Ich kenne auch mehrere Transmenschen. Diese fordern aber nicht, was du oben beschreibst.
Also nochmal die Bitte nach einer Quelle für deine Behauptungen, dass entsprechende Interessengruppen so etwas für Schülerinnen fordern würden.
Ich kenne auch mehrere Transmenschen. Diese fordern aber nicht, was du oben beschreibst.
Also nochmal die Bitte nach einer Quelle für deine Behauptungen, dass entsprechende Interessengruppen so etwas für Schülerinnen fordern würden.
Schmidt “Genauso, wie eine zwei Meter große, 30-jährige Person, mit männlichen Geschlechtsteilen die Damenumkleide und Damenduschen im Fitnesstudio benutzen dürfen muss und auch beim Frauensport mitmachen dürfen muss, wenn sie sich als Frau fühlt. Dass die anderen Beteiligten damit vielleicht ein Problem haben, ist irrelevant.“
Hast du mal eine Quelle dafür, dass entsprechende Interessengruppen das fordern?
Wenn ein Junge sich als Mädchen ansieht, kann man mit ihm ein Gespräch suchen und ihm erklären, dass er nicht ohne weiteres in die Mädchenumkleide kann. Er wird sicher Verständnis haben, denn wenn er sich als Mädchen fühlt, hat er ja evtl auch ein Problem damit, in die Jungenumkleide zu gehen.
Problemlösungsansätze sind ja schon von anderen angesprochen worden. Man muss keine der von dir aufgeführten Alternativen wählen.
Zitat mjisw
„Wenn ich mir dann vorstelle, dass jemand eine Abmahnung wegen Nicht-Genderns bekommt, …“
das wird in unserem genderfaschistoiden Staat wohl nicht mit einer Abmahnung, sondern eher mit Gefängnisstrafe geahndet werden - nicht ohne vorherige Folter, um eventuelle Mittäterinnen dingfest zu machen. 🤦🏼♀️
Das generische Maskulinum war mal das volle Programm - in alten Zeiten.
So alte Leute wie ich erinnern sich noch. Weil es aber nicht mehr auf die ausreichende Akzeptanz trifft - und das hängt nicht nur von zahlenmäßigen Mehrheiten ab -, stirbt es einen, zugegebenermaßen viel zu langsamen Tod.
Was wäre am mehr oder weniger radikalen Zweifel so falsch?
Es hilft doch meist, Klarheit in eine Sache zu bringen, wenn Behauptungen oder Meinungen über den Tisch gehen, sollte es doch Belege und Argumente geben. Anderenfalls gibt’s nur : „es ist so!“ - „Nein, es ist so!“ und das ad infinitum.
Auch bei der Anmeldung meiner Kinder hat sicher keiner ein biologisches Gutachten verlangt. Nach der Geburt werden die äußeren Geschlechtsmerkmale in Augenschein genommen und das jeweils vermutete Geschlecht in das U-Heft eingetragen.
An den äußeren Geschlechtsmerkmalen orientieren sich vermutlich die meisten Menschen bei der Zuweisung eines Geschlechts und der Anschein kann eben sehr trügen.
Das mit den Sorgen bleibt, ich vermute sogar lebenslang. Wenn man nicht mehr alles mitkriegt, gibt’s allerdings weniger Anlässe und so kann man (konnte ich zumindest) das Loslassen und Abstand nehmen ganz gut üben.
Es ist aber doch auch wunderbar zu erleben, dass die Töchter und Söhne selbstständiger und erwachsener werden. Irgendwann kommt die Zeit, da sie sich um dich sorgen und kümmern (wenn man Glück hat).
„Ohne männliche Individuen können sich weibliche Individuen auch nicht fortpflanzen.“
Wir leben im 21. Jahrhundert, da braucht es zum Fortbestand der Menschheit doch nur noch Frauen und funktionierende Tiefkühlmöglichkeiten.
Ansonsten: Es gibt so vieles, das wir sicher nicht missen möchten, was im Sinne des Fortbestandes der Menschheit absolut unnötig ist. Naturalistischer Fehlschluss wurde ja bereits von O. Meier und qchn erwähnt.
Dieser Teil der Diskussion berührt auch die Frage des Genderns gar nicht mehr. Wenn manche aus Gründen geringer Gruppengrößen nicht Gendern wollen, ist es ja unerheblich, ob es ein drittes oder noch mehr Geschlechter gibt. Die Gruppe wäre wohl zu klein, um in den Augen der Genderablehnerinnen Berücksichtigung zu finden.
Das geplante Inkrafttreten des neuen MatheKLP ist erst 1.8.2023. Da hatte ich mich verlesen 🤦🏼♀️. Wäre ja trotzdem interessant bald zu wissen, wie es mit dem bzw. ohne den GTR weitergehen wird.
Gibt es hier irgendjemanden, die/der etwas über den neuen KLP Mathe für die SII weiß? Auf der letzten Implementationsveranstaltung wurde etwas von Inkrafttreten zum 1.8. gesagt.
