Beiträge von s3g4

    Das lese ich so, dass Schulfahrten mit zum Job gehören, also keine Freizeitbeschäftigung sind und ich entsprechend versichert bin etc

    Würde für mich auch bedeuten, dass die gesamte Kosten vom Dienstherren getragen werden müssen. Ist das so bei euch?

    Wenn ich dann auch noch lese beides Einzelkinder und dann auch noch nur ein Kind: Dadurch setzt man sich selbst und den Nachwuchs völlig unter Druck. Sich stets dem Risiko, dass irgendetwas Unvorhergesehenes passiert, was dazu führt, dass der Familienstammbaum nicht fortgesetzt werden kann oder es keinen Erben für das Familienvermächtnis geben könne, auszusetzen, wäre für mich auf Dauer sehr belastend. Alleine aus dem Grund würde ich schon gerne mehr als nur ein Kind haben wollen.

    Sind wir jetzt wieder im Mittelalter? Ist es denn so wichtig, dass deine Blutlinie fortgeführt wird? Wenn es mal keinen Erben gibt, dann bekommt eben eine Stiftung oder NGO der Wahl das Erbe...

    Mein Schwerpunkt ist jedoch die Fertigungs- und Prozessplanung. Ich glaube nicht, dass solche Dinge an der BS gelehrt werden. Im allgemeinen Bereich des Maschinenbaus (ohne Fertigungsplanung) sind es ca. 50 CP, mit Planung sind es locker über 100.

    Die Studieninhalte sind nur sehr sehr begrenzt inhaltlich relevant in beruflichen Schulen. Am ehesten noch in der Fachschule. Es gibt, soweit ich weiß in allen Bl einen Mangel im Maschinenbau (Metalltechnik). Da wird das schon passend gemacht, wenn dich jemand haben möchte. Für die Bewerbung in Hessen bist du allerdings schon zu spät.

    https://lehrkraefteakademie.hessen.de/lehrerausbildu…ufliche-schulen

    Nach einem telefonischen Gespräch mit dem Verantwortlichen für BS am Kultus-Ministerium wurde ich rasch abgeblockt.

    Als er hörte, dass ich Ingenieur sei, war das Gespräch auch schon vorbei. Wirtschaftsingenieure will man nicht, sondern nur Leute, die auf Lehramt studiert haben. Mein Zweitfach hat ihn gar nicht interessiert und er schickte mich zurück an die Uni.

    Eigentlich fangen da die Augen an zu funkeln, wenn sie Ingenieur hören. Ich hatte vor meinem Quereinstieg immer offene Türen eingerannt. Vielleicht versuchst du mal bei der Lehrkräfteakademie (oder wie auch immer die entsprechende Behörde in den anderen Bundesländern heißt).

    Sie möchte den Master mit dem Ziel Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst machen? Dann würde vor und/oder während des Studiums bereits zu potenziellen Schulen Kontakt aufnehmen. Sollte es für die Schulleitung und sie passen, kann die Schulleitung eine entsprechende Ausschreibung machen, die auf deine Freundin passt. Wie du bereits bemerkt hast, gibt in der Sozialpädagogik einen relativ großen Überhang an Bewerbern. Daher ist das ein sehr guter Weg sich eine Stelle zu sichern. Vielleicht kann deine Freundin zusammen mit der Schule ein passendes Unterrichtsfach im Master nachholen.

    Naja, ich habe noch mal angefragt beim KM, mal sehen, was man dieses Mal sagt. Ich finde es ehrlich gesagt extrem schade, dass dies in Hessen nicht so transparent geregelt ist wie in anderen Bundesländern.

    Ja das ist wirklich schade, denn wenn man keinen kennt der einen kennt kommt man nicht an korrekte Informationen. Die Behörden helfen da nur wenig weiter. Ich wurde eigentlich ganz gut von der Lehrkräfteakademie beraten. Ich schicke dir per PN meinen Kontakt dort.

    Ist das korrekt? Hat da jemand andere Informationen? Kann man das irgendwo nachlesen?

    Ich kenne die offizielle Zahl nicht. Ich weiß nur, dass ich Fächer im Umfang von 22cp in Mathematik belegt habe und mir dieses als Unterrichtsfach anerkannt wurde. Allerdings kommt im Maschinenbaustudium Mathematik in vielen anderen Fächern auch vor, nur halt im Anwendungskontext.

    Bei der Anerkennung kommt es auch auf den Bedarf an der Schule an. Physik wäre sicher auch möglich gewesen.

    Falls du jemanden fragst, der diesen Weg einschlagen will, kannst gerne auf mich verweisen. Ich hatte auch jemanden, der mir berichtet hat und das hat mir sehr geholfen.

    Nicht ganz untypisch, würde ich meinen.

    Das kann schon vorkommen. Meine hauptamtlichen Ausbilder am Seminar hatte so im Schnitt 6-8 Stunden Unterrichtsverpflichtung. Es kann auch weniger sein.

    An unserer Schule ist es kein Problem, dass Referendare Ausbildungsunterricht erhalten von Lehrern, die noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet sind. Sogar OBASler können Praxissemesterstudenten in ihrem Unterricht aufnehmen...

    Nur zum besseren Verständnis. Was genau ist Ausbildungsunterricht? Hospitiert oder unterrichtet man selbst? Beides?

    Woran liegt es, dass Fachseminarleiterstellen bei Lehrkräften nicht gerade heiß begehrt sind? Die Tätigkeit grundsätzlich stelle ich mir recht abwechslungsreich und gewinnbringend vor

    Die Tätigkeit an sich ist sicher recht abwechslungsreich. Allerdings kann ich mit dem Menschenschlag, der sich an Studienseminaren sammelt nichts anfangen. Daher fällt das für mich auf jeden Fall raus.

    Würde hier tendentiell nicht passieren, da i.d.R. an festen Tagen komplett ans Seminar abgeordnet wird. UBs und Fachseminare liegen dann soweit möglich auf solchen Tagen

    Seminartage sind klar und unkritisch. Aber UBs können doch gar nicht an solchen Tagen liegen, weil dann alle (theoretisch) am Seminar sind. Der Unterricht der Refs findet doch nur an den restlichen Tagen statt.

    Ich kann nur empfehlen, sich mit Berufseinsteiger*innen eingehender zu beschäftigen und man sieht wieder, was man alles gelernt hat im Laufe von Studium und Ref und Berufserfahrung...

    Ich bin ja selbst noch Berufsanfänger und lernen muss man ja so oder so sein ganzes Leben. Ich bin aber nun nach Abschluss des Refs deutlich entspannter, treibe weniger Aufwand und habe trotzdem das Gefühl es läuft besser in den Lerngruppen. Wahrscheinlich erste Anzeichen von aufkommender Erfahrung 😆

    Gibt es in Hessen keinerlei Vorgaben, wie damit umzugehen wäre?

    Klar gibt es Quarantäne für Rückkehrer aus Risikogebieten. Allerdings ist China mittlerweile weit davon entfernt ein Risikogebiet zu sein. Ich würde mir eher sorgen um Rückkehrer aus den USA, Spanien, Frankreich etc. machen.

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