Beiträge von Schmidt

    Um 19 Uhr hat dich jemand von der Studienberatung angerufen?

    Du willst dich für einen vollkommen unverbindlichen Termin krank melden? Warum? Ignorier die doch einfach.

    Du hast Angst, dass dich die staatliche, nicht profitorientierte Uni "über den Tisch ziehen" will? Mit welchem Ziel?

    Wenn du einfach sagen würdest, an welcher Uni du studierst, könnte man dir auch helfen. So ist das nur wildes, sinnloses Rumgestocher. Ich habe an der Goethe Uni Frankfurt studiert. Weiß trotzdem kein Mensch hier, wer ich bin.

    Also bei einer Gruppe von 30 leuten ist sehr wohl ein Lernen möglich, ist in der Schule ja auch der Fall. Bei 62 wohl nicht mehr, da gebe ich Recht.

    Aber die Seminare waren das Einzige bei mir, wo ich wirklich was mitgenommen habe.

    Ich habe im Studium aus keinem einzigen Seminar etwas mitgenommen. 70% der Teilnehmer haben die Texte in der Regel nicht gelesen, 20% haben die Texte bunt angemalt, aber nicht verstanden, was sie gelesen haben, die restlichen 10% langweilen sich, weil sich das Seminar an den 20% verständnislosen Lesern ausrichtet.
    Gelernt habe ich durch viel selbstständiges Lesen, deutlich über Seminartexte hinaus, und durch Rückkopplung mit intelligenten Kommilitonen, die auch alle viel gelesen haben. Mit dem Gros der Studenten, das sich darüber beklagt, für drei Seminare 100 Seiten in einer Woche lesen zu müssen (und es dann nicht tun), ist kein Blumentopf zu gewinnen. Durchs Studium kommen die trotzdem irgendwie.

    Der Vergleich mit der Schule hinkt. In der Schule werden Inhalte erarbeitet, die in der Regel im Vorfeld nicht bekannt sind. An der Uni sollte eigentlich durch vorgegebene Lektüre eine gemeinsame Grundlage vorhanden sein, die dann eine tiefere Beschäftigung mit den Inhalten ermöglicht. Um nur den auffälligsten Unterschied zu nennen.

    Hab nachgefragt. Es hat seine Richtigkeit, da ich Germanistik als Zweitfach nachhole.
    Gehe morgen dennoch noch einmal zum Asta. Morgen hab ich auch noch einen Termin bei der allg. Studienberatung.

    Die Seminare sind so brechend voll, dass selbst die Dozenten verzweifeln.
    War heute in einer Sprechstunde und einer meinte: Mein Seminar ist für 30 zugelassen und bei mir sitzen 62 Studenten. Es ist kein schönes Arbeiten mehr möglich.
    Ich überlege mittlerweile ob ich meinen alten Klappstuhl mitnehme, denn auf dem Boden zu sitzen ist bei 2 Stunden nicht so toll.

    Ansonsten müsste ich 30 Minuten vorher da sein und das wird mit meinem Sohn eng.
    Übrigens ist das mittlerweile der 2. Dozent, der mir das sagt und sich über die Umstände an der Uni beschwert.

    Augen auf bei der Uniwahl kann man nur sagen.

    So habe ich auch studiert. Alles halb so wild. Dann sitzt man eben auf dem Boden oder bringt seinen eigenen Stuhl mit. In der Seminarsitzung findet so oder so kein Lernen statt, das macht man selbstständig durch Lesen und in Lerngruppen. Einfach mal entspannen.

    ...kann nicht einfach der einzelne mal glauben, was er/sie glauben will? es ist wirklich penetrant, wie hier einige (mensplaining...) gegen den glauben einzelner anargumentieren. hat euch wer gefragt?

    Hat dich denn jemand gefragt? Nö. Nachdenken, seine Meinung äußer und diskutieren ist kein mensplaining. Hier streiten sich gerade doch zwei Männer (O. Meier und Valerianus) über den Einfluss den die Kirche auf die Bildung hatte, hat und haben sollte. Da ist gar keine Frau dabei, der man irgendwas erklären müsste. Und auch die Frage danach, warum man für einen AG arbeiten möchte, der potentiell in dieser Form in die Privatsphäre eingreifen will, ist legitim.


