Beiträge von MarieJ

    ..., aber dann wird den Eltern mitgeteilt, dass sie bis Dienstag melden müssten, ob ihr Nachwuchs noch weiter Präsenz braucht. Ab Mittwoch würden dann auch die 5-7 komplett in Distanz geschickt.

    Theoretisch könnte so etwas mit den auch irgendwo erwähnten zusätzlichen Maßnahmen bei besonders hohen Inzidenzen zu tun haben.

    Ehrlich gesagt glaube ich aber eher an Fehlinterpretationen oder eine gewisse Lese- und/oder Leitungskompetenz.

    Was viele auch noch nicht richtig geschnallt haben: die beiden Tage vor und die beiden nach den Weihnachtsferien, also 21./22.12. sowie 7./8.1. sind unterrichtsfrei. An diesen Tagen findet kein Distanzunterricht statt. (Wurde evtl. in dem anderen Thread schon geschrieben. Ich hatte aber bisher keine Zeit alles zu lesen, ich musste KollegInnen, Eltern und SuS informieren :hammer:).

    Ich habe eben 25 ziemlich erschütterte Teens entlassen, die sich jetzt zurecht fragen, ob sie immer noch reguläre ZAPs schreiben müssen.

    Keine Panik, auch wenn das eventuell wieder erst sehr spät entschieden wird. Hat auch in diesem Jahr mit dezentralen Klausuren gut geklappt.

    Dezentral wird’s beim Abi aber bestimmt nicht geben.

    Und weil noch keiner weiß, wie es bis dahin weitergeht, beruhigen wir uns und unsere SchülerInnen - alles wird gut. Wir biegen das schon hin, auch mit/trotz unserer Schulministerin. Wenn‘s sein muss, würde ich dann auch semilegal handeln.

    Ich fand auch den Oppermann gut und den Struck - Gott hab sie selig.

    Und Angela wünsche ich mir weiterhin als Kanzlerin. Ich glaube ja, dass die viel mehr im Hintergrund Fäden zieht, als immer so bemerkt wird, und dass sie oftmals zu Unrecht des Aussitzens gescholten wird.

    Außerdem ist sie Physikerin, klug, hat nicht dieses männliche Gockelgehabe und mir ist in ihrem Fall die Partei auch völlig Wurscht.

    Wenn du das wirklich versuchst zu sprechen, hast du auch echtes Gehirnjogging gemacht. Nicht falsch für uns als ältere Generation. Außerdem ist’s für die Zuhörenden sehr witzig. Erinnert an die dusseligen „Geheimsprachen“ aus Kindertagen: bei uns z. B. Erbsensprache oder ähnliche.

    Ich bin in Mathe mit meinen beiden Kursen in der Q2 deutlich zurück, weil bei denen auch im Frühjahr in der Q1 einiges ausfiel und es seit den Herbstferien sehr holpert (Quarantäne usw.).

    Aufgrund der neuen Bestimmungen für Mathe in NRW für das Abitur 2021 überlege ich ernsthaft, die Stochastik komplett auszublenden und nur noch Analysis und Lineare Algebra bis zum Abi zu machen, auch weil ich nicht weiß, wie es bei uns mit den vielen Unterbrechungen durch Quarantänen bei SuS und KuK weiter gehen wird.

    Bin grade etwas genervt deswegen, weil ich die Stochastik für sehr wichtig halte. Man braucht sie für verschiedene Studiengänge viel eher als die Vektorgeometrie. Davon haben wir aber schon so viel, dass es dumm wäre, noch einmal umzuschwenken.

    Dann lieber mehr Tiefe...

    Mist, schon wieder zu spät😢

    Also hier Myrrhe — r

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    Kuchen

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    Kuchen

    Ich finde das generische Femininum von O.Meier klasse - habe ich heute wieder dran gedacht, als ich „Studentenfutter“ kaufte und einen Verkäufer fragte, ob es auch Studentinnen - oder im Zweifel Studierendenfutter gäbe. Natürlich hielt er mich für bekloppt oder hat gedacht: „Das is bestimmt ne Lehrerin.“ 🤣

    Zur Sache:

    Kreditkarte war bei mir nur am Anfang zur Anmeldung auch im AppStore nötig, wenn man Apps beziehen will (auch kostenfreie). Habe meine bei der ersten Anmeldung (da geht inzwischen glaub ich auch Paypal) als Bezahlmittel eingegeben und später dann wieder gelöscht, dann geht’s nur noch mit kostenfreien Apps.

    @O.Meierin Ich hab echt gedacht, du willst uns hier ein bisschen vergackeiern und weißt mehr, als du raushaust. Entschuldige.

    Eigentlich braucht man auch die 2 Faktor Authentifizierung ja nur beim ersten Anmelden und danach auch nur, wenn man grundlegende Dinge ändern will oder sein Passwort vergessen hat. Für die reine Schulanwendung sollte das für die Einzeluser nicht nötig sein. Bei uns werden die Dinger zentral eingerichtet, also benötigt kein Endbenutzer diesen Kram.

    Das wär doch was für dich, O. Meierin, oder müsstet ihr das persönlich machen?

    Bei mir persönlich geht die 2 Faktorauthentifizierung über SMS (Apple). Und das ist insofern sicher, als du damit eine adhoc Aktion machst, sofort ne Transaktionsnummer bekommst und wenn du die nicht nutzt, isse weg. Da kann dann kein anderer was mit anfangen. Man wird zusätzlich stets per Mail darauf hingewiesen, wenn sich irgendjemand versucht anzumelden. Dann kannste es schnell stoppen, wenn du es nicht selbst gewesen bist.

