Beiträge von Tom123

    Ein Bekenntnis zu Leistungsfokussierung und Selektion dagegen schon und traurigerweise ist das ja fast schon ein Alleinstellungsmerkmal in der Parteienlandschaft.

    Wo findest Du das denn? Wenn ich mir die offizielle Homepage ansehen, kommt es maximal am Rand vor:

    https://www.afd.de/bildung-schule/

    Da werden andere Prioritäten gesetzt.

    Besonders witzig finde ich Deutsch als Wissenschaftssprache.

    Zitat:

    Das Promotionsrecht muss Universitäten vorbehalten bleiben. Deutsch muss als Lehr- und Wissenschaftssprache erhalten bleiben.

    Müssen wir nur dem Rest der Welt noch klar machen. Ich fand es auch immer doof Texte auf Englisch lesen. Wäre super, wenn in Zukunft alle ihre Sachen nur noch auf Deutsch veröffentlichen.

    Bedauerlich ist, dass es keine alternative, vertretbar wählbare Partei gibt, die die durchaus unterstützendwerten Positionen der AfD vertritt. Dazu zähle ich das Obrige, aber auch beispielsweise die bildungspolitische Ausrichtung.

    Ok, ich habe jetzt mal gegoogelt. Wenn ich mal auf die offizielle Website der AfD gucke finde ich für Schulen unter dem Punkt Bildung folgende Punkte:

    1. Kein Pisa und co.. Ok, wenn mir ein Ergebnis nicht passt, lehne ich es einfach ab.

    Zitat:

    Die AfD lehnt den Einfluss von internationalen Konzernen, Stiftungen und anderen Lobbygruppierungen, wie z.B. der OECD und des PISA-Konsortiums, auf unser Bildungssystem und damit auf die Zukunftsfähigkeit Deutschlands ab.

    2. keine politische Indoktrination Ok, auf gut deutsch: Keine Erziehung zu Demonkratie und Rechtsstaatlichkeit. Naja, verstehe ich, dass das die AfD will.

    3. kein Islamunterricht. Oh, wie überraschend.

    Also sind das die zentralen Forderungen der AfD? Oder weiß die AfD selber nicht, was sie fordert?

    Mal davon abgesehen ist ein Argument ungefähr das Niveau von "Hitler hat die Autobahnen gebaut. Es war nicht alles schlecht." oder "In der DDR hatten wir wenigsten alle Jobs und die Gemeinschaft war viel besser".

    Auch wenn deine Analyse, Tom, spannend ist: Hier wird auch wieder die AfD als deutsches Phänomen dargestellt. Es ist aber ein europäisches, wenn nicht gar globales, siehe SteffdAs Frage über mir.

    Das ist ein Phänomen, dass auch immer wieder in der Geschichte aufgetreten ist. Wir müssen uns nur Trump, Putin oder China ansehen. Populisten schaffen es in einem gewissen Maße das Volk hinter sich zu bringen. Das heißt aber nicht, dass man das akzeptieren muss.

    Was wäre wenn Trump mit seiner "geklauten Wahl Theorie" durchgekommen wäre? Was wäre wenn beim Sturm auf das Kapitol ein paar Demokratische Abgeordnete getötet worden wären und bei der Nachwahl durch Republikaner ersetzt würden? Was wäre wenn Pence genauso wie Trump reagiert hätte?

    Was ist in Polen? Dort versuchte man auch durch Beeinflussung von Politik und Medien die Macht zu erhalten.

    Müssen wir nicht für unsere Demokratie kämpfen?

    Dabei gehe ich aber grundsätzlich davon aus, dass jede Partei von Bürgern gewählt wird, die zumindest mit zentralen politischen Inhalten d'accord gehen und somit sich durchaus mit diesen identifizieren. Dazu gehören in der Regel die großen Themenblöcke Wirtschaft, Soziales, Inneres und Arbeit.

    Das ist (leider) selbst bei den demokratischen Parteien (Ich will nicht Altparteien schreiben.) Frage doch mal ein paar AfD-Wähler zu den genannten Themenblöcken. Ich vermute mal 90% wissen es nicht. Ich habe mal bei einem AfD-Stand mit den Typen diskutiert. Selbst die wussten es nicht.