    Zitat von keckks

    nennt sich säkularisierung - glaube ist in unserer gesellschaft gottseidank (!) privatsache geworden.


    Was hat "Gott" damit zu tun?


    Zitat von keckks

    wenn man sich als einzelner von außen erlaubt, da ein anderes individuum in seinem privaten (glaubens-)freiraum anzugehen, dann ist das in meinen augen auch nicht viel besser als die kirche oder ein evangelikaler haufen spinner, die ihren mitgliedern irgendwas in deren privatleben vorschreiben will/sie rauswirft, wenn sie nicht kooperieren.

    Hm? Kirche ist ungleich Glaube. Und wer gibt dir überhaupt das Recht, Glaubenseinrichtungen anderer Menschen so abzuwerten ("evangelikaner haufen spinner [sic!]")? Merkst du eigentlich, dass du exakt das machst, was du kritisierst? Oder bist du nur getriggert, weil hier Männer schreiben? ;)

    (Btw: Auch auf einem Smartphone/Tablet gibt es Großbuchstaben. Du musst nur die Shift-Taste verwenden. Mache ich auch.)

    Da stehen diese Gebühren nicht. Sonst hätte ich ja nicht hier nachgefragt.
    Da steht nur der normale Semesterbeitrag.

    Die Uni verlangt nicht einfach so aus dem Nichts Geld von dir. Wenn die Uni Geld von dir will, dann steht auch irgendwo, aus welchem Grund und auf welcher Grundlage. Was und wo studierst du? Bei einer Massenuni ist die Gefahr, erkannt zu werden doch sehr gering.

    Na, ja es ist sehr seltsam, dass ich die normalen Studiengebühren zahle und für das 1. Fach extra noch einmal Geld bezahlen soll.

    Noch mal: was sagt die Webseite der Uni dazu? Schau doch einfach nach. Dort wird in der Regel auch die Rechtsgrundlage genannt. Was ist denn so schwierig daran, selbst nachzulesen?
    An welcher Uni studierst du denn?

    @Lehramtsstudent: Dir ist schon klar, dass sie Gebühren und Beiträge nach Bundesländern, zum Teil sogar nach Hochschulen unterscheiden?

    Ich hab vor einigen Monaten als ich eine Freundin besucht habe gelesen, dass ein ehemaliger Mörder nach seiner Haftstrafe in einem Schulhort gearbeitet hat. Es ist erst 2 Jahre später aufgeflogen.
    Da habe ich mir ehrlich die Frage gestellt, wie sowas funktionieren kann und warum der keine Einträge im Führungszeugnis hatte?

    Das Wort "Mörder" wird sehr freizügig verwendet, unter anderem auch für Menschen, die gar keine Mörder sind, weil sie bspw. wegen Totschlags verurteilt wurden. Der Eintrag ins Führungszeugmis wird bei Totschlag mit einer Freiheitsstrafe kürzer als lebenslänglich, 5 Jahre nach Verbüßen der Haftstrafr gelöscht. Im BZRG steht die Steafe dann zwar noch (längere Tilgungsfristen), im Führungszeugnis aber nicht mehr.

    Ich wäre zu wetten bereit, dass die sehr viel verbreiterte Anwendung dann sein wird, mit der Technik Kinderpornographie zu synthetisieren; ob das wirklich so sinnvoll ist? Muss man sorgfältig drüber nachdenken.
    Nele

    Das wäre doch eine gute Möglichkeit, betroffenen zu helfen. Niemand sucht sich aus, pädophil zu sein und dagegen tun kann auch niemand etwas. Dass jedes Handeln an realen Kindern zu veurteilen ist und auch der Besitz echten kinderpornographischen Materials geahndet werden muss, steht außer Frage. Aber wenn es um Abbildungen nicht real existierender Personen (oder auch gezeichnete Abbildungen nicht real existierender Personen) geht, entsteht niemandem ein Schaden.

    Unabhängig davon ist die Implikation des Urteils (das Urteil selbst im konkreten Fall kann ich mangels Fallkenntnis nicht beurteilen
    ), nämlich dass ein pädophiler kein Lehrer für Kinder sein darf, natürlich absolut richtig.

    Dass Straftäter generell nicht mit Kindern arbeiten dürfen, halte ich allerdings für falsch.

