@Zusammenhang Christentum und deutsche Kultur: Mir fielen da zunächst die 10 Gebote ein, an denen sich z.B. unser Grundgesetz orientiert. Wenn allerdings von einigen Usern hier ein Zusammenhang bestritten wird, könnte man ja überlegen, ob unsere deutsche Gesellschaft eher nach Maßstäben des Islams oder des Buddhismus geordnet ist. Ich bin kein Experte, was beide Religionen betrifft, weiß aber zumindest, dass im Islam das Beten und Waschen sehr viel strenger gesehen werden und dass im Buddhismus das Thema "innerer Frieden" eine größere Bedeutung einnimmt.
Die 10 Gebote lauten (in gängiger verkürzter Form):
1. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
3. Du sollst den Feiertag heiligen.
4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.
Das Grundgesetz widerspricht dem ersten Gebot, indem es gerade eine Religionsvielfalt zulässt.
Das Grundgesetz sagt nichts zu den restlichen Geboten bzw. enthält keine Bezüge zu diesen.
Ein paar Gebote findet man (nicht nur in Deutschland, sondern quasi in jedem Land der Welt) im Strafrecht wieder (2 (mit einer sehr weiten Auslegung und nur im Bezug auf den Glauben anderer), 5, 7, 8), eines im Bundesurlaubsgesetz (3 (mehr oder weniger)). Die restlichen sind im Recht vollkommen irrelevant (4, 6, 9, 10).
Genau genommen ist das Recht diverser arabischer Staaten näher an den 10 Geboten, als unseres.
Denn in vielen Ländern steht es unter hohen Strafen, den Namen des Herrn zu missbrauchen, einem anderen Glauben als dem örtlich üblichen anzugehören, Ehe zu brechen usw. Archaische Regeln um das Volk im Zaum zu halten eben.