfungen, Förderung, Elterngespräche … und wenn die Kraft ausfällt, steht die Schule ohne Versorgung und muss selbst sehen, wie sie es macht. Ja, ich kann das, ich mache das auch, aber es ist zu Lasten der Lehrkräfte der Regelschule und der Kinder+Eltern schlecht organisiert. Genau darum wäre eine zentrale Stelle sinnvoll, da sie immer für alle zeitnah erreichbar wäre und die einzige Grundversorgung für anderes bleibt.

    Es gibt zig Stellen, die voneinander unabhängig agieren müssen, da es verschiedene Geldgeber und Vorgaben gibt, die nicht landesweit abgestimmt sind.

    Ich rede nicht von der Grundversorgung. Es gibt Förderzentren und das RZI. Das RZI wäre am Ende für fast alle deiner Fragen zuständig. Der Ablauf ist, dass erstmal die sonderpädagogische Grundversorgung an den Schulen mit den Lehrkräften das Kind betreut. Ist das nicht möglich oder gibt es weitere Fragen, wendet man sich an das Förderzentrum oder das RZI. Und da geht es genau darum, dass man nicht alles wissen kann. Wenn die sonderpädagogische Grundversorgung überfordert ist, fragt sie bei ihrem zugeordneten Förderzentrum nach. Wenn die auch keine Expertise haben, gibt es das RZI. Alles was Du schreibst, Fragen nach dem Nachteilsausgleich, rechtliche Vorgaben, Besonderenheiten der Erkrankungen etc. beantwortet das RZI sofern keine rein medizinischen Fragen sind. Ggf. vermittelt das RZI auch Experten. Wir hatten Kinder mit dem Förderschwerpunkt Hören. Da kam dann regelmäßig jemand vom LBZH aus Oldenburg. Das war echt gut.

    Welche Schulbegleitungen?

    Diese werden mit außerschulische Diagnosen von Eltern beim JA/Sozialamt beantragt. Das ist doch von Schulen unabhängig und hat auch erst Mal keinen Einfluss auf die Gestaltung des Unterrichts, Nachteilsausgleiche o.a.

    Du hast nach pflegerischen Tätigkeiten gefragt. Du machst als Lehrkraft im Grundsatz keine pflegerischen Tätigkeiten. Welche pflegerischen Tätigkeiten notwendig sind und wie diese durchzuführen sind, wird grundsätzlich über die Schulbegleitungen geklärt.

    Für die meisten Lehrkräfte würden sicher die allgemeinen Infos ausreichen, für spezielle Fälle könnte es dann Beratungstermine oder ein Ticketsystem geben.

    ....

    Man kann nicht alles wissen. Warum kann es dann nicht entsprechende Unterstützung durch das Land geben?

    Und wenn es diese nicht zentral geben soll, können wir auch an jeder Schule eine halbe Stelle zur Koordination der Inklusion einrichten. Dann könnten sich Lehrkräfte darauf spezialisieren und ihren Kolleg:innen den Rücken frei halten - nicht für die Förderung, sondern für das Einholen von Informationen, Beratung, etc.

    Genau das gibt es in Nds. Das sind die RZI. Du / deine SL kannst dort eine Anfrage stellen und bekommt einen Termin. Leider sind die halt total überlaufen und man wartet manchmal Ewigkeiten.
    Die Stelle an der Schule gibt es auch schon. Das sind die Förderschullehrkräfte im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung. Sie sind der erste Ansprechpartner und müssten dann auch weitervermitteln, wenn sie selbst an ihre Grenzen stoßen.

    Und einmal mehr, Tom123 , habe ich den Eindruck, dass du nicht verstanden hast, worüber ich schreibe und was ich mir erhoffe, was mir den Alltag erleichtern und mir den Rücken stärken und meine Arbeitszeit reduzieren würde.
    Wie viele FoBi hast du absolviert hinsichtlich ADHS, Mutismus, Autismus, …?

