Beiträge von Schmidt

    Habe ich aus Bequemlichkeit auch lange gemacht, mir irgendwann bewusst gemacht, dass es reichlich arm ist aus purer Bequemlichkeit das weibliche Geschlecht nicht erwähnen zu wollen (und gerade als emanzipierte Frau auch irgendwie verdammt kurzsichtig, dieses Spiel mitzuspielen)

    Das generische Maskulinum bzw. die Mehrzahlformen, die aussehen, wie Maskulina, erwähnen weder Männer noch Frauen. Sie erkennen an, dass das Geschlecht in der Regel vollkommen unerheblich ist. Wenn man in Deutschland zum Beispiel von Studenten redet, ist es weltfremd und realitätsleugnend, darunter nur Männer zu verstehen bzw. sich ausgeschlossen zu fühlen, wenn nicht explizit auch noch Studenten weiblichen Geschlechts genannt werden. Selbstverständlich sind Studenten heute Frauen und Männer (und meinetwegen auch noch Diverse). Statistische gesehen sogar mehr Frauen als Männer. Wie kann man da auf eine andere Idee kommen?

    Zitat von CDL

    und habe ab dem Punkt- Bequemlichkeit und Gewohnheit hin oder her- entweder konsequent beide Formen ausgeschrieben (da ich ich Gendersternchen als leseunfreundlich empfinde) oder aber bei Dozenten, die die Verwendung eines generischen Maskulinums empfohlen haben einfach zur Abwechslung ein generisches Feminimum verwendet.


    Dozenten?! :ohh:


    Zitat von CDL

    Schön aber zu wissen, dass ihr Herren so erhaben seid über diesen sprachlichen Ausdruck von Emanzipation und Gleichberechtigung. Passt beim einen oder anderen ja durchaus zum häufig hier proklamierten Frauen- und Familienbild...

    Geschwätz ist niemals Ausdruck von Emanzipation oder Gleichberechtigung, sondern in diesem Fall das Setzen irrelevanter Schwerpunkte, die von tatsächlichen Problemen ablenken. Es ist Ausdruck von Emanzipation, sich zu emanzipieren, also ein selbstständiger, unabhängiger Mensch zu sein, der andere Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, gleich und respektvoll behandelt. Das Schlüsselwort hier ist "handeln". Gerede gibt es von Politikern und Genderbesessenen schon genug, ohne, dass es jemandem hilft.

    Was ist das für eine dämliche Definition von interkulturellem Konflikt? Jeder Konflikt, an dem Personen unterschiedlicher Kulturen beteiligt sind, soll ein interkultureller Konflikt sein? Wenn überhaupt muss dafür doch ein kultureller Unterschied ursächlich für den Konflikt sein.
    Vielleicht hat Emre Lukas die Bonbons geklaut. Oder ihm die Freundin ausgespannt. Oder Lukas ist in Emre verliebt. Oder er ist ein kleiner Rassist. Oder er wollte mit seinem Kumpel in die Gruppe und hätte bei jedem anderen Partner gesagt, dass er nicht mit ihm zusammen arbeiten möchte. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die beeinflussen, wie Lukas Aussage einzuschätzen ist.

    So einen Nonsens als Umfrage für die Abschlussarbeit (steht irgendwo Bachelor? Es könnte auch Master oder Stex sein) zu machen, verbietet schon der gesunde Menschenverstand oder die Lektüre eines einzigen einschlägigen Fachtextes. Das kann man auch nicht durch magelnde wissenschaftliche Ausbildung im Studium entschuldigen.

    Was die Fragen mit Psychologie zu tun haben, kann ich auch nicht nachvollziehen. Vielleicht ist die Umfrage gar nicht ernst gemeint und die Erzeugung von Reaktionen hier ist das eigentliche Experiment.

    Die Verdienstmöglichkeiten waren mir auch klar. Was mich zunehmend nervt, sind neue Aufgabenfelder, für die man keinerlei Entslastung bekommt. Deshalb sind die Kollegen auch gezwungen zu reduzieren, um diesen neuen Anforderungen irgendwie gerecht zu werden. Also, sinkt das Einkommen erheblich.

