Beiträge von Lilla1234

    Hallo ihr Lieben


    Ich habe Musik eigentlich abgewählt, trotzdem möchte ich in der Lage sein, mit der Klasse hin und wieder etwas zu singen, dafür habe ich mir bereits das Gitarrespielen beigebracht. In der ersten Klasse habe ich bereits "Komm lieber Mai und mache" ausprobiert, das Lied war aber ein bisschen langweilig. In der dritten hat "Feuerwerk" von Vincent Weiss gut geklappt und Laune gemacht. "Das alte Haus von Rocky Docky" finde ich auch super. Wenn ich allerdings "Lieder für die Primarstufe" oder derartiges google, komme ich auf nichts Gescheites, und da ich, wie gesagt, das Fach Musik nicht besucht habe, habe ich auch kein Repertoire an Liedern. Ich suche einfach Lieder, die Laune machen, man für eine Auflockerung oder Derartiges gebrauchen kann. Könnt ihr mir ein paar Tipps und Vorschläge geben, welche ich dann auf der Gitarre üben kann? :musik:

    Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, deswegen entschuldige schon mal, wenn sich etwas wiederholt! ^^ Diese Spiele spielen wir häufig in der ersten Klasse:



    Zahl zeigen --> Zwei stehen sich gegenüber. LP sagt Zahl. Wer sie schneller zeigen kann, hat gewonen.


    „Veränderlis“ --> Ein Schüler geht raus. Wir verändern etwas, oder mehrere Dinge an einigen Schülern. Er kommt wieder herein und muss sagen was verändert wurde.


    Taler, Taler, du musst wandern, von der einen Stadt zur andern. Taler hin, Taler her, Taler du musst wandern, sehr“… --> SuS im Kreis. Lied singen und SuS geben sich dabei einen Taler „versteckt“ umher. Ein Kind ist in der Mitte und muss herausfinden, wer den Taler nun hat.



    Kindergeräuschmemory:


    • Ein Schüler verlässt den Raum. Die anderen Schüler bilden Paare. Die Paare besprechen sich und einigen sich auf ein Geräusch (möglichst verschiedene/kreative Geräusche sollen entstehen.) Bsp.: Muuhhh, Piep piep, grrrrr,… etc.
    • Die Schüler bilden einen Kreis, wobei sich die Paare „mischen“. (à Die beiden Kinder, welche sich auf das gleiche Geräusch geeinigt haben, sollen im besten Fall natürlich nicht nebeneinanderstehen.)
    • Der Schüler kommt herein, steht in die Mitte des Kreises und tippt einem Schüler auf die Schulter. Der angetippte Schüler gibt nun sein Geräusch zum Besten. Der Schüler in der Kreismitte kann nun jeden Schüler antippen, wobei das Ziel darin besteht, die „Geräuschpaar-Kinder“ ausfindig zu machen.


    Wortwünschen --> Ein Kind hat Ball:“ Ich wünsche mir ein Wort mit M“… wirft Ball zu irgendeinem Kind, welches sich ein Wort mit dem gewünschten Anfangsbuchstaben überlegt.


    Hänschen mach Piep --> SuS im Kreis. Ein Kind mit verbundenen Augen. Setzt sich auf Schoss eines anderen Kindes. Dieses muss mit verstellter Stimme „Piep“ sagen.Das Kind mit den verbundenen Augen muss erraten, auf dem Schoss welchen Klassenkameraden es sitzt.


    Räuberhauptmann --> Ein Kind geht raus. Ein Räuberhauptmann wird bestimmt. Das Kind kommt hinein. Alle SuS machen die Bewegungen, die ihnen der Räuberhauptmann vorgibt. Das Kind in der Kreismitte muss erraten, wer der Chef ist.



    Händedruck weitergeben --> Mit geschlossenen Augen und im Kreis. Ein Kind setzt den Impuls und die anderen Kinder geben ihn weiter.