    ADHS und Autismus hatte ich mehrere. In meiner letzten Klasse hatte ich einen Autisten und war in den Genuss gekommen die Unterstützung des Autismuszentrum zu bekommen. War nicht wirklich hilfreich. Viel heiße Luft, die man nicht umsetzen konnte. Die Dame hatte nur ihr Kind im Blick aber nicht die Realität an den Schulen. Kinder mit Mutismus hatten wir an der Schule aber ich selbst noch kein Kind damit gehabt. Wäre aber bestimmt auch mal eine spannende Fortbildung.

    Ich hatte geschrieben, dass ich bei dir bin, weil ich deine Forderungen verstehe und mir diese Unterstützungen oft viel zu oft fehlen. Aber nicht weil sie strukturell nicht vorhanden sind sondern weil sie überlastet sind. Aus meiner Sicht sind wir in der Theorie gut aufgestellt aber wenn ich Anfang der ersten Klasse das RZI einschalte und die Fachberatung dann erst zum Halbjahr kommt, dauert das zu lange. Wenn Hilfsmaßnahmen daran scheitern, dass wir nicht genug Stunden in der sonderpädagogischen Grundversorgung haben, hilft mir die beste Beratung nicht. Unser Problem ist weder die Beratung noch die Expertise. Unser Problem sind die fehlenden Lehrerstunden auf allen Ebenen.

    Lies doch mal deine eigenen Beiträge durch und dann sage mir, wie oft du anderen geantwortet hast, dass sie deine Beiträge nicht richtig lesen würden oder dass sie nicht lesen könnten und du extra für sie dies und jenes noch mal schriebest.

    Ich habe dich doch jetzt x-Mal geschrieben, dass ich keinen Sinn mehr darin sehe mir dir zu diskutieren. Du verstehst anscheinend nicht was ich möchte oder ich kann es nicht verständlich ausdrücken. Daher: Bitte ignoriere meine Beiträge. Du kannst dich ja gerne inhaltich äußern aber ohne mich zu zitieren oder mir irgendeine Meinung zu unterstellen. Ich habe kein weiteres Interesse mich in jedem Thread mit dir zu streiten, weil du mir irgendwas unterstellst.

    Genau hier sehe ich ein Problem im aktuellen staatlichen System: Die Bezahlung ist weitgehend unabhängig von der individuellen Leistung. Das führt dazu, dass engagierte und besonders kompetente Lehrkräfte oft nicht entsprechend honoriert werden. Eine stärkere Differenzierung könnte hier Anreize schaffen und langfristig die Qualität der Bildung verbessern.

    Das fand ich auch immer und das hört sich auf dem Papier auch gut an. Mein Problem ist, dass ich keine Lösung sehe, wie man leistungsabhängiger honoriert. Irgendwelche Kennzahlen sind schwierig. Man könnte den Schulen ein Budget zur Verfügung stellen, dass sie an besonders engagierte Lehrkräfte verteilen aber auch dort sehe ich die Gefahr, dass das irgendwann durch die Gießkanne passiert.
    Sinnvoller würde ich es finden, wenn es mehr Entlastungsstunden oder andere Bonusse für bestimmte Mehrarbeiten geben würde. 0,5 Anrechnungsstunden für Klassenlehrkräfte, 1 für Fachkonferenzleitungen, 0,2 pro Förderkind in der Klasse etc.. Im Gegenzug könnte man bestimmte Stunden nur mit 0,8 oder so anrechnen. Aber das umzusetzen wird echt schwierig.

    Aus gesellschaftlicher Sicht ist es doch gar nicht so schlecht, wenn sich Rentner/Pensionäre in den Süden absetzen. Die Pflege ist dort preiswerter und sie belasten hier nicht das System. Daher finde ich es auch nicht verwerflich, wenn sich jemand nach Spanien oder was auch immer absetzt. Es muss natürlich klar sein, dass Deutschland sie im Zweifel nicht zurückholt. Wer krank ist oder was auch immer, muss sich vor Ort behandeln lassen oder auf eigene Kosten zurückkommen.

    Ich bin bei deinen Forderungen ganz bei dir. Mir fehlt jetzt die Rechtsquelle aber ich denke, dass in Nds. grundsätzlich vieles von deinen Forderungen bei den Gesundsheitsämtern liegen. Die machen doch für uns Ärzte die amtsärztlichen Untersuchungen etc..

