@Here16
Das kam von 2 Trollen, die hier den Thread aufmischen wollten. Es wäre schön, wenn sich die Diskussion nun beruhigen könnte.
Beiträge von Conni
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Ich habe gerade versucht, die Umfrage auszufüllen.
Was euch klar sein sollte: Digitale Medien haben in der Schule lange nicht den Stellenwert, wie bei euch im Studium. Grund ist oft einfach die mangelhafte Ausstattung.
Bei derartigen Umfragen denke ich immer, in welchen Vorzeigeschulen die heutigen Studenten Praktika machen.Insofern musste ich auch einen Teil der Umfrage mit "Teils-teils" beantworten, obwohl es eigentlich "keine Aussage möglich" heißen müsste. Wie soll ich denn einige Fragen einschätzen, wenn ich die Ausstattungen nicht habe? Da hilft es auch wenig, immer mehr Fortbildungen anzubieten, daran liegt es doch gar nicht.
Wir hatten vor 1,5 Jahren eine Smartboard-Fortbildung, weil die Schule nun über ein paar ganz wenige Smartboards verfügt. Das war wirklich sehr schön und wir freuten uns. Leider ist es aber so, dass die Räume ständig belegt sind, den Kollegen zugesagt wurde, dass sie ihre Räume nicht hergeben müssen und somit war ich seit dieser Fortbildung exakt 8 U-Stunden in einem Raum mit Smartboard. In 7 Stunden funktionierte der Ton nicht bzw. der angeschlossene Laptop war futschi. Vor 2 Wochen dann das Erlebnis des Jahrzehnts: Ich hatte einen Raum mit funktionierendem Smartboard UND Laptop, allerdings in einer spontanen Vertretungsstunde für eine Kollegin, die privat gekaufte Fach-Inhalte verwendet, die natürlich mit ihr privat zu Hause waren. Also schnell DVD rausgekramt und eingelegt. Alternative wäre noch Youtube schauen gewesen, das machen die Kinder ja in der Freizeit oft genug. Was uns damals in der Fortbildung gezeigt wurde, weiß ich nicht mehr. Nur noch, dass es unter extrem hohem zeitlichem Aufwand, der in der Anfangsphase - zusätzlich zu allen anderen Aufgaben und Sitzungen, die wir hier haben - regelmäßige Nacht- und Wochenendarbeit nötig machen würde, vorbereitet worden war.
Für eine 2. Smartboardfortbildung haben sich übrigens nie genug Leute gefunden, nachdem die Praxisprobleme (Räume, Zeitaufwand, z.T. aufgrund fehlender Programme, zusätzlicher Kauf digitaler Schulbücher) klar wurden.Hinzu kommt, dass das W-LAN ständig kurz vor dem Erschöpfungstod ist, mehr als 5 Rechner können nicht ins Internet. Da kann man mit 25 Schülern auch keine Gruppenarbeit machen, vor einen Rechner passen eben nicht 5 Kinder.
Die Software funktioniert oft nicht zu 100%, dabei haben wir einen Beauftragten, der wirklich Ahnung hat und sich um das Wichtigste kümmert. Der sagt dann immer: "Ja wenn Kinder weggezogen sind, löschen Sie die bitte aus der Lernwerkstatt." Gesagt, getan, Lernwerkstatt für die entsprechende Klasse kaputt, obwohl korrekt gelöscht. Musste der Herr dann reparieren.Für Musik braucht man entsprechende Programme. Die müssen gekauft werden. Die Schulen haben ja kaum Geld für Schulbücher und Arbeitshefte. Wo soll das Geld für Programme herkommen? Die guten Musikprogramme würden im Übrigen den Austausch der veralteten PCs verlangen, auch das würde viel Geld kosten. Und wo sollen die Medien herkommen, die den Schülern dann im Musikunterricht in Einzel- und Gruppenarbeit zur Verfügung stehen? Vor 20 Jahren (jaja, solange ist mein Studium schon her) wurde uns gesagt, das wäre die Zukunft. Im Moment hoffen wir, dass wenigstens eine sanierte Schule mit problemlos zu öffnenden (analogen) Fenstern und regulierbaren Heizungen die Zukunft ist.