    Hut-Pantomime --> Aus Hut etwas „herausziehen“ und pantomimisch darstellen. Bsp: Schlittschulaufen, Zähne putzen, jonglieren… den Kinder kommen super Sachen in den Sinn!
    Pizzateig-Kneten --> Wir sitzen im Kreis. Jeder schaut zum Rücken des vorderen Kindes. Rückenmassage geben. "Pizzateig kneten". Mit Käse bestreuen. Den Rand formen etc.

    ich muss nur nett genug sein, damit sie mich auch ja mögen.

    Es geht gar nicht um Nettigkeit sondern, wie schon einmal erwähnt wurde, dass einige Schüler wirklich nicht hinschauen (gerade 1.-3. Klasse), da sie so vertieft sind. Nur weil die Lehrperson vorne steht, heisst das nicht, dass alle Schüler einen automatisch anschauen. Gerade auch, wenn das Klassenzimmer so gestaltet ist, dass nicht alle Tische nach vorne ausgerichtet sind. Der Leise-Fuchs bringt in so einem Szenario beim besten Willen nichts. Da bräuchte es wirklich ein akustisches Signal. Ich hatte ghofft, aus dieser Ecke würden vielleicht noch ein paar Vorschläge kommen, vielleicht Instrumente, an die ich noch nicht gedacht hatte oder laute, aber nicht allzu abschreckende laute Geräusche... Aber vermutlich mache ich mir das falsche Vorstellungen, wahrscheinlich gibt es gar nicht viel mehr Möglichkeiten als diejenigen, die schon aufgezählt wurden :P

    Kennst Du denn nicht den "Leise-Fuchs"?! Der hält sich hartnäckig bis ans Gymnasium

    Doch, natürlich kenne ich den! ;P Aber das kam mir bisher immer ziemlich lächerlich vor ^^' Gerade in den unteren Klassen ist es ja meistens auch so, dass sie überhaupt nicht zur Lehrperson hinschauen, sondern eben mit quaseln oder herumalbern beschäftigt sind. Da würde ich mir ziemlich albern vorkommen den Leise-Fuchs zu machen, wobei mir dreiviertel der Klasse sowieso nicht anschaut.

    Da gäbe es ja die Möglichkeit, einfach so lange herumzustehen und jeden einzelnen anzuschauen, bis alle ruhig sind. Aus dem Praktikum in der ersten Klasse kenne ich die Triangel: Dreimal schlagen heisst Arme verschränken, ruhig sein und nach vorne schauen. Das klappt auch. Aus dem Praktikum in der dritten Klasse kenne ich die Klangschale: Einmal schlagen heisst ebenfalls Ruhe. Hat auch ganz gut geklappt. Also ich bin schonmal eher ein Freund von solchen akustischen Impulsen, als davon, einfach abzuwarten. Aber ich war noch nie in einer 5ten oder 6ten Klasse. Wie sieht es dort aus? Ich nehme an Triangel oder Klangschale werden dort eher schon out sein? Wie macht man es dort? Oder kennt ihr noch andere Möglichkeiten? Wie macht ihr es, wenn ihr zur Klasse sprechen wollt und noch grosse Unruhe herrscht?

