Beiträge von Tom123

    Darf die Mutter dann auch nicht die Oma, ihre beste Freundin oder einen Psychologen mit zum Gespräch bringen, wenn der Vater das nicht will? Ich kann es mir nicht vorstellen. Finde allerdings auch nach Suche nichts dazu.

    Ich würde erstmal davon ausgehen. Zu mindestens würde ich der Person erstmal nichts erzählen, wenn der andere Elternteil das nicht möchte. Im Zweifel der Rechtsabteilung vorlegen und um Anweisung bitten. Solange die Eltern um Geduld bitten. Mir geht es aber nur darum, wenn ein Teil das explizit verbietet. Solange das nicht der Fall ist, würde ich immer davon ausgehen, dass die Einwilligung vorliegt.

    Ich denke, dass es grundsätzlich im ersten Momentan unproblematisch ist. Sobald aber das zweite Elternteil explizit sagt, dass er das nicht möchte, würde ich Elternteil A bitte alleine zu kommen oder die Zustimmung von Elternteil B vorzulegen. Ich denke, dass Eltern B durchaus das Recht hat, zu verbieten dass Dritte über das Kind von der Schule informiert werden. Dass Elternteil A dann zu Hause dem LG alles erzählt, steht auf einem anderen Blatt.

    Nuja, die offenen Schulleiterstellen rühren ja auch daher, dass keine ADÄQUATEN Bewerber zur Verfügung stehen.

    Man darf ja nicht vergessen, dass die Auswahl von ungeeigneten Bewerbern fatale Folgen haben kann und kaum rückgängig gemacht werden kann. Da kann man ein 'Zögern' der Schulbehörden bei der Auswahl gut nachvollziehen

    Ich sehe in unserer Umgebung, dass gerade genau das Gegenteil passiert. Es gibt nur einen Bewerber für eine Stelle und die Person muss genommen werden, wenn sie nicht gerade im Bewerbungsverfahren als vollkommen unfähig erweist. Ich habe inzwischen schon mehrfach mitbekommen, dass Personen, die teilweise massive Probleme als Lehrkraft hatten, sich als Schulleitung beworben haben. Oder die Stellen nur genommen haben, weil sie an einen bestimmten Ort wollten. Letztlich muss es unbedingt im Sinne der Schulbehörde sein, dass sich am besten 10 Leute auf eine Stelle bewerben und dann wirklich die beste Person genommen werden kann.

    Religionsunterricht wird inhaltlich von der dahinterstehenden Religionsgemeinschaft verantwortet. Das ist die römisch-katholische Kirche für den katholischen Religionsunterricht, die evangelischen Landeskirchrn für den evangelischen Religionsunterricht, ... Und eben der Humanistenverband, für den Humanistischen Religionsunterricht, der da Lebenskunde heißt und in Berlin der größte konfessionellen Religionsunterricht ist.

    Es gibt in Niedersachsen einen Aufsatz zum Projekt "Islamischer Religionsunterricht.

    https://www.mk.niedersachsen.de/download/4632

    Da wird geschrieben, dass man für bestimmte Konfessionen Religionsunterrichten anbieten kann, da alle anderen die Voraussetzungen nicht erfüllen.

    "Diese Voraussetzungen sind in Niedersachsen für den evangelischen, katholischen, jüdischen und orthodoxen Religionsunterricht gegeben. "

    "Die Voraussetzungen für den islamischen Religionsunterricht als einem ordentlichen Unterrichtsfach im Sinne von Art. 7 Abs. 3 GG sind bisher in keinem Land gegeben, auch in Niedersachsen nicht. Hieran ändern auch nichts die zurzeit in mehreren Ländern vorgehaltenen

    Angebote oder Schulversuche, weil sie alle noch nicht den verfassungsgemäßen Erfordernissen entsprechen."

    und zu Berlin

    "Ich will mich im Rahmen dieses Themas nicht ausdrücklich zu der Situation in Berlin äußern, zumal der Religionsunterricht in Berlin nicht nach Art. 7 Abs. 3 GG, sondern nach Art. 141 GG als „nicht ordentliches Unterrichtsfach“ zugelassen ist."

    Ich kenne mich da nicht wirklich aus. Aber dass hört sich für mich so an, dass es doch nicht alles so einfach möglich ist. Ich kann natürlich nicht sagen, ob das heute noch aktuell oder Aufsatz richtig ist.

    Ach was. Aber warum schreibst du jedesmal etwas anderes?

