Beiträge von Tom123

    Sicher. Niemand. Aha. Als meine Lebensgefährtin zuletzt mit Schwindel und Kopfschmerzen zum Arzt ging war das ungefähr das erste, was sie gefragt wurde: Hatten Sie schon mal Covid und wenn ja, wann?

    Das liegt wahrscheinlich daran, dass den meisten Ärzten die möglichen Folgen von Corona bekannt sind? Trotzdem taucht es am Ende in keiner Statistik auf.

    Und wenn jemand tatsächlich erst 1 Jahr nach der Infektion an irgendwas stirbt ist objektiv betrachtet die Kausalität in den meisten Fällen nicht mehr feststellbar. So ist das Leben. Ich bin mir wie schon mal erwähnt ziemlich sicher, dass demnächst einfach der Erwartungswert bezüglich der Sterblichkeit angepasst wird. Der wurde jahrelang nach unten korrigiert, jetzt dann halt nach oben.

    Es gibt durchaus Versuche, dass zu untersuchen. Man nehme eine Gruppe X und vergleicht sie mit einer ähnlichen Gruppe Y von denen man sicher weiß, dass sie eine Coronainfektion hatten. Dann prüft man, wie viele Leuten in den Gruppen Krankheit Z bekommen. Irgendwann wird es auffällig.

    Ich habe nicht vergessen, dass kritische Stimmen von Anfang an massiv diffamiert und aus dem Diskurs ausgeschlossen wurden, dass letztlich überhaupt kein inhaltlicher Diskurs erwünscht war, dass größere Teile der Bevölkerung aufgrund ihres Impf- / Gesundheitsstatus/ geäußerter Meinung mal eben vom sozialen Leben ausgeschlossen, beschimpft, in rechte Ecke gestellt, offizieli von etlichen Politikern in Ausübung ihres Amtes diffamiert wurden in einer Weise, wie ich mir das nicht hätte vorstellen können und vor allem dass breite Kreise der Bevölkerung mitgemacht und dazu Befall geklatscht haben.

    Das Problem ist, dass es einen großen Unterschied zwischen unterschiedlicher Meinung und Blödsinn erzählen gibt. Man kann durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Und wenn man dann Argumente austauscht, kann das durchaus produktiv sein.

    Allerdings gibt es hier und natürlich auch im Reallife immer wieder Menschen, die Dinge von sich zu geben, die nicht richtig sind. Da bringt eine Diskussion nicht viel. Wenn Menschen einem erklären, dass die Kinder an der Maske ersticken, was willst Du da noch diskutieren?

    Nun, für Kinder war der Lockdown schon hart.

    ...

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Genauso wissen wir aber auch, dass auch hohe Infektionszahlen für Kinder problematisch sind. Also auch unabhängig von einer möglichen eigenen Infektion. Letztlich muss man jetzt mit den Konsequenzen leben. Aber da hilft es natürlich nichts, sich auf den bösen Lockdown zu konzentrieren und so zu tun, dass es ohne Lockdown keine Probleme gab. Alleine der Blick nach Schweden hilft da schon.

    Ja wegen mir. Was die WHO dann wie bezeichnet soll mir egal sein. Ob es heute oder in einem Jahr für beendet erklärt wird, ändert für mich gar nichts. Das ist nur noch eine Worthülse.

    Der Zuspruch dafür ist zum Glück nicht mehr sehr groß, also wird es auch keine Verschärfungen mehr geben.

    Versuchen wir es mal ganz einfach:

    Deine Aussage war: Die Pandemie ist offiziell für beendet erklärt worden ....

    Diese Aussage ist sachlich einfach falsch.

    Du argumentierst dann damit, dass bei euch/uns keine Fälle/Belastung mehr ist. Das zeigt, dass Du nicht verstanden hast, was eine Pandemie ist.

    Eine Pandemie ist ein globales Ereignis. Wir können eine Pandemie haben ohne einen einzigen Fall in ganz Deutschland.

