Beiträge von English_Edition

    Vielen Dank für eure Antworten! Ich habe meinen Beitrag nur um einige unwichtige Details gekürzt, damit der Inhalt deutlicher wird.


    @ Seph:


    ja, das verstehe ich ja. Ich gebe in meiner Situation nur eben exemplarisch zu bedenken, dass ich regulär doppelt so viele Pausenaufsichten führe als an jeder anderen Schule zuvor (eben, weil es kaum VZ-Leute gibt, die Aufsichten aber eben übernommen werden müssten). Die absolute Anzahl der Aufsichten müsste meiner Meinung nach also gekürzt werden...


    @ Lehrerin2007:

    Nein, ich habe tatsächlich gar keinen schriftlichen Überblick über Zusatzaufgaben und das erfährt man auch über den Personalrat nicht. Deshalb kann ich mich nur auf ein "A hat erzählt, dass er..." und "B taucht in diesem und jenem Gremium auf, hat aber laut Stundenplan Vollzeit und deshalb wohl keine Anrechnungen" stützen.


    Mir geht es da wohl genauso wie dir, natürlich wollte ich mich erstmal etablieren und hab nicht sofort "Hilfe" geschrien. Längerfristig sehe ich da aber einfach auch die Gefahr der Überlastung und würde mich deshalb gerne rechtzeitig um mögliche Entlastungen kümmern.

    Liebe Foristen,


    an meiner Schule habe ich einen recht hohen Anteil an Teilzeitkollegen. Natürlich gibt es verschiedenste Gründe für Teilzeit, seien es Kinder oder pflegebedürftige Angehörige oder die eigene Gesundheit, viele Kollegen führen jedoch auch die hohe Belastung einer vollen Stelle an und reduzieren wegen des gewünschten freien Tages dann auf ca. 80%.


    Mir ist auch auf Nachfrage kein transparentes TZ-Konzept bekannt und ich suche gerade für die "paar VZler" nach Möglichkeiten, die zusätzlichen Aufgaben (die sich eben auf die übrigens paar Prozent des Kollegiums in VZ verteilen) fairer zu verteilen. Dabei ist mir das grundsätzliche Problem klar, dass viele Aufgaben trotz TZ nicht in dem gewünschten Maße teilbar sind und dadurch sicher auch Unzufriedenheit herrscht - als VZler kann ich jedoch eben auch nicht mehr als VZ arbeiten (und merke die Belastung nach nun fast 10 Jahren VZ auch gesundheitlich deutlich...).

    Danke euch beiden für die Antworten!



    fibs gibt sehr viel her, finde ich, ähnliche ausgangslage wie bei dir. ich such da regelmäßig und bekomme i.a. auch eine dienstbefreiung dafür, selbst wenn es unterrichtszeit ist.

    Vielleicht hab ich noch nicht mit den richtigen Suchbegriffen gesucht. Was gibst du denn da so ein?

    Liebe Kollegen,


    ich recherchiere gerade ein bisschen, was es so für sinnvolle Fortbildungen für fertig ausgebildete Lehrer gibt (in meinem Fall Gymnasium zwei Fremdsprachen, Ethik, Bayern).


    Bei FIBS hab ich natürlich schon nachgeschaut, aber so richtig angesprochen hat mich da gerade nichts großartig.


    Ein weiteres Unterrichtsfach wäre durchaus eine Option, die Frage ist nur, welches auch in puncto Unterricht am sinnvollsten ist.


    Welche Fortbildungen habt ihr so besucht und welche haben euch davon am besten gefallen?

    Nein, sowohl meine Stunde als die des Kollegen wird als Diff. geführt. Teilweise hab ich sogar die a-Klasse, er die b-Klasse (gleiches Fach, dann sogar regulär ohne Diff) und ich muss vertreten, während er beide Klassen in ein Zimmer steckt und seinen regulären Unterricht hält. Dass ständig ich abgezogen werde, ist nicht nachvollziehbar und sachlich auch nicht begründbar.


    Die Idee mit Erst- und Zweitbesetzung finde ich super, das werde ich für das nächste Schuljahr vorschlagen, auch wenn ich dann hoffentlich weg bin.

    Das Thema habe ich mehrfach beim Vertretungsplaner und im Direktorat angesprochen. Standardaussage "das ist Ihre Dienstpflicht". Sieht man ja auch an der Aussage gestern. Mehr als mich versetzen lassen geht im Moment nicht. Schulamt und Personalrat sind ja informiert und wissen, dass die Situation seit mindestens 5 Jahren dort so ist. Scheint halt eben nichts zu ändern.

    Danke für eure zahlreichen Antworten. Es tut gut, dass ihr die Situation ähnlich daneben findet. Danke auch für die Tipps und das KMS!