Klar ist das alles schönes Wunschdenken, ich finde, jeder Lehrer sollte mit digitalen Medien umgehen können, nur sind Fortbildungen Zeitverschwendung, solange mein einziges dauerhaft zur Verfügung stehendes elektronisches Medium ein für den Musikunterricht mehr schlecht als recht geeigneter Ghettoblaster ist, der funktioniert, wenn die einzige Steckdose im Klassenraum gerade keinen Wackelkontakt hat. Als Zweit-Medium habe ich ein privat gekauftes Gitarrenstimmgeräut (batteriebetrieben) und im Dezember habe ich als Dritt-Medium noch eine batteriebetriebene LED-Lichterkette.
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Ihr habt Recht, Asche auf mein Haupt ... äh... meinen Pömpel.
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Jusuv Kubul-Nofretete.
Nein, Moment.
Das ist ein Rezept:
Jusuv Kubul verschrieb Norufen. Ganz einfach. -
Im Übrigen: ich habe tatsächlich einen Schüler, der mir jeden Morgen meinen Kaffee zubereitet. In der perfekten Stärke und mit genau der richtigen Menge Milch. Und das beste: wenn er sich daneben benimmt, muss ich ihm nur androhen, dass er am nächsten Tag keinen Kaffee machen darf und schon ist er wieder lammfromm.
Ich kann es kaum erwarten, ihn für sein erstes Praktikum als Barista an Starbucks zu vermitteln.Genial! Das bekommen wir ja nicht mal im Lehrerzimmer hin mit der Kaffeemaschine.
Brauchst du Referenzen? Er könnte bei mir schonmal probearbeiten und dann bekommt er ein Empfehlungsschreiben vom Schaf mit dem Pömpel auf dem Kopf.
Gut, dass das Brillenproblem gelöst ist.
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Hausordnungen dürfen nur regeln, was in keinem Gesetz schon festgehalten ist, sonst könnte man ja beliebig alles dort hineintippen. „Schüler müssen dafür sorgen, dass bei Frau Krabappel morgens ein dampfender Kaffee auf dem Tisch steht“ würde ich z.B. gern aufnehmen
Gibt es dafür ein Gesetz? Falls nicht, hätte ich da so eine Idee... *Kaffeetasse bereitstell*
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Ich schließe das Thema aufgrund rasanter Flucht der Erstellerin.
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Und... "Probleme" gibt es, gerade in "Brennpunkten" auch mit Deutschen, Osteuropäern, Balkan ist auch eine Gruppe die gerne mal "negativ auffällt" - du kannst es nicht an einer Nationalität oder einer Religion festmachen.
Ich möchte - als Lehrerin an einer Brennpunktschule - genau das unterstreichen.
Probleme entstehen bei uns durch:
1. Schüler, deren Eltern überfordert mit der Erziehung der Kinder sind oder sie nicht für nötig halten. Die gibt es in allen Nationalitäten. In manchen mehr, in anderen häufiger. Bei uns fallen zur Zeit vor allem deutschstämmige Schüler mit Verhaltensproblemen oder auch Gewaltbereitschaft auf.
2. Eltern, die nicht gut genug Deutsch verstehen, um grundlegende Informationen zu erfassen und die sich nicht helfen können (Freunde, Geschwister zum Übersetzen). Das macht die Kommunikation schwierig, aber die meisten wollen.