    ... Mir geht es darum, dass nicht nur über einzelne private, offenbar niemals endende Ansteckungsangt gesprochen wird. Die hat hier auch Platz, seit unglaublichen 3 Jahren inzwischen. Aber sie sollte nicht dazu genutzt werden, damit die Probleme anderer 'auszustechen'.

    Wo wird dann hier über private "Ansteckungsangst" gesprochen? Was ist das überhaupt? Du begibst dich hier genau in die Argumentation der Querdenker. Wer für Corona-Maßnahmen ist, hat nur Angst. Ich erwartete tatsächlich von jemanden, der immerhin ein Hochschulstudium hinter sich hat und dem wir unsere Kinder anvertrauen, einen kritischen Umgang mit Informationen. Man kann durchaus für oder gegen etwas sein. Man sollte es aber auf einem einigermaßen vernünftigen Weg begründen können. Damit andere einfach nur zu diffamieren, haben wir schon genug Erfahrungen gemacht.

    Ich werde aber mal versuchen, es dir zu erklären:

    Ich habe relativ wenig Angst, mich mit HIV anzustecken. Trotzdem würde ich beim Geschlechtsverkehr, wenn man keinen festen Partner hat, zum Kondom greifen.

    Ich habe relativ wenig Angst, Krebs zu bekommen. Trotzdem halte ich das Rauchen für gefährlich und unterstütze es, dass die Politik Maßnahmen gegen Rauchen, Alkoholkonsum und andere Drogen macht.

    Ich finde es sinnvoll, weniger Fleisch zu essen. Ich esse regelmäßig Gemüse und Obst. Ich wasche mir sogar nach dem Stuhlgang die Hände.

    Wie ist bei dir? Ich nehme an, dass Du dir nach dem Stuhlgang nicht die Hände wäscht. Oder leidest Du auch unter dieser Ansteckungsangst? Forderst Du wohlmöglich deine Schüler auf, auch ihre Hände zu waschen? Ist deine Angst inzwischen so groß? Hast Du womöglich sogar ein Problem damit einem Kollegen die Hand zu geben, bei dem weißt, dass er gerade auf dem WC war und sich nicht die Hände gewaschen hat.

    Aber sie sollte nicht dazu genutzt werden, damit die Probleme anderer 'auszustechen'. Ich erinnere einfach nur daran, dass es auch noch andere Gruppen von Menschen mit Problemen gibt, die aus der Pandemie folgen und darum geht's in diesem Thread.

    Wer redet denn von ausstechen? Aber wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, dass die Probleme am Lockdown und den Maßnahmen liegen. Die Probleme liegen an der Verbreitung des Virus. Und wir sehen gerade in China, was passiert, wenn sich das Virus ungehindert verbreiten kann. Die geistigen und körperlichen Probleme vieler Menschen können am Lockdown oder an der Maskenpflicht liegen. Viele Probleme liegen aber an der Pandemie begründet. Obwohl es in Schweden fast keine Maßnahmen bei Minderjährigen gab, gibt es dort die gleichen Anzeichen für psychologische Belastungen. Schulschließungen sind ein Problem, Infektionswellen aber auch. Man muss nun gucken, wie man damit umgehen. Aussagen wie beispielsweise: "Nur wegen des Lockdowns, haben die Kinder nun Lernprobleme." passen sicherlich auf jeden AFD-Parteitag, sind aber weit an der Realität vorbei.

    Naja die kann das wohl machen. Das ist aber eine internationale Organisation und weltweit sind die Lagen doch recht weit auseinander. Spielt für mich aber auch keine Rolle was die WHO zur weltweiten Lage sagt, denn ich wohne nicht überall.

