Seinen größten Kritikpunkt bekräftigte Drosten abends noch einmal im heute journal. Man müsse unterscheiden, ob es sich um Diagnosen handele oder einfach um Signale aus einem Labortest. "Diese Labortests haben eine hohe Rate an falsch positiven Signalen, rein technisch", sagte Drosten. Das bedeutet, dass Antikörpertests auch dann anschlagen können, wenn Menschen sich gar nicht mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert haben, sondern ihr Immunsystem Antikörper gegen eines der vier saisonalen Coronaviren gebildet hat.
Ich habe die Diskussion nicht ganz verfolgt, aber Herr Drosten hat sich noch persönlich bei Twitter geäußert. Da hört sich die Kritik doch anders an:
Liebe #taz, wenn ein Wissenschaftler um Vorlage eines Manuskripts bittet, ist das kein "Verriss" oder "Disput". Es gibt keinen Vorwurf an die Kollegen, nur eine Nachfrage. Diskurs ermöglicht wissenschaftliche Meinungsbildung. Auch wenn sich manche einen Gelehrtenstreit wünschen.
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taz
@tazgezwitscher · 21 Std. Der eine hat tolle News aus der Forschung im besonders vom #Coronavirus betroffenen Kreis #Heinsberg. Der andere zerreißt diese Neuigkeiten in der Luft. #COVIDー19 http://taz.de/Corona-Epidemie-in-Deutschland/!5677835/