    Ich glaube es liegt eher an Dir. Ich versuche es mal ganz einfach:

    Verein ist e.V. => Verein ist eine juristische Person und das Konto wird auf dem Namen des Vereins eröffnet

    Verein ist kein e.V. => Verein kann nur auf den Namen einer juristischen/natürlichen Person eröffnet werden und bekommt Vermerk "Fremde Rechnung". Die Bank hält den wirtschaftlich Berechtigten fest.

    Ganz einfach, oder?

    Und nun zum Schluss: Schulen sind (in der Regel) keine juristischen Personen. Ergo: Entweder eine Lehrkraft kann ein privates Konto mit dem Hinweis fremde Rechnung eröffnen oder der Schulträger kann ein Konto auf seinen Namen eröffnen und der Schule zur Verfügung stellen oder das Land eröffnet ein Konto auf sein Namen und stellt es der Schule zur Verfügung ...

    Wenn du einen Juden an der Schule hast, dann wird der, sofern das in Niedersachsen angeboten wird, am jüdischen Religionsunterricht teilnehmen. Der findet dann vielleicht nicht bei euch an der Schule statt, sondern irgendwo in Hannover oder Osnabrück an zwei Wochenenden im Schuljahr. Der Religionslehrer schickt euch dann zur Zeugniskonferenz seine Note und die schreibt ihr dann in sein Zeugnis.

    Wir kriegen es hin Schüler auf einsamen Inseln zu beschulen, Kinder von umherziehenden Zirkusmenschen und von Schiffern. Da wird es auch möglich sein, Schülern mit einer nicht ganz so weit verbreiteten Religionsangehörigkeit zu beschulen. Religion ist mit wenigen Ausnahmen in ganz Deutschland ordentliches Lehrfach, das geht in beide Richtungen.

    Also für Niedersachsen ist es mir neu. Ich kenne es nur, dass ab einer bestimmten Anzahl von Schülern erst ein Unterricht eingerichtet wird und dann auch nur für bestimmte Religionen und nur wenn Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Magst Du vielleicht einmal die Rechtsgrundlage für Niedersachsen nennen?

    Dann wäre auch die Frage, wie das klappen soll. Wenn ich nun ein Erstklässler habe. Soll der einmal im Monat von einem Taxi nach Hannover gefahren werden? Wer übernimmt die Aufsichtspflicht? Was ist mit extrem kleinen Religionsgemeinschaften? Der Ausgangspunkt war doch die Aussage, dass für alle Religionsgemeinschaften ein konfessioneller Unterricht angeboten werden muss. Was ist wenn eine Gemeinschaft in einem Land nur 100 Gläubige hat? Oder 10?

    Grundsätzlich finde ich es natürlich sinnvoll aber ich stelle es mir in der Tag unmöglich vor für jede Religionsgemeinschaft ein Angebot zu schaffen. Aber vielleicht kannst Du es mir einmal am Beispiel erklären. Ich habe nun einen jüdischen Erstklässler. Die nächste jüdische Gemeinde ist gut 80 km entfernt und hat auch nur rund 300 Mitglieder. Die nächste größere wäre schon in Hannover. Das wären rund 3h Fahrt mit dem Auto. Wie findet nun für dieses Kinder der Unterricht statt? Wir werden Fahrten, Aufsichtspflicht etc. gelöst? Wer erstellt die curricularen Vorgaben? Wer bildet die Lehrkräfte aus?

    Im NSchG findet man übrigens auch den Hinweis, dass der Unterricht ab 12 Schülern einer Glaubensgemeinschaft an einer Schule einzurichten sei. Vielleicht gibt es dort unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesländern.

    Ach Tom, das war ein Witz, weil du im Coronathread mindestens 1000 mal dasselbe geschrieben hast mit dem Verweis auf die Wissenschaft und nun genauso oft irgenwas beliebig anderes behauptest und dazu plötzlich keine Wissenschaft mehr brauchst.

    Ja, ich merke, dass du nicht mitkommst. Ist nicht schlimm, Hauptsache du unterrichtest Fächer, die du selbst studiert hast.

    Ich habe Religion studiert. Ich möchte aber sehr bezweifeln, dass Du das beurteilen kannst. Ich habe aber auch keine Lust mich von dir beleidigen zu lassen. Außerdem scheinst du nicht wirklich eine ernsthafte Auseinandersetzung zu wünschen. Daher bin ich da raus.