    Pandemie (von altgriechisch πᾶν pan ‚gesamt, umfassend, alles’ und δῆμος dēmos ‚Volk‘) bezeichnet eine „neu, aber zeitlich begrenzt in Erscheinung tretende, weltweite starke Ausbreitung einer Infektionskrankheit mit hohen Erkrankungszahlen und i. d. R. auch mit schweren Krankheitsverläufen.“[1] Im Unterschied zur Epidemie ist eine Pandemie örtlich nicht beschränkt,[2] zumeist gibt es aber Gegenden, in denen sich der Krankheitserreger nicht bzw. nicht sehr stark ausbreitet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie

    Da macht es schon irgendwo Sinn, dass man das weltweit betrachtet, oder? Es geht um die Frage, ob die Pandemie beendet ist oder nicht. Die Frage, ob bei dir vor Ort Maßnahmen notwendig sind, ist dann eine ganz andere.

    Den darfst du auch persönlich beschreiten. Alle anderen dazu auch verpflichten ist nicht der Weg.

    Das ist deine Meinung. Meine ist eine andere. Die Begründung, warum es wichtig ist, dass sich viele beteiligen wurde schon oft genug gepostet.

    Ich finde es wichtig, dass zumindest jetzt, wo die Pandemie offiziell für beendet erklärt wurde, diejenigen, die mit 5-18-Jährigen zu tun haben, sich mit den Nachwirkungen beschäftigen. Es gibt nicht nur Longcovid, es gibt auch Adipositas, Angststörungen und Abbruch von Sozialkontakten.

    WHO sagt, dass das Ende der Pandemie in Sicht ist. Nicht mehr. Natürlich gibt es Politiker, Medien etc., die die Pandemie für beendet erklären. Offiziell ist das dann aber nicht. IMO kann es nur die WHO offiziell machen. Angesichts der Interessenkonflikte ist das wahrscheinlich auch ganz gut so.

    Ich finde es immer sehr spannend, dass man zwar Longcovid als eine mögliche Folge anerkennt aber ansonsten so tut als ob andere Probleme nur auf dem Lockdown beruhen. Wir haben alleine 163.000 Corona-Tote. Was ist mit den Angehörigen? Ist 3 Wochen Lockdown für ein Kind schlimmer als der Tod eines nahen Angehörigen? Was ist mit den Corona-Waisen? Über fünf Millionen sollen es weltweit sein. Mehrere Tausend in Deutschland. Regen die sich auch über die Maskenpflicht auf? Und was ist in der aktuellen Situation? Krankenhäuser, die noch überlastet sind. Kollegen, die zusätzlich zu den anderen Krankheiten noch durch Corona ausfallen. Wie viele Fehltage haben wir dieses Jahr alleine durch Corona? Welche Schäden entstehen durch den Unterrichtsausfall?

    Ich sage nicht, dass wir einen neuen Lockdown brauchen. Ich sage noch nicht mal, dass wir weitreichende Masken- und Testpflichten brauchen. Vielleicht sind wir tatsächlich an dem Punkt, wo man es einfach laufen lassen muss. Persönlich würde ich allerdings einen etwas vorsichtigeren Weg bevorzugen. Man hätte im Dezember mit 4 Wochen Maskenpflicht an Schulen vieles verhindern können.

    Aber wenn wir von den Folgen sprechen, dann sind nicht die Maßnahmen oder der Lockdown das Problem. Dadurch wurden größere Schäden verhindern. Natürlich muss man sich auch Gedanken machen, wie man die Folgen bekämpft. Aber vor allem muss man sich auch um die Folgen von Corona kümmern. Die werden leider in der Politik immer noch gerne klein geredet, da Maßnahmen unpopulär sind. Das fängt schon damit an, dass Corona als Schnupfen, Atemwegserkrankung oder etwas wie Grippe gesehen wird. Dabei rücken schon seit Monaten z.B. die Gefäßerkrankungen in den Vordergrund. Dazu neurologische Symptome. Wir wissen schon lange, dass es eine Vielzahl von Symptomen und Folgen geben kann. Momentan kann noch niemand wirklich sagen, was uns da die Zukunft bringt...

    Es steht derzeit überhaupt noch nicht fest, ob die Anhebung nicht 2024 kommt. Herr Weil hat lediglich ausgesagt, dass er dies noch nicht versprechen kann. In meiner Aussage ging es um den Haushalt 2023 und die Feststellung, dass nach nur 2 Monaten in der Regierungsverantwortung ein solcher Schritt noch nicht erwartbar war.