    Genau Buch darüber führen, was du wann arbeitest. Entweder keine Überstunden machen (Umlegen der Ferienzeiten nicht vergessen) oder ansammeln und auf später verteilen. Alles andere bleibt eben liegen. Wenn es sich zu sehr häuft, gibts eine Überlastungsanzeige.
    Ich werde nie verstehen, wie man so obrigkeitshörig sein kann, dass man nur, weil der Chef es sagt, gleich springt und sich sogar das eigene Einkommen beschneidet, um dem Chef zu gefallen. Der Vorteil am Beamtentum (oder der unbefristeten Anstellung) ist doch unter anderem, dass es Rechtsgrundlagen gibt und man im Gegensatz zur freien Wirtschaft tatsächlich am längeren Hebel sitzt.

    Zitat von Tulpe80

    Zu den Dienstfahrten (z.T. auch noch auf eigene Kosten!) und unbezahlten Überstunden während dieser ist schon oben viel geschrieben worden.


    [/quote]Wenn du nicht fahren willst, fährst du eben nicht. Schon gar nicht, wenn du das selbst bezahlen sollst. Dazu gibt es auch schon einen Thread. Wenn jemand anderes die Fahrt organisiert, ich sie nicht bezahlen muss und mir das mit der Lerngruppe vorstellen kann, fahre ich auch mal auf Studienfahrt. Das ist bisher aber erst ein mal vorgekommen. Als Klassenleitung mache ich gerne Tagesausflüge bis maximal eine Übernachtung in der Region, an Orte, die mich interessieren und für die ich auch privat Geld ausgeben würde.
    Als Beamter kann man mich ja glücklicherweise zu fast nichts zwingen.

    Das ist völlig irrelevant. Er hat etwas studiert, für das es kaum Bedarf gibt. Und die wenigen Stellen, die es gibt, bekommen eben nur die Besten. Und deshalb verdient er wenig. Ganz einfach.

    Das Argument ist doch, dass Lehrer Akademiker seien, die so viel wie alle anderen Akademiker verdienen müssen. Warum vergleicht man sich dann nur mit den 5% - 10% der Akademiker, die mehr verdienen und nicht mit den ca. 80%, die weniger verdienen? Lehrer sind doch sogar in der luxoriösen Position, dass sie bereits im Studium wissen, was sie bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung den Rest ihres Berufslebens verdienen werden. Welcher BWLer, Jurist, Informatiker, Anglist, Soziologe, Musiker kann das?

    Nö. Master sind alle. Also gehören auch alle gleich bezahlt.

    Der Lehramtsstudent schafft es wieder nicht, zu beachten, dass es nicht nur Hessen gibt.
    In Hessen studiert man für die Grundschule 6 Semester und sitzt überwiegend unter sich in mäßig anspruchsvollen Veranstaltungen. Für Haupt- und Realschulen sind es 6 Semester, für Gymnasien sind es 8 Semester, die überwiegend identisch sind (L2er haben etwas mehr Pädagogik, dafür weniger Fachwissenschaft). Für Förderschulen sind es ebenfalls 8 Semester, davon sind fast die Hälfte in den Förderschwerpunkten, der Rest beateht aus einem Unterrichtsfach und den Bildunhswissenschaften. L5er studieren BA/MA mit den Hauptfachstudenten/Gym Studenten zusammen.

    Nun geht es aber bei der Besoldung gar nicht um den Anspruch des Studiums, sondern um dessen Regelstudienzeit. Formal ist es leider richtig, dass Grundschullehrer in Hessen wegen des kürzeren Studium weniger Geld bekommen. Innerhalb des geltenden Regelwerks, müsste die Regelstudienzeit verlängert werden, um eine höhere Besoldung zu rechtfertigen.
    Wenn alle gleich lang BA/MA studieren, dann müssen auch alle gleich viel Geld bekommen.

    Wie anspruchsvoll das Studium ist/war, ist mir um ehrlich zu sein im Hinblick auf die Besoldung vollkommen egal. Alle Schularten sind wichtig, alle haben ihre eigenen Schwierigkeiten, Herausforderungen und erfordern professionelle Arbeit.

