Beiträge von Conni
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Die Angabe im Profil sagt aus, dass es um NaWi Klasse 5/6 geht.
Das ist in Berlin an der Grundschule bzw. an wenigen Frühstartergymnasien (oder wie auch immer das momentan gerade heißt).Zeugnisse des Halbjahres der Klasse 6 an der Grundschule sind wegen der Bewerbung um einen Schulplatz relevant, auch NaWi. In Berlin sind die Schulplätze in einigen Bezirken sehr knapp, die Eltern reißen sich drum.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es da Nachfragen und Beschwerden gibt. Jedoch wäre es aus meiner Sicht Aufgabe der Schulleitung, diese von der Kollegin / dem Kollegen fernzuhalten, denn ich gehe davon aus, dass die mitgeteilten Noten gut durchdacht sind und begründet werden können.
Aus meiner Sicht hat das Zeit. -
Du hattest eben geschrieben, dass dies ein Problem der leitenden Erzieherin ist - also gibt es zumindest jemanden, der die Erzieher des Horts leitet.
Also hat samu wohl recht: es ist ein Problem zwischen deiner Schulleitung und der leitenden Erzieherin. D
Es gibt leitende Erzieherinnen. Allerdings ist die rechtliche Situation komisch. Ich war mal auf einem Seminar für leitende Erzieherinnen und da wurde gesagt, dass die im Extremfall nicht weisungsbefugt seien wie eine Schulleitung.
Das Hauptproblem in den beiden mir bekannten Berliner Schulen, war Folgendes: Horterzieher müssen tagsüber da sein. Horterzieher sehen, dass Lehrer "mittags" gehen, dann natürlich in den Augen der Erzieherinnen "frei haben" und "12 Wochen Urlaub" und viel mehr verdienen. Horterzieher meckern/maulen/verachten Lehrer oder etwas in der Richtung und blocken dann teilweise auch ab, auch leitende. An meiner alten Schule musste man gegenüber Erzieherinnen ein wirklich dickes Fell haben. (Ausnahmen bestätigen die Regel, ich hatte eine, die ein paar Stunden mit mir im Unterricht war und gesehen und wertgeschätzt hat, was da an Vorbereitung drinsteckte.)
An meiner jetzigen Schule ist es insgesamt besser und angenehmer.
Ein weiterer Punkt bleibt aber: Die Erzieherinnen bekommen - bei Krankheit - keine Vertretungen. Bei Lehrern durchaus möglich. Wenn da viele krank sind / Urlaub haben, sitzen die nachmittags mit 2 Klassen pro Person da (fast alle Kinder der 1 bis 4 gehen in den Hort).
In meinen bisherigen Schulen hatte die Schulleitung eben auch die Aufgabe, mit den Erzieherinnen auszuhandeln, was wessen Aufgabe ist und bei Problemen zu bschwichtigen. -
Ich kann mich den anderen nur anschließen: Führungs/Kooperations/Planungsversagen.
Wir haben eine Schwimmhalle, die groß genug für alle Schwimmklassen ist. Zwei Busse mit 3 Klassen und 3 Erzieherinnen fahren los, umziehen (Frau in die Jungenumkleide), Schwimmen, umziehen, zurück. Insgesamt ca. 2.15 Stunden Zeit, Rückkehr 30 min nach Schluss der letzten Stunde.
Wenn viele Erzieherinnen krank sind, fahren ein oder 2 Lehrerinnen mit. Diese erhalten dafür 2 Unterrichtsstunden Ausgleich.Bei deinem Problem kann ich dir aber nicht helfen, daher habe ich lange überlegt, ob ich hier überhaupt antworte.
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Äh....
Kombiklassenarbeiten sind Usus. Eine Teilnote Grammatik, eine Rechtschreibung. Lesen ginge auch, dann brauchst du in der 3.aber mehr als 45 min, was sehr anstrengend für die Kinder ist.
Du übst dafür aber mehr als doppelt so lange für die Klassenarbeiten, weil sie mehr zählen. Außerdem schreibst du in den Wochen nach Möglichkeit keine weiteren Tests und die Kinder sind aufgeregter als bei Kurztest. Einen großen Nutzen gegenüber kleinen Test erkenne ich nicht.
Der Rest sind bereits Kurztests und Tests mit MC-Anteil. Ich finde mich da schon sehr effektiv, aber die Kinder sind fast immer in einer Testsituation, das stimmt. -
Ich glaube es euch echt. 15 Noten in einem Fach pro Halbjahr ist schon ziemlich viel... Man muss ja nicht nur die Note ermitteln, sondern im Vorfeld das Testmodell erstellen und im Anschluss die Noten auch noch verwalten. Selbst bei den einfachsten Tests ist das einfach ein erheblicher Zeitfaktor. Davon mal abgesehen, dass ich meine Zweifel habe, dass sich die meisten Eltern überhaupt derart die Zeit nehmen, die Noten fachlich akkurat zu analysieren - gerade in Berlin. Warum also den ganzen Aufwand?