    Ich hätte auch nicht erwartet, dass es nach 2 Monaten steht. Ich denke aber, dass man das nicht mit haushaltsrechtlichen Problemen begründen kann. Man hat ja auch andere kostenintensive Programme beschlossen. Insbesondere zur Anwerbung von Lehrkräften. Ich denke beispielsweise an diesen Zuschlag für unbeliebte Stellen. Was mich letztlich nervt, ist die Begründung. Man kann es noch nicht umsetzen weil man solange braucht um die Umsetzung zu planen. Sorry, aber das sollte man innerhalb von 6 Monaten klären. Man erwartet doch auch von uns, dass man sich von heute auf morgen auf neue Sachen einlässt?

    Ich glaube, dir ist noch immer nicht klar, was in einem Nachtragshaushalt auftauchen darf und was nicht. Das politische Vorhaben der Anhebung der Einstiegsbesoldung aller Lehrkräfte auf A13 gehört jedenfalls nicht dazu. Dabei handelt es sich mit Sicherheit nicht um einen unvorhergesehenen Bedarf im Sinne des Artikels 67 der Nds. Verfassung. Das wiederum hast du selbst bereits festgestellt:

    Eine Anhebung zum 1.1.2024 stehen sicherlich keinerlei haushaltsrechtlichen Hindernisse gegenüber. Außerdem gab es auch immer die Möglichkeit Zusatzzahlungen durchzuführen. Bei einem Tarifabschluss wird ja nichts anderes gemacht. Dafür braucht man nicht zwingend einen neuen Haushalt. Man hätte beispielsweise sagen können, dass die Einführung zum 1.1.2024 erfolgt. Dann wären die meisten zufrieden gewesen. Ggf. hätte man für 2023 noch eine Einmalzahlung mache können.

    Ich bin seit Weihnachten in den USA. Ich habe nicht den Eindruck, dass sich hier irgendjemand um irgendeine Variante schert. Selbsttests kosten 10 Dollar aufwärts, die kauft kaum jemand.

    Genau, Förderalismus und Bundestag wurden auch abgeschafft. Ab sofort bestimmte Herr Lauterbach. Und dann die ganzen Maßnahmen. Ich hoffe, dass der aktuelle Lockdown bei uns bald endet. ... Dein Kommentar passt zu den USA. Wie bei Trump. Irgendwas passt mir nicht und dann suche ich mir eine Person und die ist Schuld.

    Denke schon, dass ich Teilgebiete in Deutschland aufgeben würde, solange wir persönlich nicht angegriffen werden bzw. wenn anschließend Angriffe eingestellt werden würden.

    Besonders dann, wenn ich meine Kinder opfern müsste und wie jetzt den Eindruck habe, dass auch viele in den abgetretenen Gebieten abgetrennt bleiben wollen.

    Wenn ich in den abgetrennten Gebieten leben würde und mir die neue Regierung nicht passt, würde ich notfalls umziehen.

    Dann fangen wir am besten mit dem Gebiet an, indem du lebst. Das mit dem Umziehen wird allerdings nicht so einfach klappen. Das mag die Regierung nicht. Und laut solltest Du so was auch nicht sagen. Dann könnte es sein, dass Du ein paar Tage, Wochen oder Monate in ein spezielles Gefängnis kommst. Und das mit deinen Kindern wird wohl auch nicht so klappen, wenn Du so eine regierungsfeindliche Einstellung an den Tag legst. Vielleicht verschwinden sie dann einfach mal und landen in einem russischen Waisenhaus. Aber alles kein Problem, nicht wahr?

    Sorry, aber bei manchen Beiträgen kann ich nicht glauben, dass das jemand ernst meint.

