Beiträge von state_of_Trance

    Für meine Kinder habe ich jeweils einen Geldbetrag angespart, mit dem sie zusammen mit dem Kindergeld entweder 5 Jahre in einer durchschnittlich teuren Stadt ihren Grundbedarf decken und studieren können oder in einer teuren kürzer bzw. mit mehr eigenem Einsatz oder sie wohnen bis zum Bachelor zuhause (dann mit Essensanteil - Einkaufen, Putzen etc. machen sie jetzt schon). Wenn sie weniger Geld brauchen, weil sie gut wirtschaften, ein Stipendium ergattern, kürzer oder gar nicht studieren, haben sie das Geld für etwas anderes übrig. Sie bekommen es bzw. den Rest dann mit 25, bis dahin wird gemeinsam festgelegt, wie es eingeteilt wird. Auf die Weise wird jeder gleich behandelt, es bleibt für mich leistbar und es ist klar, wann Schluss ist. (Dass es immer anders kommen kann, ist klar, dann muss man neu schauen.)

    Großartige Lösung.

    Meine Schwester, die nicht studiert hat, wirft mit immer noch vor, dass ich ja "viel mehr" bekommen hätte...

    Nicht mal pq-Formel ist übel. Die vollständige Induktion sollte man nach paar Aufgaben auch schematisch können.

    Es kommt wohl wirklich drauf an, wie gravierend die Probleme sind.

    Der Unterschied zwischen Schule und Uni ist aber, dass man an der Uni sich wirklich hinsetzt und systematisch und von Grund auf lernt. Welcher Schüler tut das schon, die meisten "schlechten" in Mathe haben längst resigniert und üben allenfalls ein bisschen oberflächlich.

    Wenn die Probleme allerdings so groß sind, dass simple Umformungen nicht gekonnt werden, dann könnte es echt sein, dass es nicht klappt / klappen KANN.

    Mathe für Grundschule ist gegenüber dem Lehramt fürs Gym, wo in der Regel eine ganze Reihe Vorlesungen der reinen Mathe Studenten besucht werden, eher einfach.

    Trotzdem ist das, was ich bisher gesehen habe immer noch weit über dem typischen Schulniveau.

    ABER, wenn man sich wirklich hinsetzt, kann man es schaffen. Das gilt für alle Fächer. Die Leute die durchfallen, haben es in der Regel nicht ernst genug genommen. An "Blödheit" liegt es wirklich nur selten (wenn es auch vorkommt).

    Dieses ganze "digital natives" Gedöns scheint sich wirklich nur auf das Gerödel in sozialen Netzwerken zu beziehen. Ansonsten sehe ich da - bis auf die üblichen Nerds natürlich - eigentlich nur Rückschritt.

    Kann ich absolut so unterschreiben! Viele machen sich auch gerne Bilder mit dem Handy von Tafelbildern etc. sind dann aber noch zu blöd sich das entweder
    - per Mail zu schicken
    - in einer Cloud zu speichern
    - per SD-Karte oder Kabel auf den PC zu kriegen.

    Im Endeffekt verschimmeln deren Bildern dann auf dem Handy. Digital Natives :D

    Ich glaube auch, dass eine "Kündigung" das beste wäre.

    An eine Versetzung in ein anderes Bundesland WÄHREND der Probezeit glaube ich nicht!

    Du solltest schauen, dass du dich in RLP ständig bewirbst und in NRW halt jetzt die Stelle einfach beginnst. Du kannst aus dem Beamtenverhältnis problemlos zurücktreten. Du müsstest dann in RLP nochmal erneut zum Amtsarzt etc. aber geht alles.

    ODER du bleibst einfach in NRW. Warum sollen eigentlich immer die Lehrer es sein, die den Ort wechseln sollen, wo es gerade für uns so schwierig ist. Dein Partner/in kann sich auch woanders bewerben.

    Ich gehöre zu denen, die nur Uni und Ref kennen. Andere Jobs kenne ich aus Nebenjobs, da aber die richtig niedere Variante.

    Ich empfand im Studium wesentlich mehr Druck und Stress. Das lag natürlich an den Fächern, aber man muss sich richtig ranhalten um Mathe und Physik zu überleben. Wöchentlich Übungszettel, die "Ferien" voll mit Praktika und mündlichen Prüfungen.

