Beiträge von MarieJ

    Ich wollte mal zum Ausdruck bringen, dass ich mich freue, mit meinem Kommentar dazu beigetragen zu haben, dass sich hier so viele über wichtige Frauenthemen austauschen.

    Natürlich könnte man das auch in anderen Foren, aber ich empfinde dieses Forum bzw. die Menschen hier, bis auf wenige Ausnahmen, als echt gute „Gesprächs“Partner:innen.

    Deshalb isses auch schnurz, wenn’s nicht im Schulthemen geht😀

    Ich bin eine Gegnerin jeglicher (religiös motivierter und) nicht rational begründbarer Verhüllungsgebote insbesondere bei Frauen. Die Begründungen dafür (Simpelfassung: Männer dürfen nicht durch Haare oder Haut erregt werden, weil die dann zu Tieren werden und zuschlagen müssen) halte ich für nicht akzeptabel.

    Gleichwohl würde ich stets verteidigen, dass sich jede so bekleiden darf, wie sie will. Da entsteht für mich jedenfalls das Dilemma, dass ich prinzipiell nicht in der Lage bin, zu entscheiden, warum ein einzelner Mensch sich bestimmten Regeln unterwirft. Da mögen die Gründe durchaus akzeptabel sein oder die Indoktrination ist erfolgreich gewesen.

    M. E. sollte man die ganze Debatte niemals auf dem Rücken der betroffenen Personen austragen, hier dem Mädchen, das am Schwimmunterricht teilnehmen möchte.

    Ich würde sie unbedingt mitmachen lassen, kein Gewese darum machen und an anderer Stelle alles dafür tun, dass die Unterdrückung von Frauen beendet wird bzw. erst einmal manches ins Bewusstsein rücken und dabei meinen Zorn soweit zügeln, dass meine Argumente Menschen erreichen können.

    Die ganze Sache muss nicht in der Schule ausgetragen werden, sondern an anderer Stelle.

    Wer Präsenzunterricht in Schulen mit ihren geschlossenen Räumen zulässt muss auch Großveranstaltungen wie Fußballspiele im offenen Stadion zulassen.

    Das ist natürlich Quatsch und das weißt du sicherlich auch. Ist in etwa das logische Niveau von: „Wer Rasenmäher erlaubt, muss auch laute Motorräder erlauben.“

    Aber jetzt bei Fußball den Mund aufreißen, weil da einInfektionsrisiko besteht? Für mich ein perfektes Beispiel für hypocrisy.

    Wer hat denn hier den Mund aufgerissen? Dein Beitrag ist m. E. der erste, der so anklagend und emotional daher kommt.

    Da ich das Thema aufgebracht habe: Mir ging es darum, dass es mir ein mulmiges Gefühl macht, wenn die Stadien so voll und ohne Maske besucht sind. Habe gar nichts dazu erwähnt, dass ich das jetzt verbieten würde (ich würde aber nur die Hälfte der Leute einlassen).

    Ich glaube ja, dass man früher oder später zu dem Punkt kommen muss, an dem der Staat erkennt, dass Corona sich eben grippeähnlich verhält.

    Jau, ich sach nur ca. 500 000 Tote in Brasilien. In D ca 90 000, so viel schafft die Grippe wohl nun doch nicht.

    In meiner Region sind viele gegen Maske und tragen sie nur, um Ärger zu vermeiden.

    Deshalb sind die Masken auch doof, weil viele die doof finden.

    Gurte im Auto sind auch doof und rote Ampeln behindern, mich jedenfalls, täglich. Da bleib ich auch nur stehen, damit ich keinen Ärger kriege. Ansonsten würde ich sagen: sollen sich doch die verzagten anderen Autofahrer selbst schützen vor meiner Raserei.

    dann finde ich es merkwürdig, dass es in den westlichen und vermeintlich liberalen Ländern immer mal wieder vorkommt, dass Frauen muslimischen Hintergrundes vor Gericht ziehen, um einzuklagen, dass sie islamischen Ritualen, die aus mitteleuropäischer Sicht teilweise befremdlich oder gar frauenfeindlich wirken, nachgehen dürfen.

    Bekloppte gibt es halt überall. Hier gibt es auch Christen, die unbedingt „kein Sex vor der Ehe“ propagieren. In den USA ist’s bei den fundamentalistischen Glaubensgemeinschaften noch viel schlimmer.

