Beiträge von MarieJ

    Herr Camp Würden Sie freundlicherweise mal ein Zitat einer „proletenhaft“ gepöbelten Antwort auf Ihre Beiträge zitieren? Ich finde keine solche (oder hab eine andere Definition dieser Begrifflichkeiten).

    zu Ihren diversen Aussagen:

    Ich lese die meisten Quellen in diesem Forum, wenn TN daraus Argumente ableiten, so auch ihre. Im Ärzteblatt findet man, wie in den anderen Quellen recht große Zahlen von abgesagten/verschobenen Operationen, diese sind fast ausschließlich elektiv gewesen, selbst einige Krebsoperationen:

    Nicht jeder Aufschub bei onkologisch indizierten Eingriffen muss mit einer Verschlech­terung der Prognose verbunden sein. Zudem bietet bei einigen Tumoren beispielsweise eine Strahlentherapie eine alternative Behandlungsmöglichkeit. „Die deutschen Kapazitäten werden allgemein so eingeschätzt, dass keine dringende Krebsoperation hinausgezögert werden muss“ betont Albertsmeier.

    Auch die Berufung auf eine von einem Politiker geäußerte Meinung ist keine „Argumentation“, man kann sich da sicher so manche merkwürdige Beispiele vorstellen. Selbst wenn Herr Schäuble Recht damit hat, dass man nicht nur auf Virologen hören darf, so sind doch die Äußerungen von Virologen, Epidmiologen, Hygienikern, Modellierern usw. insgesamt wichtig.

    Leider müssen diese bisweilen ihre Ansichten in dieser dynamischen Situation ändern, aber das gehört zum wissenschaftlichen Geschäft dazu. Nur ein Narr würde bei geänderter Datenlage bei einer einmal geäußerten Ansicht bleiben.

    Aktuell reicht es für einige Widerlegungen von beschwichtigenden, verharmlosenden Behauptungen in die Welt zu schauen USA z. B.

    Ihre Ausführungen zum R Wert sind problematisch sowie die Aussagen vom RKI dazu, diese sagen aber auch, dass der Wert problematisch ist, weil er ausgesprochen anfällig ist und zudem stets auf gewissen statistischen Annahmen beruht.

    Nebenbei können Sie davon ausgehen, dass Frau Merkel als Physikerin von exponentiellem Wachstum (also auch vom R Wert bzw. Wachstumsfaktor) und den verschiedenen Spielarten der Modellierungen mehr versteht als die meisten MitbürgerInnen.

    Kurz gesagt, diese Pandemie ist keine Grippe und wird uns noch lange unangenehm beschäftigen. Die Zahlen werden nach Lockerungen auch in Deutschland wieder steigen und es wird zumindest regionale Beschränkungen geben. Schulöffnungen unter Regelbedingungen sind in weiterführenden Schulen ein großes Risiko.

    Unter welchen Bedingungen man welches Risiko einzugehen bereit ist, ist die schwierige Frage für die Politiker, die sich leider wegen unsicherer Prognosesituationen nicht einfach beantworten lässt.

    Ich persönlich hoffe auf Besonnenheit und Vorsicht und nehme lieber einige Beschränkungen hin als eine immer noch ziemlich hinterlistige Covid-Erkrankung. Bei meinen Eltern (Ende 80) sieht die Lage schon anders aus, die dürfen sagen: „Lieber an Corona sterben als einsam zu sein.“ In einem Altenheim darf das aber keiner für einen anderen entscheiden.

    Es wird also wohl weiterhin klassische Dilemmas geben. Polemisierungen à la: „Die da oben schränken meine Grundrechte ein! Ich will aber...Meine Meinung wird gar nicht gehört. Man wird doch wohl noch sagen dürfen...“ sind da nicht zielführend.

    Meine Krebserkrankung und später die meines Mannes überstanden. Vieles ähnlich wie CDL gelernt und außerdem mehr Gelassenheit und Lebensfreude gewonnen.

    „Nein-sagen“ geübt und auf dem Weg schon weiter gekommen.

    Zentral für mich ist aber, dass man ohne Lateinkenntnisse die über zweitausendjährige europäische (politische, kulturelle, religiöse, ...) Geschichte eigentlich nicht verstehen kann.

    Das ist eine starke These, die einer guten Begründung bedarf.

