Bei uns fällt nichts aus, man wird einfach zur Vertretung verpflichtet (auch bei erwachsenen SuS im Nachmittagsunterricht).
Das ist bei uns grundsätzlich auch so. Allerdings gibt es da dienstrechtliche und arbeitsrechtliche Grenzen.
Bei uns fällt nichts aus, man wird einfach zur Vertretung verpflichtet (auch bei erwachsenen SuS im Nachmittagsunterricht).
Das ist bei uns grundsätzlich auch so. Allerdings gibt es da dienstrechtliche und arbeitsrechtliche Grenzen.
Woran machst du das denn fest? Gibt es Experten, die diese Meinung teilen oder ist das eine Beobachtung aus deinem Umfeld?
Witzig, wenn es um Kritik an Coronamaßnahmen geht, reicht die persönliche Meinung oder die Menschenkenntnis. Wenn nur die Aussage eines Forummitglieder hinterfragt wird, braucht es einen Experten?
Ich kann mich mal erinnern, dass davor gewarnt wurde, dass durch die Coronamaßnahmen die Zahl der Selbstmorde massiv zunimmt. Die Zahlen sind aber gleich geblieben.
Da ist genau der Knackpunkt. Ich brauche für mein Wohlbefinden Sport drinnen, ordentliches Training mit echten Gewichten. Das war eine üble Zeit, die mir sehr geschadet hat und es war völlig unverständlich, dass nicht Training mit Maske und viel Abstand erlaubt wurde. Da ist man jetzt schlauer.
Die Infektionsgefahr beim Sport in Innenräumen ist generell hoch. Wir haben doch selbst hier zahlreiche Leute, die keine Maske tragen wollen/können. Außerdem wird es in den wenigsten Fitnessstudios genug Raum für viel Platz zwischen den Anwesenden geben. Mal davon abgesehen, ob man sich dann auch daran hält. Ich finde das weder unverständlich noch ist man heute schlauer. Die Situation ist eine andere.
Also ganz ehrlich wer während der Pandemie das Problem hat, dass er zum Sport nach draußen statt ins Fitnessstudie muss, hat da echt was verpasst. Das solltest du mal mit den Leuten in den Krankenhäusern, in den Pflegeheimen, etc. reden. Da verstehe ich schon die Wirte und Studiobetreiber deren Geschäftsgrundlage kaputt war.
Was kommt als nächstes? Ich musste selber kochen, weil McDonalds im Lockdown war?
Du solltest auch die Begründungen bzw. deren Fehlen wahrnehmen und darüber nachdenken. Nicht einfach alles nachplappern.
Ich habe eine ganze Reihe von Studien teilweise auch im Original gelesen. Wenn ich da einige Beiträge im Forum lese, fehlt dort eher Substanz.
Es geht um den wirtschaftlichen Schaden durch Long Covid. Entgegen deiner Annahme ist der nach aktuellen Kalkulationen nicht besonders hoch. Lies nochmal den von mir zitierten Beitrag.
Die anderen Zahlen, die du in den Raum wirfst, haben nichts mit Long Covid zu tun, sind also ein anderes Thema.
Insgesamt wird die Pandemie teuer, das stimmt. Ein erheblicher Teil davon, ist aber durch überzogene Maßnahmen, sinnlos rausgeschmissenes Geld, sinnfreier "Unternehmensrettungen" usw. selbst verschuldet. Wie das am Ende aussieht, wird sich zeigen.
Du solltest lernen, Informationen auch auf- und anzunehmen.
Vielleicht gilt das eher für dich? Laut Ifo 350 Mrd. Wertschöpfungsschaden bis Anfang 2022 sind für dich kein wirtschaftlicher Schaden? Oder ist das einfach nicht besonders hoch?
Überzogene Maßnahmen? Dafür hast du sicherlich auch Belege. Das ist letztlich nur schwierig einzuschätzen. Fakt ist auch, dass niedrige Inzidenzen gut für die Wirtschaft sind. Was ist denn dein Kriterium um den Erfolg der Corona-Politik zu beurteilen? Todeszahlen oder eher Wirtschaftsdaten?