    Was heißt nicht daran gehalten, bei uns musste man alles genehmigen lassen und ein nicht-genehmigter Job war ein Entlassungsgrund (mussten wir vorher so unterschreiben). Das macht kein vernünftiger Referendar!

    Wenn das Geld nicht reicht, bleibt einem Referendar nichts anderes übrig. Egal, wie vernünftig er ist. Für gewöhnlich sollte davon niemand etwas erfahren.

    Mich wundert bei den Vorschlägen, dass die alle nebenher erlaubt sind, uns wurden maximal 5h die Woche Arbeit zusätzlich erlaubt im Ref, das ist nicht viel!

    Bei uns hat sich kaum jemand an die Stundenbegrenzung gehalten. Eine hatte einen 20 Stunden Nebenjob. Frag mich nicht, wie die das geschafft hat.

    unsere schüler helfen schüler (nachhilfe vermittelt von der schule nur für eigene schülerx durch unsere älteren schüler) bekommen 15 euro netto die stunde für die nachhilfe. erwachsene nachhilfelehrer verdienen privat um die vierzig euro, wenn du erfolge vorweisen kannst auch mehr, vor allem in der begleitung des übertritts und in den problemfächern des gymnasiums, also mathe, latein usw.

    Kein Nachhilfelehrer, den ich jemals kennengelernt habe, weder in der Studienzeit noch danach hat 40 Euro pro Nachhilfestunde verdient. 25 Euro waren im Frankfurter Raum das Maximum. Selbst Lehrer im Ref haben nie mehr verdient. Ein guter Nebenverdienst ist es aber natürlich trotzdem.

    für die erste welt: gläserne decke, gender pay gap, kampf-emanze oder weibchen, dazwischen is eher schwierig bis nicht machbar (je nach milieu), höheres risiko für altersarmut, schlechtere karten auf eine passende medizinische behandlung, geringere repräsentation als männer in der politik, höheres risko für gewaltverbrechen, unendlich mehr unbezahltes care-work als männer, extrem viel höheres risiko für sexuelle belästigung... für diese liste brauchte ich nur die tippzeit. wenn man ein bisschen sucht, findet man sicher genug für ein paar bücher voll. und das ist alles fakt, stand der forschung, keine interpretation von was auch immer durch wen auch immer. das ist so, genauso wie heute der 20.10.19 ist.

    und da du das nicht zu akzeptieren scheinst, ist es müßig, mit dir weiter zu dem thema zu debattieren.

    Ich habe nach Diskriminierungen gefragt, denen du persönlich ausgesetzt bist. Du scheinst offenbar nur Allgemeinplätze reproduzieren zu wollen, ohne konkret zu diskutieren. Schade. Aber repräsentativ. Leider.

    schmidt, sorry, ich gebe auf. ich finde in deinen beiträgen so gut wie keinen bezug zur realität, die die sozialforschung aktuell beschreibt. das diskutieren bringt so von meiner seite echt nichts.

    Erkläre mir doch einfach mal, wieso du "verloren" hast, weil du weiblich bist. Wenn das so offensichtlich ist, dann sollte es doch nicht schwer fallen, konkrete Diskriminierungen zu nennen, denen du ausgesetzt bist.
    Sorry, aber dieses abstrakte Geschwätz ist vollkommen realitätsfern. Wenn man konkret etwas verändern will, muss man auch über konkrete Probleme sprechen und nicht über ein difuses Gefühl der Diskriminierung oder statistische Daten, die verschiedene Interpretationen zulassen.

    Ich kenne übrigens nur Männer, die aktiven Anteil an der Erziehung ihrer Kinder haben und dabei ebenso aktiv mitbestimmen und mitentscheiden, wie ihre Partnerinnen/Frauen.

    Dann kommen bei Elternsprechtagen und Elternabenden sicher stets beide Elternteile und es gibt keine Kinder von Alleinerziehenden in deinen Klassen. Interessant. Bei mir sieht das leider nicht so aus.


    Zitat von CDL

    Sich selbst zu sagen, man(n) habe nichts mitzureden bei der Erziehung, ist faktisch nur der leichte Weg ist, sich um die Verantwortungsübernahme zu drücken.


    [/quote]Wer tut das denn hier? Verstehst du mich absichtlich ständig falsch?
    Für Frauen ist es dann ok, sich selbst einzureden, sie hätten qua Geschlecht "verloren" und sich so vor der Verantwortung für das eigene Leben zu drücken? Interessant.