3. Kinder mit Sprachproblemen. Davon gibt es bei uns 3 Gruppen: Nullsprachler: Junge Nullsprachler wurden "ins Sprachbad geworfen" (= ohne Förderung in die Regelklassen gesteckt). Die lernen Deutsch dann abhängig von ihrer Sprachlernfähigkeit. Das kann nach 2 Jahren schon ganz gut aussehen, manchmal ist aber auch noch nach 5 Jahren ein haarsträubender Rückstand da. Hinzu kommen die in D geborenen Kinder, die zu Hause eine andere Sprache sprechen. Für die gibt es keine Förderung (mehr), obwohl auch sie deutliche Grammatikprobleme haben. Die dritte Gruppe sind deutsche Schüler, die Sprachrückstände haben. Auch hier: Keine Förderstunden. Durch die mangelnde Ausdrucksfähigkeit entsteht manchmal Gewalt.
4. Kinder, die massive Lernrückstände haben - ohne einen sonderpäd. Förderbedarf "Lernen" zu haben. Davon haben wir viele und darunter viele deutschstämmige. Wenn man Glück hat, gibt es eine Förderstunde für LRS oder Rechenschwäche pro Woche. In meiner Klasse bricht mir z.B. das häufig das pädagogisch-didaktische Genick.An meiner Schule würde so eine Quote keine Veränderung bringen, da wir unter 50% Migranten haben. Wir sind nicht einer der ganz extremen Brennpunkte, aber es ist trotzdem so heftig, dass mehr Unterstützung dringend nötig wäre.
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@Bolzbold
Es gibt bei Ebay Verkäufer, die selbsterstellte Arbeitsblätter / Stationsläufe etc. verkaufen. Die brennen das selber auf CD, weil sie keinen Verlag haben.
Wäre es denn dann legal, die CD weiterzuverkaufen? -
Meine älteren Kollegen sagen, dass sie das Arbeitsmaterial von vor 20 Jahren nicht mehr verwenden können, weil zu schwierig. Nun ist es möglich, dass zu DDR-Zeiten andere Schüler auf Hilfsschulen waren, die Schwächeren eher dem Bereich der Geistigbehinderten zugeordnet wurden.
Zu dem Punkt kann ich sagen: Ja, definitiv. Bei uns im Bezirk wude die IQ-Grenze zum Bedarf "Lernen" sogar runtergesetzt (also dieser Wert, der was mit Standardabweichungen zu tun hat und deshalb eigentlich nicht dehnbar wie Kaugummi sein sollte), weil wir zu viele Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen hatten.
Vor einigen Jahren hieß es noch: LRS + Rechenschwäche = Lernen. Heute nicht mehr.
Bei uns ist es so, dass wohl dieses Jahr in die Klassenstufe 1 der GE-Förderklasse nur Kinder aufgenommen wurden, die sich nicht selbstständig anziehen und nicht selbstständig auf die Toilette gehen können. Der Rest sitzt in den Grundschulen. -
Es hat noch kein Gespräch gegeben. Meine SL wollte mir ja einen Terminvorschlag machen, aber weder in meinem Fach in der Schule noch in meinem Mail-Account fand ich heute einen solchen vor.
Scheint wohl doch nicht so wichtig zu sein......Möglicherweise war es ja auch dem Stellvertreter wichtig, denn wie ich es verstanden habe, hat er dir ja eher gedroht?
Vielleicht sieht es die Schulleiterin nicht so wie er? -
Das ist bei uns in Berlin schon in der Grundschule so (wobei das sein kann, das das nur geht, weil wir "nur" 3 Arbeiten schreiben müssen, aber 4 von der Fachkonferenz festgelegt sind) und müsste in Brandenburg auch gehen, denn ich vermute die Grundlage dazu gibt:
Das ist eine schulinterne Regelung.
3 sind Vorschrift. War früher bei uns so.
Dann haben die FK festgelegt, dass es nun 4 Klassenarbeiten gibt, keine Ersatzleistungen. Ist nun schulintern so. -
https://www.verdi-bub.de/service/praxis…er_arbeitszeit/
So etwa wurde mir das vom Personalrat auch erklärt.
Besondere Dringlichkeit liegt z.B. bei akuten Schmerzen vor. Bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall vermute ich, dass du Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Empfindungsveränderungen (Kribbeln, Taubheitsgefühle) hast.