Herr Drosten ist hinsichtlich jeder Fragestellung, die sich konkret auf epidemiologische Fragen bezieht, deutlich besser qualifiziert. Was nicht schwierig ist, da Herr Lauterbach effektiv keine Qualifikation hat, um sich dazu fachkundig zu äußern. Bei deiner Aussage ging es aber weder um Herrn Drosten noch um mich. Aber netter Versuch.
Du hast geschrieben, dass Post-Covid sicherlich kein gesellschaftliches Problem ist. Ich habe dir geantwortet, dass es eine Reihe von Experten gibt, die genau davor warnen.
Man mag Herrn Dr. Lauterbach oder Prof. Drosten nicht mögen, sofern du aber kein passendes Studium vorweisen kannst, sind sie aber sicherlich um ein vielfaches kompetenter als du oder ich.
130.000.000 (130 Millionen) Euro?
100 Euro sind für den (theoretischen, nicht praktischen!) wirtschaftlichen Schaden wegen Fehltagen zu niedrig. Man rechnet eher mit ca. 400 Euro pro Tag. Das wären dann immerhin ca. 520.000.000 (520 Millionen) Euro.
Um dein Verhältnis von Geld auf Staats- und Wirtschaftsebene zurechtzurücken:
Es ging hier nur um einen Aspekt und zeitlich nur um das erste Coronajahr. Die tatsächlichen Kosten sind um ein vielfaches höher. Alleine die Neuverschuldung sind rund 500 Milliarden plus Zinsen. Der Werschöpfungsschaden der deutschen Wirtschaft wurde Anfang des Jahres auf rund 350 Milliarden geschätzt. Wenn man alles zusammenzählt ist man am Ende im Bereich von Billionen (1 Billion sind 1000 Milliarden). Manche Zahlen sind doch ganz schön groß, oder?
Etwas Menschenkenntnis. Würdest du jemandem, mit seiner typischen Art, ein Auto kaufen?
Es gibt durchaus eine Reihe Wissenschaftlern, die vor einer Long-Covid-Problematik warnen. Da sind einige dabei, die ich für sehr seriös halte. Mein Hausarzt sagt auch, dass man momentan jede Infektion vermeiden sollte und dass Post-Covid noch richtig Probleme machen könnte. Zu mindestens traue ich den meisten dieser Leute mehr als jemanden, der "nur" Lehramt studiert hat.
Von was genau meinst du, hat Herr Lauterbach mehr Ahnung?
Naja, Herr Lauterbach ist immer studierter Mediziner. Drosten etc. haben sich ähnlich geäußert. Welche Qualifikation bringst Du mit?
Zu den Auswirkungen können wir einfach mal rechnen. Die TKK rechnet mit 1,3 Mio Fehltagen. Wenn die wirtschaftliche Schaden bei 100 € liegt, wären das schon alleine 130 Mio €. Dazu kommen noch Behandlungskosten etc. Und das alles nur für das erste Pandemiejahr. Mit niedrigen Zahlen und ohne Varianten.
Das ist kein gesellschaftliches Problem.
Da gibt es Menschen, die deutlich mehr Ahnung haben als wir, die das anders sehen. Zum Beispiel Herr Lauterbach:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/-hier-k…m/28495518.html
Jetzt kann man natürlich Herrn Lauterbach Panikmache vorwerfen aber er hat auch schon auf diverse Studien hingewiesen, die zum gleichen Ergebnis kommen. Vielleicht ist es am Ende alles nicht so schlimm. Aber das ist momentan maximale eine nette Hoffnung.
Ich würde aber tatsächlich interessant finden, ob es im Nachgang von Covid auch oft zu Übergewicht kommt.
Das es so ist, ist glaube relativ klar nachgewiesen. Deswegen kam ich ja darauf. Die Frage ist eher, ob das dauerhaft ist. Die meisten nehmen im Urlaub ein paar Kilo zu und verlieren sie wieder, wenn sie wieder normal arbeiten. Die Frage wäre für mich, wie weit das bei Corona auch klappt. Ich kann mir vorstellen, dass viele nach dem Lockdown wieder ihr Gewicht reduziert haben.
Naja zahlenmäßig ist das ja ganz klar: Ca. 60% der Deutschen sind übergewichtig, knapp 25% sind adipös.
So hoch ist die "Long-Covid-Quote" sicherlich nicht. Und mindestens die 25% und auch ein großer Teil der 60% wird früher oder später Folgeerkrankungen durch das Übergewicht haben. Erkrankungen, für die wir alle teuer zahlen.
