Beiträge von state_of_Trance

    Ist doch beides gut - kann doch jeder so machen, wie er in der Unterrichtspraxis am besten zurechtkommt ;) .

    Das stimmt schon, aber das Ziel im Sinne der Work-Life-Balance (siehe der andere Thread zur Teilzeit) sollte sein, Material zu erstellen, welches möglichst oft wiederverwendet werden kann. Kleine Änderungen sind bei handschriftlichem Material nicht mehr mal eben vorzunehmen, schwer zu finden in dicken Ordnern abgeheftet ist es auch.

    Handschriftliche Arbeitsblätter? Das kann doch unmöglich dein Ernst sein, ich weiß gar nicht, wo ich da überhaupt anfangen soll. Alles, was ich nur handschriftlich habe wird abfotografiert/gescannt und das Papier wandert unverzüglich in den Müll.

    Erstellst du als Junglehrer (Noch-Referendar?) allen Ernstes handschriftliche Arbeitsblätter und heftest die dann in physischen Ordnern ab? Pack doch gleich die Dias und Videokassetten aus.

    Gruß aus dem Jahre 2019 :)

    Ich habe keine Kinder, niemanden zu pflegen und werde auch auf Teilzeit gehen. Warum? -> weil ich auch in Teilzeit finanziell über die Runden komme, weil ich keine Lust mehr auf die vielen Korrekturen habe und weil mir eine Menge Dinge einfallen, für die ich die gewonnene Zeit besser gebrauchen kann. Sprich, mir geht es schlichtweg um eine bessere work-life-balance und mehr Freizeit.

    Vorausgesetzt du belügst dich nicht selbst und arbeitest trotzdem 100%, weil du bei allem zu viel "Geschiss" machst und den Unterricht besonders intensiv vorbereitest für die "lieben Kleinen". Damit würdest du nämlich genau zur beschrieben "Hobby-Teilzeit-Lehrerin" werden, die die Preise kaputt macht.

    Für mehr Freizeit würde ich persönlich meinen Arbeitsaufwand trotzdem minimieren, angeschaffte Lehrwerke nutzen, korrekturfreundliche Klausuren stellen etc.
    Aber ohne Teilzeit. Ich bin aber auch keine Frau ;)

    Mach dir keine Sorgen: die Teilzeit arbeitenden Kolleginnen und Kollegen mit Kindern sind dafür durch die Wahrnehmung von unteilbaren Aufgaben ohne entsprechenden erhöhten Ausgleich bei den teilbaren Aufgaben übermäßig belastet. Es kommt also niemand zu kurz ;)

    Da gebe ich dir allerdings auch Recht. ;)

    bei der Arbeit nicht? Wieso bist du nicht Konditorin geworden? Ernsthafte Frage :)

    Krabappel, mir sind jetzt schon öfter Äußerungen, die in diese Richtung gehen von dir aufgefallen. Weil Konditor ein s... Job ist, da würde ich auch lieber Hobbybäcker bleiben. Das klingt immer so ein bisschen das, was man den Kindern heute erzählt "auch du kannst alles erreichen", "du hast halt andere Talente", etc. Naja, so rosig sieht der Lebensentwurf dann am Ende doch nicht immer aus.

    Ich bin da ganz bei Hannelotti, ich empfinde auch keine große intrinsische Motivation bei der Arbeit, ich mache sie halt für das Geld. Nicht oder weniger arbeiten wäre mir lieber, da bin ich genau bei den Schülern von FLIXE. Und jetzt?

    Gegen die Redehemmung: vielleicht englische Lieder laut mitsingen? Oder tut ihr das sowieso?

    Und dann vielleicht in englischsprachigen Foren oder Facebook Gruppen ein bisschen aktiv werden, da schreibt man dann zumindest Englisch und bildet Sätze selbst, das ist ein kleiner Schritt in Richtung sprechen.

    Ich bin beispielsweise in englischen Foren sehr aktiv, aber Sprechen ist nochmal etwas ganz anderes. Ich kann zwar gut Sätze bilden, ich weiß auch wie die Aussprache klingen SOLLTE, aber ich tue es zu selten. Wenn man einmal im Redefluss ist, passt das schon, aber anfangs mach ich das auch nie gerne, weil ich weiß, dass die Aussprache nicht gut ist.

    Ich habe mittlerweile so viele LaTeX vorlagen für verschiedensten Arten von Arbeitsblättern, Leitfäden, Klausuren etc. Da ist das erstellen eines neuen Dokuments eigentlich kein Problem. Es gibt mittlerweile einige Helferlein die z.B. das Erstellen von Tabellen vereinfacht.

    Betonung auf dem Wort "mittlerweile".
    Ich hab meine Masterarbeit 2015 abgegeben und seitdem nicht mehr mit LaTeX gearbeitet, das rostet ein. Und das meiste ist jetzt sowieso schon ohne vorbereitet. Vielleicht fang ich irgendwann mal damit an, eine Klasse nach der anderen sukzessive upzudaten, ein paar Jahre im Beruf hab ich ja noch vor mir ;)

    Könnte ich vielleicht argumentieren, dass ich im Philo-Studium regelmäßig auch mit anspruchsvollen englischen Texten gearbeitet habe, die es dann genauestens zu zerpflücken galt, und wo halt auch jedes Wort zählte? Oh, und außerdem kann ich fließend Englisch?

    Ich musste im Studium auch mathematische Texte auf englisch verstehen, da zählt auch jedes Wort. Und fließend spreche ich es auch. Deshalb lasse ich mir das trotzdem nicht als Fach anerkennen.

    Ich weiß nicht, wie ich das finden soll. Hast du dich überhaupt nicht informiert, wie das Verfahren abläuft? Die ausführlichen Bewerbungen sind sowieso verschwendete Zeit, eingeladen wird nach Note, das Anschreiben spielt keine bis eine sehr sehr kleine Rolle.

    Jetzt machst du halt Vertretung für Februar und nächstes Mal liest du dir durch, wie das Verfahren funktioniert.

    Ich finde es blödsinnig, dass dieses Fass hier aufgemacht wurde, aber unkommentiert kann man das nicht stehen lassen.

    Außerdem wird ja wohl jeder SoWi Kollege, wie wir alle, in der Lage sein, sich Inhalte selbstständig zu erarbeiten, geschweige auf Schulniveau. Das lernt man an der Uni, auch im Master.

    Ich hab im Studium keine analytische Geometrie gehabt oder gebraucht, deshalb bin ich trotzdem jetzt nicht zu blöd, das Thema zu unterrichten. Trotz Master.

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