Beiträge von Tom123

    Und im Bundestag darf man in Richtung AFD-Abgeordnete "Nazi(s)" rufen, ohne dafür einen Ordnungsruf zu kassieren.

    Ein Verharmlosung des Nationalsozialismus ist das selbstverständlich nicht.

    Die Frage ist doch, ob es die Wahrheit ist. Meines Wissen wurde doch festgestellt, dass Demonstranten Höcke als Nazi bezeichnen dürfen. Die AfD ist nun mal keine normale Partei. Die AfD möchte unser heutiges politisches System nicht so erhalten. Ein Teil der Forderungen der AfD sind dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen. Und auch wenn sicherlich nicht jeder bei der AfD gleich ein Nazi ist, kann sicherlich ein Teil der Abgeordneten und ein Teil der Wähler diesem Spektrum zugeordnet werden. Wenn wir bei Herrn Höcke bleiben, denke ich dass er durchaus ein intelligenter Mensch ist. Er wird sich nicht nur zufällig einer NS-Rhetorik bedienen, sondern er macht es, weil es bei seiner Klientel gut ankommt. Und dann sollte man doch solche Menschen auch klar so bezeichnen. Damit auch jeder weiß, was er bekommt, wenn er dort ein Kreuzchen macht. Und weil es gerade so gut passt:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/afd-bj…ismus-1.6312528

    Die AfD ist in einer Position, in der bereits andere Parteien vor ihr waren und aktuell auch sind. Sie grenzt sich nicht ausreichend von extremen Positionen eines Teils ihrer Wähler ab, weil sie weiß, dass am Ende auch diese Wähler ihnen Stimmen einbringen und am Tag der Wahl nur das Kreuzchen und nicht die Motivation hinter diesem Kreuzchen zählt.

    Der Unterschied ist, dass es in der AfD keine Minderheitsmeinung ist. Die AFD ist rechtsextrem. Viele Forderungen, die die AfD stellt, sind dem rechten Spektrum zuzuordnen. Es geht nicht um Abgrenzung. Das ist zu mindestens momentan der Kern der AfD.

    Welche Nachteile? Parteien können nicht einfach machen was sie wollen?

    Da gibt es einiges. Aber ein Aspekt ist, dass direkte Demokratie voraussetzt, dass sich der Wähler ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt hat um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Im Idealfall ist es so, dass die Argumente beider Seiten ausgetauscht werden und sich der Wähler im Diskurs eine fundierte Meinung bildet. In der Praxis ist aber oft so, dass dieses Wissen beim Wähler gar nicht vorhanden ist. Entsprechend trifft er eine Entscheidung ohne ausreichend informiert zu sein. Es wird auch kaum möglich sein, dass sich der Bürger über alle Themen umfassend informiert. Dafür gibt es (theoretisch) Fachpolitiker, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind. Die Gesundheitsexperten der SPD diskutieren dann gemeinsam den Standpunkt ihrer Fraktion. Natürlich gibt es auch Fragen, die man gut basisdemokratisch entscheiden kann. Aber viele Themen sind einfach sehr komplex.

    Naja, zumindest wird die Mehrheit solcher Aussagen durch die Presse getrieben, wenn sie der AfD zugeordnet werden können.

    Da ich keine totalitären Positionen bediene ist genau das ziemlich egal.

    Also einige deine Aussage fand ich schon sehr grenzwertig. Auch das mit der Presse ist wieder diese Opferrolle der Afd. Wenn morgen Olaf Scholz fordert auf Flüchtlinge zu schießen, würde es auch überall in den Medien stehen. Sicherlich haben verschiedene Verlage unterschiedliche Positionen. Und das Springer es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, ist auch klar. Aber man kann heutzutage solche Sachen nicht mehr verheimlichen. Wie viele Dinge sind alleine durch Facebook, Twitter und co viral gegangen? Wie will man das verhindern? Es gibt in der Afd einen breiten rechtsextremen Flügel. Ich würde momentan sogar sagen, dass es die Mehrheit ist. Zu mindestens setzen sie sich auf den Parteitagen durch. Und wer die AfD wählt auch ihre Positionen. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch bei anderen Parteien ein paar Alt-Nazi oder Punks oder was auch immer. Aber diese sind eine Randerscheinung.