Also Übergewicht führt nicht Zwangsläufig zu Folgeerkrankungen. Dazu ist ja auch die Frage, was es für Erkrankungen sind. Wir waren ja bei der gesellschaftlichen Sicht. Jede Krankheit ist für einen persönlich ein Problem. Aber gesellschaftlich gibt es da schon Unterschiede. Ich sage mal, die Anzahl von Lehrkräften, die in den nächsten Jahren durch Übergewicht ausfallen wir deutlich kleiner sein als die, die durch Corona ausfallen. Gleiches wird auch für Ärzte gelten.
Unser Tierchen geht am Wochenende mit dem Tagebuch mit zu einem Kind.
Es werden dann viele Fotos mit dem Tier gemacht und dann dazu geschrieben.
Das sind megatoll gestaltete Seiten und eine tolle Erinnerung für mich, denn nach den 4 Jahren behalte ich sowohl das Tierchen als auch die Bücher.
Das finde ich eine tolle Idee. Ihr habt dann ein gebundenes Notizbuch als Tagebuch? Überfordert es die Kinder nicht, da eine Seite zu gestalten? Machen die das am Wochenende oder später?
Schmidt sagt dass die verfettende Gesellschaft ein größeres Problem wäre als Corona.
Niemand hat von Übergewicht DURCH Corona gesprochen.
Da hast du Recht. Ich war bei der Problematik, dass durch Corona Bewegungsmangel und Übergewicht entstehen. Trotzdem wäre eine Quelle toll. Würde das gerne mal nachlesen.
Edit: Natürlich für die Aussage, dass es ein größeres Problem als Corona ist. Dass es ein Problem ist, ist mir bewusst. Ich finde es nur spannend, wie man das sinnvoll vergleichen will.
Ich bin froh drüber nicht ständig mit FFP2-Maske rumgelaufen zu sein nur um den Verlauf zu verhindern (und die meisten bekommen es ja am Ende doch, sieht man sehr schön an den Schilderungen hier im Forum. Auch die "Vorsichtigen" erwischt es am Ende.)
Laut Studien infizieren sich Maskenträger deutlich seltener. Gibt sogar Untersuchungen, wo es nach Häufigkeit des Tragens unterschieden wird. Aber ja, am Ende erwischt es uns alle mal.
Nach aktuellem Stand der Forschung erhöhen mehrfach Infektionen das Risiko für einen schweren Verlauf und Folgeerkrankungen. Die Frage, ob Du dich jetzt 3 mal oder 5 mal infiziert, könnte am Ende darüber entscheiden, ob du in 10 Jahren eine Demenz entwickelst.
Sowohl Impfstoffe, Medikamente als auch das Behandlungskonzept entwickeln sich ständig weiter. Je später Du dich infiziert desto besser sind die Chancen.
Und auch ich laufe nicht ständig mit Maske rum. Auch ich gehe Risiken ein. Aber trotzdem sollte man überlegen, welche Risiken man vermeiden kann.
Lockdowns oder Öffnungen in ganz kleinem Maße mit absurden Obergrenzen an Teilnehmenden sind natürlich kein wirtschaftliches Problem.
Wer will den einen Lockdown? Fangen wir doch mal ganz einfach mit Maskenpflicht, Testpflicht oder Impflicht an. Oder mit Aufklärung. Oder mit dem Einbau von Luftreinigern in öffentlichen Schulen ... Lockdowns sind sicherlich der letzte Weg. Wobei es durchaus im Winter passieren könnte, dass bestimmte Dinge nicht möglich sind.
Wer ist "man"? Das hat von den hier Schreibenden keiner zu entscheiden und darauf auch keinen Einfluss.
Hier geht es ja nicht darum Entscheidungen zu fällen sondern Entscheidungen zu diskutieren. Es ist in einer Demokratie durchaus gewollt, dass auch der normale Bürger sich mit den Fragen beschäftigt. Warum äußerst Du dich hier, wenn es im Endeffekt sowieso alles egal ist, weil es ja die Politik entscheidet und du keinen Einfluss hast? Eigentlich brauche ich auch keine Energie sparen, meinen Müll ordentlich entsorgen, etc. Das hat alles sowieso keinen Einfluss.