    Wir hatten auch schon Fälle, wo wir bei Schülern die Unterstützung des GA hatten. Einmal ging es um ein Kind mit erheblichen Problemen das zu uns kommen sollte. Das GA war da im Vorfeld eingebunden, was wir vorbereiten müssen. Dann kam aber relativ früh raus, dass das Kind nicht kommt.
    Ich kenne noch ein anderer Fall, wo die Eltern versucht haben das Kind aus gesundheitlichen Gründen immer wieder aus dem Unterricht rausziehen. Da gab es im Laufe der Schule mehrere Kontakte zum GA aus unterschiedlichen Gründen. Mal ob das Kind am Unterricht teilnehmen darf oder nicht, ein anderes Mal gegen es um Infektionen etc..

    Was natürlich komplett fehlt ist die Pädagogische Sicht. Das sehe ich aber die regionalen Förderzentren in der Pflicht. Letztlich klärt das GA die medizinischen Aspekte und die Förderzentren alles andere. Dazu gehört meines Wissen auch pflegerische Aspekte. Wobei das auch eher bei den Schulbegleitern angesiedelt ist.

    Ich denke, dass wir grundsätzlich in der Theorie gut aufgestellt sind. Aber es fehlt wie immer an Personal und Ressourcen. Was hilft es, wenn es so viele Hilfsangebote gibt aber sie vollkommen überlastet sind.

    Und zu den Facebookgruppen, ja, ich finde sie tatsächlich eine gute Quelle. Es gibt sie für viele Städte, es gibt sie deutschlandweit, und es vernetzt Betroffene. Man erfährt einiges, bekommt viele Einkaufs- und Restauranttipps (Es schreiben da also nicht nur Leute, wenn was nicht lief!) und eben auch Warnungen.

    Mir geht es darum, dass dort in der Regel die Menschen schreiben, bei denen es nicht läuft. Eine Aussage, wie gut Krankenhäuser ihr "Allergiekonzept" umsetzen, ist daher aus meiner Sicht damit nicht möglich. Das fängt doch schon damit an, dass die einzelnen Stationen in den Krankenhäusern oft schon sehr unterschiedlich gut sind. Für Tipps etc. sind solche Gruppen natürlich gut.

    Im Übrigen bin ich da im Hinblick auf Schule einmal mehr bei dem Wunsch nach einem zentralen medizinischen Dienst. Wenn ich heute eine Schüler:in mit der Diagnose (z.B. Zöliakie) bekomme, möchte ich spätestens übermorgen eine grobe Einschätzung des Krankheitsbildes auf dem Tisch haben und einen Fragenkatalog, um Wichtiges/ Individuelles in der Schule und mit der Familie absprechen zu können

    Theoretisch eine Aufgabe des Gesundheitsamtes, die natürlich auch vollkommen überlastet sind.

    Parallele glutenfreie Essensangebote gab es aber nur aus medizinischen Gründen.

    Finde ich auch ok. Kostet wahrscheinlich auch extra.

    Allerdings vermute ich, dass es keine Zöliakie-Patientin war, da alle gesammelten Mahlzeiten auf dem selben Wagen von der selben Küche kamen, sie hatte auch kein separates Besteck und das glutenhaltige Brot lag offen in der Küche rum.

    Ich denke, dass das der Kern der Sache ist. Da fehlt einfach unwahrscheinlich viel an Professionalität. Und mit mehr Patienten und weniger Personal wird das auch nicht besser. Ist am Ende das Gleiche Problem, wenn der Koch mit der gleichen Zange erste die Schweine- und dann die Putenschnitzel entnimmt. Da sind es zwar "nur" religiöse Fragen, aber für den Betroffenen unter Umständen genauso relevant.

    Dass Schweinefleisch Teil einer Kultur sein soll, ist ja wohl ein schlechter Witz.

    Ich finde es geradezu grotesk, dass ausgerechnet diejenigen, die finden, chronisch Kranke hätten keinen Anspruch auf Sonderrechte, gleichzeitig verlangen, dass in der Kantine Schwein angeboten werden muss.