    Ja, das darfst du scheiße finden. Sehen aber dennoch nicht "alle anderen" so. In Hessen haben 18,4% AFD gewählt, in Bayern über 30% AFD oder Freie Wähler. In anderen Ländern kommen rechtsextreme Parteien in die Staatsregierung. Und das sind nur diejenigen, die zur Wahl gehen und bewusst rechts wählen. Bei CDU/CSU sind auch diverse Wähler zu finden, die mit ihren Ansichten besser bei anderen Parteien aufgehoben wären.

    Sicher nicht

    Wenn 20% bei einer Wahlbeteiligung von 50% die Afd wählen, bedeutet es immer noch das große Mehrheit sie nicht gewählt hat. Dazu haben auch nicht alle 20% die AfD gewählt, es gibt Protestwähler, Menschen, die nur bestimmte Positionen in der AfD gut finden und sicherlich auch Menschen, die die Positionen der AfD gar nicht verstehen. Ich empfehle immer gerne mal mit einem AfD-Wähler über die Positionen der AfD zu diskutieren. Kommt meistens nur heiße Luft. Auch bei der Diskussion hier über die angeblich tolle Bildungspolitik habe ich nicht verstanden, was die AfD konkret besser macht.

    Symptomatisch dafür ist auch, dass viele AfD-Wähler stark unter den Forderungen der AfD leiden würden. Wie vielen Bürgergeldempfängern ist eigentlich bewusst, dass die AfD eine Arbeitspflicht fordert? Die denken doch alle mit der AfD regnet es gut bezahlte Bürojobs mit wenig Arbeit für alle.

    durchaus. Sowas machen aber auch andere Parteien, wenn auch nicht im gleichen Umfang und subtiler. Die AfD ist ja nur ein Symptom vom Fehlverhalten der "etablierten" Parteien oder dem System selbst.

    Es ist an der Zeit für mehr (oder überhaupt) direkter Demokratie.

    Direkte Demokratie hat auch durchaus Nachteile. Ich denke wir brauchen eher mehr politische Bildung. Wenn ich bei unserer örtlichen Zeitung mir die Facebookkommentare insbesondere der Menschen mit AfD-freundlichen Profilen ansehe, dann verstehen die Menschen vieles einfach nicht. Hier hat eine Firma dicht gemacht. Der Inhaber hat keinen Nachfolger gefunden und geht in Rente. Ein Hintergrund war auch, dass die Nachfrage nach seinen Produkten zurückging. Der Artikel war hinter einer Bezahlschranke. Entsprechend gab es erstmal Massen an Kommentaren, dass wahlweise Bundes-, Landes oder Stadtpolitik Schuld ist. Oder die örtliche Bundesstraße wird saniert. Der Zeitpunkt der Arbeiten ist in den Sommerferien, weil dort am wenigsten los ist. Gemotzt wird über die Stadt, da in den Sommerferien die ganzen Urlauber da sind. Die hat damit natürlich rein gar nichts zu tun. Aber da fehlt es einfach an Bildung.

    Tom123 : Wie definierst du "offen rechtsextrem"? Es gibt durchaus Positionen der AfD, die sich mit denen von FDP, CDU/CSU oder den freien Wählern decken.

    Ich würde mich an der Einschätzung des Verfassungsschutzes orientieren. Außerdem gibt es doch ekelhafte Aussagen von einer Reihe von Afd-Politikern. Ich halte es auch für sehr gefährlich die AfD mit anderen Parteien gleich zu setzen. Die AfD ist keine normale Partei. Die problematischen Aussagen der AfD findet man in der Regel nicht bei anderen Parteien. Hat irgendein anderer Politiker mal gefordert an der Grenze auf Kinder zu schießen? Relativieren Politiker von SPD, FDP, Grünen oder CDU/CSU den Holocaust? Wenn wir anfangen die AfD als normaler Partei zu betrachten, dann sind wir in einer ähnlichen Situation wie 1933.

