Beiträge von Schmidt

    Wollsocken, kam von dir nicht die Aussage"Masken helfen nicht, da sich die Menschen im Privatbereich infizieren, wo sie keine Maske tragen"? ich kann mich erinnern, dass diese Position nicht nur bei mir für Verwirrung gesorgt hatte.

    kl. gr. frosch

    Die Aussagen "Masken helfen nicht, weil Masken generell gar nicht helfen können." und "Masken helfen nicht, weil sich Menschen überwiegend in Situationen anstecken, in denen gar keien Masken getragen werden." sind unterschiedliche Aussagen.

    Da sind die Kids geschickter als ihre Lehrer, die Arbeiten mit geteilten Bildschirmen und spielen nebenher Minecraft.

    Ich beschäftige mich grundsätzlich nebenbei anderweitig, wenn wir Sitzungen oder Schulungen in Videokonferenz haben. Davon haben alle was. Ich kann in Ruhe nebenbei arbeiten und die Kollegen werden nicht dadurch gestört, dass ich mit Korrekturstapel in der Konferenz sitze. Bei Schülern funktioniert das so ähnlich. Die stören mit ihrem "Geschwätz" und den Nebentätigkeiten wenigstens keine Mitschüler.

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    Ich muss sagen, ich kann das verstehen. Ich hatte unlängst einen Onlinefortbildung und hab nebenbei mit alten Bekannten gechattet (das war echt cool), Kaffee gekocht, E-Mails gecheckt etc. Es fiel mir tatsächlich extrem schwer, meine Aufmerksamkeit länger aufrechtzuerhalten. Da gehts den Kids nicht anders.

    Meistens ist eine 100%ige Aufmerksamkeit nicht erforderlich. Weder in der Schule, noch in Schulungen. Das passt schon.

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    Also Fazit: teilweise sicher ok, aber durchgehend nicht. Man könnte aber natürlich auch zwischendurch Arbeitsaufträge geben, die „analog“ bearbeitet werden und anschließend geteilt werden sollen oder so. Damit die SuS nicht nur auf den Bildschirm starren.

    So mache ich das und es funktioniert meistens ganz gut.

    Nein, 2 Fächer. Ich bin für den Master zugelassen, unter der Voraussetzung, dass ich ein zweites Fach nachhole. Hatte ich geschrieben,

    Was spricht dagegen, den Master auf 5 oder 6 Semester zu strecken? Wieviele CP hat das 2.Fach? Wenn du 210 CP studieren musst (120 CP Master, 90 CP 2.Fach), sind das bei 5 Semestern 42 CP pro Semester. Das ist schaffbar. Das sind dann aber ganz sicher keine 25 verschiedenen Veranstaltungen, sondern eher 25 SWS.

    Ignorierst du auch konsequent Anrufe Deiner Kollegen zur Unzeit? Das mit den Bürostunden klingt immer so schön strukturiert und work-life-balanced, aber im echten Leben ist halt doch mal etwas am Sonntagabend zu klären. Betonung liegt aber ganz klar auf "mal"!

    Am Sonntag Abend habe ich Freizeit. Mein Arbeitshandy (eigenes Gerät, wird immer getauscht, wenn ich ein neues privates Gerät erwerbe) ist dann ausgeschaltet. Wenn ich nicht anderweitig beschäftigt bin, schaue ich auch am Wochenende in meine dienstlichen Mails (könnte ja was Interessantes geben), beantworte diese aber nicht. Montag früh bin ich ab ca. 6:30 Uhr ansprechbar. Das reicht für alle Notfälle, für die ich zuständig sein könnte.

    Ich weiß, dass es individuelle Lebensentwürfe gibt, aber ich werde später auf jeden Fall schauen, dass Großeltern für den Fall der Fälle irgendwo in der Nähe sind oder wenigstens eine nette Nachbarin im Rentenalter oder ähnliches.

    Als könnte man das großartig beeinflussen. Deine Eltern sterben irgendwann. Vielleicht hat deine zukünftige Partnerin gar keine Eltern mehr oder die sind ausgewandert oder leben einfach am anderen Ende Deutschlands. Schon hat sich das mit den Großeltern. Dass die nette Nachbarin, wenn sie existiert, Lust darauf hat, dauerhaft in die Kinderbetreuung eingespannt zu sein, bezweifle ich. Zur Not geht das sicher mal, aber eben nicht als feste Komponente der Kinderbetreuung.

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    Zu viele Eltern gestalten meiner Einschätzung nach heutzutage ihren Alltag so, dass sie alles darauf setzen, dass die Kinder den ganzen Tag fremdbetreut sind - und sobald eine Konstante wegfällt, bricht plötzlich das Kartenhaus zusammen.