    Widerwärtig ist diese egoistische, bornierte Scheuklappenhaltung.

    Ich finde es grotesk, dass Du als Lehrerkraft tätig bist und es trotzdem nicht schaffst meine Beiträge sinnentnehmend zu lesen. Ich wiederhole es aber noch einmal gerne für dich:

    1. Wiederholt habe ich geschrieben, dass ich der Meinung bin, dass man alle Inhaltsstoffe angeben muss.
    2. Ich habe wiederholt geschrieben, dass die öffentliche Hand auf chronisch Kranke oder religiöse Einstellungen, so weit es möglich ist, Rücksicht nehmen muss.

    Es wäre schön, wenn Du endlich aufhören würdest, das Gegenteil zu behaupten.

    Ich habe einzig geschrieben, dass es im privaten Bereich jedem frei stehen sollte, was er anbietet. Und ich gehe auch nicht in einen Dönerladen und will Schweinefleisch essen. Aber da ist es meine private Entscheidung. In der Schule, im Krankenhaus, ... habe ich keine freie Wahl. Deswegen muss dort Rücksicht genommen werden. Ich hoffe, dass du es jetzt auch verstanden hast.

    Ich möchte dich bitte meine Beiträge in Zukunft ignorieren. Du unterstellst mir ständig irgendwelche Sachen, die ich nicht gesagt habe. Setze mich am besten auf deine Ignore-Liste. Ansonsten höre zu mindestens auf, ständig irgendwelche Unwahrheiten zu verbreiten.

    Von daher ist es schön, wenn Jugendherbergen glutenfreies Brot anbieten. Ich hoffe für betroffene Kinder, dass auch auf alles andere geachtet wird. Laut den Erfahrungen in diversen Facebookgruppen ist das auf Klassenfahrten leider eher nicht der Fall. Auch in Krankenhäusern ist es immer noch schwierig. Ich lese oft Hilferufe "Bin Im Krankenhaus, kann mir jemand glutenfreies Essen vorbeibringen, die haben hier nichts für mich und meine Familie ist weit weg", das ist schon richtig Mist.

    Ich frage mich da tatsächlich, ob wir hier in einer Blase leben. Ich wohne eher ländlich. Wir haben hier 7 Krankenhäuser vor Ort und in den Nachbarorten. Alle eher klein. Ich habe alle einmal gegoogelt und alle bieten laut Homepage glutenfreie Ernährung an.
    Was ich aber schon glaube, ist das es in vielen Fällen dann in der Praxis nicht läuft. Das die Küche es nicht richtig umsetzt, falsches Essen verteilt wird oder es zu Kreuzkontamination. Das ist natürlich ein generelles Problem bei Krankenhäusern, das vieles nicht so läuft.

    Diverse Facebookgruppen sind natürlich immer eine seriöse Quelle. Vor allem schreiben dort die Fälle, wo es nicht lief. Ich bin jedes Jahr in mehreren verschiedenen Jugendherbergen. Oft im Team des Veranstalters. Ich habe es in den letzten 5 Jahren nicht erlebt, dass es da Probleme gab sofern Ernährungsgewohnheiten rechtzeitig angemeldet wurden. Davor hatten wir mal einen Fall, wo ein Vater das eigene Essen für das Kind mitgebracht hat.

    Untergang des Abendlandes, weil Du in bestimmten Situationen statt Schwein Geflügel essen musst.

    Ja klar doch.

    Sissymaus. Bitte lesen. Ich habe geschrieben: "Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll." Nichts von Untergang des Abendlandes. In Nds. haben wir ab nächsten Jahr das Pflichtangebot von 5 Tagen Ganztag inklusiver Ferienbetreuung. Es wird auch nicht jede Familie dann noch mal Abends zu Hause warm essen. Da finde ich es schon schwierig. Deswegen geht nicht das Abendland unter aber ich würde mir schon zu mindestens das Angebot wünschen. Wenn es dann keiner annimmt und man es streicht, könnte ich es auch nachvollziehen. Aber hier wird es gar nicht erst angeboten, weil dann die muslimischen Kinder, wenn es Currywurst gibt, dieses Gericht nicht essen dürfen. D.h. dann gibt es bei denen halt keine Currywurst. (Viele Schulen haben hier den gleichen Caterer und besagte Schule hat dann teilweise nur 2 Menüs zur Auswahl statt den üblichen 3)