Damit solltest du dich abfinden. Vielleicht kommt noch mal eine super infektiöse "Killer-Variante", dann bekommst du vielleicht auch den Lockdown, den du dir so sehr wünscht. Who knows?
Wie kommst du darauf, dass ich mir einen Lockdown wünsche? Im Gegenteil ich halte relativ wenig davon. Es wäre momentan daran zu überlegen, welche Maßnahmen sinnvoll und gleichzeitig wenig einschneidend sind. Aber da gibt es sicherlich verschiedene Meinungen. Beispielsweise Masken- oder Testpflicht. Aber darüber brauchen wir uns ja gar nicht austauschen, dass wird ja eh von oben entschieden.
Klar kann man "aufpassen", es wird sich aber im Endeffekt nicht verhindern lassen, dass sich Menschen weiterhin fleißig anstecken. In der Hinsicht ist Corona so ähnlich wie Krebs (wenn auch insgesamt harmloser): natürlich will niemand Corona/Krebs bekommen, bis zu einem gewissen Grad versucht man in seinem Leben Risikofaktoren zu minimieren, aber trotzdem erkranken und sterben Menschen an Corona/Krebs oder werden manchmal durch die Krankheit dauerhaft geschädigt.
Das individuelle Risiko lässt sich schon stark beeinflussen. Natürlich gibt es auch den Nichtraucher, der Lungenkrebs bekommt. Aber den Raucher trifft es halt öfters. Genauso hat beispielsweise der Umgang mit Masken einen Einfluss auf das Infektionsrisiko. Auch dazu gibt es mittlerweile Studien. Oder einfach der Beruf.
Übergewicht oder genauer Adipositas ist auf jeden Fall ein größeres gesellschaftliches Problem, als mögliche Folgeerkrankungen von Corona. Jedenfalls nach aktuellem Stand. Und nein, "Long-Covid" das sich durch zwei Monate Schlappheit und gelegentliche Kopfschmerzen äußert, ist kein gesellschaftliches Problem. Wie viele ernste Long-Covid Fälle und wie viele/welche durch Covid ausgelöste Spätfolgen es gibt, wird sich zeigen.
Du müsstest natürlich noch Long- und Post-Covid unterscheiden, aber es ist sicherlich einfacher beides zusammenzufassen. Also die Studienlage zu Übergewicht als Folgeerkrankung von Corona sollte naturgemäß noch relativ dünn sein. Immerhin wird man erst in den nächsten Jahren wissen, wie es sich entwickelt und wie permanent solche Probleme sind.
Auf welche Studien beziehst du dich? Das ist das erste Mal, dass ich lese, dass das Übergewicht durch Corona schlimmer ist als Long-Covid.
Ich glaube nicht, dass man Long-Covid bzw. dann Post-Covid als "zwei Monate Schlappheit" bezeichnen sollte. Vielleicht solltest du dich da erstmal informieren. Es gibt Menschen, die sind arbeitsunfähig, können nicht mehr alleine vor die Tür, entwickeln Diabetes, Demenz, etc.. Auch Fatigue ist nicht einfach ein bisschen Schlappheit. Oder wo meinst du, kommen die ganzen Krankheitstage her? Wegen "Schlappheit".
Du hat insgesamt irgendwie eine merkwürdige, selbstüberhöhende Einstellung dazu, wie relevant deine Ansichten in der Welt sind. "Wir" machen im Bezug auf Long-Covid oder die gesundheitliche Zukunft der Menschen im Allgemeinen nur sehr wenig.
Wie kommst du darauf, dass ich glaube, dass meine Einstellung für die Welt relevant ist? Es geht hier doch um einen Austausch. Oder warum schreibst du hier? Ich glaube der hier schreibt, ist sich durchaus bewusst, dass man damit nichts ändert. Trotzdem ist ein solcher Austausch in einer Demokratie wichtig, daher er letztlich zur Meinungsbildung dient. Sonst bleiben nämlich Fakenews etc. auf beiden Seiten der Medaille einfach so stehen und man endet nachher bei irgendwelchen Schwurbeln. Um beim Krebs zu bleiben: Menschen rauchen, obwohl ihnen bewusst ist, dass ihr Krebsrisiko steigt. Ihre Entscheidung.