    Wie soll das denn sonst gehen? Wer seine Miete und Lebensmittel bezahlen will, muss arbeiten gehen. So einfach ist das. Alleinerziehende haben nicht mal den Luxus entscheiden zu können, dass ein Partner sich daheim um die Kinder kümmert. Geringverdienerpaare auch nicht. Und selbst, wenn es finanziell ginge, hört das Leben als Individuum für Eltern nicht einfach auf. Für viele Menschen gehört der Beruf zum Selbstverständnis.

    Wir kann man eigentlich so mit Scheuklappen durchs Leben gehen, wie du?

    Ich möchte mir diese Freizeit freiarbeiten und ich möchte nicht nachts 20 Uhr noch irgendwelche E-Mails von Mentoren erhalten.

    Nur, weil um 20 Uhr (das ist nicht nachts) Mails kommen, heißt das nicht, dass du sie dann lesen musst. Am nächsten Morgen, wenn deine "office hours" wieder anfangen reicht.

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    Die allererste Unterrichtsstunde, die ich in ihrer Gegenwart jemals gehalten habe, hat sie mit "das wäre bei mir nicht gut - das wäre nur eine drei gewesen" kommentiert.

    Eine drei ist doch bestanden. Dass die allererste Stunde so gelaufen ist, dass du ihrer Meinung nach bestanden hättest, ist doch schon fast als Lob zu verstehen.

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    Ich habe auch schon Sätze wie "die Schüler können mehr als Sie" gehört.

    Vielleicht ist das waht, vielleicht nicht. Das kannst du reflektieren und entweder für dich zu dem Schluss kommen, dass es wahr ist oder nicht. Wenn es (punktuell) wahr ist, kannst du dich fragen, warum das so ist. Das Schüler manchmal mehr wissen, als ihre Lehrer ist normal. Ob du mehr wissen müsstest, kannst nur du beantworten.

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    Ich habe sie oft explizit nach positivem Feedback zu meinen Stunden gefragt. Einmal war ich sogar so hartknäckig, dass ich ständig die gleiche Bitte wiederholt habe - woraufhin sie mir geantwort hat, sie brauche nichts positives zu sagen, denn dann würde ich mich ja nur auf meinen Lorbeeren ausruhen.

    Das ist eben ein anderer Stil. Es ist schade, dass du so wenig Anerkennung bekommst und es wäre besser, wenn eure Stile zueinander passen würden. Aber deine Mentorin ist nicht deine Mutter um deren Anerkennung du betteln musst. Nimm aus der Kritik mit, was für dich produktiv ist und vergiss den Rest. Anerkennung holst du dir woanders.

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    Ich traue dieser Frau auch keinen Zentimeter. Sie lädt sich selbst zu meinen Stunden ein und hospitiert mehr, als sie soll. Hier in Sachsen sollen die Mentoren 2h pro Monat hospitieren. Sie kam vor den Herbstferien auf 8h. Jetzt ist sie bei 4h. Ich habe für diesen Monat aufgehört zu zählen und lasse es über mich ergehen.

    Inwiefern traust du ihr nicht? Sie ist offenbar weniger emotional als du, aber das ist doch kein Grund für Misstrauen. Hat sie dir aktiv geschadet (und damit meine ich nicht, dass sie anders kommuniziert, als du)?

    Gibt es für die Anzahl der Hospitationen eine formale Grundlage? Was sagt deine Hauptausbildungsleiterin dazu?

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    Wenn es irgendwelche wichtigen Neuigkeiten im Kollegium gibt, dann sagt sie dies auch nicht an mich weiter. Die anderen Kollegen gehen davon aus, dass sie das tut, und sind dann immer überrascht, wenn ich erwähne, dass mir das keiner gesagt hat oder ich es selbst erst im Schreiben xy erfahren habe.

    Wie erfahren es denn die anderen Kollegen? Wieso redest du nicht einfach mit denen? Nur, weil Frau A deine Mentorin ist, heißt das doch nicht, dass du dich von allen anderen abkapseln musst. Was ist eigentlich mit deinen Mitreferendaren? Gibts welche an deiner Schule und wie läuft da die Vernetzung?

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    Ich habe mich zurückgezogen und ich fühle mich als Fremdkörper in diesem Lehrerzimmer. Ich will dort nicht sein und ich zähle die Monate bis zum Ende der Ausbildung.

    Bist du mit ihr alleine im Lehrerzimmer?

    Was ist mit den anderen Fachkollegen?