    Beide Option ist bei uns immer Pflicht, da in Niedersachsen immer ein vegetarisches Gericht angeboten werden muss. Bei uns an der Schule gibt es dann drei Gerichte. Ein vegetarisches und i.R. 2 mit Fleisch. Wobei es dann eines mit Huhn und eines mit Schwein sein kann. Es kann auch selten sein, dass es 2 oder 3 vegetarisches Angebote gibt. Ich finde es auch nicht problematisch, wenn mal kein Fleisch angeboten wird. Aber generell auf Schweinefleisch zu verzichten, finde ich in Deutschland schon ungewöhnlich.

    Es gibt bei uns vor Ort auch eine Grundschule, die aufgrund des hohen Anteils an Moslems kein Schweinefleisch anbietet. Da gibt es dann die Currywurst nur als Geflügelvariante. Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halte. Irgendwo gehören bestimmte Gerichte auch zu unserer Kultur und jetzt einfach zu sagen: "Wir bieten kein Schweinefleisch mehr an." kommt auch komisch an. Immerhin gibt es da auch noch einen Anteil deutscher Schüler. Meines Wissens machen die auch keine Weihnachtsfeiern. Ist dann schon schwierig.

    Es gibt sicher viele Gründe zum Auswandern, sich nicht in einem potentiellen Krieg verheizen lassen zu müssen, ist m.E. ein sehr guter Grund.

    Wenn man nicht gerade Verschwörungstheoretiker oder AfD-Anhänger ist, gibt es m.E. eigentlich nur wenige Gründe auszuwandern. So schlecht wie man gerne bei Facebook liest, ist Deutschland nicht.

    Ich bin mit dem Verein relativ viel in Jugendherbergen unterwegs. Eine JH ohne vegetarische Option habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Eigentlich ist es inzwischen sogar so, dass man das gar nicht bestellt. Es gibt immer beides und man sucht sich einfach aus, was einem gerade mehr zusagt.

    Was ich spannend/ungewöhnlich/fragwürdig finde, war in der JH Düsseldorf. Dort gibt/gab es kein Schweinefleisch mehr. Das Haus hat 350 Betten und mehrere Ausgabestellen für das Essen. Als wir da waren gab es weder zum Frühstück noch zum Mittag Schweinefleisch. Begründung war, dass man zu viele Gäste hat, die kein Schwein essen. Organisatorisch kann ich das nachvollziehen. Allerdings bei so vielen Gästen, würde ich erwarten, dass man beides anbietet.

    Bei Jugendherbergen ist es möglich, selbst Sachen mitzubringen. Das spricht man vorher ab.

    Tatsächlich ist es genau andersrum. Nach der Hausordnung ist nicht erlaubt mitgebrachte Speisen (im öffentlichen Raum) zu verzehren. In der Regel bekommt man aber natürlich immer eine Ausnahme mit der Herbergsleitung hin. Allerdings ist das auch nicht so einfach. Wenn ich mit Grundschülern auf Klassenfahrt bin, muss sich jemand dann um die Verpflegung kümmern. Dazu kommen noch ganz praktische Fragen, wie die Lagerung der Lebensmittel oder Kreuzverunreinigungen.

    Zu mindestens in unserem Landesverband ist aber so, dass alle Jugendherbergen (auf Bestellung) eine glutenfreie Alternative anbieten. Da ist natürlich viel einfacher, wenn die Jugendherberge sich darum kümmert.

    Und warum behauptest du gleichzeitig, dass es ja irgendwelche Regelungen zu Allergenen gäbe, wenn sie doch ganz offensichtlich nicht ausreichen, wie dir Betroffene versichern.