    Es gibt übrigens auch noch den großen Unterschied, dass die AfD unser politisches System abschaffen oder umgestalten will. Ich bekomme bei Twitter etc. regelmäßig irgendwelche rechten Post angezeigt. Teile der Wählerschaft der AfD vertreten offen die Meinung, dass unsere Wahlen manipuliert werden und die AfD deswegen nicht an der Macht ist. Deswegen muss auch der Staat umgebaut werden. Sie fordern auch offen Bestrafungen, Urteile, etc. für Politiker wie Lauterbach, Scholz oder Merkel. Gab es das jemals in signifikanter Form bei anderen Partei? Gab es Demos der Altparteien mit Aufrufen wie Höcke ins Gefängnis, Weidel an den Galgen etc.? Hat jemals ein Wahlverlierer offen von Wahlmanipulationen und Wahlfälschungen gesprochen? Wollen wir hier Verhältnisse wie Trump in Amerika haben, wo dann der Bundestag gestürmt wird?

    Ich glaube man muss einfach nicht alles wörtlich nehmen. Wenn mich auf dem Weg zur Schule ein Auto anfährt, kann ich auch nicht zur Schule kommen. Es ist doch klar, dass solche Regelungen immer nur den Regelfall abdecken.

    Spannend ist aus meiner Sicht die Frage, wie es bei späteren Unterrichtsbeginn ist. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass auch dann eine Krankmeldung bis 7:00 Uhr erwartet werden kann. Man könnte argumentieren, dass die Arbeitszeit vorher anders genutzt werden kann. Am Ende hat die Schule ein berechtigtes Interesse frühzeitig informiert zu werden. Auf der anderen Seite das Interesse der Lehrkraft an einer freien Zeiteinteilung.

    Bei den Attesten handhaben wir es in der Schule eher locker. Allerdings kenne ich auch persönlich Fälle, wo die Kinderkranktage ausgenutzt werden. Relativ am Anfang meiner Laufbahn hatten wir mal Kollegin, die ernsthaft der Meinung war, dass die moralisch noch Anspruch auf ein paar freie Tage hätte, weil sie noch keine Kinderkranktage genutzt hätte. Nächstes Jahr würde sie da besser drauf achten. Ich glaube, dass solche Fälle leider keine Einzelfälle sind. Da kann ich auch verstehen, dass man härtere Regeln fordert...

    Das ist ein entsetzlicher Satz. Er legt denn diese "moralische Verpflichtungen" fest?

    Soll wahrscheinlich "wer" heißen. Zum Thema Moral gibt es sicherlich eine Menge Abhandlungen. Am Ende muss sicherlich jeder Mensch sein eigenes Wertesystem entwickeln. Das führt halt dazu, dass es Menschen gibt, die keine Probleme mit einer rechtsextremen Partei haben. Andere finden es schlimm. So ist das halt. Aber deswegen muss niemand schweigen.

    Ich fühle mich nur verpflichtet, etwas zusagen wenn es menschenverachtend oder grober Unsinn ist.

    Bloß weil jemand AfD wählt... naja ist zwar auch Unsinn, aber das muss der demokratische Prozess aushalten können.

    Ok, Du findest einzelne Aussagen der AfD also nicht menschenverachtend oder grober Unsinn? Ich finde sie sind beides. Aber Frau Storch hat damals auch ihre Aussage man solle an der Grenze notfalls auf Kinder schießen, um Flüchtlinge aufzuhalten, revidiert. Jetzt will sie nur noch auf Erwachsene Flüchtlinge schießen. So was ist dann für dich eher nicht menschenverachtend?

    Die wohnen auch alle mietfrei in deinem Kopf, oder?

    Verstehe nicht, was an dem Unternehmen Müller auf einmal so schlimm sein soll. Jeder hat das Recht sich politisch zu orientieren. Wenn das der Herr Müller eben nach Rechts tut...wo Problem?

    Natürlich hat jeder das Recht. Aber Du verstehst nicht, was daran schlimm ist, wenn man eine rechte Partei unterstützt? In Geschichte nicht aufgepasst? Oder einfach mal in Welt gucken, was die Populisten / Nationalisten / Rechtsradikale dieser Welt so fordern.