Dann hatte ich auch keinen "milden Verlauf", die meisten meiner Freunde hatten deutlich angenehmere Verläufe. Trotzdem bereue ich nichts und ändere nichts.
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun? Was willst du bereuen? Man hat sicherlich nur begrenzt Einfluss auf den Verlauf. (Ok, die Menge Viren hat voraussichtlich einen Einfluss auf den Verlauf und das kann ich begrenzt beeinflussen). Aber es geht doch darum, dass niemand, der 2 Wochen an der Grenze zur Hospitalisierung flach liegt und noch 3 Monate danach Probleme hat, sagen würde: Ich war krank. Ich habe aber einen milden Verlauf. Das wäre zwar medizinisch richtig aber im normalen Umgang würde jeder von einer schweren Krankheit sprechen.
Tut mir Leid, aber das ist die Definition eines "milden Verlaufs".
Das ist die Definition eines milden Verlaufes im medizinischen Sinn bzw. in der Definition des rki. Als normaler Mensch bezeichnet man so etwas halt nicht als milden Verlauf. Das ist auch ein großes Problem. Dazu das Problem, dass man sich zu sehr auf Belastung der Intensivstationen fokussiert. Langfristige Folgen und aktuelle Probleme werden nicht gesehen. Es ist schön, wenn das Gesundheitssystem momentan nicht überlastet wird. Wenn wir aber zusammenrechnen, wie viele Menschen gerade durch Corona krank sind und die Fehltage addieren haben wir auch ein wirtschaftliches Problem.
Ob Corona Nachwirkungen da überhaupt in den Top-10 unserer Probleme auftauchen werden wird sich zeigen. Ich bezweifle es.
Die Frage ist, ob man das Risiko eingehen kann/möchte ...
Aber nur damit ich deine Argumentation richtig verstehe: Weil es ganz viele Probleme gibt, ignorieren wir die Risiken aus Corona einfach? Die Lösung wäre also sich einfach nur um das schlimmste Problem zu kümmern? Du bist dir wirklich sicher, dass Übergewicht ein größeres gesellschaftliches Problem ist als Corona?
Weil China keinen Produktionsausfall will und es dort keinen wirksamen Impfstoff gibt. Das Volk, im Sinne von Menschen als solche, ist der politischen Führung vollkommen egal.
Beim letzteren gebe ich dir vollkommen Recht. Aber sie machen ja gerade einen Produktionsausfall. Wenn Omikron so durchlaufen würde, müsste man nicht ganze Städte in den Lockdown schicken. Ich denke, dass China sich der LongCovid-Problematik deutlich bewusster ist. Wenn wir Pech haben, züchten wir uns gerade ein Problem für die nächsten Jahrzehnte...
Ich glaube es liegt sehr stark an der eigenen Wahrnehmungen. Menschen, die Corona eher skeptisch gegenüber stehen, kennen oft auch keinen, den es schwer erwischt hat. Menschen, die Corona als Gefahr sehen, kennen oft viele. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man eher auf die Leute achtet, die die eigene Meinung unterstützen.
Aber letztlich haben wir doch inzwischen auch eine recht solide Datenbasis. Wir wissen, wie viele auf der Intensivstation landen, wie viele hospitalisiert werden und wie viele sterben. Und unabhängig davon, wie man persönlich das Risiko einschätzt, sind diese Zahlen ganz schön hoch. Das ist kein Vergleich mit einer Grippe oder ähnliches.
Was unklar ist, sind doch nur Teile des LongCovid-Aspekts. Wie viele trifft es wirklich, wie schlimm sind die Folgen, steigt die Gefahr tatsächlich bei mehrfach Infektionen.
Persönlich kenne ich 4 Leute, die auf der Intensivstation waren und zusätzlich eine (junge) Person, die an Covid gestorben ist. Davon allerdings nur 2 Intensivpatienten aus dem näheren Freundeskreis. Aber ich kenne sicherlich um die 20 Lehrkräfte, die sagen ihre Infektion war schlimm und sie müssen es nicht wieder haben und sicherlich 5-10, die noch Wochen / Monate danach über Folgen geklagt haben. Da wundert es mich echt, dass es noch Menschen gibt, die niemanden mit Problemen kennen.
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