    Ich muss dich mal wieder bitten meine Beiträge, entweder nicht oder richtig zu zitieren. Ich habe gesagt, dass es gesetzliche Regelungen gibt und dass ich sogar für eine Ausweitung auf alle Inhaltsstoffe bin.
    Ich denke, dass das Problem nicht die gesetzliche Regelungen sind, sondern dass diese nicht eingehalten werden. Vielleicht liest Du dir die Beiträge einfach noch mal durch.

    Ich verstehe nicht, warum du immer und immer und immer wieder dasselbe schreibst. Wo hat denn irgendwer behauptet, dass er ein besonderes Essen erwartet? Wo hat irgendwer geschrieben, dass er am Erdnusstand Walnüsse verlangt?

    Warum kommst du immer wieder mit der Sonderwunschthematik, die schlicht und ergreifend kein Mensch erwartet?

    Und warum behauptest du gleichzeitig, dass es ja irgendwelche Regelungen zu Allergenen gäbe, wenn sie doch ganz offensichtlich nicht ausreichen, wie dir Betroffene versichern. Niemand interessiert sich für die Preise deines Lieblingsrestaurants, das hat nichts mit der hier angesprochenen Thematik zu tun, warum ist das so schwer zu begreifen?

    Weil Du und Palim mich anscheinend nicht verstanden haben. Du fängst auch schon wieder an mir irgendwas zu unterstellen. Wo habe ich etwas von Preisen meines Lieblingsrestaurant geschrieben? Was hat das mit dem Thema zu tun? Ist das so schwer für dich zu verstehen?

    Noch mal extra für dich:
    1. Ich finde es wichtig, dass alle Inhaltsstoffe angeben werden.
    2. Das einzelne Anbieter sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten, ist blöd. Ich hoffe, dass wir uns doch einig sind, dass wir alle erwarten, dass die gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.
    3. Die Aussage mit dem Restaurant triggert dich anscheinend ziemlich. Es tut mir leider, wenn Du da irgendwelche negativen Erfahrungen gemacht hast. Aber bitte höre damit auf, dass auf mich zu übertragen. Meine Aussage war, dass ich von einem guten Restaurant auch erwarte, dass es eine Alternative anbietet. Obwohl die Frage nach deinen Aussage vollkommen irrelevant für die Diskussion ist, triggert es dich anscheinend total. Wo ist dein Problem? Wenn ich zum Dönerladen um die Ecke gehe, erwarte ich etwas anderes als wenn ich für 40 € pro Person ins Restaurant. Ist das für dich nicht nachvollziehbar? Vielleicht kann ich dich etwas beruhigen. Ich gehe auch gerne zum Billig-Döner-Laden um die Ecke. Und nun? Ist das jetzt für dich in Ordnung oder kommen weitere persönliche Angriffe von dir?

    Und gerade weil es viele Menschen gibt, die das Problem nicht wirklich verstehen, so wie du Tom123 , wird der Markt es nicht regeln. Inklusion wird zum Privatvergnügen, weil es die Öffentlichkeit nicht kümmert.

    Irgendwie liest Du meine Beiträge nicht richtig. Ich habe extra für dich zweimal reingeschrieben, dass ich selbstverständlich dafür bin, dass alle Inhaltsstoffe ausgewiesen bist. Was verstehst Du daran nicht?

    Also noch mal für dich: Aus meiner Sicht muss jeder Anbieter alle Inhaltsstoffe angeben. Also auch mehr als gesetzlich verlangt.

    Ist das verständlich?

    Was ich allerdings unterscheide, ist ob er eine Alternative anbieten muss. Ich finde bei öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern aber auch bei Jugendherbergen muss man auch eine Alternative anbieten. Da kann ich mir nichts von zuhause mitbringen und ich habe keine Alternativen. In der Privatwirtschaft also bei Restaurants, muss das aus meiner Sicht nicht sein. Da muss jedes Restaurant wissen, was es macht. Aber da wird es der Markt regeln. Wenn ich z.B. heutzutage keine vegetarische Alternative anbiete, werden viele Gruppen gar nicht erst kommen. Trotzdem würde ich keinem Restaurant vorschreiben, dass es jetzt eine vegetarische Alternative anbieten muss.

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