Beiträge von Schmidt

    Und noch was anderes: Du bist neu hier im Forum, da ist es eher unklug, so um sich zu treten. Man kommt aus manchen Schubladen nur schlecht wieder raus.

    Die Person klingt verdächtig nach einer anderen Person, die sich hier genauso gebart hat und dann auf einmal verschwunden war. Mir fällt der Nutzername gerade nicht ein. Die hatte auch sehr feste und merkwürdige Ansichten und konnte sich auch nicht klar ausdrücken (oder wusste selbst nicht, was aie eigentlich sagen will).

    Sollte die Wahl aber diesen nicht unwahrscheinlichen Ausgang finden, hat er sich für längere Zeit kalkulierbare Verhältnisse geschaffen, mit denen er weiter handlungsfähig sein würde.

    Das dürfte auch der Grund für seine Entscheidung sein. Ohne Neuwahlen wäre der Rest seiner Präsidentschaft von sinnlosen Rechtfertigungsdiskussisonen belastet.

    Zitat

    Zum anderen hat Le Pen mehrfach klargestellt, dass sie weder anstrebt, die EU, noch die NATO zu verlassen, noch die Ukraine-Hilfe aufzukündigen. Auch stellt sie nicht die französische Demokratie an sich in Frage. Die französischen Rechtspopulisten unterscheiden sich somit in zentralen Fragen von ihrem deutschen Gegenstück und ebenso von Trump.

    Das ist ein extrem wichtiger Punkt. Le Pen und auch Meloni in Italien sind zwar nationalistisch und konservativ eingestellt, wollen aber bewusst die EU erhalten und sind grundlegend demokratisch.

    Ohne konkretes Anliegen - und das ist "Kennenlernen" eben - kommt da nur belangloses Gelaber bei raus. Dafür gibts den Kennenlernnachmittag und den Elternabend.

    Irgendetwas wirst du doch sicher über jeden Schüler zu sagen haben. Wenn es wirklich nichts zu beanstanden gibt, kannst du auch benennen, was gut läuft und den Eltern Gelegenheit geben, Fragen zu stellen. Ich habe ganz selten Probleme, mich fünf Minuten sinnvoll mit Eltern zu unterhalten und halte es für vorteilhaft, Eltern wenigstens mal gesehen und kurz mit ihnen gesprochen zu haben.

    Ich glaube, du hängst dich zu sehr am Begriff "kennenlernen" auf.

    Ich werde nach dem Mutterschutz nur einen Monat Elternzeit nehmen und dann mit stark reduziertem Deputat in Teilzeit und Elternzeit arbeiten, so dass ich die Stunden durch meine Konrektorentätigkeit abdecken kann und ich auch dann nicht unterrichten werde.

    Natürlich werde ich dann auch manchmal wieder im Büro sein, aber dadurch dass ich dann nur noch ein Deputat von 5 Stunden habe natürlich nicht jeden Tag und natürlich nicht den ganzen Tag wie früher.

    Du hast dann statt +/- 25 Unterrichtsstunden im vollen Deputat nur noch 5? Du bist dann de facto nur noch ca. 8 Stunden pro Woche ansprechbar, statt 41?

    Es gibt Lehrer, die nur wegen der Verbeamtung Lehrer werden.

    Das finde ich seltsam.

    Du denkst zu sehr in Extremen. Natürlich schaut man sich bei der Berufswahl im Idealfall alle Aspekte an. Dazu gehört neben den Arbeitsbedingungen, der Tätigkeit an sich, den Gehaltsperspektiven und den Karrieremöglichkeiten auch die Möglichkeit zum Beamtentum. Wenn dad einzige Kriterium der Beamtenstatus ist, dann ist es unsinnig, Lehrer zu werden. Da gibt es wesentlich weniger stressige Optionen. Das ist aber bei denjenigen, die Studium und Referendariat erfolgreich durchlaufen nie der einizge Beweggrund.

    Das sich aber jemand nur unter der Vorraussetzung Beamter zu werden für den Lehrerberuf entscheidet, ist an sich nachvollziehbar. Dann ist das Gesamtpaket mit Verbeamtung ok, ohne nicht.

