Beiträge von Schmidt

    Ich würde da noch zwischen Wahrnehmen (neutral, ohne Reaktion) und Interesse (Nachdenken darüber) unterscheiden.

    Als gesunder Mensch (im Bezug auf die Sinne) nicht wahrzunehmen ist unmöglich. Ich weiß auch, welche Kollegen normalerweise Hemd tragen und welche Kolleginnen gerne mal ein Kleid im Sommer anziehen. Weiter dafür interessieren tue ich mich aber nicht.

    Worauf beziehst du das Beispiel mit dem jüdischen Feindbild ? Für mich liest es sich so, als ob du das auf den Religionsunterricht beziehen würdest.

    Teile der islamischen Welt, Nationalsozialismus, generell antisemitische Gemeinschaften, suchs dir aus.

    Es geht um das Prinzip. Wenn man Kindern Geschichten als Wahrheit verkauft, dann glauben die meisten Kinder diese Geschichten.

    Kein Shitstorm, nur eine einfache Frage: warum sollte es erstrebenswert sein, in religiösem Ausmaß an eine Phantasiefigur zu glauben?

    Zusammenhang: So teuer ist Energie heutzutage halt. Wir haben Inflation!

    Es geht um den Verbrauch in kWh, nicht um den Preis per se.

    Zusammenhang: So teuer ist Energie heutzutage halt. Wir haben Inflation!

    Irgendwie habe ich immer das Gefühl, daß viele KuK sich an die aktuellen Preise noch nicht gewöhnt haben. Die Tüte Gummibärchen kostet 1,10€, die Kugel Eis 1,60€ und Hotelzimmer gibt es kaum noch für unter 80€/Nacht.

    Eine Kugel Eis kostet bei uns in Mittelhessen 1,- €, Hotelzimmer (in Städten, *** aufwärts) gibt es schon seit Jahren nicht mehr für 80 €.

    Das hat aber nichts mit dem Thema zu tun.

    Dass Strom relativ teuer ist, hat zudem tatsächlich nichts mit der Inflation zu tun, sondern mit der bescheurten Art, den Marktpreis für Strom zu bestimmen und damit, dass das Besitzer von Öl- und Gasvorkommen den Preis bestimmen können. Dinge verbrennen ist generell ziemlich dumm, insbesondere, wenn man das Zeug auch noch von anderen kaufen muss.

    Und wie eine Welt aussieht, die von Lieblosigkeit/Gottlosigkeit geprägt ist, das erleben wir leider jeden Tag.

    Das ist nicht dasselbe. Menschen können ganz hervorragend lieben, ohne sich eines Vehikels dafür zu bedienen. Und Menschen können streng gläubig sein und gleichzeitig hervorragend hassen. Gott = Liebe ist schon ein sehr naives Herunterbrechen von Religion.

    Aber im Christentum finden sich viele Menschen wieder und erkennen die Religion als für sie wahr/passend an.

    Wenn man Kinder von klein auf indoktriniert, ist das kein Wunder. Wenn man Kindern von klein auf erzählt, dass der Jude der Feind ist und sich dazu noch ein paar nette Geschichten ausdenkt, dann glauben sie das auch. Diesen Mechanismus auszunutzen ist schon perfide.

    In dem Moment, in dem man sich im Unterricht mit Evolution beschäftigt und Kreationimus mit einbezieht oder die Auseinandersetzung mit Darwin im historischen Kontext darlegt, beschäftigt man sich im Fach Biologie mit religiösen Aspekten. Das taucht in mehreren Bundesländern explizit in den Curricula auf,

    z.B. Hessen, S. 41 https://kultusministerium.hessen.de/sites/kultusmi…07/kcgo-bio.pdf

    Hier ist man auf der Ebene der Religionswissenschaft, nicht des Religionsunterrichts.

    Die biblische Schöpfungsgeschichte beschreibt das Verhältnis von Gott, Welt und Mensch. Es geht hier um Sinn des Lebens, Erde als Geschenk, Gott als allmächtiger Schöpfer, ...

    Sie ist kein historischer Bericht und hat auch für die meisten Kirchen nicht den Anspruch eine wissenschaftliche Erklärung. Und diesen Widerspruch zu erklären ist auf Aufgabe des Religionsunterrichts. Da scheint auch den Religionslehrkräften hier bewusst zu sein.

    In dieser Aussage stecken Annahmen, auf denen Religion aufbaut. Nämlich dass es einen Gott gibt und das dieser als allmächtiger Schöpfer die Erde gemacht hat. Diese Annahmen sollten nachweisbar sein, wenn man darauf aufbauend Kinder indoktrinieren bilden möchte.

    Sonst nehmen wir einfach mal an, dass wir von Echsenmenschen regiert werden und bauen darauf auf. Das ist genauso absurd.

    Zitat

    Aus meiner Sicht ist das auch ein ganz wichtiges Thema. Gerade wenn man mit Atheisten spricht, kommt immer schnell das Argument. Die Erde wurde gar nicht in 7 Tagen erschaffen. Also ist Glaube Blödsinn. Das zeigt aber auch einfach, dass diese Menschen sich nicht damit auseinandergesetzt haben, was die Kernaussagen des Glaubens sind.