    Tom123 Gute Spekulatuion. Ist sowas schon mal eingetreten? Ist es bei rechtskonservativen Parteien in unseren Nachbarländern Schweiz und Österreich schonmal eingetreten?

    Was ist eingetreten? Das seine rechtsextreme Partei an die Macht gekommen ist? Klar, beispielsweise in Deutschland 1933. Warum schreibst Du rechtskonservative Parteien? Nennen das Kind doch beim Namen. Die AfD Sachsen-Anhalt ist eine rechtsextreme Partei. Da muss man nichts beschönigen.

    Zuletzt kommen übrigens einige Forderungen von führenden Politikern anderer Parteien, die doch deutlich in die rechte Richtung gehen. Ich habe gerade gelesen, dass Kubicki eine Begrenzung von 25% Migrantenanteil pro Stadtteil fordert. War es vor ein paar Jahren überhaupt denkbar, dass ein führender Politiker derartige Forderungen offen formuliert?

    Also bitte nicht solche Verharmlosungen. Man kann die Forderung von Kubicki sicher so oder so sehen aber das ist sicherlich eine ganz andere Liga als die Forderung mancher AfD-Politiker. Da wird ganz offen rassistisch Argumentieren. Austauschen der Völker usw..

    Die Frage ist: Was erhoffst du dir hiervon? Sollte die Partei verboten werden, würden ihre Wähler (aktuell auf Bundesebene 22%) ja nicht plötzlich CDU oder SPD wählen.

    Das müssen sich auch nicht. Es geht darum eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland zu beseitigen. Ich denke, dass auch nur ein Bruchteil der AfD-Wähler extremistisch veranlagt sind. Vielen sind auch einfach nur Protestwähler oder fallen auf dem Populismus rein. Kaum gibt es einen Vorfall mit irgendwelchen Ausländer, wird gleich AfD gewählt. Ich meine ich sehe durchaus, dass wir einen Flüchtlingsproblem haben und ich kann sogar Teile der AfD-Lösungen nachvollziehen aber es reicht doch kaum unsere Bundespolitik auf "Flüchtlinge raus" zu reduzieren?

    Hätte man 1932 die NSDAP verbieten sollen?

    Was übrigens ganz spannend ist: Es gibt mehrere Analysen, was die AfD eigentlich fordert. Die haben im Kern eine extrem neoliberalistische Wirtschaftspolitik. Weniger/keine Sozialleistungen, Arbeitspflicht, ... Das ist vielen AfD-Wählern überhaupt nicht bekannt. Was wohl die ganzen Bürgergeldempfänger sagen, wenn ihre geliebte AfD mal an die Macht kommt, die Ausländer weg sind und sie endlich für einen Hungerlohn Pakete ausfahren oder bei McDonalds arbeiten dürfen, da sie keine Sozialleistungen mehr bekommen. Oder wenn die stramm rechte Lehrkraft dann merkt, dass es ihr selber eigentlich gut geht, aber wir kein Personal in Pflegeheimen oder Krankenhäusern haben. Dann muss die Mutter/Oma plötzlich zu Hause gepflegt werden.

    Wirtschaftspolitisch ist das auch recht spannend. Eine starke Unterstützung der Wirtschaft finde ich auch gut. Aber ob ein Deutschland first für einen Exportweltmeister die richtige Wirtschaftspolitik ist? Dann würde ein Ausstieg aus EU / Euro nach der Auffassung fast aller Wirtschaftsforscher massive Probleme mit sich bringen. Dazu die Orientierung nach Osten. Mal Unabhängig von moralischen/ethischen etc. Gesichtspunkten. Wenn wir nun sagen, dass wir in Zukunft Russland unterstützen, gucken die USA und co dann nur zu? Oder könnten die auf die Idee kommen, dass wir auch wirtschaftliche Folgen abbekommen? Exportverbote für Halbleiter nach Deutschland?

    Um noch mal auf das Verbotsverfahren zurückzukommen. Die AfD hat bereits angekündigt, dass sie gegen "Falschmeldungen" über ihre Partei vorgehen möchte, wenn sie erstmal an der Macht ist. Was bedeutet das? Nur Einschränkung der Pressefreiheit oder machen wir es wie in Russland, dass Menschen verhaftet werden, wenn sie sich gegen die Partei äußern.