    In vielen Studiengängen muss ja Mathematik als Nebenfach belegt werden (Mathematik für Physiker o.ä.). Wenn die Rechtschreibkenntnisse von Ingenieuren oder angehenden Lehrern wirklich so schlecht sind, vlt. würde es Sinn machen, einen Kurs "Deutsch als Nebenfach" ins Studium zu integrieren.

    Mit freundlichen Grüße

    Deutsch auf dem Niveau, auf dem es Inegnieure und Nicht-Deutsch Lehrer benötigen, lernt man in der Schule. Wer es dort versäumt hat, dies hinreichend zu lernen, muss sich selbst darum kümmern. In Mathe für Physiker lernt man auch nicht, schriftlich zu dividieren oder abzuleiten.

    Natürlich muss man auch ein wenig auf die Fächerwahl achten um später nicht arbeitslos zu sein.

    Dann ist eine Naturwissenschaft (wenn es nicht gerade Bio ist) doch keine schlechte Wahl.


    Zitat von Jasmin86

    Was mich an Englisch vor allem irritiert ist,dass wir ausschließlich Seminare und keine einzige Vorlesung haben.
    Die Kurse sind klein und sehr verschult, es zeigen immer die gleichen Leute auf, die dann mit dem Dozenten parlieren.
    Das ist irgendwie eine komische Atmosphäre und man kommt sich etwas seltsam dabei vor und fehl am Platze..zumindest geht es mir so.


    In den Anfänger Seminaren ist das Niveau noch nicht besonders hoch. Da kannst du doch prima mit parlieren. Und wenn es "nur" Fragen zu den Texten sind, die ihr gelesen habt.


    Zitat von Jasmin86

    P.S
    An Latein zweifle ich nicht.
    Ich bin nur so traurig, dass ich in Altgriechisch nicht mehr mit komme wg meiner Fehlzeiten in den letzten 2 Wochen, denn dieses Fach hat mir von Beginn an große Freude bereitet :(.
    Nebst Latein natürlich.


    Das Semester hat doch erst im Oktober angefangen. Zwei Wochen Altgriechisch kannst du bequem nachholen. In 6 Zeitstunden Unterricht (8 * 45min.?) passiert zwar etwas, aber nicht so wahnsinnig viel, dass man den Anschluss nicht wieder bekommen könnte.

    Hm, ich hab mir das auch öfter mal durch den Kopf gehen lassen mit dem Gehalt.

    Ich hab mit meinem Master in Englisch und BWL eigentlich super Möglichkeiten in der freien Wirtschaft Fuß zu fassen und richtig Karriere zu machen und mir ist ebenso klar, dass ich da viel mehr Geld haben könnte, zumindest mal bis in 20 Jahren.
    [...]
    Ich hab abzgl. der PKV fast 3000 Euro zur Verfügung, die bekomm ich nicht mal weg, wenn ich es versuche.

    Das ist ein gerne gehegter Irrglaube von (insbesondere Wirtschafts-)Lehrern. Du kannst dich ja mal spasseshalber in der freien Wirtschaft bewerben (für welche Stellen bist du deiner Meinung nach qualifiziert?). Der Rücklauf dürfte sich in Grenzen halten. Und 70.000 Euro brutto Jahresgehalt musst du auch erst mal zusammen kriegen.

    Hallo Jasmin,

    ich arbeitete im Studium immer Freitag und Samstag abends. Da gewöhnt man sich dran... Sonntags machst du dann eben die Hausaufgaben für das Studium . Samstag tagsüber kannst du ausspannen, Hausarbeit erledigen, etc...

    Mit freundlichen Grüßen

    Nachtschicht an einer großen Tankstelle ist etwas anstrengender, als in Papas Kneipe bis maximal Mitternacht zu bedienen.
    Zumal sie doch gerade im Beitrag vorher geschrieben hat, dass sie am Wochenende quasi zu nichts zu gebrauchen ist.
    "Luca, ich kann mir den 7er BMW nicht leisten." "Fridolin, ich habe eine tolle Lösung für dich: kaufe einen 7er BMW."