    Für mich waren die ersten Sommerferien des Refs mehr Erholung als die Uni mir in den 5 Jahren bieten konnte.

    Hallo Nele,
    wieso die Aufregung? Als ob fertige Lehrer und Referendare nicht ständig ihr Zeugs von überall her copy-pasten würden. Patchwork vom Feinsten. Also mal runter kommen und mehr in den Spiegel gucken. ;)

    der Buntflieger

    Es gibt aber einen gewaltigen Unterschied zwischen "Copy-Paste" im Alltag und im Examensentwurf, einer eigenständigen Leistung, die in die Benotung einfließt.

    Das war jetzt die nette Formulierung. Ich konnte auch sagen wie unfassbar absurd der Vergleich ist.

    Du willst dauerhaft den Vertretungslehrer spielen, der keine echte Verantwortung hat und mit befristeten Verträgen ohne Ferien von Schule zu Schule geschickt wird. Das natürlich angestellt und unterbezahlt? Und dafür willst du dich auch noch fortbilden?

    Bleib in den anderen Jobs, oder gehe den "richtigen" Weg ins Lehramt, über das Referendariat, egal ob jetzt am Gymnasium oder an der Grundschule.

    Ich finde das Ziel "zuordnen ob etwas alt oder neu ist" besser geeignet. "Interesse wecken" halte ich nicht für ein Ziel, ich würd sogar insgesamt für einen UB eher keine Einstiegsstunde zeigen.

    Das unterschreibe ich so. Das wurde mir im Referendariat auch immer so gesagt. Eine Einstiegsstunde zum "Interesse wecken", das ist kein Lernzuwachs.

    Lernzuwachs entsteht dann, wenn das Vorwissen der bisherigen Reihe verwendet wird, um etwas neues zu erarbeiten.

    Das Problem: Viele von diesen Tätigkeiten füllen an einer Schule keine volle Stelle aus bzw. du brauchst einen "Fachmann". Du kannst nicht jeden beliebigen Arbeitslosen hinstellen, der dir mal eben die "Chemiesammlung" verwaltet oder "die Computer wartet". Das sind z.B. schon zwei getrennte Anforderungsprofile, für die es eine spezialisierte Ausbildung braucht, damit am Ende nicht mehr Chaos herrscht als vorher. Und wenn jeweils eine Person für mehrere Schulen zuständig ist, hast du wieder das Problem der Verfügbarkeit. Wenn der Computer JETZT gebraucht wird, wartet man nicht gerne eine Woche, bis der Fachmann wieder da ist.
    Zudem sollten sensible Bereiche wie Stunden- und Vertretunsplan von Personen organisiert werden, die die reale Belastung von Lehrkräften kennen und nicht von irgendwelchen Verwaltungspersonen, die das nur theoretisch vom Hörensagen kennen...

    Gruß !

    Da stimme ich absolut zu. Besonders zum Thema "Sammlung verwalten". Das kann eigentlich nur sinnvoll ein Kollege erledigen, der tatsächlich mit dieser Sammlung arbeitet. Für solche Aufgaben sollte eine realistische Entlastung geschaffen werden, statt dass neue externe Kräfte eingestellt werden.

    Natürlich müssten dafür auch mehr Lehrerstellen geschaffen werden. Und irgendjemand müsste die dann auch in den Naturwissenschaften besetzen...

    Ich frage mich, wie das bei einem UPP Entwurf überhaupt ablaufen soll.
    Die Darstellung der Stunde kann man doch einfach runter schreiben, wenn man sich die entsprechenden Gedanken gemacht hat. Oder plant der ihr auch die Stunde? Wie überzeugend die dann ist, ist aber sehr fraglich.

    Bei der Reihendarstellung kann der Student dann vielleicht ein wenig kreativer werden. Aber es muss ja trotzdem zu dem passen, was im Unterricht gelaufen ist, sonst wird eventuell auch mal eine Kommission stutzig.

    Finde die Situation echt merkwürdig. Und überhaupt, eine fast fertige Referendarin fragt einen Studenten nach dem Entwurf? :o

    300€ ist ein richtiges Schnäppchen. Der UPP Entwurf ist allerdings auch eine Kleinigkeit. Da werden an der Uni tausende gezahlt.

    Was ich von halte... Wenn ich bedenke wie viel manchen bei UPP Entwürfen geholfen wurde, fragt man sich auch, wie ernstzunehmen die Unterschrift da noch ist.

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