    Die AfD ist in Teilen eine gefährliche Partei. Sie stellt sich offen gegen unsere Grundrechte und möchte unsere Demokratie einschränken. Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit ihre Wähler sie entweder aus Protest wählen oder keine Ahnung von ihren Standpunkten hat. Ich kennen keinen AfD-Wähler, der die Positionen der AfD außerhalb von Ausländer und Altparteien böse kennt. Und ja, eine solche Partei sollte man verbieten. Demokratie und Meinungsfreiheit ist gut, aber sie hört da auf, wo wir Parteien dulden, die diese gefährden.

    Ich sehe die Problematik, dass inzwischen bei den meisten Schülern die Klassenfahrt vom Landkreis bezahlt werden. Wir sind inzwischen bei vielen Klassen über 50% die vom Landkreis übernommen werden. Früher war es eher Einzelfälle. Und tatsächlich wird auch inzwischen so geplant. "Der Landkreis zahlt sowieso die Kosten". Dazu kommt auch bei uns, dass der Landkreis in der Regel freiwilligen Zusatzfahrten übernimmt. Das sind einfache Beträge, die sich ein Normalverdiener nicht so einfach leisten kann. Ich bin durchaus dafür, dass Kinder von Empfänger von Sozialleistungen gleichgestellt aber eben nicht besser gestellt werden. Vielleicht muss den Zuschussbetrag pro Jahr deckeln. Oder von Seiten der Schulen die Kosten für die Fahrten. Problem ist dann natürlich wieder, dass da wahrscheinlich irgendwelche unrealistischen Zahlen rauskommen und die Schulen sehen müssen, wie sie klar kommen. Dann lieber den Zuschussbetrag deckeln. Oder noch besser das Kindergeld für alle kürzen und davon für alle die Fahrten bezahlen...

    Das Problem bei besseren Arbeitsbedingen ist recht einfach. Es wird jetzt vielleicht etwas verbessert (woran ich nicht glaube). Dann kommt die nächste Landesregierung oder die nächste Reform und dann wird wieder etwas drauf gepackt. Wann kommt denn die Entlastung für Inklusion oder Flüchtlingskinder? Am Ende wird sich die Regierung an der Notwendigkeit und nicht an den Arbeitsbedingungen orientieren.

    Das Problem ist, dass wir solche und solche Bürgergeldempfänger haben. Ein Elternteil von mir musste durch eine chronische Erkrankungen Hartz4 beantragen. Trotz 40 Jahren normale Arbeit. Pflegeheime sind teuer. Es gibt Menschen, die einfach nicht arbeiten können. Es gibt Menschen, die Opfer von Gewalt, Krankheit etc. werden. Aber es gibt leider auch genug Leute, die einfach keine Lust auf Arbeit haben. Teile unseres Einzuggebietes liegen auch in Problembereich. Dort sagen dir die Eltern ganz klar, dass sie keine Lust zu arbeiten haben. Schlimm ist, dass selbst die Kinder schon als Berufswunsch Hartz4 angeben. Dort gibt es in den Familien viele Kinder, weil es viel Kindergeld gibt. Und wenn man dann die Kinder vernachlässigt, kann man gut davon leben.

    Ich weiß nicht, welchen Anteil welche Gruppe an der Gesamtmenge der Empfänger von Sozialleistungen hat. Aber es sind sicherlich nicht wenige, die eigentlich arbeiten können. Ich weiß Menschen aus den Ämtern, dass man eigentlich seit Wegfall der Sanktionen kapituliert hat. Da wird man sicherlich im Zukunft nachjustieren müssen. Und ich finde tatsächlich auch, wer unter 30 ist und noch nie gearbeitet hat und nicht krank ist, kann man ruhig möglichst preiswert unterbringen und mit Lebensmittelgutscheinen versorgen. Ohne Luxus. Wer natürlich krank ist oder lange gearbeitet hat und arbeitslos wird, dem müssen wir helfen. Aber es wird überall Personal gesucht. Momentan gibt es eigentlich keine Ausrede nicht zu arbeiten, wenn man dazu in der Lage ist.

