Beiträge von state_of_Trance

    Ist so prinzipiell aber auch nicht richtig. Wir können uns drei Tage krank melden. Ab dem 4ten Tag benötigen wir die Krankschreibung vom Arzt. Somit würde es reichen erst am Donnerstag zum Arzt zu gehen.

    Das stimmt, ich war einen Tag "zu früh", es war aber für mich absehbar, dass ich in der Woche nicht mehr fit werde.

    Ich dachte immer, man kann nicht rückwirkend krankgeschrieben werden.

    Das ist eine Urban Legend, das kann man sehr wohl.

    Hatte genau den Fall, Montag Dienstag zuhause geblieben, Mittwoch dann zum Arzt, der hat mich für den Rest der Woche inklusive rückwirkend Mo und Di krank geschrieben.

    Aus dem Kontext kam das Posting wirklich naiv rüber, aber solange du nicht als Single ohne andere Ersparnisse auf eine möglichst hohe Pension angewiesen bist, ist dein Standpunkt so viel zu arbeiten, wie es familiär möglich ist, ein äußerst vernünftiger.
    War wirklich nicht böse oder abwertend gemeint.

    Nachtrag: Die Geschichte mit den 5 Jahren ist ja nicht ganz falsch, die bezieht sich aber nicht auf den Prozentsatz, sondern darauf, welche Besoldungsstufe man zugrunde legt. Wenn man sich also mit 63 noch befördern lässt, bringt das für die Pension nicht mehr allzu viel.

    Wie ist das eigentlich? Ich muss zugeben, dass ich mich nicht wirklich damit beschäftigt habe, weil ich es sowieso nicht ändern kann.
    Aber meines Wissens nach ist es derzeit doch so, dass man als Pension 80% des Gehalts der zurückliegenden 5 Jahre bekommt. Also wenn man Teilzeit von 30 bis 40 macht und danach Vollzeit arbeitet, dürfte sich die Teilzeit gar nicht auf die Pensionsansprüche auswirken, oder?

    Das ist ja herrlich naiv.

    Der Höchstsatz ist zumindest in NRW bei ca. 71% (weiß die genaue Zahle gerade nicht) und diese Prozente sammeln sich über 40 Dienstjahre an. Das heißt pro Dienstjahr baut man ca. 1,7 Prozentpunkte auf. Für jedes Jahr Teilzeit baut man entsprechend prozentual weniger, d.h. ein Jahr Teilzeit 50% baut dann auch nur 0,85 Punkte auf.

    Die fehlenden Pensionspunkte würden mich allerdings auch schrecken.

    Wobei das natürlich für jede Art der Teilzeitbeschäftigung gilt.

    Ich bin sehr jung in die feste Stelle eingestiegen, von daher sehe ich der Pension was das angeht, gelassen entgegen (Das ist jetzt kein Aufruf zur Diskussion darüber, wie sicher die Pensionen noch sind).

    Also ich finde die Perspektive eines Sabbatjahres, bzw. noch mehr die eines Sabbathalbjahres, toll.
    Das ist auch das Teilzeit Modell, was mir am meisten zusagt.

    Und viele Arbeitnehmer sind mehr als neidisch, dass es diese Möglichkeit gibt, daher kann ich echt nicht verstehen, wo da diese Antihaltung her kommt.

    Ich würde den Beitrag von Caro07 noch ergänzen insofern, dass du ganz besonders für Berufsschulen prädestiniert bist.

    Du hast ein abgeschlossenes Studium, aus dem ganz eindeutig die Fächer Mathematik und Wirtschaft ableitbar sind, beide in diversen Bildungsgängen benötigt und gesucht. Außerdem hast du echte Berufserfahrung, was auch immer gerne gesehen wird.

    Wie du ausgerechnet auf Grundschule kommst ist mir schleierhaft, und ich finde ehrlich gesagt, dass du dafür auch keinerlei Qualifikation hast.

    Ich weiß ja nicht....zumindest in Physik haben wir bis zu den Zwischenprüfungen (bzw. Vordiplom) fast deckungsgleich mit den Diplomstudenten Vorlesungen und Praktika gehabt. Die Spezialisierung kam erst danach. Und es ist bei weitem nicht so, dass es im Lehramtsstudiengang nicht auch noch inhaltlich weiter ging.

    Das ist richtig, danach kommt aber in den "modernen" Studiengängen immer weniger fachliche Vertiefung. Das ist auch vollkommen in Ordnung so.

    Klingt nach einem typischen Fall von "was mit Medien".

    Der Lehrerberuf hat durchaus Nachteile, aber die Chancen auf eine Festanstellung und ein abnehmbares Gehalt, sind durchaus höher als bei den geisteswissenschaftlichen Alternativen.

    Ich finde da haben deine Eltern einfach nicht Unrecht.

    Wenn also die gerade gelernten Vokabeln direkt aus dem Ultrakurzzeitgedächtnis "geschoben" werden zugunsten der nächsten Fortnite-Runde oder nicht in Verbindung gesetzt werden mit relevantem Vorwissen beeinträchtigt das den Lernprozess maßgeblich. :)

    OK, überzeugt. Da sind wir uns doch weitaus mehr einig, als ich beim Lesen dachte. Ich denke bei dem Thema oft an die "Verteufelung", die ich einfach nicht unterschreiben kann.

    Stimmt Pausen sind Freizeit und solten für echte Erholung genutzt werden. Bewegung an der frischen Luft steht da finde ich gesundheitlich gesehen und um die Konzentration für den weiteren Unterricht wieder herzustellen ganz weit vorne. Man weiß aus der Lernforschung, dass das Spielen digitaler Spiele direkt davor Gelerntes quasi löscht und eine nachhaltige Speicherung verhindert. Die Kinder also in der Pause entspannt daddeln zu lassen würde den Zielen von Schule entgegenstehen.

    Da müsste ich aber verdammt blöd und vergesslich sein, denn "digitales Spielen" würde ich sogar als eines meiner größten Hobbys bezeichnen. Auch im Studium. Wie hab ich das nur geschafft?

    Zum Grundthema: Ich sehe das wie MrsPace, ich freue mich wenn Störenfriede am Handy sind und ich ganz entspannt für die Stunde eine 6 notiere. Diese Probleme lösen sich von selbst.

    Kurzfassung:

    Wer ein fachwissenschaftliches Studium schafft, der schafft es auch, sich im Alltag in die Themen des Lehrplans reinzuarbeiten. Da würde ich mir wirklich keine Sorgen machen, egal, was da in der Uni gelaufen ist.

    Die Umsetzung im Unterricht ist natürlich nochmal eine andere Frage, das wirst du aber im Referendariat lernen, besonders, wenn du dich an erfahrenen Kollegen orientierst.

    Wo wir schon beim Flughafen sind: Das besonders frühe Anstehen beim Boarding scheint mit auch eine sehr deutsche Geschichte zu sein. Das Flugzeug könnte ja ohne einen starten.

    Ich weiß aber nicht sicher, ob das nicht vielleicht doch international so ist, ich bin noch nicht oft geflogen ohne Ziel oder Abflug in Deutschland.

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