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    Ich denke auch nicht, dass ich unser Verhältnis ändern kann, das ist erstens nicht meine Aufgabe und zweitens glaube ich, dass dafür zu viel geschehen ist.

    Was genau ist denn geschehen? Ihr kommuniziert anders, das passt nicht zusammen. Vielleicht ist sie auch ein Arschloch. Kommt vor. Welche formale "Macht" hat sie denn in Sachsen über dich? Hattest du schon bewertete UBs? Wie sind die gelaufen?

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    Z.B. hospitiere ich aktuell auch noch ca. 7h die Woche - es sind eigentlich 4h beabsichtigt. Mir wird trotzdem von Frau A immer wieder vorgeworfen, ich täte nicht genug.

    Warum hospitierst du soviel? Hat sie dich dazu angewiesen? Auf welcher Grundlage?

    Ich kann mich irgendwie nicht damit abfinden, dass ich aus ihrem Mund niemals "das war eine gute Stunde" hören werde. Ich verstehe auch selbst nicht, wieso ich das überhaupt möchte. Ich bin ja nicht hier, um anderen Leuten zu gefallen und ich habe mich noch nie zuvor in meinem Leben so sehr dafür interessiert, positives Feedback von einer Person zu erhalten.

    Das wirt du wahrscheinlich nicht hören. Deine Mentorin ist fehlplaziert und scheint nicht zu verstehen, was einen guten Mentor ausmacht. Du überstehst das. Vernetze dich mit anderen Lehrern und Referendaren und hol dir da berufliche Anerkennung. Von dieser Frau wirst du sie nicht bekommen.

    Bitte was? Für sowas kann man dir das Staatsexamen aberkennen. Hoffe ich jedenfalls. Sachen gibt's :wacko:

    Das ist üblicher als man denkt. Ich hatte auch Kommilitonen, die sich Quellen ausgedacht haben. Ein Bekannter hat sich sogar eine komplette Unterrichtsstunde ausgedacht. Wir mussten im Praktikum eine Stunde aufnehmen, diese transkribieren und analysieren. Er hatte verpeilt etwas aufzunehmen und hat sich einfach 45 Minuten Unterricht ausgedacht, diese analysiert und hat 14 Punkte abgeräumt.

    Gut, hier die Fußnoten aus dem Wikipediaartikel, Du hast irreführend nur die erste Zeile zitiert, wo keine Fußnote war.

    Ich bezweifle, dass du von diesen Quellen auch nur eine einzige gelesen hast. So, wie bei deinem "Quellenpost" weiter oben. Du wiederholst Aussagen und Quellen, die gar nicht zu dem passen, was du behauptest.

    Ich bin um ehrlich zu sein nicht sicher, ob du hier absichtlich trollst oder wirklich so unreflektiert bist.

    Das ist mir gerade zu anstrengend. Vielleicht mache ich mir später noch die Mühe, dir ein weiteres mal zu erklären, was deine Quellen eigentlich aussagen.

    Ich könnte Dir eine geben, findet sich übrigens auch im Thread, aber ich merke deinen Postings an, dass es Dir garnicht darum Hilfe bei der Suche zu erhalten.Von daher sage ich dir: Such doch selbst, ist leicht zu finden.

    Nene mein Lieber. Das, was du bisher im Thread verlinkt hast, waren keine Nachweise. Dazu findest du von mir einen längeren Beitrag. Wenn du was besseres als einen nachweislosen Wipedia hättest, hättest du das hier gepostet.

    Als Student merkte ich schnell, dass ich lieber Klausuren als Hausarbeiten mag - und persönlich fand ich Inhalt wichtiger als Form *ähäm* .

    Bei einer Hausarbeit steht nicht die Form im Mittelpunkt. Richtig zu zitieren ist Kindergarten, wenn man es schafft, sich ein wenig zu konzentrieren. Oder man lässte es gleich Citavi machen.

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    Es gibt heutzutage schon viele, die einfach nur als Mittel zum Zweck ein Studium durchführen und ob wissenschaftliches Arbeiten wirklich soooo wichtig für jemanden ist, der nach dem Studium gar nicht in der Wissenschaft bleiben will?

    Zu wissen, wie man in der eigenen Fachwissenschaft wissenschaftlich arbeitet und dies anwenden zu können, gehört zu den Zielen eines Studiums. So, wie die Wissenschaftspropädeutik zur Oberstufe gehört, auch, wenn einige Abiturienten gar nicht an einer wissenschaftlichen Hochschule studieren wollen.

    Nein, das kann man eben nicht. DU stellst es so fest.

    Aber der Mathe-Studiengang hat keinen NC, keine Aufnahmeprüfung, keine Zulassungsbedingungen, die vorgeschaltet sind.