    Man darf auch nicht vergessen, dass die SL oft auf den guten Willen der Kollegen angewiesen ist. Wenn alle nur Dienst nach Vorschrift machen, hat die SL schnell ein Problem. Zu mindestens an der GS.

    Dann der gläsener vor 10 Jahren neugebaute Bahnhof. Dieser wurde derart fehlkonstruiert, dass das Regenwasser nicht korrekt fließen kann und sich, wie ein See auf dem Glasdach sammelt. Bei "Überschwemmung" tropft das Wasser dann, wie eine Panoramadusche auf die Menschen. Ansonsten bilden sich dank des stehenden Wassers immerzu Algen auf dem Dach. Jeden Monat muss daher aufwendig das Dach gereinigt werden.

    Diese Fälle sind meistens vor allem populistisch. Solche Sachen liegen oft an Fehlern einzelner Mitarbeiter oder es gibt gute Gründe. Am Ende passieren solche Fehler überall. Wenn man in die glorreiche Privatwirtschaft schaut, findet man auch zahlreiche Beispiele. Die kommen halt nicht in die Öffentlichkeit.

    Aber vor allem selbst wenn würden wir damit kaum genug Geld zusammenbekommen, um das Rentenproblem zu lösen. Da reden wir doch von ganz anderen Dimensionen. Ich würde sagen alle Sozialausgaben statt immer weiter zu erhöhen pauschal um 10-20% kürzen. Das Geld verpflichtend in ein Staatsfond einzahlen. Ob man das am Ende dann lieber möchte...

    Dann ist es aber eben kein Dienstunfall. Den gibt es nur bei Beamten. Und in allen Fällen, wo von diesen geklagt wurde, wurde die Klage abgewiesen.

    Aus dem alle würde ich ein "die mir bekannten Fälle" machen. Du hast sicherlich keinen Überblick über alle Klageverfahren. In der Regel läuft das darauf hinaus, dass es ein Verfahren gibt, dass durch alle Instanzen geht und man dann ein endgültiges Urteil hat, dass ggf. auch bindend ist. Solange es aber noch keine höchstrichterliche Entscheidung gibt, ist man sicherlich gut beraten ggf. Corona als Dienstunfall anzuzeigen. Im schlechtesten Fall hat man nichts gewonnen und nichts verloren. Im besten Fall ist man abgesichert. Ich sehe nichts, was gegen eine Anzeige als Dienstunfall spricht.

    Unabhängig davon habe ich nicht ein Wort über meine Kuk’s verloren.

    Auch würde ich nie behaupten dass sie weniger „ Rechre“ hätten und für kranke Kinder habe ich absolut immer Verständnis… keine Ahnung was du in meinen Text hineininterpretierst…

    Zieh dir den Schuh selbst an, da kann man nur mit dem Kopf schütteln …

    ich zitiere dich mal:

    So frech das jetzt klingen mag, aber ich finde auch , dafür dass ich quasi nie krank bin ( weder ich, noch meine Kinder), meine Sachen die ich erledigen muss immer pünktlich erledige, etc. kann man dann in solch seltenen Momenten auch mal auf Verständnis von der Sl erwarten.

    Verständnis der SL finde ich vollkommen ok. Aber die Frage, wie oft Du krank bist oder deine Kinder krank sind, hat damit nichts zu tun.

    So frech das jetzt klingen mag, aber ich finde auch , dafür dass ich quasi nie krank bin ( weder ich, noch meine Kinder), meine Sachen die ich erledigen muss immer pünktlich erledige, etc. kann man dann in solch seltenen Momenten auch mal auf Verständnis von der Sl erwarten.

    Und die Lehrkraft, die eine chronische Krankheit hat und sich vielleicht oftmals trotz Krankheit in die Schule schleppt oder die Lehrkraft mit dem schwerbehinderten Kind hat Pech gehabt? Sorry, aber eine solche Argumentation ist unter aller Sau. Sei froh, wenn Du gesund bist. Aber dafür irgendwelche Extrawürstchen zu erwarten ... Die SL sollte in solchen Fällen grundsätzlich Verständnis haben. Auch bei Kollegen, die mal krank sind oder wo Kinder krank sind. Dort frei zu bekommen ist nämlich ihr gutes Recht.