    Tatsächlich werde in mindestens 80% der Fälle ich und nicht der Kollege zum Vertreten eingeteilt (ich habe Buch geführt). Gerade erst zu Beginn der Woche habe ich die Schulleitung darauf hingewiesen und eben auch auf den Umstand, dass ich meinen vorbereiteten Unterricht dann in die Tonne kloppen kann. Tags drauf musste endlich jemand anderes ran (und ich dessen Klasse gemeinsam mit meiner unterrichten) und dann gestern eben wieder ich, obwohl ich da offiziell ausgeplant war. Mittlerweile macht mich die Handhabung so wütend, dass mir die Worte fehlen. Hilft halt keinem, mir selbst am allerwenigsten. Ich versuche jetzt einfach, die vier Wochen noch zu überstehen ohne zu explodieren.

    Ich merke tatsächlich, dass mir die Sache gesundheitlich zusetzt, habe aber auch Angst, nächstes Jahr nur wegen zu vieler Fehltage zum Amtsarzt zu müssen. Deshalb setze ich auch alles auf die Versetzung. Es geht mir grade nur drum, wie ich mich wehren kann, damit z.b. die Aktion gestern nicht als "fehlte unentschuldigt und übernahm verpflichtende Vertretungsstunden nicht" in meiner Akte landet und ich mich dadurch unnötig rechtfertigen muss.

    Danke für deine Antwort. Ich meinte 10 Vertretungen pro Woche und nicht pro Tag ;)


    Es geht bei mir selten um richtige Überstunden, meist werde ich aus vorbereitetem Unterricht abgezogen (wenn zwei Lehrer für eine Klasse gesteckt sind) und kann den vorbereiteten Unterricht nicht mehr verwenden. Entweder nutzt der Kollege die Materialien oder sie passen nicht mehr zum Stoff (habe meine eine Klasse z.b. Seit Weihnachten dreimal gehabt, die sind im Stoff also weiter). Zusätzliches Geld gibt es also nicht, das Ganze kostet mich nur mein Nervenkostüm.


    Bei den Arzttermine ging es um Vorsorgetermine und es wurde klar kommuniziert, dass es meine Dienstpflicht sei, dennoch zu vertreten. Der Personalrat weiß um die Situation seit Jahren, es ändert sich vor Ort nur eben nichts.

    Halle alle zusammen,


    Ich muss über Gebühr häufig vertreten (es gab mehrere Wochen mit über 10 Vertretungsstunden, selbst objektiv betrachtet vertritt kein anderer so viel). Die Situation ist sehr belastend für mich, da ich sehr selten Materialien der zu vertretenden Kollegien erhalte und durch die für mich fremde Schulart (Sondermaßnahme) nicht einfach so spontan eine Stunde zu einem Fach aus dem Ärmel schütteln kann, das ich teilweise nicht mal kenne.


    Da ich mehrfach schon zwei oder mehr Stunden länger bleiben musste, um zu vertreten und mir dadurch Arzttermine etc. zerschossen wurden (darauf habe ich hingewiesen), brauche ich die gesetzliche Grundlage, ob man dazu überhaupt verpflichtet werden kann. Erkrankte Kollegen müssen natürlich spontan vertreten werden, aber Vertretungen wegen korrekturfrei sind eindeutig länger zu planen. In meinem konkreten Fall sollte ich gestern zwei Stunden später kommen (dafür zwei länger bleiben) und wurde um 9 angepflaumt, dass ich nicht zur ersten Stunde da war, da hatte man mich spontan zur Vertretung eingetragen (stand Donnerstagnachmittag natürlich nicht im Vertretungsplan).


    Versetzung ist beantragt, aber wie kann ich mich in den verbleibenden Wochen noch wehren? Personalrat ist eingeschaltet.


    Danke!

    Danke für eure Antworten!


    Ich mache tatsächlich gerade eine Sondermaßnahme an der Mittelschule, deshalb die Planstelle nächstes Jahr. Damit sollte ich regulären Mittelschullehrern dann gleichgestellt sein.


    An der BS gab es vor zwei Jahren (?) auch eine SoMa, da war ich aber noch im Referendariat. Im Moment scheint es keine zu geben. Keine Ahnung, wie es sich verhält, wenn man bereits ne Planstelle hat und nochmal wechseln will. Auf nochmal Ref mit 35+ (nach erneutem Studium) hab ich ehrlich gesagt wenig Lust.


    @ Milk&Sugar:


    Wie sind deine Bekannten denn an die Stelle gekommen? Sind sie befristet angestellt oder verbeamtet?

    Hallo Leute,


    ich recherchiere schon seit einigen Tagen, kann aber leider keine Antwort finden. Studienberatung bzw. KM haben noch nicht reagiert.


    Vielleicht weiß ja einer von euch mehr:


    Ich hab in Bayern LA GYM studiert und beide Examina in drei derzeit unbeliebten Fächern abgeschlossen. Derzeit arbeite ich Vollzeit an der Mittelschule, möchte jedoch letzten Endes an die FOS/BOS/Berufsschule/Erwachsenenbildung. Deshalb möchte ich die Zeit auch noch nutzen, und meine Kombi erweitern (mit einem Master Berufliche Bildung).


    Erwerbe ich mit dem Master dann auch die Unterrichtsbefähigung im jeweiligen Fach (da schon ein Zweites Examen vorhanden ist)?


    Vielen Dank!

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