Wenn du zur Schulleiterin zitiert wirst, drucke ihr die Seite doch aus, verweise auf den §616 BGB und weise darauf hin, dass du alles tust, um deine Arbeitsfähigkeit zu erhalten und erinnere sie an ihre Fürsorgepflicht. Wenn sich die Abklärung hinauszögert, können sich ja auch die Einschränkungen verstärken. -
Zu meinem Erschrecken stellte ich im letzten Praktikum fest, dass viele ältere Grundschüler (also 3. und 4. Klasse) wie selbstverständlich in Druckschrift und mit Bleistift (!) schrieben.
Diese radierbaren Tintenroller sind auch nicht viel besser. Und Füller / Tinten-Tintenroller kleckern, kleistern, schmieren, da sehen Hände, Bücher, Klamotten, Hefte und Tisch gruselig aus und es kostet elend viel Zeit, weil immer wieder die Tintenpatronen in der Kappe sind oder der Füller sich verklemmt hat und dann bricht oder die Tintenpatronen alle oder jemand probiert aus, wie Tinte schmeckt. Ich bin einfach froh über jeden, der ein schreibbereites Schreibgerät hat, in der Regel sollte es ein Füller oder Tintenroller sein, aber bei manchen, die den ganzen Betrieb aufhalten und wo ich wöchentlich 2 Deutschstunden für die Füllerpflege einsetzen müsste, ist mir dann ein Bleistift oder ein Kugelschreiber lieber. Hauptsache, sie fangen mal irgendwie an und hören mit dem Gesudel auf.
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Vielleicht liege ich falsch und es liegt nur an 'meiner' Schulart, aber in gewisser Weise fehlt den Kindern so ein bisschen der Wille sich zu quälen.Oder auch: Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen.
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Krass ist, wie sehr man sich daran gewöhnt! Wenn ich normalbegabte Jugendliche außerhalb der Arbeit treffe, die in ihrer Freizeit Bücher lesen oder gar eine Meinung zu irgendwas haben halte ich sie heimlich für hochbegabt.
Das war jetzt OT. Aber was Conni schreibt, finde ich auch ganz wichtig: schreib dir mal vorher im Wortlaut auf, welche Arbeitsanweisungen du geben wirst. Sind die ganz klar formuliert? Wenn jeder weiß, was er zu tun hat entsteht schon mal weniger Unruhe. Lange Unterrichtsgespräche auf später verschieben.Ich frage mich ja schon in meiner Klasse, ob die, die selbstständig denken können, hochbegabt sind.
Back to Topic:
Arbeitsanweisungen lässt man idealerweise 2mal von Kindern wiederholen. Zuerst von einem schnell verstehenden, laut und deutlich sprechenden Schüler, danach von einem weniger leistungsstarken, welches zumindest so laut spricht, dass man es noch verstehen kann, eventuell noch von einem 3. Falls Unruhe durch unverstandene Arbeitsaufträge entsteht, lässt diese sich damit reduzieren.Gibt es weiterhin Situationen im Unterricht, in denen die unruhigen Schüler besonders unruhig werden bzw. anfangen unruhig zu werden?
Oft sind das "informelle" Situationen wie "Packt euer Heft ein." oder "Bringt eure Heft in eure Fächer." Du könntest dann ein Stillesignal verwenden, damit alle wieder leise werden oder eine andere Struktur einplanen. Manchmal sind es auch die Unterrichtsformen und -methoden: Gruppenarbeit kann nicht jeder. Musikhören ist unglaublich schwierig... -
Wie lange brauchen andere, um das hin zu kriegen?Manchmal klappt es heute noch nicht. (13 Jahre Berufserfahrung)
Besonders in Musik, dem Freizeit- und Bespaßungsfach, bei uns gerne in der 5. und 6. Stunde.Besser wurde es aber nach 5 Jahren und mein Eindruck ist, dass es vor ca. 2 bis 3 Jahren nochmal einen Schub nach vorne gab.