    Lustig...wenn die Virologen das sagen was einem gefällt sind es die " Experten " sagen sie etwas was einem nicht gefällt sind sie plötzlich Schwurbler bzw. sind an die Schwurbler verloren gegangen....."ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt "

    Das Grundproblem ist, dass einige "Experten" nicht verstehen, dass pandemisch und endemisch vor allem die Ausbreitung und die Immunität der Bevölkerung betreffen. Trotzdem kann Corona für den einzelnen gefährlich bleiben. Auch HIV ist seit Jahren bei uns verbreitet. Trotzdem sollte man sich weiter schützen. Wenn Corona nun endemisch wird, sollte man trotzdem überlegen, wann man sich schützen kann oder sollte.

    Auch bei dem NRW-Zitat steht doch nur, dass die Lehrerkonferenz das nicht anordnen darf. Man müsste mal den kompletten Fall wissen. Das schließt nicht aus, dass der Schulleiter das darf.

    Es muss auch nicht irgendwo stehen, dass es erlaubt ist. Grundsätzlich hat der Arbeitgeber ein Weisungsrecht. Sowohl gegen Beamte als auch Angestellte. Entsprechend kann er relativ frei über die vertragliche Arbeitszeit entscheiden. Damit er da nicht irgendwelchen Blödsinn macht, gibt es Verordnungen, Gesetze, Erlasse, Dienstantweisungen, ... die das näher regeln. Wenn Quittengelee Recht hat, müsste es also irgendwas geben, indem steht, dass Präsenzpflichten in Bayern verboten sind. Das ist übrigens auch in der freien Wirtschaft ähnlich. Grundsätzlich kann der Arbeitgeber anordnen, dass Du auch wenn du im Homeoffice arbeitest, zu bestimmten Zeiten Anwesend sein muss. Das ganze wird dann mit Verordnungen, Gesetzen oder einfach durch den Arbeitsvertrag eingeschränkt. Dann steht beispielsweise im Arbeitsvertrag, dass du nur Montags im Betrieb sein muss.

    Wenn jemand denkt, dies sei rechtmäßig, soll er doch bitte sagen, wo das steht.

    Ich wiederhole: Weisungsrecht des Arbeitsgebers.

    https://www.dbb.de/lexikon/themen…e%20Vorgesetzte

    Es ist in jedem Falle eine gute Frage für die Gewerkschaft, die sowas nicht zum ersten Mal erlebt und weiß, was mit 'frühzeitig' 'regelmäßig' 'dringend' usw. in der Realität gemeint ist was es mit sowieso schon vorhandenen Präsenzpflichten auf sich hat. Von letzteren hat der TE ja schon 2 pro Woche!

    Es gibt eine ganze Reihe Aspekte, wo man ansetzen kann. Am Ende wird man die konkrete Situation beurteilen. Du schreibst aber das regelmäßige Präsenzpflichten generell verboten sind. Das kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem schmeißt die Stundenverpflichtung und die wöchentliche Arbeitszeit ständig durcheinander. Nach deiner Argumentation hätten wir außer dem Unterricht keine Verpflichtungen in der Schule.

    Am Ende wird es sicherlich eine Grenze geben, was zumutbar ist. Das wird sicherlich auch von der aktuellen Situation von der Schule abhängig sein. Im akuten Fall, dass viele Kollegen krank sind, wird man dem Beamten mehr zumuten können als im Regelbetrieb.

    Ich denke, dass Schmidt schon gut geantwortet hat. Deine Dienstzeit/Arbeitszeit ist nicht nur das Deputat. Auch bei einer Konferenz muss du in die Schule kommen.

    Eben, der TE hat 2x frühzeitig angekündigte Bereitschaft fest im Plan. Jetzt soll er aber auch noch in einer weiteren Stunde Gewehr bei Fuß stehen, weil er zufällig eine Stunde mittendrin frei hat.