    Seit wann wäre Kindererziehung nur Sache der Frau in der heterosexuellen Partnerschaft? Seit wann wäre es normal, wenn kindbezogene Entscheidungen ausschließlich durch die Frau in der heterosexuellen Partnerschaft erfolgen würden? Richtig müsste dein Text wohl lauten: Solange Eltern , Väter, wie Mütter, gemeinsam entscheiden, das Zimmer ihres weiblichen Kindes rosa zu streichen (...) während Jungen ein blaues Zimmer (...) bekommen, bleibt alles beim Alten.
    Erziehung ist eine elterliche Aufgabe, keine weibliche Aufgabe.

    In der Theorie ja, in der Realität leider nicht. Die Frauen, die jetzt von einer Frauenquote betroffen wären, sind in einer Generation aufgewachsen, in denen es noch eine klarerer Aufteilung der Rollen gab. Hinzu kommen überwiegend weibliche Erzieher in Kindergärten und überwiegend weibliche Lehrer in Grundschulen. Außerdem habt ihr doch oben ausführlich erklärt, warum überwiegend Frauen "zuhause bleiben" und Männer arbeiten gehen. ;)
    Nimm dann noch die zahlreichen Alleinerziehenden hinzu und du verstehst, was ich meine.

    Ich kenne übrigend keinen Mann, der etwas mitzureden gehabt hätte, als es um die Einrichtung des Kinderzimmers ging. Den meisten war das auch relativ egal (ist es ja auch). Ist natürlich nicht repräsenativ.

    Ich glaube ja, dass du mich falsch verstanden hast. Ich sage nicht, dass es so zu sein hat, ich beschreibe nur, wie die Realität aussieht. Das wir langsam besser, weil sich Väter mehr in die Erziehung einbringen, aber dennoch ist der größte Teil des erzieherischen Einflusses nach wie vor weiblich geprägt.

    du kannst dir vorstellen, schmidt, dass die meisten, die deine texte hier als frauenfeindlich lesen (ich glaube dir sofort, dass du das nicht intendierst, aber mit diesem rational choice-menschenbild verwischst du unterschiede, die unsere gesellschaft halt macht, nämlich die zwischen männer oben und frauen unten, und die gehen nicht weg, wenn man nicht aktiv dagegen vorgeht, was du aktiv verhinderst, wenn du ernsthaft glaubst, die bestehenden strukturellen unterschiede zwischen männer und frauen seien auf erziehung und später individuelle entscheidungen rückrechenbar - was du wohl tust, wenn du ernsthaft glaubst, dass frauen nur härter verhandeln müssten, um mehr zu verdienen), die rosahellblau-falle bei ihren eigenen kindern und im umfeld fett vermeiden.


    Naja, Frauen, die ordentlich verhandeln und wissen, was ihre Arbeit wert ist, verdienen genauso viel wie oder mehr als ihre männlichen Kollegen. Niemand verbietet es einer Frau, statt Anglistik Informatik zu studieren oder im BWL Studium Finanzen zu vertiefen, statt Marketing. Die Welt verändert sich in der Tat nicht dadurch, dass man passiv ist. Eine Frauenquote und eine aktive Bevorzugung von Frauen, die so oder so schon auf den entsprechenden Karrierewegen sind, also offenbar schon erkannt haben, wie sie für Erfolg arbeiten müssen, bringt nur dahingegend nichts. Ob an der politischen Spitze nun CDU Frauen oder Männer bzw. Grüne Frauen oder Männer sitzen, macht für das Gros der Frauen keinen Unterschied. Oder hat sich dadurch, dass Frau Merkel seit 2005 Kanzler und AKK/von der Leien uns Co. Minister sind, etwas in Deutschland verbessert oder auch nur verändert? Das ist einfach ein grundsätzlich falscher Ansatz.


    Also wenn man bei Ersting's Family (oder C&A) in der Jungen Abteilung schaut, können da mindestens 90% der Kleidung auch von Mädchen getragen werden. Raus fällt da bestenfalls Kleidung, auf der Boy/Guy/Junge oder ähnliches steht. Und warum können überhaupt Mädchen kein blau und Jungen kein rot tragen (rosa würde ich keinem Kind antun)?