Es geht absolut nicht darum, die Tests zu erstellen. Es geht um etwas ganz anderes:
Wir haben etwa 21 Schulwochen.
In den ersten 3 Wochen baust du etwas auf, kein Test also. Eine Woche nach den Herbstferien, in der Woche vor Weihnachten und in der Woche nach den Winterferien schreibe ich auch ungern Tests. (Momentan nun aber notgedrungen doch.) Bleiben 15 Wochen übrig. Wenn ich nun also in jedem Teilbereich 3 Noten geben möchte, dazu noch Mathe (2 Klassenarbeiten, d.h. mehrere kleine Noten dazu), Sachunterricht, Musik, Kunst und Englisch, dann sind wir bei mindestens 3 Zensuren pro Woche. Davon kann man einen kleinen Teil über mündliche Arbeit abdecken, einen Teil über Tägliche Übungen oder ähnliches und in Kunst halt fortlaufend zensieren. Der Rest läuft auf Tests hinaus. Wenn du dauerhaft 2 Tests pro Woche ansetzt, dann wird das für die Kinder sehr anstrengend.
Hinzu kommt, dass wir 7 Deutschstunden pro Woche haben. Wenn du jeden Test vorbereiten willst und ausreichend üben willst, bist du immerzu am Testvorbereiten.Letzte Frage: Äh.... Was wäre die Alternative? Würfel? Sympathiepunkte?
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Und noch einer: D. kommt mit rotem Kopf mit dem Wörterbuch zu mir und sagt: "Guck mal, hier steht das Wort Sex." Ich nicke.
2 Minuten später: Er kommt mit tiefrotem Kopf und breit grinsend zu mir: "Was ist Sexualkundeunterricht?" (Wort steht darunter)
Ich: "Naja, da lernt man, wie es im Körper aussieht, und wie Frauen schwanger werden."
D.: "Ok, da schließe ich mich in der Toilette ein und komme die ganze Stunde nicht wieder raus." -
Grausam, ehrlich! Protokoll der FK: "3 Noten in jedem Teilbereich anstreben". Selbst das, ist ja schon nicht ganz einfach, gerade in der 3., wenn sie nicht so schnell sind.
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Aus einem aktuellen Aufsatz: "... Wir haben Knaller angezündet. Meine Mutter ist jetzt schwanger. Das war unsere Silvesterfeier."
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Herzlich willkommen!
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Naja, in 20 Jahren werden wir dann eher bis 70 arbeiten.
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Umfragen bitte im Umfragen-Unterforum posten:
Vielen Dank für den Hinweis, Morse! Habe die Umfrage verschoben.
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Tlw werde ich regelrecht bedrängt, selbst wenn ich mich an dem auf mich einredenden Kollegen Richtung Kaffeemaschine vorbeiwinde und sage, dass ich gerade mal einen Kaffee trinken will und ne Pause brauche. Habe bereits versucht, mich an die Kollegen zu halten, die in der Pause auch mal über Freizeit etc sprechen, allerdings besteht echt ständig die Gefahr, belagert zu werden.
Manchmal geh ich deshalb schon nicht mehr ins LZ, sondern bleibe in der Klasse, damit ich meine Pause hab. Leider gibt es da keine Kaffeemaschine... Wahrscheinlich muss ich es noch deutlicher auf Unterrichtsschluss verlegen. Allerdings beschreibt selbst die SL die Präsenz in Pausen als Zeit und Raum für kollegialen Austausch. Scheint sich so eingebürgert zu haben.Ja. Genauso. Wobei es nur ganz wenige Kolleginnen sind, die so bedrängend (auch körperlich sehr nahe) sind. Aber eine reicht ja. Ich war letztes Jahr mit vielen Förderstunden in vielen Klassen und werde da immer noch als Ansprechpartnerin gesehen.
Ab und an spreche ich auch mal kurz mit einer Kollegin, aber bei den Fachlehrerinnen meiner Klasse oder bei den meisten Kolleginnen, deren Schüler ich in als Fachlehrerin habe, ist das dann ein ganz kurzer Austausch, 2 min was Wichtiges, dann ist gut.
Bei uns gibt es Kolleginnen die Wasserkocher / Kaffeemaschine im Klassenraum haben. Auf meiner Etage hat sogar eine einen Vollautomaten.
In meiner alten Schule wurde immer wieder dazu aufgerufen, in den Pausen ins LZ zu kommen. Aber da war es unglaublich laut und oft kamen da nur die neuen Kolleginnen hin, die anderen hielten sich auch in ihren Räumen auf. -
Wenn ich Lust auf viele extravertierte Kolleginnen und sehr schlechten Kaffee habe oder jemanden was fragen möchte, gehe ich ins Lehrerzimmer.