    Deshalb gibt es in allen mehrheitlich muslimischen Ländern legale Schwangerschaftsabbrüche sowie gleichgeschlechtliche Ehen samt Adoptionsrecht ... Im Gegensatz zu den mehrheitlich christlichen Ländern.

    1. WhatAboutism

    2. Weil’s in muslimischen Ländern teils noch schlimmer ist als in manchen christlichen Ländern, ergibt sich genau welche Schlussfolgerung?

    Es ist nicht auf dich bezogen, aber häufig wettern Menschen gegen „die Kirche“ oder einzelne darin, wollen, dass „der Einfluss“ verschwindet, sehen aber nur einseitig auf das, was gerade nachteilig erscheint.

    Es ist leider so, dass der Staat viele caritativen Dinge der Kirche überlässt. Natürlich gibt es in der Kirche viel Gutes, vor allem viel tolles Engagement von gläubigen Menschen. Das will doch nicht wirklich jemand in Abrede stellen.

    Man kann sich aber wünschen, dass die sozialen Aufgaben eigentlich vom Staat geleistet werden sollen, denn das ist m. E. seine originäre Aufgabe.

    Damit wäre es dann für manche Jugendliche nicht mehr notwendig, sich in einer Glaubensgemeinschaft wiederzufinden, wenn sie nur Gemeinschaft und sinnvolle Freizeitangebote suchen. Es gibt doch kaum nicht-konfessionelle Jugendzentren.

    Wieso, Lindbergh, findest du es jetzt bloß traurig, dass ich eine Erleuchtete sein möchte? Weil ich die Meisterin als Stufe dazwischen nicht erwähnte?

    Ganz ehrlich, wer vollständig geimpft ist, muss sich für nichts mehr testen. Aber dann für die Schule.

    Ich verstehe jetzt nicht ganz, worauf du hinauswillst. In den Verordnungen steht doch, dass man sich auch in der Schule nicht testen muss, wenn man zu den sogenannten Immunisierten gehört.

    Die Immunisierten sind die drei Gruppen

    - vollständig geimpft

    - nachweislich (PCR) positiv getestet und genesen seit mind. 28 Tagen und maximal 6 Monaten

    - länger als 6 Monate genesen (nach nachweislicher Testung) und einmal geimpft.

    Bei uns in der Schule testen sich KollegInnen sowie SuS dieser drei Gruppen schon seit Anfang Mai nicht mehr, es sei denn sie möchten es. Manche möchten gerne, da sie nichts unbemerkt weitergeben wollen.

    Warum sind eigentlich unsere Stufen hier im LehrerInnen- Forum nicht gegendert?

    Ich glaube, das wurde schon irgendwo mal thematisiert, kann mich aber nicht erinnern und finde es nicht wieder.

    In NRW sind sogenannte „Immunisierte“ von der Testpflicht befreit. Egal ob Schule oder anderswo.

    „(5) Eine nachgewiesene Immunisierung steht dem Nachweis eines negativen Testergebnisses nach Absatz 4 gleich. Dies gilt bis zum Erlass einer Rechtsverordnung nach § 28c des Infektionsschutzgesetzes auch, soweit sich das Erfordernis einer Testung aus § 28b Absatz 1 und 3 des Infektionsschutzgesetzes ergibt. Die Immunisierung kann nachgewiesen werden durch

    1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff,

    2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt, oder

    3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.“

    Der Punkt 3 bedeutet, dass man auch bei länger als 6 Monate zurückliegender durch PCR nachgewiesener Erkrankung und einmaliger Impfung, die 14 Tage zurückliegen muss, als immunisiert gilt.

    Der Text ist aus einer der diversen CoronaVOs. Inzwischen steht das Ganze im Infektionsschutzgesetz und gilt bundesweit.

    beim nächsten Spiel Deutschland versus XYZ

    Musste am Freitag mal von Portugal schwärmen (Spiel am Samstag).

    Sag einfach: „Die „toitsche“ Abwehr wird Ronaldo und co nicht aufhalten können“ oder „Die Jungs vom Jogi spielen zu wenig in die Tiefe, so werden die nie torgefährlich“.

    😉

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