Jupp, genau das ist es... die Korrekturen sind eben so, wie sie sind.
Beispiel: In den letzten vier Wochen habe ich drei Oberstufenklausuren und zwei Klassenarbeit durchkorrigiert. Es hat mich keine Nachtschichten gekostet und ich habe eben geguckt, wie ich das zeitlich regulieren kann. Das hat auch geklappt.
Aber diese Arbeit war so. Unglaublich. Nervig. Ehrlich, stupider geht es gar nicht.
Dann gibt es eigentlich seit den Sommerferien jede Woche eine Konferenz oder einen Zusatztermin, die immer so beschissen auf meine kurzen Tage fallen, dass mir diese dann zur Regeneration fehlen. Ich mache leider auch den Fehler, davon genervt zu sein. Entsprechend mache ich die Unterrichtsplanung dann noch mehr husch husch, weil ich es nicht einsehe, nach diesen langen Hammertagen noch Unterricht zu planen. Etwas frustrieren tut es mich aber doch, dass der unproduktive Kram so viel Zeit frisst und das Kerngeschäft unter dem Müll so leidet. Sorry für die Wortwahl, aber ich bin etwas frustriert.
Ich muss für das nächste Schuljahr auch stärker offensiv versuchen Oberstufenkurse zu vermeiden, denn für diese bin ich überdurchschnittlich oft eingeteilt und genau hier nerven die Korrekturen ja am meisten. Das ist meine eigene Schuld, das hätte ich kommen sehen müssen.
Mein Problem ist glaube ich, dass ich diesen Job wie ein Monster sehe, das mich auffressen will und ich versuche ständig, eben vor diesem Monster wegzurennen...also eben mit Kürzungen, Prioritäten setzen, um nicht gefressen zu werden. Bei Korrekturen, Konferenzen und Elterngeschäften werde ich dann aber doch gefressen und das stört mich, dieses ganze Arbeiten ,,on top‘‘. Vielleicht ist diese etwas antagonistische Haltung gegenüber dem Job auch nicht die richtige, aber meine letzte Schule hat mir diese Haltung regelrecht aufgedrängt. Finde es wirklich schwer, das für mich zu sortieren.
Im Endeffekt muss ich wohl abwarten und auf bessere Zeiten hoffen.
Sorry für das unstrukturierte Wirrwarr...es wollte raus.