    Im Ernst, es geht doch nicht darum, ob sich ein Lehrer für 3 Kinder "lohnt" oder ob er sich für 16 lohnt. Wenn sich in der Dorfschule einer Hallig nur 3 Kinder in Klasse 4 befinden, "lohnt" für sie der Matheunterricht selbstverständlich. Es geht, ich wiederhole es gerne, darum, ob konfessionell gebundener Religionsunterricht der richtige Weg ist, Kinder über Religion und Glauben zu informieren. Und wenn 99% der Weltbevölkerung Christen wären, würde ich die Frage nur umso vehementer stellen.

    Also den Unterschied zu Corona mag ich dir nicht erklären. Da kannst du vielleicht mal einfach deinen Hausarzt fragen.

    Wie stellst du dir das ganze denn vor? Ich kenne einen Typen, der an irgendwelche Verschwörungstheorien glaubt. Wenn der jetzt eine Religion daraus macht, soll die ab sofort an jeder Schule in Deutschland unterrichtet werden? Und wenn wir jetzt 1 Juden, 1 Buddisten und 1 Hindu an der Schule haben, wie soll dann für dieser der Religionsunterricht stattfinden? Ganz praktisch gefragt: Ich hatte vor kurzem einen Zeugen Jehovas, der nicht am normalen Religionsunterricht teilnehmen durfte. Wie hätten wir das nun machen sollen? Wer unterrichtet ihn? Wer legt das Curriculum fest? Wer bildet die Lehrkräfte aus? Und wo kommen diese her?

    Also ich habe selten so einen Blödsinn gelesen. Es ist doch selbstverständlich, dass man nicht für jede Religion einen konfessionellen staatlichen Religionsunterricht anbieten kann.

    Das sieht unsere Rechtsordnung aber komplett anders. Es muss schon eine Mindestgröße erreicht sein, aber wenn diese Religionsgemeinschaft sich dann so organisiert, wie es in unserem Rechtssystem vorgesehen ist, dann profitiert die eben auch von allem in gleichem Maße, wie es die großen Religionsgemeinschaften tun.

    Ich habe doch auch nichts anderes behauptet? Sie profitieren von der Glaubensfreiheit (auch ohne Mindestgröße) und allen anderen Dingen. Aber trotzdem ist die gesellschaftliche Bedeutung doch eine andere? Wenn ein neuer Pabst gewählt wird, wird es sicherlich in der Tagesschau erscheinen. Aber nicht, wenn irgendeine kleine Gruppe ein neues Oberhaupt wählt. Es geht doch gerade darum:

    Jeder kann glauben, was er will.

    Aber nur weil ich mich hinsetze und mir privat einen Glauben überlege, hat diese (neue) Religion eine gesellschaftliche Bedeutung. Es gibt sicherlich auch noch Menschen, die an die alten germanischen Götter wie Thor glauben. Aber ihre gesellschaftliche Bedeutung ist sicherlich nicht groß. Trotzdem genießen sie die Religionsfreiheit.

    P.S.

    Wenn man beim BMI nach dem Körperschaftsstatus sucht, gibt es erstaunlich wenige:

    https://www.bmi.bund.de/DE/themen/heim…tatus-node.html

    Wenn von den Juden absieht, sind das alles Christen. Ich hätte zu mindestens noch Moslems, Hindus und Buddhisten erwartet.

    Ich denke, dass man sich auch nicht bei der Differenzierung jeden Schuh anziehen muss. Wir haben einen Förderschulmann, der meint, dass man den Unterricht im Endeffekt für jedes Kind individuell gestallten kann. Frei nach dem Motto dann bekommt A,B,C hat jeweils ein auf sich angepasstes Arbeitsblatt zum gleichen Thema.

    In der Theorie ist das alles schön. In Praxis muss man sehen, was möglich ist. Es gibt viele Möglichkeiten sich Arbeit zu sparen oder Dinge so zu gestalten, dass man Arbeit spart. Letztlich hat man nur eine begrenzte Arbeitszeit pro Tag zur Verfügung und muss diese möglichst sinnvoll einsetzen. Das geht damit los, dass Kinder einen Wochenplan bekommen und zu mindestens stundenweise etwas anderes arbeiten als der Rest der Klasse. Man kann mit natürlicher Differenzierung bei der Wahl der Aufgabenstellung viel erreichen. Wenn möglich ist das immer mein Favorit. Man kann sich Helfersysteme aufbauen. Einzelne Kinder nutzen ggf. von vornherein ein anderes Lehrwerk, Arbeitsheft etc., so dass man nicht jedes AB überarbeiten muss. Gerade bei der Differenzierung und bei Förderschulkinder kann man ganz viel machen. Da hat man dann immer das Gefühl, dass man zu wenig macht. Aber man muss auch sehen, dass man nur für eine normale Arbeitszeit bezahlt wird und man nicht durch Mehrarbeit alle Defizite der Politik bzw. des Landes kompensieren kann und muss. Dann werden halt Kindern nicht optimal gefördert. Wenn der Dienstherr das anders möchte, muss er mehr Stunden dafür einplanen.