    Zitat von keckks

    also nein, du gehst fehl, wenn du ernsthaft glaubst, dass aktuelle ungleichheiten nur ergebnis von nicht-gender-neutraler erziehung und weiblichen verhandlungsfehlern sind. aktuell ist es in unserer gesellschaft extrem wichtig, ob man männlich oder weiblich eingeordnet wird. bist du weiblich, haste schon verloren. das haben mir meine eltern sicher nicht so beigebracht (ganz sicher nicht), aber mit vierzig merkste das dann halt am eigenen leib. entweder "du kampfemanze" (freundlich: "an dir ist ja auch nicht soviel weibliches") oder weibchen mit freundlichem lächeln, möglichst schmal und niedlich und hilfsbedürftig. einfach "mensch" für den einzelnen ist leider in der derzeitigen sozialen semantiken eher wenig vorgesehen.

    Welchen Nachteil hast du dadurch, dass du weiblich bist?
    3% "Gender Pay Gap" (der Gehaltsunterschied, der nach dem Herausrechnen aller relevanten Faktoren noch bleibt) bedeuten statt 40.000 Euro Jahresbrutto, "nur" 38.800 Euro Jahresbrutto, netto macht das so gut wie keinen Unterschied. Und es verdient ja auch nicht jede Frau weniger als jeder Mann. Was irgendeine ominöse Gesellschaft von dir "verlangt" kann dir auch relativ egal sein. Dass dich irgendwelche Fremden als "Emanze" bezeichnen, so what? Ich bin auch schon als Schwuchtel bezeichnet worden, aber was interessiert mich das? Das hat doch keinen Einfluss darauf, wie du und deine Familie leben. Ich habe in meinem Leben mittlerweile zig Frauen kennengelernt, die keine nennenswerten Probleme mit ihrer Karriere haben, die selbstbewusst sind, wissen was sie leisten und entsprechende Gratifikationen einfordern (und natürlich auch erhalten). Die Welt ist mittlerweile schon deutlich weiter, als es manche hier noch in ihren Köpfen haben.

    @Schmidt : Falls das nicht klar genug war: Die immanente Frauenfeindlichkeit mancher deiner Beiträge wird nicht richtiger, nur weil du diese rhetorisch zu verpacken verstehst.

    Welche Frauenfeindlichkeit? Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn der Bundestag zu 100% aus Frauen bestünde. Warum auch? Ich diskriminiere, im Gegensatz zu euch, nicht nach dem Geschlecht.

    In wie fern ist die Haltung, dass Männer und Frauen grundsätzlich gleich leistungsfähig sind und deshalb keiner von beiden bevorzugt werden sollte "vorgestrig"? Solange Frauen, nicht Männer, denn die haben da in der Regel gar nicht mitzureden, entscheiden, das Zimmer ihres weiblichen Kindes rosa zu streichen und sie in Prinzessinen Outfits zu stecken, während Jungen ein blaues Zimmer mit Rennautos bekommen, bleibt alles beim Alten. Frauenquote hin oder her. Wie wäre es mal damit, sich dafür einzusetzen, dass steoreotype Erziehungsmuster reformiert werden? Quasi Arbeit an der Basis? Wie wäre es damit, in der eigenen Familie anzufangen und dafür zu sorgen, dass sowohl Söhne als auch Töchter nicht in solchen absurden Denkmustern festhängen bleiben, wie ihr hier? Aber das ist dann wohl nicht prestigeträchtig genug. Geht wohl doch nur ums Prinzip und nicht darum, die Welt, oder wenigstens Deutschland gerechter zu machen. Schade.

    @Lehramtsstudent
    Hör auf, mir Worte in den Mund zu legen. Ich habe an keiner Stelle gesagt und auch nicht gemeint, dass Frauen "Zicken" seien, mit denen man nicht arbeiten könne und auch nicht, dass ich unzufrieden mit der Arbeitsweise weiblicher Kollegen bin. Wie kommst du auf diese absurde Interpretation? Man kann mit Frauen grundsätzlich genau so gut oder schlecht arbeiten, wie mit Männern, ob die individuellen Persönlichkeiten und Arbeitsweisen zusammen passen, hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Unterlasse es demnächste, mir zu unterstellen, mit deinen sexistischen Ergüssen konform zu gehen.

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