    @Jasmin86
    Wenn dich die Nachtschichten bzw. der unregelmäßige Schlafzyklus so schlauchen (was verständlich ist), musst du dir einen neuen Job suchen. Zwei Tage Arbeit, drei Tage Uni, Wochenende (und Abende) zum entspannen und Lernen. Damit lief es bei mir ganz gut.

    Der Einwand ist durchaus berechtigt und interessant. Ich suche das Buch allerdings für meine Examsarbeit und habe von meiner Dozentin die Vorgabe, dass es sich um eine weibliche Hauptdarstellerin handeln muss. Ich möchte mich ihr ungern widersetzen.
    Danke an alle für die Hilfe! :)

    So könntest du testem, ob die Dozentin nur political correctness BS labert, oder das Ernst meint. Die Annahme ist ja gerade, dass ein Trans-Mädchen ein Mädchen ist, das nur ungünstigerweise in einem Jungenkörper steckt. Das eröffnet auch interessante Fragen bezüglich der Bestimmungsfaktoren der eigenen Identität. Bestimmt zum Beispiel die Existenz ode Abwesenheit eines Penisses, wer wir sind? Oder ist das nur eine körperliche Eigenschaft, wie die Haarfarbe oder die Körpergröße und wer wir sind, hängt damit eigentlich bestenfalls am Rande zusammen?

    Es ist selbstverständlich auch in Ordnung, wenn du da in eine andere Richtung willst.

    Dazu, dass Ärzte zu schnell verschreiben/operieren?
    https://www.spiegel.de/gesundheit/dia…-a-1150652.html
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/69…ft-auf-Verdacht
    https://www.medical-tribune.de/medizin-und-fo…ellen-grundlos/

    https://www.zeit.de/wissen/gesundh…ufigkeit-studie
    https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktu…-den-patienten/

    Ich hab absichtlich Artikel aus verschiedenen Jahren ausgewählt.

    Das auch in Hinblick auf den Vorwurf, die Homöopathie wäre nur auf's Geld aus. Da scheint die Pharma-Industrie auch kein Kind von Traurigkeit. Die ganzen unnötig verschriebenen Medikament und unnötigen Operationen müssen auch bezahlt werden, kosten aber ungleich mehr als Zuckerkügelchen.

    Dass Ärzte zu schnell Medikamente verschreiben und/oder operieren, ist auch den Patienten anzulasten. Wer zum Arzt geht, erwartet auch, dass der was macht. Mit "Trinken Sie Tee, legen Sie sich hin, das ist in zwei Tagen wieder gut." ist bei den meisen "Patienten" kein Blumentopf zu gewinnen.


    Klar, wenn die Bindehautentzündung eitrig ist, kommen da antibiotische Tropfen rein, aber wenn es Leicht rot ist und noch nicht juckt helfen die homöopathischen Tropfen hier schon.

    Wie sollen die bei einer Bindehautentzündung helfen? Würden homöopathitsche Mittel dabei helfen, gäbe es dafür evidenzbasierte Befunde. Du kannst dir einbilden, dass diese Mittel helfen, de facto kannst du aber auch gar nichts tun und den selben Effekt erzielen. Du kannst auch ganz feste daran glauben, dass der liebe Gott deine Bindehautentzündung wegmacht. Das hat den selben Effekt. Wenn es dir hilft, bitte sehr. Aber leite daraus bitte keinen Anspruch dafür ab, das von der Kasse bezahlt zu bekommen.


    Zitat von yestoerty

    Auch bei leichten Erkältungen kommen wir damit oder ohne Medikamente aus. Im aktuellen Herbst hatte mein Sohn dank probiotischer Tropfen
    (prophylaktisch gegeben) trotz deutlicher Anfälligkeit noch keine
    Bronchitis

    Eine Erkältung geht von selbst weg, ohne irgendetwas einzunehmen. Mit Globuli, Fingerhut und Konsorten geht sie genau so schnell oder langsam weg, wie ohne. Hier hat allerdings die Medizin auch keine Heilung zu bieten, sondern nur Symptombekämpfung.
    Und ich bin, wie gesagt, dank Cola, Bier und Chips (prophylaktisch eingenommen) kern gesund. Manchmal treten Dinge zusammen auf, die miteinander nichts zu tun haben.

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