    Was muss man denn im Originaltext lesen, damit man es „versteht“? Und dann müsste man doch auch altgriechisch, Aramäisch und althebräisch können? Zum Verständnis vieler Zusammenhänge ist noch arabisch nötig, denn in der arabischen Welt liegen ja auch einige kulturelle Wurzeln und die mancher medizinischer und mathematischer Errungenschaft...

    Das bezieht sich wohl auf die Sekundarstufe I. Daraus wollte ich nicht schließen, dass es "in NRW" so sei.

    Weil der TE sich auf die SEK I bezog, habe ich nur für die SEK I zitiert. Hier das Entsprechende für die SEK II, bei der es Nachprüfungen nur nach der EF gibt. „Nachprüfungen“ im Abi sind nochmal ne ganz andere Nummer.

    Vielleicht ist das ja bei dir am BK alles anders.

    Ich habe schon einige Nachprüfungen durchgeführt und kenne es nur so, dass man sich inhaltlich auf das 2. Halbjahr bezieht. Natürlich ist das in Mathe (evtl. auch in anderen Fächern) wegen aufeinander aufbauender Inhalte nicht immer wirklich trennbar, aber die Bestimmungen sind schon eindeutig.

    Quelle:

    https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Sch…fung/index.html

    Oder besser:

    https://bass.schul-welt.de/12691.htm#13-21nr1.1p23

    Dort genauer:

    23.4 zu Absatz 4

    23.4.1 Die Aufgaben der mündlichen und schriftlichen Prüfung sind dem Unterricht des Schulhalbjahres zu entnehmen, in dem das Prüfungsfach zuletzt unterrichtet worden ist.

    23.4.2 Die schriftliche Prüfung dauert ebenso lange wie eine Klassenarbeit. Das Prüfungsgespräch dauert in der Regel nicht länger als 15 Minuten.

    Ist es eigentlich normal, dass die PKVs immer mehr Zicken machen oder habe ich nur Pech? Darf man hier fragen, mit welcher ihr gute bzw. Schlechte Erfahrungen gemacht habt (ich habe jetzt nicht die Forumsbedingungen nochmal nachgelesen und weiß nicht, ob da unzulässige Werbung auftreten könnte)?

    Fragen wir unsere Schulleitungen mal nach den Ferien?

    Da ich ja selbst zur Schulleitung gehöre, genehmige ich uns den Eurofighter als Unterrichtsmaterial. Leider ist für die Landebahn die Kommune zuständig. Bestimmt wohnen auf dem in Frage kommenden Gelände Feldhamster oder kleine grüne Frösche und daher gibt’s keine Genehmigung 😢.

    Wir müssen uns also mit anderen Spielereien begnügen. Ich steh auf allen Ziel- und Schießgeräten, verwende aber im Unterricht lediglich mal Elektronikdart. Pfeil und Bogen oder andere Schussvorrichtungen find ich aber auch sehr attraktiv - und das, obwohl ich absolute Pazifistin bin.

    Man kann damit so schön Impulserhaltung bei vollkommen unelastischem Stoß behandeln🤣

    Der TE hat doch nur nach einer Formulierung gefragt, nicht danach, ob so ein Brief verschickt werde soll. Falls es eine akute Aufregung/Unruhe/Gerüchteküche gegeben hat, kann so ein Brief durchaus sinnvoll sein. Ansonsten sollte man einen allgemeineren Brief schreiben, etwa in der Form:

    „Sehr geehrte/liebe Eltern,

    wir möchten Sie darüber informieren, dass sich niemand mit einem positiven Coronabefund (evtl. zusätzlich : oder jemand, der als enge Kontaktperson gilt,) bei uns an der Schule aufhält.

    (Dieser erste Absatz evtl. nur bei aktuellen Nachfragen oder Gerüchten, ansonsten nur der folgende Text.)

    Bei Corona-Verdachtsfällen halten wir uns an die vom Schulministerium bzw. dem örtlichen Gesundheitsamt angeordnete Vorgehensweise (evtl. Dokument zur Vorgehensweise anhängen oder kurz ausführen, wie die Vorgehensweise ist).

    Informationen bezüglich einzelner Verdachtsfälle und/oder Erkrankungen von Personen an unserer Schule bzw. deren Familienmitgliedern unterliegen dem Datenschutz und werden selbstverständlich nicht weitergegeben.

    Mit freundlichen Grüßen

    (Name und Funktion) „

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