    Die entscheidende Frage ist, wie es insgesamt mit seiner Arbeitszeit aussieht. I.R. muss man irgendwas bei 41 Stunden pro Woche arbeiten, wenn man die Ferien etc. umlegt. Wenn Du nun schon 42 Stunden arbeitest und dann noch extra Aufgaben machen sollst, ist das arbeitsrechtlich nicht in Ordnung wie du bereits selber zitiert hast. Aber nur weil Du in der Schule Präsenz zeigen muss, steigt nicht automatisch deine Arbeitszeit. Wie bereits mehrfach geschrieben, könntest du beispielsweise Korrekturen statt zu Hause in der Schule erledigen. Man muss also genau auf den Einzelfall schauen. Wenn die Lehrkraft durch die Präsenzzeiten ihre wöchentliche Arbeitszeit überschreitet, hast du Recht. Sonst nicht.

    Ich hab jetzt zwei Quellen für zwei Bundesländer zitiert. Guck doch einfach selbst in die für dich zuständigen Richtlinien.

    Edit: wo sind eigentlich deine Quellen jenseits von "finde ich halt logisch"?

    Ich habe leider keine Quelle bei dir gefunden, die es verbietet. Meinst du link aus Beitrag 54 aus Califlower? Da lese ich nichts, woraus ein Verbot von anrechnungsfreien Präsenzstunden hervorgeht. Wenn ich es richtig verstehe, ist in Bayern sogar drei Stunden mehr Unterricht im Monat anrechnungsfrei erlaubt.

    Meine Position geht beispielsweise aus dem Weisungsrecht des Arbeitgebers hervor. Es müsste also eine Rechtsgrundlage geben aus der hervorgeht, dass Präsenzstunden in der Schule verboten sind. Die mag es geben, ich kenne keine.

    Und wenn du dokumentieren kannst, dass du deine wöchentliche Arbeitszeit schon so überschreitest und dann die SL darüber informierst, dass du die Springstunde als Pausenzeit benötigst? ;)

    Leider klappt es so rum nicht. Wenn du deine wöchentliche Arbeitszeit entsprechend überschreitest, müsste die SL entscheiden, welche Aufgaben du kürzen solltest. Letztlich wird es aber aus meiner Sicht bei einer Präsenzzeit nicht unbedingt einfach. Die SL kann sagen, dass Du die Zeit zur Vorbereitung, Korrekturen, Kopieren, etc. nutzen kannst. Nachweisen, dass sich deine Arbeitszeit dadurch signifikant erhöht wird schon schwierig. Ich denke, da sind Argumente wie ggf. fehlender Arbeitsplatz/EDV in der Schule oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser.

    Warum? Vertretungsbereitschaft in der Schule ist Arbeitszeit, aber warum sollte Rumsitzen oder Korrigieren das zum Deputat betreffen?

    Vertretungsbereitschaft ist Arbeitszeit da sind wir uns einig. Aber aus meiner Sicht nicht zwingend als Stunde zur Unterrichtsverpflichtung anzurechnen. Du musst halt sehen, dass du in der Summe deine Wöchentliche Arbeitszeit nicht überschreitest. Wenn Du beispielsweise 20 Stunden geben musst und zusätzlich eine Stunde Präsenzpflicht hast um ggf. zu vertreten sehe ich da überhaupt kein Problem. Dann würde aus meiner Sicht die Stunde nur auf das Deputat angerechnet, wenn sie auch wirklich geben musst. Zu mindestens kenne ich es so von den mir bekannten Schulen. Wenn du natürlich 10 Stunden hast und noch 10 Stunden vor Ort sein sollst, ist sicherlich nicht mehr vertretbar.

    Nein, der Schulleiter darf nicht anweisen, regelmäßig im Lehrerzimmer zu korrigieren, falls jemand vertreten werden muss.

    Quelle?

    Edit: Es geht natürlich nicht darum, dass Du jetzt korrigieren muss. Oder das Lehrerzimmer nicht verlassen darfst. Sondern nur, dass Du dich für eine Vertretung bereit halten musst. Ich wüsste nicht, warum das grundsätzlich verboten sein sollte. Dann wäre ja jede Art von Präsenzstunden unmöglich oder mit Anrechnung als Unterrichtsstunde möglich.

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