Ansonsten bleibe ich gerne im Klassenraum (Schüler sind auf dem Hof) oder gehe in den Musikvorbereitungsraum. Da haben wir Wasserkocher, NIcht-Barista-Cappucino-Pulver + Kaffeegranulat und Schokolade / Nüsse etc. Wenn ich Hunger habe, nehme ich meine Brot/Quarkbox mit. Manchmal ist meine total tolle, lustige Musikkollegin da, mit der ich dann quatsche. -
Vielen Dank, Stefan!
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Verstehe ich eben nicht. Im Leistungssport gibt es eine ganze Menge Männer im Geräteturnen, wieso ist das in der Schule "Mädchensport"?
Das habe ich eher so gelesen:
Sportart = Geräteturnen
Disziplinen:
Mädchen: Stufenbarren, Balken...
Jungen: gleichhoher Barren, Ringe, Reck... -
Was wisst ihr über gyn. Untersuchungen? Ihr seid allenfalls bei euren Frauen dabei. Und dann strengen sie sich natürlich an und sind sehr höflich, die Frauenärzte.
Das ist eine Verallgemeinerung.
Wenn du - oder wer auch immer - schlechte Erfahrungen mit Frauenärzten gemacht haben, ist das schlimm. Alle anderen Frauenärzte können dafür nichts. -
Also erstmal, @Miss Jones, die armen Schafe, nech! Ansonsten stimme ich dir da zu, was mediale Verzerrung und Verallgemeinerungen betreffen.
Spaß beiseite und Mod-Modus: Ich staune. Hier sind über 90 Beiträge in 25 Stunden entstanden, es gibt ein paar Meldungen, wobei auch angemahnt wird, dass wir schneller moderieren sollten.
Wir sind auch Menschen und Lehrer, d.h. wir haben Weihnachtsferien und mit unseren Familien (oder wem auch immer) gefeiert. Wir sitzen hier nicht die ganze Zeit, um innerhalb kurzer Zeit zu moderieren.
Es schaut immer mal jemand rein und moderiert so schnell und gründlich, wie es geht.Die Verantwortung für eure Beiträge und vor allem auch deren Formulierungen liegt bei euch.
Bitte überlegt euch, was ihr wie schreibt. Wenn das für euch ein sehr emotionales Thema ist, vielleicht noch einmal mehr.
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Gleiches Problem hatte ich auch.
An meiner alten Schule gab es diverse Teams, in denen man war, man müsste dann ja für jedes Team den Fragebogen erneut beantworten. Zusätzlich waren aber die Teams, die hier in der Umfrage gemeint und wirklich wichtig für den Unterricht gewesen wären, gar keine offiziellen Teams, sondern so "zwischen Tür und Angel"-Absprachen. Zeit für diese war nicht vorgesehen und auch nicht vorhanden. Ich musste entweder Freizeit dafür nehmen oder auf Unterrichtsvorbereitung verzichten.
An meiner jetzigen Schule bin ich offiziell in keinem "Team", ich bin in einer Fachkonferenz, dann gibt es noch die Jahrgänge (Klassenleiterinnen), die sich inoffiziell absprechen sollen, manchmal spreche ich mich mit der Sonderpädagogin, die für diverse Klassen zuständig ist, ab. Ansonsten noch mit der Erzieherin des Nachmittagsbereiches. Zeit dafür ist ebenfalls wieder nicht vorgesehen. (Vor allem, wo soll die Sonderpädagogin die Zeit für Teamsitzungen hernehmen, wenn die für mehr als 10 Klassen zuständig ist und damit in mehr als 10 Teamsitzungen sitzen müsste?)Ich glaube, die Umfrage geht von der Idealsituation aus: Klassenlehrerin + Fachlehrer + Sonderpädagogin (maximal für 2 bis 3 Klassen zuständig) besprechen sich jede Woche und sind mehrere Stunden doppelt gesteckt. Für die Absprachen wird Zeit zur Verfügung gestellt, was auch bedeutet, dass die Fachlehrer dann in z.B. 8 bis 10 Teamsitzungen sitzen wöchentlich und dafür die Zeit (woher auch immer) haben.
Diese Idealsituation habe ich noch nie erlebt.Ich bin ganz konfus geworden beim Beantworten.
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Es ist kunstvoll, das so klingen zu lassen, dass man noch erkennt, was es sein soll und dass es gleichzeitig so schrottschief klingt. Jedes Jahr der Running Gag in meiner Familie, nachdem mein Bruder damit mal ankam. (Gibt noch viel mehr, nur mit Querflöte, auch mit Geige und so. Wenn man mal lachen muss.)
Aber natürlich kann man auch ernste Weihnachtslieder hören.
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