Ich bin ja geneigt zu sagen, dass mit dem Fach Mathe nicht nur die Studiendauer sondern auch die Note völlig egal sind. Ich sehe auch nicht, wieso sich das in ein paar Jahren ändern sollte.
Beiträge von state_of_Trance
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Bei uns haben viele nicht mal ein eigenes Auto... Car Sharing macht's möglich.
Das haben bei uns viele auch nicht. Gegen das Auto wird auch gerne gelästert, aber bei den Flügen ordentlich zugelangt.
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Mein Eindruck bzgl. Vielfliegerei: Je jünger und familiär ungebundener das Kollegium ist, desto mehr wird geflogen. Die kinderlosen Singles und Paare reisen deutlich mehr und benutzen dazu häufiger das Flugzeug als ihre Kollegen mit Familie.
Da hast du Recht. Unter jungen Kollegen muss man sich fast rechtfertigen, dass man nicht mindestens 4 von 6 Wochen unterwegs ist. Und natürlich auch Urlaub in allen kleinen Ferien macht. Viel Grün gewählt wird da übrigens auch.
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Auch wenn du das jetzt nicht hören möchtest, bitte hört doch mal auf (auch noch als Lehrer) ständig zu behaupten, dass der Hauptschulabschluss nichts mehr wert ist.
Extra für dich formuliere ich es mal um. Ja, er ist mehr wert als kein Abschluss. Er ist aber nicht mehr wert, was er früher mal wert war. Das gilt für alle Abschlüsse.
Typisches Beispiel sind die Bürojobs. Vor einigen Jahren war der Realschulabschluss dafür der Regelabschluss. Wenn ich höre, dass in einer Klasse für Speditionskaufleute 95% Abitur haben, die allgemeine Hochschulreife, die eigentlich auf ein Studium vorbereitet, dann ist an der Inflation der Abschlüsse schon was dran.
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Ein guter Weg die Noteninflation, zumindest in NRW, zu mäßigen, wäre eine Herabstufung (gerne auch Abschaffung) der Somi, die sowieso nur zum Noten schönen verwendet wird und Schwätzer bevorzugt. Darüber diskutiere ich ständig mit meinen Kollegen, die meiner Meinung nach viel zu sehr nach Quantität bewerden.
Außerdem gehört die Unsitte der Abwahl der Schriftlichkeit abgeschafft. Wieder so eine Schönungsmaßnahme, wer absitzt und sich bisschen meldet wird zumindest mal kein Defizit bekommen.
Mit den beiden Maßnahmen, würden die Noten in NRW schon etwas realistischer, ganz ohne jede Änderung am den Prüfungen.
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Fertig ausgebildete Lehrkräfte schlagen Stellen aus, weil die Schule nicht passt (zu viel Brennpunkt) oder die Entfernung zu groß ist (40 km!), uns spekulieren zum Halbjahr oder neuem Schuljahr auf Stellen, die ihnen besser gefallen.
Und was ist daran jetzt schlecht? Ich finde die Wahl der Schule ist eine gravierende Entscheidung für mindestens 5 Jahre, die man nicht vorschnell treffen sollte. Im Zweifel hätte ich auch lieber noch ein wenig vertreten. Es regnet doch sonst Krankschreibungen und Versetzungsanträge. Es ist auch nicht jeder für den Brennpunkt gemacht und es hat auch nicht jeder Lust sich mit einer Brennpunktschule auseinander zu setzen. Ich finde das legitim.
Und 40km wäre mir VIEL zu weit. Ich wohne doch nicht für viel Geld in der Stadt um dann 40km oder mehr mit dem Auto raus zu pendeln.
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Ich habe kein Problem mit Teilzeit, sondern nur mit Vollzeitlehrern, die wie Teilzeit arbeiten. Ich dachte, das wird deutlich.
Wer seine Stundenpensum erfüllt, sich an die Termine und Fristen hält, der arbeitet Vollzeit. Erwartest du, dass sich Berufseinsteiger bis ins Burnout mit Zusatzaufgaben belasten?
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Kurz vor den Ferien aktuell saß eine Ref tieftraurig im LZ und als Begründung waren es die 14 statt der sehnlichst erwünschten 15 Punkte bei nem UB

