Beiträge von Regenbogen92

    @state_of_Trance


    Deinen Kommentar kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.


    Gerade weil ich bisher noch keine eigenen Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln konnte, interessieren mich ja die Erfahrungen von anderen Menschen, was nicht ausschließt, dass ich auch eigene Erfahrungen (durch Praktika etc. sammeln möchte). Mein Interesse dahingehend kommt auch nicht von irgendwoher. Ich arbeite seit einigen Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin/Hilfskraft für den Professor für Deutschdidaktik an unserer Universität und er gestaltet immer wieder Vorlesungen/Seminare (ich leite die Tutorien), in denen er Schulbücher auf deren Qualität untersucht und wir gemeinsam mit anderen Mitarbeitern die Bücher, deren Aufgabenstellungen, Sinn- und Zweckmäßigkeit unter die Lupe nehmen und an Alternativvorschlägen arbeiten.

    @Conleys


    Vielen Dank für deine Nachricht.


    Also einen MBA kann ich nicht direkt an meinen MEd (in meinem Fall 1. Staatsexamen) anschließen. Für den MBA müsste ich ja erst den BA in Wirtschaftswissenschaften o.ä. machen. Das würde nochmal mindestens 5 Jahre dauern. Oder wie meintest du das bzw. gibt es sowas??


    Am ehesten würde sich wohl ein Zweitstudium im Bereich Wirtschaftspädagogik anbieten, da ich mir fast alle Module aus dem Lehramtsstudium anrechnen lassen könnte. Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftspädagogik verbindet ja die berufliche Fachrichtung Wirtschaft, Fachdidaktik & Pädagogik mit einem 2. Unterrichtsfach. Mir würden demnach alle bisherigen erbrachten Leistungen in der Fachdidaktik, Pädagogik und meinem 2. Fach (aus dem Lehramtsstudium) anerkannt werden. Den ganzen wirtschaftlichen Teil müsste ich allerdings natürlich trotzdem beginnend bei 0 nachholen, genauso wie die Praktika in der Schule... Die Studienberatung meinte, dass ich, wenn ich Glück habe, vielleicht 2 statt 3 Jahre für den Bachelor brauchen würde...


    Um dann überhaupt zum Master zugelassen zu werden, bräuchte ich dann aber, (wie Du bereits gesagt hast) mindestens 2 Jahre Berufserfahrung im kaufmännisch-administrativen Bereich... Also würde sich das auch endlos lange ziehen.


    Der MBA käme somit in beiden Fällen eher nicht für mich in Frage. Ich frage mich gerade was der sinnvollste Weg ist. Soll ich noch an der Uni bleiben und den BA in Wirtschaftspädagogik nachholen? Oder wäre es dann nicht sogar sinnvoller sich auf ein duales Studium zu bewerben?! Letztendlich würde ich das Studium an der Uni auch nicht schneller abschließen und beim dualen Studium hätte ich zumindest nicht das Problem mit der fehlenden Berufserfahrung/Praxis und im Idealfall auch schon den passenden Arbeitgeber gefunden. Was meinst Du dazu?


    Praktika sind mit Sicherheit sehr sinnvoll und unerlässlich und werden mir in der Entscheidungsfindung bestimmt weiterhelfen.

    Hallo Ihr Lieben,


    ich studiere derzeit Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch & Geschichte und würde voraussichtlich nächstes Jahr mein 1. Staatsexamen absolvieren. Aus diversen Gründen und Erfahrungen, die ich u.a. während meiner Zeit als U-Plus-Kraft gesammelt habe, möchte ich den Beruf sehr wahrscheinlich nicht mehr ausführen. Es handelt sich dabei um keine Bauchentscheidung o.ä. Ich gebe seit 8 Jahren Nachhilfe und arbeite seit 5 Jahren als U-Plus-Kraft an verschiedenen Schulen. Ich will, bevor es ins Referendariat geht und ein Rückzug dann immer schwerer wird und fällt, meine Bedenken frühzeitig ernst nehmen und mich nach möglichen Alternativen umschauen. Für mich steht fest, dass ich mein Studium (derzeit bin ich im 8. Semester) definitiv abschließen möchte.


    Bevor man nun etwas ganz Neues beginnt oder eine ganz neue Richtung einschlägt, wollte ich Euch fragen, ob Ihr den Weg vll sogar selbst gegangen seid oder Freunde kennt, die nach ihrem abgeschlossenen Lehramtsstudium nicht an die Schule gegangen sind? Ich war auch schon bei verschiedenen Beratungsgesprächen gewesen, die einem aber leider nur bedingt weiter helfen konnten.


    Mögliche Alternativen, die ich (bisher) gesehen habe, waren u.a.
    - Unternehmenskommunikation
    - Schulbuchautorin (hat mein Interesse sehr geweckt!)


    Mögliche Alternativen, die vll. möglich wären?
    - Journalismus
    - Personalmanagement


    In erster Linie sollte mir der Beruf natürlich im besten Fall weitestgehend Freude bereiten und mich erfüllen sowie meinen Fähigkeiten entsprechen. Ich lege großen Wert auf Teamarbeit. Ich würde also sehr ungern z.B. allein von zu Hause arbeiten. Mir wäre dabei aber auch wichtig, dass der Beruf angemessen bezahlt wird. Ich komme aus einer Arbeiterfamilie und weiß, was es bedeutet, jeden Cent zweimal umdrehen zu müssen. Ich habe schon immer gerne gelernt bzw. mich weitergebildet, bin fleißig, motiviert und engagiert. Mein derzeitiger Notendurchschnitt liegt bei 1,0. Ich möchte einfach gern angemessen be- und entlohnt werden. Wenn dies mit meinem derzeitigen Hochschulstudium nicht möglich ist, dann würde ich nochmal etwas anderes studieren. Ich müsste dann entscheiden, ob ich an der Uni bleiben möchte und z.B. noch Wirtschaftspädagogik oder Bwl studieren möchte oder ob ich z.B. ein duales Studium bei einem Unternehmen machen möchte. Vielleicht könnt Ihr mir dazu auch was sagen?


    Danke und viele Grüße!

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