    Ich habe gesagt, dass die Anzahl derer, die sich einer Glaubensgemeinschaft zugehörig fühlen, nicht mehr Recht oder Anspruch auf Bedeutung oder Wahrheit oder mehr Platz in der Schule haben. Du machst es von der Anzahl abhängig und eben nicht vom Umstand, dass Religion per se eine Bedeutung für viele Menschen hat.

    Nicht mehr Recht auf Wahrheit. Aber die Bedeutung einer Glaubensgemeinschaft sollte doch durchaus von ihrer Größe abhängen? Ich denke, dass das Christentum mehr Einfluss auf unser Leben hat als beispielsweise der Buddismus. Und wenn ich jetzt auf das Echsenmenschen-Beispiel zurückkomme. Nur weil ich an Echsenmenschen glaube wird dieser Glaube (erstmal) keine Bedeutung für den Rest der Gesellschaft haben. Da spielt dann doch die Anzahl der Gläubigen eine Rolle. Gleiches auch weltweit. Es gibt sicherlich mehrere Religionen, die weltweit bedeutend sind. Aber nicht jede Religionsgemeinschaft. Das bedeutet aber nicht, dass sie einen höheren Wahrheitsanspruch oder die bessere Religion sein.

    Gleiches gilt sicherlich auch für die Schule. Ich kann nicht jede Religion in der Schule unterrichten. Auch im Ethik oder Werte und Normen-Unterricht wird man sich sicherlich in der Regel auf die 5 Weltreligionen beschränken. Am Ende wird es sicherlich darauf ankommen, wie relevant eine Religion ist und wie viele Gläubige ich habe. An Schulen mit hohen Anteil islamischer Kinder beginnt man in Niedersachsen mit eigenem Islamunterricht. Auf dem Dorf mit 1-2 Moslems in der Schule macht das sicherlich keinen Sinn.

    Immerhin stehen zwei Drittel Nicht-Christinnen dagegen. Es gibt keine Mehrheitsreligionen. Die Annahmen, man selbst habe mit der eigenen Ansicht recht, bedeutet immer, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung unrecht hat, in die Hölle muss, auf einer grauen, harten Wolken sitzen muss statt auf einer weichen, weißen, ohne Sochen ins Bett muss oder was so gerade als Strafe für Unglauben vorgesehen ist.

    Du verdrehst gerade die Aussagen. Es ging um die Aussage, dass das Christentum außerhalb von D keine große Bedeutung habe. Dem habe ich widersprochen. Wenn Du den Nachfolgesatz mit zitierst hättest, würdest du lesen das ich extra schreibe das sich aus dem Anteil der Gläubigen kein größere Wahrheitsanspruch oder eine höhere Bedeutung ergibt. Trotzdem ist der christliche Glaube für viele Menschen weltweit von Bedeutung. (Ebenso wie der Islam ...)

    Das finde ich nicht wichtig. Wenn etwas für die Einzelne Einfluss auf ihr Leben hat, nehme ich das zur Kenntnis. Ob sie damit zu vielen anderen gehört oder nur einer kleinen Gruppe angehört, macht doch für diese Person keinen Unterschied. Und auch für mich nicht. So funktioniert Toleranz. Und nicht darüber, dass man sich auf die Brust klopft und „Wir sind aber mehr.“ ruft.

    Das behauptet auch keiner. Ich habe doch bereits geschrieben, dass es jeder frei ist, indem was er glaubt. Wie kommst Du auf deine Behauptungen? Ich habe nur gesagt, dass es nicht gleich eine Religion ist, wenn sich jemand etwas ausdenkt. Zu einer Religion gehört halt noch mehr als irgendwelche Geschichten. Leider erkennen das aber einige nicht.

    Doch, das tut die Religionslehrkraft. Sie wird dazu verpflichtet, Unterrichtsziele sind bindend. Und die Grundannahmen eben austauschbar, das genau ist ja das Problem. Ich bin gespannt, wann es durchsickert, die Hoffnung stirbt auch bei Agnostikern und Atheisten zuletzt;)

    Zu deinen Vergleichszahlen: da waren wir weiter oben schon. Nur weil es mehr Christen als Hinduisten gibt, hat deren Religion keine größere Bedeutung, keinen höheren Stellenwert und keinen größeren Wahrheitsanspruch. Und genau das müssen Kinder wissen.

