Im Grunde gäbe es diese Unterscheidung "mit/ohne Migrationshintergrund" in Bezug auf schulischen Erfolg bzw. Schriftspracherwerb nicht, wenn auch Kinder mit Migrationshintergrund bei Schuleintritt Sprachkenntisse auf quasi-muttersprachlichem Niveau hätten.
Ich habe im Studium gelernt, dass nicht es nicht mal entscheidend ist, ob diese Kinder auf muttersprachlichen Niveau Deutsch sprechen. Viel mehr ist der Wortschatz des Kindes enorm wichtig für den Schriftspracherwerb. In welcher Sprache dieser ist, ist nicht wichtig. Das ist ja oft das Problem bei mehrsprachigen Kindern, dass sie zu wenig Wortschatz haben. Und wie schon gesagt wurde, wenn ich nicht weiss was ein Apfel ist, ist es noch schwerer das Wort zu schreiben.
An die Threaderstellerin:
Bei fremdsprachigen Kindern schaue ich, dass ich viel mit Bildern unterlege und am Wortschatz arbeite.