    Herr Müller hat das Recht eine rechte Partei zu unterstützen oder auch selber rechte Positionen zu vertreten. Aber alle anderen haben das Recht das scheiße zu finden und das genauso auch zu sagen. Vielleicht haben wir Deutsche auch die Pflicht darauf besonders zu achten.

    Immobilien, gerade selbstbewohnte, sind keine Investitionsobjekte, sondern Verbindlichkeiten. Das hat in Deutschland bisher nur noch niemand verstanden.

    Wahrscheinlich hat es niemand verstanden, weil es nicht richtig ist. Es ist Vermögen. Weder Verbindlichkeit noch Investitionsobjekt. Eigentlich musst du zwei Dinge ansehen. Was verdiene ich während meines Berufslebens und welches Vermögen kann ich damit aufbauen. Wenn ich mich dafür entscheide in Düsseldorf zu wohnen, dann bekomme ich dafür einen Mehrwert. Genauso wenn ich einen Porsche statt einen Dacia fahre. Die Frage ist nur, warum wird das eine vom Land bezuschusst und das andere nicht. Wenn ich der Argumentation folge, müsste ich auch mehr Gehalt bekommen, wenn ich beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen eine besondere Diät brauche. Oder wenn ich meine Eltern im Pflegeheim unterstützen muss ...

    Menden: 308.000 €

    Düsseldorf: 742.000 €

    Man bracht kein Mathematikgenie zu sein, um zu sehen, dass die Rechnung von plattyplus nicht aufgeht.

    Du hast dann aber auch z.B. bei Pensionierung einen höheren Wert. Wenn beide nur ihr Haus mit 67 verkaufen und nach 37 Jahren Dienst in Pension gehen hat die Person aus Düsseldorf ein höheres Vermögen.

    Dazu gibt es eine ganze Reihe anderer Vorteile für den Stadtbewohner. Ich wohne selber eher ländlich. Aber ich wäre damals sicherlich auch gerne in die Stadt gezogen. Aber dort gab es weniger Stellen und die hohen Immobilienkosten waren sicherlich auch ein Argument. Dann spart der Stadtbewohner vielleicht auch, weil er im Gegensatz zum Landbewohner den öffentlichen Nahverkehr benutzen kann. Vielleicht braucht er kein Auto. Wenn ich mit dem Verein irgendwo hinfahre, fahren wir mit dem PKW. Andere Vereine setzen sich in den Zug. Zu vielen Fachärzten fahre ich eine Ewigkeit, dazu das bessere kulturelle Angebot.

    Es zieht die meisten Lehrkräfte auch ohne Zuschläge in die Stadt. Stellen in der Stadt sind in der Regel deutlich begehrter als im Umland. Und dann macht man diese Stellen noch finanziell attraktiver?

    Dann wäre man nach 17,3 Jahren im Sauerland schuldenfrei, aber erst nach 38 Jahren in Düsseldorf. In letzterem Fall hätte man auch ca. 650.000€ Zinsen gezahlt.

    Fazit: Lohnen kann es sich nur für den reichen Erben/ Lotteriegewinner mit drei Kindern. Also vermutlich für einen vernachlässigbaren Anteil ;).

    Nee, du rechnest nur nicht zu Ende. Du musst den Wert der Immobilie bzw. ihre Wertentwicklung mitrechnen. Dazu kommt, dass die zweite Finanzierung schon sehr selten sein wird. Entweder würde ich ein deutlich preiswerteres Haus oder eine ETW kaufen. Rechne doch mal mit einem kleinen Reihenhaus oder einer ETW für 500.000 €.

    Ja, habe ich. Die Situationen sind aber in einem ähnlichen Kontext. Mrs Pace, und auf die bezog ich mich, hat explizit darauf hingewiesen, dass man sich nicht krankmelden könne, wenn das Kind krank ist. Und das ist so eben nicht richtig. Führt die körperliche oder geistige Belastung durch die Pflege eines kranken Kindes dazu, dass man selbst nicht in der Lage ist zu unterrichten ist eine Krankmeldung zulässig.