    Hi Jana1213


    Wie man an den bisherigen Beiträgen sieht, geht es anscheinend einigen sowie dir, mich eingeschlossen. Und ich finde das irgendwie sehr beruhigend. Dennich habe genau dieselben Probleme, die du schilderst: DiesesSich-nicht-gut-genug fühlen und ebenfalls das Problem mit der Stimme. ZuLetzterem kann ich nur sagen, dass ich mittlerweile gemerkt habe, dass es garnicht so sehr auf eine laute Stimme ankommt, sondern es im Gegenteil sogar vonVorteil sein kann (mal abgesehen vom Sportunterricht vielleicht), wenn man eherleise spricht. Ich habe das Gefühl, die Schüler sind aufmerksamer, weil siedann genauer hinhören müssen und man kann natürlich auch immer etwas mit derStimme variieren. Ich kann es nicht ausstehen, wenn einige Lehrpersonen so quietschendund laut werden, dann sind die Schüler ja dementsprechend auch eheraufgeputscht und haben das Gefühl ebenfalls laut sein zu müssen. Du scheinst jaauch nicht nervös rüberzukommen, nicht zu stottern oder sonstiges, dies ist jaschon mal positiv. Bei mir war/ist es ebenso, dass ich sehr nervös bin und dasGefühl habe, dass man mir das auch anmerkt, aber anscheinend kommt das garnicht so rüber, sondern auch eher ruhig und überlegt. Es ist so leicht dahergesagt, aber von überallher bekomme ich zu hören, dass man sich einfach nichtso einen Stress machen muss. Es einfach locker sehen. Ja, super, toller Tipp!Ich denke sich so eine Einstellung anzueignen benötigt Jahre und viel Erfahrungund vielleicht müssen auch schon einige Situationen schief gegangen sein, damitman merkt, dass es eigentlich alles halb so wild ist. Bei mir war so ein"Trigger Point" vor 3 Wochen: Ich wache morgens auf, mit demGedanken, dass heute ein gemütlicher Praxistag wird, weil ich und meineTandempartner lediglich Beobachten sollten an dem Tag. Ich schaue auf meinHandy und dort ist eine Nachricht von der Praxislehrperson: "Bin heutekrank, ihr müsst übernehmen." Angehängt eine kleine Liste, mit demTagesprogramm. Ich war ziemlich panisch, wie sollte ich das schaffen? Ich binnoch nie so unvorbereitet ins Klassenzimmer gekommen. Ende der Geschichte: Eshat gut funktioniert, die Schüler hatten einen guten Tag, es war alles halb sowild! Vielleicht brauchte ich genau das.... Mal schauen, wie's in der nächstenZeit so läuft, vielleicht schreibe ich ja jetzt gar keine Preps mehr! ;P Wasmir aber auch noch hilft alles "lockerer" zu sehen ist dieserGedanke: Ich mache das Studium und habe dann eine super Basis. Der Berufermöglicht einem ein Teilzeitpensum, ich muss also gar nicht zwangsläufig 100%eine Klasse übernehmen. Das abgeschlossene Studium ermöglicht einemWeiterbildungen und viele Möglichkeiten, die es dir vielleicht auch erlauben,dann am Ende gar nicht vor einer ganzen Horde zu stehen.

    Hallo zusammen!
    Ich studiere derzeit in der Schweiz im dritten Semester an der pädagogischen Hochschule mit dem Ziel Primarschullehrerin (Klasse 1-6) zu werden. Für das kommende Semester überlege ich mir, mich auf Stellvertretungslisten setzen zu lassen und dann natürlich auch ein paar Stellvertretungen zu geben. Ich habe aber noch ein paar Bedenken, besonders, da ich erst Praktikumserfahrungen in einer ersten und dritten Klasse sammeln konnte. Da frage ich mich natürlich wie das dann sein soll, wenn ich plötzlich in einer 6. Klasse aushelfen soll. Ich bin natürlich noch nicht so erfahren und habe auch grosse Angst, dass etwas schief gehen und ich die Klasse nicht unter Kontrolle haben könnte...
    Ich würde einfach sehr gerne ein paar Erfahrungsberichte hören und habe auch noch konkrete Fragen wie: Was macht ihr, wenn ihr als Stellvertretung neu in eine Klasse kommt zu Beginn? Kennenlernspiele oder fangt ihr einfach knallhart an? Bekommt ihr dann konkrete Aufträge von der Klassenlehrperson oder wie muss ich mir das vorstellen?
    Ich hoffe ihr könnt mir ein paar persönliche Erfahrungen mitteilen!
    Liebe Grüsse

Werbung