Beiträge von s3g4

    Als BerufsanfängerInnen werden sie nicht alles können und wissen.

    Selbst am Ende des Berufslebens wird man nicht alles können und wissen.

    Als ich ins Ref ging, gab es bei uns tatsächlich auch noch die 3monatige Phase ohne eigenverantwortlichen Unterricht. DAS war sehr schnell danach rum. Heute ist es so, dass die Referendare gleich zu Beginn theoretisch 6 Stunden eingenverantwortlichen Unterricht erteilen - mit allem, was dazu gehört (Differenzierung, Inklusion, Notengebung).

    Da sind die Bundesländer wieder unterschiedlich. In Hessen z.B. ist es noch so wie du es erlebt hast. Das fande ich auch gut.

    Bleibt noch die Einarbeitung der Quer- und Seiteneinsteiger. Da gibt es Bundesländer, die vorab Kurse anbieten, andere lassen das.

    Letztlich ist es eine mangelhafte Ausbildung, wenn man z.B. zu Beginn des Refs den Unterschied zwischen Methodik und Didaktik nicht kennt oder keine grundlegende Planung erstellen kann.

    Naja ob das nun eine mangelhafte Ausbildung ist weiß ich nicht. Ich hatte vorab keinen Kurs und habe den Unterschied zwischen Methodik und Didaktik relativ schnell selbst begriffen. Wie man eine Stundeplant, habe ich auch mehr oder weniger autodidaktisch gelernt. In Gesprächen mit anderen grundständigen Lehrämtlern kam raus, dass das was an der Uni an Didaktik und Unterrichtsplanung gemacht wurde nicht zu dem passt was das Studienseminar bzw. die Ausbilder forderten. Daher mussten die auch vieles neu lernen. Ich habe hier eher das Gefühl, dass diese ganzen pädagogischen Geschichten doch sehr arbiträr sind. Daher würde ich deine Aussage eher in Frage stellen.

    Ich würde trotzdem einfach mal behaupten, man kann z.B. als Machinenbau-Ingenieur oder Informatiker (z.B. als Admin eines großen Unternehmens) ne Menge Kohle scheffeln, ohne dafür ständig massiv Stress zu haben. Aber da hat eben jeder seine eigene Meinung und das hängt natürlich auch vom Einzelfall ab.

    NEIN das stimmt einfach nicht. Ich war 5 Jahre als Ingenieur tätig. Nur weil du sowas immer wieder wiederholst, wird es nicht wahr. Ich finde den Alltag in der Schule in der Summe entspannter.

    Derartige Rotationskörper sind mit TikZ nicht so einfach. Da stimme ich zu.

    Meinen schnelle Versuche sind noch ausbaufähig. Das 3. Bild ist aus der Lösung einer Olympiadeaufgabe der Klasse 9.

    Beispieldatei: 3d.pdf

    Das ist eben auch nur wieder eine Fläche.

    Falls du Lust hast schau dir mal asymptote an. Das kann wie tikz auch direkt in LaTeX verwendet werden. Allerdings muss hier über Postscript kompiliert werden. pdflatex kommt nicht damit zurecht.

    https://asymptote.sourceforge.io/asymptote_tutorial.pdf

    Selbstverständlich ist Tikz nicht so einfach und bis man es einigermaßen beherrscht, dauert es schon einige Zeit.

    Aber gerade für 3D-Grafiken ist es sehr gut geeignet.

    Ich finde es gerade anders herum. Die 3D-Grafiken, die ich mit TikZ erzeugt haben, sind nicht wirklich gut (siehe Anhang). Vielleicht habe ich nur nicht gesunden wie man Volumenkörper erzeugt. Ich habe nur Flächen gefunden und dies ist sehr limitiert.

    Mit Asymptote kann man, zumindest soweit ich es gesehen habe, sogar interaktive 3D-Grafiken erzeugen (.u3d) erzeugen. Diese können dann in das Dokument einfach eingebunden werden.

    Vermutich ist es mit PSTricks ebenso.

    Ich setze meine Arbeitsblätter, Klausuren etc. auch in LaTeX. PSTricks und Asymptote habe ich bisher irgendwie nie zum laufen gebracht. Gerade für 3D-Grafiken scheint das deutlich besser als TikZ zu sein.

    Ich bin oft faul oder habe keine passende Vorlage. In Geogebra gibt es die Möglichkeit PSTricks und TikZ code zu exportieren. Das ist ganz praktisch, neben der Dynamik für den Unterricht.

    Ich hatte ein Gespräch mit der Schulleitung in der ich ausdrücklich darauf hingewiesen wurde Aufgaben zu erstellellen wenn ich krank bin. Das sei dort so Brauch.

    Aha interessant. Der Arbeitgeber beschließt also, dass der Arbeitnehmer auch arbeitet wenn er arbeitsunfähig ist. Ob das Brauch ist oder nicht spielt da keine Rolle. Ich würde auch gerne den Brauch einführen, dass ich nur an die Schule komme wenn ich gerade nichts besseres zutun habe. Bin mir nicht sicher ob dieser Brauch sehr beliebt beim Dienstherren wäre.

    Statt mit nackten Zahlen zu argumentieren könnte ich mir vorstellen, dass es sinnvoller ist das Konzept einer Solidargemeinschaft näher zu bringen...aber Solidarität scheint out zu sein

    Das ist scheinbar so.

    Wie will man soetwas mit einer Zahl ausdrücken?

    Da oberes aber von Impfgegnern nicht verstanden wird, ist eine simplifizierte Darstellung mit Zahlen doch ganz hilfreich. Dass man hier zwar Äpfel und Birnen summiert spielt für das Ziel keine große Rolle.

    Prüf diese gründlich, prüf andere Lehrämter gründlich, denn die Sek.II ist das Lehramt mit den schlechtesten Einstellungschancen (bundesweit)

    Hier muss ich kurz klugscheißen, auch wenn ich weiß was du meinst. Zur Sek II gehören auch die berufliche Schulen, manche Bildungsgänge theoretisch sogar zum Tertiärbereich. Daher ist hier auch die Beamtenlaufbahn im höheren Dienst.

    20 UBs als best case? Oh Gott, ich wäre ja auf dem Zahnfleisch gegangen bei der zusätzlichen Arbeitslast. Unfassbar! Hut ab, dass du das bisher so gut packst und weiter ebensoviel Durchhaltevermögen und Kraft, wie gute und konstruktive Rückmeldung.

    Finde ich auch echt arg, selbst wenn die nicht benotet werden. Ich hatte 16 UBs die quasi bewertet warten. Die letzten paar waren wirklich nur noch eine Qual...

    Klar. Das liegt ja nur an Corona. Die Gesundheitsämter haben im Moment besseres zu tun und meine Untersuchung für's Ref war im September 2018. Es wurde nur abgefragt ob ich neue Krankheiten habe oder fett geworden bin (paraphrasiert).

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