    Inwiefern schützt die Angabe einer Telefonnummer vor solchen Angriffen?

    Das ist doch in etwa wie eine TAN beim Online Banking. Da brauchste auch sozusagen zwei Türen, um einen leichteren Angriff zu verhindern. Inwiefern genau das nun schützt müsstest du dir von Internetsicherheitsleuten (z.B. von Gdata oder Secunet) mal erklären lassen.

    Ich gehe aber davon aus, dass du das gar nicht wissen willst, sondern nur betonen möchtest, dass unsere Arbeitgeber eben das zur Verwendung nötige Zeugs bereitstellen und warten etc. Abgesehen davon, dass du es persönlich auch gar nicht benötigst oder möchtest.

    Diese Haltung kann ich zwar im Grundsatz nachvollziehen, es bleibt aber m. E. dennoch Pflicht, sich in gewissen Technologien so weiterzubilden, dass sie bei Bedarf und falls es z.B. der Lehrplan verlangt, genutzt werden können (so wie es alle Mathe KuK in NRW mit dem graphikfähigen Taschenrechner machen mussten). Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Dienstherrin in allen Belangen die nötigen Ressourcen zur Verfügung stellt.

    Ich weiß nicht, worum es hier geht. Ich habe keine Ahnung, was man da machen soll.

    Und damit bin ich dann 'raus.

    Der Rat von Bolzbold war es, die Rechtsabteilung zu fragen, von O. Meier war zuletzt das o.g. zu lesen.

    Diese Verwirrung bezüglich des ganzen Vorgangs bzw. deiner Beschreibungen, markus20, lässt uns nun doch einigermaßen unbefriedigt zurück, weil man sich ja doch bemüht, die im Forum dargestellten Probleme von KollegInnen zu verstehen und zu helfen.

    Um es wieder mit O.Meier zu sagen:

    Uns interessierte schon, was du nun machst und wie es dann weitergeht.

    Quid pro quo, Agentin Starling.

    Anekdotisches:

    Ich hatte in der Grundschule und im Gymnasium am Anfang Mengenlehre, war doch ganz nett diese „Kartoffeldiagrammmathe“. Hat mich offenbar nicht nachhaltig geschädigt, ob es was dazu beigetragen hat, dass ich Mathematik toll finde, weiß ich leider nicht. Und schon gar nicht kenne ich dazu irgendwelche Studien. Gibt es die eigentlich?

    Die betroffenen Lehrer erhalten jedoch keine E-Mails von der genannten Mutter oder wenn, dann mit üblichen Fragen wie von jeden anderen Eltern.

    In deinem ersten Post hörte sich das alles irgendwie anders an.

    Wie kann es sein, dass du seit Jahren nichts ahntest, wenn du die Anweisung hattest, den Mailverkehr weiter zu leiten? Die zeitlichen Abläufe scheinen auch etwas „ungenau“ dargestellt zu sein.

    Seit wann sollst du also die Mails weiterleiten? Seit wann tust du es? Seit wann hast du Bedenken? Was hast du seit Jahren nicht geahnt? Was hast du denn bisher in dieser Sache unternommen? Wie gehen deine Kolleginnen damit um?

    Alles Dinge, die man eigentlich wissen müsste, um einen vernünftigen Rat zu geben. Das wird eine Rechtsabteilung evtl. auch wissen wollen.

    Ich finde auch, dass politische Bildung noch verstärkt werden sollte, aber nicht nur im entsprechenden Fachunterricht, sondern in allen Unterrichten.

    In jedem Fach versuchen wir doch, die SuS dazu zu bringen, begründet zu argumentieren, Stellung zu beziehen und gewisse Regeln einzuhalten. Auch in meinen Fächern tue ich das ständig und verweise manchmal darauf, dass man solche Dinge komplett unabhängig vom Inhalt lernen kann.

    Außerdem lernen SuS hoffentlich, was es bedeutet, wahrhaftig zu sein und eine Haltung anzunehmen, die man als LehrerIn ja eigentlich unweigerlich rüberbringt.

    Ist eine emotionale Meinung nicht besser als gar keine Meinung?

    Nein. Es sollte eine möglichst rational begründete Auffassung sein. Natürlich kann die auch falsch sein. Ich wiederhole mich aber: es geht nicht darum, dass man irgendwelchen Menschen, ob nun von geringerer oder höherer Bildung (die ja bekanntlich auch nicht vor erheblichen Irrtümern schützt) eine Beteiligung an demokratischen Prozessen abspricht, sondern darum, dass man aufgrund der bereits genannten, möglichen Probleme bei einer rein direkten Demokratie verschiedene Mechanismen benötigt, die politischen Prozesse sinnvoll zu gestalten.

    Selbstverständlich wäre es in einer idealen Welt mit idealen Experten, die ideal intelligent, sozial, empathisch, nicht korrupt, nicht machtbesessen usw. wären, am besten, nur diese entscheiden zu lassen.

    Das gibt’s aber nun mal nicht. Und die richtige Methode ist eben nicht „Sekt oder Selters“, so wie du,Lehramtsstudent, immer wieder anführst, sondern eine gute Mischung der Kontrollmechanismen.

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