    Blöd, dass das, was sich über viele Jahre an Rechnern außerhalb des Apple-Kosmos bewährt hatte (außerhalb internetbasierter Apps) nun plötzlich nicht mehr läuft. Wer hätte das gedacht ...

    Was meinst Du damit? Magst Du ein paar Beispiele nennen.

    Und jedes Stückchen App kostet plötzlich Geld, das man beantragen muss ...

    Naja, dass Verlage etc. Geld für ihre Leistung haben wollen, finde ich durchaus normal. Ich bin aber durchaus bei dir, dass die Preise für Lehr- und Lernmittel in den letzte Jahren stark gestiegen sind. Das fängt aber auch schon bei Schulbüchern an. Jedes Jahr etwas mehr. Ich nehme es auch so wahr, dass es durchaus über der Inflation liegt. Dann gab es früher für ein Schuljahr ein Übungsheft für z.B. 7 €. Heute gibt es einen Teil A und einen Teil B für jeweils 5 €. Dazu noch etliche Zusatzmaterialien. Wenn die Bücher über die Lehrmittelausleihe ausgeliehen wurden, müssten die Eltern eigentlich noch das Zusatzmaterial kaufen. Das ist so teuer, dass sich die Ausleihe fast nicht mehr lohnt.

    Zur Arbeit mit den Tablets muss man aber auch sagen, dass es durchaus kostenlose Angebote gibt. Beispielweise von engagierten Lehrkräften. Oft sind diese Angebote aber nicht so hochwertig wie die professionellen Angebote.

    Das ist Richtig, es ging aber gerade um die geschuldete Leistung und nicht um die geschuldete Arbeitszeit.

    Viele Lehrerarbeitszeitverordnungen gehen übrigens von wöchentlich 45 Stunden aus, wegen der eingerechneten Ferien. Wobei ich zugebe, das ist Quatsch davon auszugehen, das wir in den Ferien nicht arbeiten.

    Wobei ich auch glaube, das viele meiner Kollegen keine Lust auf die Führung von Arbeitszeitnachweisen hätten. Persönliche hätte ich kein Problem damit.

    Ist für mich auch vollkommen ok, wenn ich den Ferien nichts tue. Ich glaube, dass man es drehen kann man wie man will. Würden die Lehrkräfte ihre Stunden aufschreiben, käme die Mehrheit deutlich über den Sollwert.

    Niemand hat ein Problem damit, dass SuS 30 Minuten pro Woche an Leih-iPads der Schule arbeiten (und jeder weiß, dass Mediengeräte zu Hause oft noch unkontrollierter genutzt werden). Das entspricht aber bereits dem von dir selber geschilderten Szenario nicht (du zählst ein halbes duzend Einsatzbeispiele auf und kommst dann auf 30 Minuten pro Woche, die Rechnung kann wohl nicht aufgehen) und es kritisch wird es beidem oben geschilderten Fall, bei dem keine Hefte und Bücher mehr genutzt werden und diese bereits in der Grundschule digital ersetzt werden.

    McGonalgall schreibt über den iPad-Einsatz allgemein. Ihr habe ich geantwortet. Ich denke auch, dass es ein absoluter Sonderfall an Grundschulen ist, dass die Kinder ab Klasse 3 nur noch mit dem Tablet arbeiten.

    Zur zweiten Frage: Ich habe Beispiele genannt. Wir machen nicht alles jede Stunde / jede Woche. Ich glaube nicht, dass Du das besser als ich einschätzen kannst. Aber selbst wenn es am Ende 45 min pro Woche sind, macht es keinen Unterschied.

    Wir sehen die Kinder, wie sie in die Grundschule kommen. Seit langem haben die Kinder immer größere Defizite bzw. Fertigkeiten und Kompetenzen fehlen. Daher liegt das Problem sicherlich nicht an der Mediennutzung im Grundschulunterricht.

    Ich frage mich, wie es war als vor vielen Jahren zum ersten Mal OHP oder Filmprojektoren oder sogar Fernseher mit VHS-Kassetten in die Schulen kamen. Gab es damals die gleichen Bedenken?

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