Sonst alles klar. Ich finde generell ist in Ref die Note 1 kaum planbar, da muss alles stimmen. Eine gut geplante Stunde führt eher zu der Note 3, mit Glück 2.
Ich habe allerdings natürlich auch nie Notendruck verspürt mit meinen Fächern.
Das Ref fand ich im Übrigen bis auf ganz am Schluss Richtung Examen angenehmer als das Studium.
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Unsere jungen dynamischen Neubeamten starten gleich mit der Schonhaltung ins Berufsleben. (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Vielleicht möchten sie auch einfach bis zur Pension überleben?
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Ich unterrichte seit einem Jahr ausschließlich Mathematik und werde auch in absehbarer Zeit kein Physik mehr unterrichten. Vom Arbeitsaufwand ist das gut für mich, abwe manchmal würde ich mir doch die ein oder andere Physik Stunde wünschen.
Das unterrichten anderer Fächer kommt in einem reinen Sek 2 System allerdings nicht in Frage. Möchte ich aber auch gar nicht, kann ich auch nicht.
Summa summarum, bin ich ganz zufrieden.
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Die Pflichtstundenzahl von 28 in der Grundschule ist absolut absurd für all das, was ihr sonst noch zu tun habt. Da gebe ich dir vollkommen Recht.
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Beitrag 19 ist allerdings erschreckend:
"... Für viele ist der Lehrerberuf eher eine Berufung als denn ein Beruf. Aber wenn ich 100 % geben soll, ist dies häufig nur möglich, wenn ich mit 80% (oder weniger) der Stunden unterrichte."
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Okeeeee.... und wen frage ich, ob Geld dafür da ist? Also, wenn ich zu den Sekretärinnen gehe und nach Geld dafür frage, heißt es: Gibt keines. Daher kaufe ich das selbst (und beschränke mich dabei sehr). Wo ist denn der offizielle Pott dafür (erntgemeinte Frage!)?
Dein Ernst? Was es nicht gibt, gibt es halt nicht. Dafür schmälert man doch nicht sein eigenes Gehalt, das ist dein Job und du nicht die Wohlfahrt.
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Die Kostendämpfungspauschale ist ein ganz besonderer Leckerbissen aus NRW, der de facto einer Reduzierung des NETTOgehaltes von 25 Euro monatlich entspricht...
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Da ich die PKV als in intransparente Last statt als ein Privileg betrachte, würde ich über einen Wechsel, falls das System nach NRW kommt, ebenfalls nachdenken.
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Danke CDL, nach dem Beitrag habe ich gleich das Gefühl ein bisschen mehr chinesisch sprechen zu können.

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Aber es gibt doch sicherlich die Möglichkeit der "freiwilligen" Wiederholung, die man den Eltern mal nahelegen könnte?
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> Der Einstieg über OBAS wird dich doch zu 99% ohnehin ans Berufskolleg führen.
Warum zu 99%?
Die offenen Stellen für den Einstieg über OBAS sind in der Regel am Berufskolleg zu finden. Ich kenne zumindest keinen Fall, der an Gymnasium oder Gesamtschule gelandet ist, soweit ich weiß, ist das aber auch theoretisch möglich. Daher hab ich mal 99% angenommen, ist aber eher anekdotische Evidenz

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Gute Frage, an meiner Ref-Schule wurde so geprüft wie du es beschreibst, dass beide Teile gleich lang sein sollen. Die Kollegen an meiner jetzigen Schule haben sich nie in der Richtung geäußert.
Bin gespannt auf weitere Antworten.
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Arbeit mit kleinen Kindern kann ich mir weniger gut vorstellen. Teenager oder Erwachsenenbildung schon eher.
Am Mittwoch werde ich voraussichtlich an einem Berufskolleg hospitieren.
Mal sehn, wie das wird. Evtl. bin ich ja dann sofort abgeschreckt...Der Einstieg über OBAS wird dich doch zu 99% ohnehin ans Berufskolleg führen. Bin mal gespannt, was du zu der Hospitation sagst. Am Berufskolleg wirst du sicherlich auch viele Kollegen, die einen ganz ähnlichen Weg gegangen sind, treffen. Der Austausch wird sicherlich auch helfen eine Entscheidung zu treffen.
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