Flupp das ist ernst gemeint, danke für diese Information, das war mir gar nicht klar.
Beiträge von state_of_Trance
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Naja wenn man 28 Zeitstunden unterrichten müsste, müsste man schon heftig an der Planung und sonstigen Aufgaben sparen.
Ich finde schon 28 reguläre Stunden völlig übertrieben.
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Die unterrichtest dann natürlich 21 solcher Blöcke. 28*45/60
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Die Art und Weise wie das vorgetragen wird, wirkt auf mich nicht stolz, sondern so, dass man sich dahinter verstecken will.
Ich habe den Eindruck du beschreibst eine etwas andere Eigenheit als die, die ich ursprünglich meinte. Mit "Stolz nichts zu können" meinte ich das Rumgepoltere der Eltern und leider auch der Kollegen, dass gerade Mathe doch sowieso unverständlich und sinnlos wäre und niemand das können müsse und das okay wäre. Da muss man sich nicht wundern, dass Innovationen schon lange nicht mehr aus Deutschland kommen.
Diese Einstellung überragt sich aber auch direkt auf die Schüler. Eine traurige Erkenntnis war es für mich im Referendariat als ich zum ersten mal eine 8. Klasse in Physik bekommen habe. Ein großer Teil, gerade der Mädchen, war von vornherein abgeneigt, obwohl sie bisher gar keine persönlichen Erfahrungen mit dem Fach gemacht haben.
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Solange es das Gymnasium gibt, wird die IGS nie die Durchmischung haben können, um zu funktionieren, wie geplant.
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Dieses Benehmen à la "Ich bin aber/ ich will aber/ ich könnte aber eigentlich"-- wahlweise verneint, das ist es, was mich an unsere Teenager erinnert und was auf mich kein bisschen erwachsen wirkt, sondern rechthaberisch aus Prinzip ... Lehrer eben
Ich finde es eher typisch Lehrer, dass man an sinnlosen Regelungen festhält und sie nicht hinterfragt.
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Es wird nur viel Zeit an den falschen Stellen verschwendet und zu wenig Wert auf handfeste und messbare Leistung gelegt.
Das fasst es sehr schön zusammen.
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Der "asiatische Raum" ist ziemlich groß und umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Länder, in denen sich auch die Bildungsideale und Schulsysteme mitunter sehr unterscheiden.
Da kann ich nicht widersprechen. Ich bezog mich auf den ostasiatischen Raum, insbesondere die Länder China, Japan, Korea.
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OK und gibt es umgekehrt auch Fächer, die es in deren Herkunftsländern überhaupt nicht gibt oder in denen hier in Deutschland ein höherer Standard als Ziel schulischer Bildung gilt als das in ihren Herkunftsländern der Fall ist?
Man mag es im europäischen Vergleich nicht glauben, aber im Fach Englisch sind wir gegenüber dem asiatischen Raum weit vorne. Dort ist der Unterricht "formaler" und auf das sprechen wird kaum Wert gelegt.
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Ok, also eine reine unfundierte Annahme von dir.
Auch wenn ich das Klischee durchaus auch kenne und es mich nicht wundern würde, wenn es zuträfe.
Wir haben teilweise Migranten aus Japan, China, Korea weil deren Abschlüsse nicht anerkannt werden. Die lachen über das, was bei uns läuft und können es gar nicht glauben. Ganz besonders in Mathe. Das ist da maximal 10. Klasse, was hier im Abi passiert.
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Noch ein Gedanke zu Pisa, von Reddit:
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Woher kommt dieses "Gefühl"?
Im asiatischen Raum wird nicht "gekuschelt", sondern da wird Leistung gefordert. Das kann man mit Deutschland nicht ansatzweise vergleichen. Vielleicht vor 50 Jahren oder so.
Edit: Dazu kommt natürlich die Schamkultur. In Deutschland ist man ja stolz drauf, nichts zu können.
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Ich habe eben Artikel gelesen, dass sich Japan in allem Disziplinen seit 2018 verbessert hat. Den größten Sprung hab es wohl beim Leseverständnis, was durch extra Kurse oder ähnliches verbessert wurde. Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Kurse nicht sonderlich "schülerzentriert" waren, aber komischerweise gewirkt haben.
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Wenn einem sonst nichts mehr einfällt, greift man halt ein bisschen in die stereotype Klischeekiste und stellt das Gegenüber als unmündigen Mitleidsempfänger dar

Edit: Erstell du bitte mal an einer 1500-Personen-Schule auch nur eine Woche lang den Vertretungsplan. Dann sprechen wir nochmal.
Ne, das ist nicht nur das Klischee. Du hast dich schon mehrfach stereotypisch bayrisch geäußert. Ich unterstelle das nicht automatisch allen Lehrkräften aus Bayern, aber du hast dir das Klischee mit vorigen Beitragen bereits verdient.
Für ausreichend Entlastung, gerne. Ich würde aber Mails verlangen, ich habe selbst keine Lust zu telefonieren und dieser Kommunikationsweg ist doch auch wahnsinnig ineffizient. Mit Mails sieht man auf einen Blick, wer fehlt.
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Die Schneeflöckchen mögen halt kein sinnlos bullshit. Aber mach du nur ruhig weiter, das Bild des lebensfernen Lehrers zu erhalten. Das brauchen wir in diesem Land am allermeisten.
Sie kann nix dafür. Sie arbeitet in Bayern und ist so sozialisiert, dass sie auch die Reszipienz und die Regelbeurteilung sinnvoll findet.
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Und ihr und eure Generation beschwert sich über die Anspruchshaltung der Generation Z? Wow...
Ich beschwere mich übrigens nicht über die Anspruchshaltung der GenZ. Ich finde die Forderungen völlig logisch und wundere mich in keinster Weise, dass die auf den verkrusteten und unflexiblen Lehrerberuf so gar keine Lust haben.
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und auch fragen zu können, ob schon absehbar sei, ob man länger ausfalle.
Das geht am betreffenden Morgen aber nun wirklich niemanden etwas an. Typisch Bayern.
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Die Vorstellung, ich habe Unterricht um 10 und schlafe bis 9. Wirkt auf mich wie ein Teenager

Erst recht die Argumentation:; ich habe erst um 10 Uhr Unterricht, also ist mir nicht zuzumuten, um 7 in der Schule anzurufen (Anrufen bei Krankheit halte ich auch für antiquiert, per mail ist sinnvoller): So würden meine Schüler in 8, 9 und 10 auch argumentieren
Das sind die blöden Sprüche von den Lerchen, die meinen IHR Lebensmodell wäre automatisch das einzig richtige. Ich finde den Beitrag unglaublich anmaßend.
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Angeblich "können" Jugendliche in der Schweiz gar nicht mal so schlecht Mathe. Ich halte das für ein Gerücht. Oder mir fehlt es an Vorstellungsvermögen, wie viel schlechter man eigentlich noch Mathe können kann.
Dann hospitiere mal an einer typischen Schule in NRW. Ich lade dich gerne ein. Wenn du meinst bei mir der 2. Bildungsweg ist nicht "typisch" genug können wir gerne mal am Tagesgymnasium im selben Gebäude vormittags hospitieren.
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