    Dieses Studium kann JEDER ergreifen.

    Wenn man nicht weiß, was man machen will, bekommt man in Mathe in jedem Fall einen Studienplatz, inm Lehramt Grundschule mit Hauptfach Deutsch übrigens nicht, da gibt es ja einen NC, das kann eben nicht jeder studieren.

    In anderen Fächern gibt es weitere Zulassungsvoraussetzungen, die weit vor der ersten Klausur in einem Teilfach des Studienganges greifen.

    Geschichte, English Studies (Sprachnachweis B2 wird benötigt, das hat formal jeder Abiturient), Kunstgeschichte usw. sind hier auch zulassungsfrei. Die kann jeder studieren, der will. Zumal du unterstellst, dass der Abischnitt mit dem Studienerfolg korreliert. Das halte ich für ein Gerücht.

    Dass ein Sport oder insbesondere Musik Studium anspruchsvoll sind, habe ich nicht bezweifelt. Ebensowenig übrigens, wie ich behauptet habe, ein bspw. Anglistik oder Grundschullehramtsstudium Studium sei geschenkt.

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    Und es gibt tatsächlich - das war ja auch eine Frage - Studiengänge, die mehr erwarten, als nur Mathematik. Diejenigen, die Lehramt Grundschule absolvieren, müssen zusätzlich u.a. Mathe belegen. Die Mathematiker aber keinen Kurs in z.B. Kommunikation, selbst wenn sie anschließend in den Schuldienst gehen.

    Mathe für angehende Grundschullehrer ist (in Hessen und vermutlich auch anderswo) ein bisschen was anderes, als Mathe für Marhematiker. Ich hatte im Abi auch Analysis. Aber nur, weil zwei Dinge gleich heißen, sind sie noch lange nicht dasselbe.

    Zu "Kommunikations" Kursen an der Uni sage ich mal nichts. Und dass es nicht automatisch anspruchsvoller wird, weil man statt 4 Anglistik Seminaren, 2 Anglistik und 2 Germanistik Seminare besucht, weißt du sicher auch.

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    Bei deiner Aussage stellst du die Teilnehmenden der 1. Mathe-Klausur, an der jeder mit Hochschulzugangsberechtigung, der will, teilhaben kann,

    gegenüber denen, die die Zulassung zum Studium geschafft haben und Klausuren erst absolvieren, nachdem sie ihre Eignung für ein Studium schon darlegen mussten.

    Nö. Siehe oben.

    Wieso jemand mit Abischnitt 2,5 weniger für einen bestimmten Studiengamg geeignet sein soll, als jemand mit einem 1,8er Schnitt oder besser geeignet sein soll, als jemand mit 3,5er Schnitt erschließt sich mir nicht. Der NC ist keine Auswahl nach Eignung, sondern ein Mittel, um begrenzte Studienplätze effizient zu verteilen.

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    Von den durch Zulassungsbeschränkung Ausgewählten, die durchaus auch im Studium ihre Anforderungen gestellt bekommen, können dann vielleicht einfach mehr ein Studium erfolgreich absolvieren, weil sie vorab erheblich mehr Engagement, Zeit und Ehrgeiz aufbringen mussten, als die Mathe-Studierenden im 1. Semester.

    Wieso sollte jemand mit einem 2,3er Schnitt, der Grundschullehramt studiert vor dem Studium mehr geareitet haben, als der 1,5er Abiturient, der Mathe studiert (und an den Erstsemesterklausuren scheitert)?

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    Pädagogisch gesehen könnte es

    a) genauso wie in anderen Studienbereichen Zulassungsbedingungen geben, die transparente Kriterien bieten - so wie in Kunst, Musik, Sport

    b) klare Vorgaben und ggf. Vorbereitungskurse geben, so wie fürs Graecum, Hebraicum, sodass man im Rahmen des Studiums die ersten Semester für die Vor-Qualifizierung einsetzen muss und das Studium entsprechend ggf. länger dauert.

    a) Man kann in Mathe keine Prüfungem vorschalten, weil sich erst im Studium zeigt, ob das klappt oder nicht. Was will man denn da prüfen? Und viel wichtiger: warum sollte man? Das Problem sind nicht zu viele Studienanfänger.

    b) Es gibt zahlreiche Angebote in den verschiedenen mathelastigen Studiengängen. Man muss auch nicht alles gleich im ersten Semester machen und kann sich selbstständig Zeit im Studium lassen. Dadurch löst sich aber das Problem nicht.

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    Du hast es in der Hand!