    Das sind aber zwei verschiedene Dinge. Wenn ich selber durch die Belastung erkrankt bin, bin ich krank. Das wird dann ggf. durch ein Arzt festgestellt und entsprechend wird man krankgeschrieben. Dann stellt sich natürlich die Frage, wer dann das Kind betreut. Aber mich selber einfach krank zu melden, weil ich mein Kind betreuen möchte/muss/soll, ist rechtswidrig. Und es reicht sicherlich auch nicht aus, dass ich wenig Schlaf bekommen habe oder die Betreuung meines Kindes belastend ist. Auf Klassenfahrt betreuen die Lehrkräfte auch die Kinder und sind nicht am nächsten Tag alle krank.

    Entschuldigung, auf dem Niveau möchte ich nicht mir dir diskutieren. Wenn du Belastungen durch Kinder mit zocken oder feiern vergleichst bin ich raus.

    Es ist vollkommen eindeutig, dass deine Empfehlung rechtswidrig war. Es geht nicht darum, ob es angemessen ist oder nicht. Es geht darum, ob es erlaubt ist oder nicht. Sich krank zu melden ohne erkrankt zu sein ist kein Kavaliersdelikt. Wenn jemand dir das nachweisen kann, kann das ernste Konsequenzen haben.

    Die vier Tage Sonderurlaub sind sicherlich auch nicht dafür gedacht, dass sich die Betreuungsperson vollständig erholt. Es gibt eine Reihe von Erkrankungen oder Unfällen, wo die Betreuungsperson über Wochen ausfallen könnte.

    Ich vermute mal, dass die Idee dahinter ist, dass man innerhalb dieser 4 Tage eine alternative Betreuung organisiert. Viele Eltern werden das sicherlich sowieso schon im voraus überlegt haben.

    Mal sollte auch überlegen, was der Ausfall für die Schule bedeutet. Wir sind teilweise inzwischen in einer Situation, dass dann auch eine Klasse zu Hause bleiben muss. Da hat die Schule auch einen Anspruch, dass die Lehrkräfte zum Dienst erscheinen.

    Sollte der Fall auftreten, dass eine Lehrkraft sich um ihr Kind kümmern muss und es keine Möglichkeit gibt Ersatz zu beschaffen, gibt es noch andere Möglichkeiten als ein Betrug. Eine gute SL löst solche Probleme beispielsweise dadurch, dass Minusstunden angerechnet werden. Die SL könnte die betreffende Lehrkraft ins Homeoffice schicken. Bei älteren Kindern können diese ggf. ausnahmsweise mitgebracht werden. Vielleicht haben Schulen Kontakte zu örtlichen Kindergärten, Krippen oder Tagesmüttern, wo eine Betreuung organisiert werden können. In Nds. und sicherlich auch in allen anderen Bundesländern gibt es die Möglichkeit unbezahlten Sonderurlaub aus wichtigen Gründen zu erhalten. Und wenn es alles nicht hilft, teile ich der SL mit, dass ich meinen Dienst leider nicht antreten kann, da ich mein Kind betreuen muss. Wenn ich nachweisen kann, dass es keine Alternative gab, wird das rechtlich auch nicht zu beanstanden sein.

    Es ist nämlich keineswegs so, dass der Beamte nur Pflichten hat. Aber wenn es natürlich Alternativen gibt und ich trotzdem zu Hause bleiben möchte, geht es nicht.

    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ihr macht das mit eurem "es ist eh alles schrecklich und hoffnungslos und wird nur noch schlimmer" ja auch:

    Engagiert euch und macht es besser. Oder hört auf zu jammern.

    Würde ich gerne, aber wie? Die GEW und co sind doch gerade das Problem. Da von unten etwas zu ändern ist auch (nahezu) unmöglich. Es gibt zwar 1-2 kleinere Verbände, dich ich interessant finde, aber die spielen letztlich keine Rolle. Aber irgendwie passt das auch. Wenn ich ins Kollegium schaue, sind viele der Meinung, dass es uns Lehrkräften so gut geht...

    So ist es halt in der Demokratie. Es ist schwierig, wenn man eine abweichende Meinung hat, sie durchzusetzen.

Werbung