Ich kann mich eigentlich nur anschließen, der "echte" Auslandsschuldienst als Beamter ist sehr attraktiv, auch finanziell. Das hier dargestellte "Angebot" mag allenfalls noch für Absolventen zwischen Referendariat und Beginn der Festanstellung attraktiv sein, aber sobald man verbeamtet (oder unbefristet angestellt ist) ist das doch nicht mehr realistisch.
Beiträge von state_of_Trance
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Warum bist du denn im Schuldienst?
Weil ich nicht IT studiert habe und auch im Mathematikstudium das Programmieren vernachlässigt habe. Nach dem Referendariat habe ich dann die Stelle am Weiterbildungskolleg gefunden, die mir (unter der Prämisse, dass das Bürgergeld nicht A14 ist) Freude bereitet.
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Wenn ich schon mal nicht deiner Meinung bin, dann muss ich doch direkt antworten 😉 „Die IT“ ist bei weitem nicht so homogen, wie es manchmal den Anschein hat.
Vielleicht ist es auch das berühmte "The grass is always greener on the other side", aber wenn ich sehe wie mein Partner auch einfach mal im Urlaub am Pool sitzen kann, ohne dafür überhaupt Urlaubstage zu benötigen, oder wie er auch mehrer Wochen in den USA (seine Heimat) verbringen kann und einfach weiter arbeitet, sehe ich darin schon eine Flexibilität, die mir mein Job nicht bietet.
Das viele Sitzen und nur am Bildschirm arbeiten ist sicherlich nicht immer nur schön, allerdings gilt das ja auch für viele andere Bürotätigkeiten.
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Warum möchtest du dir freiwillig den unflexiblen Lehrerberuf antun, wenn du in der IT arbeiten könntest? Das geht mir nicht in den Kopf.
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Wie gesagt, meine Unterrichtsvorberreitung nimmt nur einen kleinen Bruchteil meiner gesamten Arbeitszeit ein. Ich denke, dass vor allem Teilzeitkräfte von einer Erfassung profitieren würden.
Wenn du das denkst^^
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... und in diesem Jahr war es für die Vorabiklausuren im GK und LK ein großer Aufwand bei den Wahlaufgaben in Teil A.
Das Vorabi hat mich auch etwa mehr Zeit gekostet aus dem Grund, da bin ich dabei.
Meine Laufbahn begann genau mit der GTR-Einführung, da war aber jetzt Geogebra CAS machen arbeite ich aktuell auch an ersten Änderungen. Aber für den Unterricht selbst ändert sich ja so revolutionär viel nicht.
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Für mich wäre eine Arbeitszeiterfassung inzwischen „ungerecht“, da ich im Laufe der Jahre mit allem schneller geworden bin und auf einen großen Fundus an Unterrichtsvorbereitungen sowie Klausuren usw. zurückgreifen kann.
Und das müssen ja keine Jahrzehnte sein. Ich unterrichte ja aktuell nur ein Fach in 7 überhaupt möglichen Semestern (+ selten vier weitere im Bereich Abendrealschule). Da ich mittlerweile 7 Jahre an dieser selben Schule bin, hat sich der Fundus sehr schnell vergrößert und erlaubt es mir mit wirklich wenig Vorbereitung Unterricht zu machen, für den ich mich nicht schämen muss. Die erstmalige Erarbeitung habe ich nämlich zukunftsorientiert gestaltet.
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Die dürfte gleich sein. Ist es die Elternarbeit?
Ja. Und das ganze Trara drum rum. Für die lieben Kleinen.
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@Pyro es liegt an der Schulform.
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Danke, dass ihr beiden genau das bestätigt, was ich in meinem Umfeld auch seit Jahren beobachte, insbesondere die fehlende Wertschätzung gründlicher Korrekturen mit ausführlicher Positivkorrektur.
Mir wird da ja gerne mal die Kompetenz abgesprochen als Mathe/NaWi-Lehrer, aber ich lebe ja nicht im Vakuum, ich bekomme ja mit wie sowohl die Sprachkollegen korrigieren und ganz besondere wie die Schüler mit den zurückgegebenen Klausuren umgehen.
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Warum liest du das zwei mal? Das kann weg!
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Als jemand der von Klasse 5 bis 13 immer den Bus um 6:30 Uhr nehmen musste, hält sich mein Mitleid da sehr in Grenzen.
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Seit wann kommt man mit 47,3 Jahren ins Altersheim? Das ist zumindest der - seit dieser Legislaturperiode um knapp 2 Jahre niedrigere als bislang - Durchschnitt im Bundestag.
Ich dachte da eher an die Präsidentenwahl in den USA

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Ich bin gespannt wohin diese Entwicklung führen wird auf den Märkten und welche staatlichen Eingriffe es dort geben wird bzw. ob dabei die Jungen oder die Alten besser wegkommen (das ist ja eine politische Entscheidung).
Das durchschnittliche Politikeralter ist ja mittlerweile nicht mehr Rentenalter, sondern fortgeschrittenes Altersheim-Alter.
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Wie lange bist du schon dabei? Ich denke, es legt sich. Anfangs findet man Abitur und sowas noch sehr aufregend, aber irgendwann wird es doch dieses beschriebene Kommen und Gehen und man vergisst die Namen schnell wieder.
Besonders wenn man am WBK zweimal im Jahr Abitur hat und IMMER involviert ist, entweder mit eigenen Kursen, mündlichen Prüfungen oder Zweitkorrekturen. Oder allem davon.
Das ist dann nicht mehr ganz so "spannend".
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-Man hat Ängste, ob man nach dem Ref bleiben darf.
Verwirrend. Ich hatte allerhöchstens Ängst, dass ich nach dem Ref an dieser Schule bleiben müsste.
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Ich finde das problematisch.
Auch Kurse, mit denen ich wirklich gerne zusammengearbeitet habe, sind schnell wieder vergessen. Wenn die Schüler dann nochmal bei Schulfesten auftauchen unterhält man sich, aber Schüler kommen und gehen und jede Klasse/Kurs hat ihre Vor- und Nachteile.
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- beide Schulen: viel weiter weg, Kind muss rund 10-15 Minuten hinkutschiert werden
Du wohnst in einer Region mit so vielen Schulen, also ganz offensichtlich städtisch, aber es fahren keine Busse? Wieso müssen die Kinder "kutschiert" werden.
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Wenn du sagst bei A14 ist Ende, so viele A15 Stellen gibt es nun auch am BK nicht.
Aber immer noch mehr als an allen anderen Schulformen.
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