    Dass man aber nicht verbeamtet werden will und deshalb einen anderen Beruf wählt (statt bspw. als Angestellte zu arbeiten), ist (in den meisten Fälen) irrational.

    Genauso sind Schulden nicht in jedem Fall schlimm (vgl. dein anderer Thread). Konsumschulden sind schlecht und zu vermeiden. Bildungsschulden, die zu einer besseren Ausbildung und einem höheren Gehalt führen sind, wenn sie sich im Rahmen halten, vollkommen in Ordnung. Schulden "beim Staat" z.B. durch BAföG oder Besoldungsrückzahlungen, sind nicht schlimm. Eine Stundung oder Ratenzahlung ist dabei unproblematisch. Schulden bei einem Kreitkartenanbieter hingegen sind ein Problem.

    Ich finde eher die Ansicht merkwürdig wegen einer Verbeamtung Lehramt zu studieren oder Lehrer zu werden.

    Sehr seltsam.

    Ich auch

    Aber deine Einstellung, wegen des Beamtentums keine Lehrerin werden zu wollen, ist nich unsinniger.

    Zitat

    Ich habe keine Angst vor einem Beschäftigungsverhältnis, sondern vor Schulden.

    Das ist, zumindest in diesem Zusammenhang, auch eine irrationale Angst.

    Es geht um das Bundesland Thüringen.

    In meinem Vertrag gibt es eine Klausel, die mich zwingt zwei Jahre nach dem Abschluss des Seiteneinstiegs an der Schule arbeiten zu müssen.

    Warum hast du eigentlich soviel Angst, vor einem festen Beschäftigungsverhältnis? Laut deines anderen Threads willst du eigentlich keine Lehrein sein, weil es das Beamtentum gibt. Sehr merkwürdig.

    Wenn du erkrankst greifen alle Schutzmechanismen für diesen Fall.

    Es hat mir Spaß gemacht und ich würde irgendwann sicher auch als Lehrerin enden, wenn es die ganze Verbeamtung nicht geben würde.

    Den Satz verstehe ich nicht. Was hat die Existenz des Beamtentums damit zu tun, ob du als Lehrerin arbeiten möchtest? Du kannst auch die (in den meisten, wenn auch nicht allen Fällen) irrationale Entscheidung treffen und als Angestellte arbeiten.

    Und selbstverständlich muss ich meine Zensur belegen.

    Du musst sie belegen können, nicht aber jedem einzelnen Schüler gegenüber von dir aus belegen. Eine kurze Begründung reicht aus.

    Zitat

    Es handelt sich auch um eine erste Übung gegen obrigkeitsstaatliche Willkür und Einüben selbstkritischer Einschätzungen.

    Ich vergebe meine Noten nicht willkürlich.

    Zitat

    In einer demokratisch verfassten Schule haben die SuS einen Anspruch auf eine Besprechung der Zensuren!

    Jein

    Ich bin bereit dazu, Noten mit einzelnen Schülern zu besprechen, wenn diese den ernsthaften Eindruck haben, dass meine Note und ihre selbstattestierte Leistung nicht übereinstimmen. Ich biete Schülern der Oberstufe auch an, nach dem Unterricht zu mir zu kommen um einen individuellen Termin zu erhalten, um über die Note zu sprechen. Dieser Termin liegt in der Regel an einem Nachmittag nach der achten Stunde. Bisher war es mit ganz wenigen Ausnahmen dann doch nicht so wichtig, über die Note zu diskutieren.

    Nun - meine Lehramtsqualifikation habe ich durch ein akademisches Studium erworben. Dass ich Lehramt und nicht BWL oder Informatik studiert habe, ist für den Vergleich der Gehaltsstrukturen zunächst unerheblich.

    Ob man Japanologie studiert hat oder Informatik, macht in der freie Wirtschaft einen ganz erheblichen Unterschied. Vor 50 Jahren war das noch nicht so ausgeprägt, wir sprechen aber von heute.

    Zitat

    Ich kann damit leben - zumal ich die freie Zeit mit dem Lesen und Schreiben von Büchern und der Programmierung verschiedener Webseiten nutze.

    Jaja, HTML "Programmierung" ist schon anspruchsvoll. :D

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