@NRW-Lehrerin Du fändest es ok, die Bezeichnungen „Neger“ oder „Zigeuner“ zu verwenden?
Erzähl mir nicht, dass eine überwiegende Mehrheit denkt, du hättest eine Ärztin, wenn du erzählst „ ich gehe zu meinem Hausarzt“.
Ich bin mir da zwar nicht 100 % sicher, meine aber, es gäbe entsprechende Studien.
Die in diesem Beispiel nicht benannten leiden bestimmt nicht unter fehlendem Selbstwertgefühl (und selbst wenn, wäre das kein Argument dagegen, ihr Selbstwertgefühl durch sprachliche Rücksichtnahme zu steigern).
Auch die von mir genannten, inzwischen als rassistisch geltenden Bezeichnungen wenden wir nicht mehr an, unabhängig davon, wie groß die benannte Gruppe ist oder wie viele dieser Gruppe sich verunglimpft fühlen.
Oder möchtest du auch diese Sprachveränderung nicht haben, da sie aufoktroyiert wurde?
Diokeles Nee🤣
Du hast meine Frage nicht verstanden - ich korrigiere mich, denn du hältst mich vielleicht für blöd, ich dich aber nicht:
Du willst nicht verstehen, dass es ein berechtigtes Problem mit manchen Bezeichnungen gibt.
Diokeles Warum zählst du da Wörter auf, bei denen es gar kein Problem gibt?
OT: Angesichts der Sprachdiskussion im anderen Thread kann ich es mir nun doch nicht verkneifen:
Ich find es echt komisch, dass es in der Überschrift diese Threads „Schwangerschaft Lehrer“ heißt. Hier isses doch nun so eindeutig🤣
„ Auch nicht als Mann.“
Du könntest es ja auch gar nicht als Frau bereuen😉 (oder fühlst du dich nun unterdrückt und willst auch das Recht haben, Babys bekommen zu können?)
Ich bin schon gute 60 Jahre alt und mir hat niemand eingeredet, mich nicht angesprochen fühlen zu sollen. Das war einfach in einigen Situationen so. Gleichwohl bemerke auch ich, dass es nicht in allen sprachlichen Situationen so ist.
Das hat sich im Laufe der Jahre durchaus gewandelt.
Ich bin aber durchaus froh, dass sich Sprache wandeln kann, bisweilen auch muss. Ich persönlich hatte niemals einen rassistischen Hintergedanken bei Verwendung der Worte „Neger, Eskimo“ u. ä.
Als ich aber einen schwarzen Schüler hatte, merkte ich, wie mir so ein Wort im Halse stecken geblieben wäre.
Auch bei solchen Begriffen nehmen wir Rücksicht auf die Empfindungen der Angesprochenen, selbst wenn es davon nicht alle so sehen und die Sprecherinnen schon gar nicht rassistisch sind.
Also lasst uns fröhlich unsere schöne Sprache vielfältig anwenden, sie gibt es ja her.
Zitat von mjisw: „Weil man damit genau das angebliche Problem, das man lösen wollte, selbst wieder erzeugt und das Ganze dabei auch noch verkompliziert.“
Meinst du damit das „angebliche“ Problem, dass sich z. B. Frauen bei Verwendung des generischen Maskulinums zumindest sehr häufig nicht angesprochen fühlen?
Also: Nein, dieses Problem erzeugt man damit nicht wieder selbst, sondern allenfalls, dass sich Männer nicht angesprochen fühlen (wäre dann deiner Logik nach auch ein „angebliches“ Problem).
Wenn einige Männer das mal ne zeitlang so gefühlt haben, verstehen sie vielleicht, dass das Problem nicht so sehr „angeblich“ ist. Deshalb bin ich auch sehr für ein generisches Femininum.
Zitat mjisw: „Und bei Genderformen wie Kolleg:innen werden die Männer einfach gar nicht angesprochen.“
Es mag sein, dass sich bei dieser Form Männer nicht angesprochen fühlen, warum das aber ein Argument gegen diese Form ist, wenn man gleichzeitig behauptet, Frauen und andere seien beim generischen Maskulinum gleichwertig mit angesprochen, ist mir ein großes Rätsel.
Meine eigenen und meine Enkelkinder konnten/können sich meist ganz gut alleine beschäftigen.
Bei uns und nun auch bei meinen Kindern galt von Anfang an die Devise „Never change a running baby“ und wir haben sie demnach stets schön in Ruhe gelassen, wenn sie sich mit irgendetwas beschäftigten und sei es, Klopapierrollen abzurollen😀 (was selbstverständlich nur bei Babys bzw. sehr kleinen Kindern erlaubt war.
Auch bei Bekannten bzw. deren Nachkommen nehme ich durchaus wahr, dass es als erstrebenswert gilt, Kinder nicht ständig zu bespaßen, Grenzen zu setzen und auch die Frustrationstoleranz zu trainieren.
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