    Was wohl die Mathelehrer in den vergangenen 50 Jahren gemacht haben, dass diese Förderung nicht erfolgt ist und so wenige Menschen die ersten Matheklausuren bestehen?

    Und immer noch hält sich hartnäckig, dass man Mathe einfach nicht kann. Dass man es erlernen kann, wird offenbar zu wenig vermittelt.

    Ich bin kein Mathe Lehrer. Die Kollegen die Mathe unterrichten sehen das überwiegend so wie ich und versuchen auch, diese Einstellung an ihre Schüler zu vermitteln. Da grätschen nur gerne Eltern, Mitschüler und Kollegen anderer Fächer rein.

    Warum nicht?

    Weil man sich im Mythos so sehr gefällt, dass man nichts ändern muss?

    Nein. Weil Uni Mathe einfach schwierig ist, viel Arbeit erfordert und nicht jeder das leisten kann umd/oder will.

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    Dann darf man sich aber mit keinem Wort beklagen, es gäbe zu wenige MINTler in irgendeinem Bereich.

    Ich bin nicht sicher, ob es zu wenige Mintler gibt. Grundsätzlich wäre es aber hilfreich, wenn die Oberstufe durch einen entsprechenden Anspruch auf ein Studium vorbereiten würde. Mehr Mint Förderung an Schulen und Förderung von Konzenteationsfähigkeit und -willen wäre auch hilfreich. Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

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    Das ist so, als würde man einen Schwimmer ohne Vorbereitung einen Marathon laufen lassen und wenn er ihn nicht schafft, sagt man, dass er einfach ein schlechter Sportler sei oder nicht gewillt, Leistung zu bringen.

    Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.

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    Und jedes Mal, wenn solche Sätze von Lehrkräften kommen, denke ich: Ob sie das ihren SchülerInnen in gleichem Maße vermitteln?

    Ob sie täglich ihren Mythos in die Klasse tragen? Dann MÜSSEN die Schüler ja nur übernehmen, dass sie für Mathe einfach zu doof sind.

    Du hast mich offenbar nicht verstanden. Ja, Uni Mathe ist schwierig. Aber schaffbar, wenn man sich reinhängt und eine gewisse Grundbegabung mitbringt. Die Leute, die ich kenne, die im Studium an Mathe gescheitert sind, waren überwiegend nicht dumm. Die waren meistens einfach nicht bereit, sich 8 Stunden lang mit einem Aufgabenblatt zu beschäftigen und dann teilweise wenig weiter gekommen zu sein. Mathe braucht Zeit und Konzentration. Das ist nicht unbedingt etwas, das in der Schule gefördert wird. Oder in anderen Fächern in diesem Maße erforderlich ist.

    Das vermittle ich auch meinen Schülern.

    Dass Uni Mathe schwierig ist, ist übrigens kein Argument dafür, in der Schule beim Rechnen nicht klar zu kommen.

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    Dass ein Mathematiker allein die 20% der ersten geschafften Klausur vor sich her trägt, als Pädagoge aber offenbar daran allein den Anspruch ausmacht, andere Aspekte aber nicht einmal in Erwägung zieht und nicht bedenken möchte, ob es andere Wege zum Ziel geben könnte ... kann ein jemand, der Pädagogik studiert hat, vielleicht wirklich nicht verstehen.

    Welche anderen Wege soll es denn zur wissenschaftlichen Mathematik geben? Stringentes Denken ist ja gerade eines der Ziele des Mathe Studiums. Du kannst ja mal erläutern, wie die Inhalte vereinfacht werden können, ohne die Studienziele zu ignorieren.

    Nunja, objektiv kann man schon festhalten, dass ein Studiengang, bei dem >80% den Abschluss nicht erreichen, weil sie rausgeprüft werden anspruchsvoller ist, als einer, bei dem 80% einen guten bis sehr guten Abschluss erreichen.

    Pädagogisch gesehen wird an der Uni (und darum geht es hier) nicht mehr viel gearbeitet. Das sind Erwachsene die für sich selbst verantwortlich sind. Es gibt Hilfsangebote, didaktisch hat sich einiges getan, es gibt Lernräume mit Tutoren, online Material und so weiter. All das wird oft nicht in Anspruch genommen und hat nicht viel an den Durchfallquoten geändert.

    Ich verstehe um ehrlich zu sein noch immer nicht, was eigentlich dein Problem ist? Dass ein Mathe Studium in der Regel anspruchsvoller ist, als ein Anglistik Studium ist doch nicht schlimm und entwertet letzteres auch nicht. Kannst du bitte auf den Punkt bringen, was dich genau an der Aussage bzw. den objektiven Tatsachen (bspw. der Durchfallquote) so sehr stört?

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