Ich kann notieren, dass jemand der eigentlich schlecht ist, wenigstens immer vorliest, einfache Aufgaben bearbeitet, Gruppenarbeit vorträgt und sich Mühe gibt, geistig anwesend ist, im Gegensatz zu wem anders, der dann aus dem Fenster guckt und nicht mal die richtige Seite aufgeschlagen hat.
Notizen mache ich auch, nicht für jede Stunde, aber recht häufig. Was du beschreibst, lässt sich m. E. durch Ziffern nicht abbilden und ist für mich jedenfalls nur durch kurze Beschreibungen angemessen zu erfassen.
Die meisten Kolleg:innen benutzen Kürzel für die verschiedenen Bereiche und Quantitäten sowie Qualitäten. Dann wird im Vierteljahr aus der Gesamtschau eine Note gebildet und vor allem auch die Entwicklung berücksichtigt.
Gerade bei der SoMiNote (so heißt das Ding in NRW) gibt es doch einen erheblichen Bewertungsspielraum und das ist auch gut so.
Eventuell sieht die Situation an berufsbildenden Schulen aber so anders aus, dass man da anders vorgehen muss - davon habe ich keine Ahnung.