    Religion ist keine Geschichte, die sich irgendwer irgendwann als Unterhaltung ausgedacht hat. Es ist auch nicht austauschbar. Wenn Du heute beschließt irgendwelche Geschichten über Echsenmenschen zu erzählen, ist das noch lange keine Religion. Zu mindestens keine, die relevant wird.

    Zu den Vergleichszahlen: Wenn 1/3 der Weltbevölkerung darunter beispielsweise 75% der US-Amerikaner sich als Christen bezeichnet, sollte es doch eine größere Bedeutung haben? Eine größere Bedeutung heißt aber nicht einen höheren Stellenwert oder eine größerer Wahrheitsanspruch. Es heißt nur, dass es für viele Menschen einen Einfluss auf ihr Leben hat. Gleiches gilt sicherlich auch für die anderen größeren Religionen. Im negativen sieht man das beispielsweise an den religiös motivierten Konflikten.

    Nein, ich pay nix dafür.

    Hilft mir aber nichts. Ist am Ende auch egal.

    Aber wenn die Hälfte der Deutschen Mitglied einer der beiden großen christlichen Kirchen ist plus noch mal rund 5 Mio sonstiger Gläubiger, ist irgendwie nicht vollziehbar, dass die überwältigende Mehrheit nichts mit Religion zu tun hat. Worauf basiert deine Aussage? Was ist die überwältigende Mehrheit? 3/4? 90%? 99%?

    Oder aber wenigstens die Ehrlichkeit, zuzugeben "Glaube ist individuell, jede Kirche ein beliebiges Konstrukt, dem man sich zuwendet oder auch nicht. Das Christentum hat weltweit keine größere Bedeutung als jede andere Religion und kath. Rigionslehre als gleichberechtigtes Unterrichtsfach ist daher obsolet. Aber ich verdiene damit halt mein Geld."

    Sowohl das eine als auch das andere ist Blödsinn.

    Religion ist weder beliebig noch austauschbar. Aber jeder Mensch empfindet Religion anders. Jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen, Gefühle, ... Dadurch hat Religion auch immer etwas individuelles. Genauso sind Berichte in der Bibel wie bereits x-mal geschrieben subjektive Berichte über Gott. Entsprechend muss man sie auslegen. Daraus ergibt sich, dass einzelne Aspekte unterschiedliche gesehen oder dass die eine Geschichte den einen anders berührt als den anderen. Nichtsdestotrotz gibt es einen roten Faden, der die Religion ausmacht.

    Konfessionen weltweit:

    31,5 % Christen

    23,2 % Muslime

    15,0 % Hindus

    7,00 % Buddhisten

    16,3 % ohne Religion

    alles laut wikipedia

    Wie kommst Du darauf, dass das Christentum weltweit keine größere Bedeutung hat?

    Viele? Der überwältigenden Mehrheit der Menschen in Deutschland ist Religion ziemlich egal.

    https://de.statista.com/statistik/date…nsueberzeugung/

    Das ist dir ganz sicher schon mal zitiert worden. Aber das ist eben ein wichtiges Merkmal von Religion: Wenn man nur ganz fest glaubt, ist es wahr. Knapp die Hälfte der Bevölkerung ist noch Mitglied einer der beiden christlichen Institutionen aka "Kirche", dies wohl aus reiner Bequemlichkeit. Man macht das halt so bzw. kümmert sich nicht um den Austritt.

    Deine Statistik ist unter einem paywall. Bei Wikipedia sind es rund 40 Mio in der evangelischen und katholischen Kirche und rund 35 Mio Konfessionslose. Die restlichen 5 Mio teilen sich die anderen Konfessionen. Wie Du selber schreibst, ist es sogar mehr als die Hälfte. Wie kommst Du darauf, dass es Religion der überwältigende Mehrheit egal ist? Was wäre denn die Überwältigende Mehrheit? 3/4? Das mag ich aus persönlicher Erfahrung doch sehr bezweifeln. Aber selbst wenn wir davon ausgehen, hätten wir noch 10-20 Mio Gläubige in Deutschland. Sind das nicht viele? Was meinst du wie viele Deutsch an irgendwelche Echsenmenschen glauben? 100? 1000? 10.000? Ich sehe da schon einen gewaltigen Unterschied.

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