    Wozu denkt man sich unzählige Geschichten aus, wenn der Kern angeblich immer nur ist, dass der liebe Gott uns die Erde geschenkt hat?

    Das einzige, das hier im Thread klar wird ist, dass jeder einfach irgendwas glaubt, irgendwas zu verstehen meint und absurde Behauptungen aufstellt, die dann durch komplexe, pseudo-rationalen "Erklärungen" erklärt werden. Das ist einfach nur ein hostorisch gewachsenes Konstrukt, ohne rationalen Kern. Wie kommt man auf die Idee soetwas als Bildung zu verkaufen?

    aber Latein pauschal als sinnvolleres Fach für sprachlich schwächere SuS zu empfehlen, halte ich für einen Fehlschluss.

    Pauschal würde ich das auch nicht empfehlen. Ich habe aber durchaus die Erfahrung gemacht, dass für Schüler, denen moderne Sprachen nicht liegen, Latein unter Umständen sinnvoll sein kann. Der kommunikative Aspekt fällt weg, das Lernen der Sprache ist strukturierter und die Themen sind andere. Gerade Schülern, die im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich stärker sind, liegt Latein oft eher, als moderne Fremdsprachen.

    Und Dank an Quittengelee und Gleichgesinnte, die hier die Möglichkeit geben, KuK ein wenig aus dem RU mitzugeben, gerade auch KuK, die sich bislang nur periphär mit diesen Dingen beschäftigt haben, Grundbedingungen wie des Lateinischen nicht mächtig sind oder aber auch mit Recht emotional aufgebracht sind ob ihrer persönlichen Erfahrung mit Menschen, die sich als Repräsentanten des Christentums ausgeben, dies aber in ihren Handlungen verraten.

    Warum sollten sich Menschen mit diesem erfundenen Konstrukt als solchem beschäftigen? Und warum sollten diese Geschichten als solche unterrichtet werden?

    Dass du diese Geschichten glaubst, ist keine Begründung. An irgendwas zu glauben ist nie eine vernünftige Begründung für irgendetwas.

    Da hast du dann aber auf's falsche Pferd gesetzt. Der Glaube des von dir Befragten geht nicht mit der Lehre der Römisch-Katholischen Kirche überein.

    Wenn ihr euch untereinander nicht mal einig seid, was genau wollt ihr dann unterrichten?

    Das Gefasel von irgendeinem liebenden Wesen kann es ja hoffentlich nicht sein. Das hat keinerlei Bildungswert.

    Also ehemaliger Banker:

    Solche Konten werden eigentlich mit dem Vermerk "auf fremde Rechnung" geführt und dann wird der wirtschaftliche Berechtigte hinterlegt. Normal mögen das Banken eher nicht. Wir haben das Beispielsweise bei Vereinen, die nicht e.V. sind, gemacht. Die Gefahr einer Pfändung ist eigentlich nicht gegeben und im Todesfall etc. würde sich die Bank an den wirtschaftlich Berechtigten wenden. Eine direkte Auszahlung an den Erben erfolgt nicht. Es ist eigentlich auch nicht Teil der Erbmasse. Die einzige Gefahr ist, wenn die Bank den Eindruck hat, dass das Konto doch auf eigene Rechnung genutzt wird. Dann würde es die Bank aber in der Regel sperren bis die Verhältnisse eindeutig sind.

    Ich musste bei der Kontoeröffnung unterschreiben, dass ich das Konto ausschließliche auf eigene Rechnung nutze. Das entspricht der üblichen Formulierung in AGB für Privatkonten.

    Das widerspricht aber den Erfahrungen von etlichen Menschen, die schon mal für eine kurze Zeit klinisch tot waren und "Nahtoterfahrungen" gemacht haben. Was diese Leute dort gesehen oder empfunden haben, kann durchaus nur physiologisch bedingt sein - aber dass einfach plötzlich die Lichter ausgehen, daran glaube ich nicht wirklich bzw. das ist in Anbetracht der Aussagen solcher Personen in ihrer Vielzahl eher unwahrscheinlich.

    "Nahtoterfahrungen" , die gerade kein Tod sind, sind mittlerweile weitgehend debunked.

    Zudem gibt es soetwas wie confirmation bias. Gläubige Menschen meinen, in erklärbaren Wahrnehmungen Übernatürliches zu erleben, weil sie daran glauben.

    Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Das hat damit doch gar nichts zu tun. Wie lernt man das? Am besten in dem man was über Verfahrenstechnik und Lieferketten lernt. Irgendwie nichts, was Regelschulen machen.

    Naja, es ist irgendwie absurd, darüber zu sprechen, dass man Respekt für Tiere haben soll, aber sich dann das Zeug aus der Massentierhaltung reindrückt. Wasser predigen und Wein trinken.

    Ich weiß, dass das nicht so einfach ist, aber die Scheinheiligkeit geht mir manchmal schon auf die Nerven.

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