Du könntest dir Literatur zum Classroom-Management besorgen oder eine Fortbildung besuchen, das bringt durchaus was.
Störer kommen, wenn sie zu oft nicht hören, nach Stundenschluss an den Lehrertisch zu einem Gespräch mit mir. Ich frage sie, ob sie zu ihrem Verhalten etwas sagen möchten und teile ihnen mit, was ich davon halte. Kurz, knackig und nicht verständnisvoll. Bei vielen wirkt das dann einige Stunden. Nicht bei allen, manchmal müssen Klassen von der Klassenleitung erst "eingenordet" werden, bis sie auch im Fachunterricht laufen können. Wichtig: Wenn sie als Gruppe stören, kommen sie zu Einzelgesprächen, sonst sind sie in der Überzahl.Und auch wichtig in Musik: Ruhephasen schaffen. Mandalas ausmalen. Jede Stunde 10 bis 15 Minuten. Jeder ist leise, Entspannungsmusik im Hintergrund.
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Beim letzten Praktikum hatte ich jedoch das Gefühl, dass es die Kinder, die unruhig waren oder auf andere Weise den Unterricht am Weitergehen hinderten, gar nicht erreichte. Die reagierten wirklich erst, als man explizit ihren Namen in Verbindung mit einer Handlungsalternative rief! Hättest du zusätzliche Tipps dazu, wie man die Schüler dazu bewegt, dass sie bei "Max, das machst du aber toll!" denken "Oh, ich will auch das Lob wie Max!" und nicht "Oh, ich heiße nicht Max. Hat nichts mit mir zu tun!"?
Ja, dass man das so machen soll, habe ich auch gelernt und bin dann in meiner ersten eigenen Klasse (sozialer Brennpunkt, 28 SuS, darunter Krgnsl und Frngsl (pädagogisch unschöne Wörter durch vokalfreie Wörter ersetzt)) richtig baden gegangen. Da habe ich dann auch noch solche Rituale wie den Morgenstehkreis (für den Sitzkreis war kein Platz und es hätte beim Transport der Stühle Verletzte gegeben) mit gemeinsamem Anfassen, Morgenliedchensingen und Guten-Morgen-Wünschen durchgeführt (für die Sek- und Berufsschullehrer: Ringelpietz-mit-Anfassen). Würde ich heute unter ähnlichen Bedingungen unbedingt von absehen. Alleine Stehen kann wirklich schwer sein.
Erst als ich angefangen habe, störende Kinder explizit mit dem Namen anzusprechen, haben sie angefangen, ihr Verhalten zu verändern. Beste Erfolge brachten in den letzten Jahren: "K. setz dich bitte hin." - "K. setz dich!" - "K.! Sitz! Jetzt! .... (bei erfolgreichem Setzen)... So ist es gut! Wie die Großen in der 2. Klasse sitzt du!" In der Reihenfolge. Wenn sie sich beschweren, dass sie keine Hunde sind, verspreche ich ihnen, bei den normalen Sätzen zu bleiben, wenn sie auf den ersten hören. Das funktioniert nach einiger Zeit gut.
Selbstverständlich die Kinder, die sich an die Regeln halten, auch immer wieder loben.
Mit meiner 4. spreche ich, wie einige Kollegen sich das Sprechen mit einer 1. vorstellen: Laut, deutlich, gut artikuliert, langsam genug und kleinstschrittige Arbeitsanweisungen. Alle Versuche, das Sprechen der Normalität anzugleichen, schlugen bisher fehl.
Aber wie gesagt, das ist eine Variante für den Brennpunkt, Kinder mit massiven Sprachrückständen, zum Teil verlangsamten Denkabläufen und einigen mit auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsschwächen in der Klasse. -
Beamtenstatus kann mitgenommen werden, ich weiß nicht, nach wieviel Jahren genau, aber bei uns haben Beamte aus anderen Bundesländern begonnen. Ansonsten frage doch einfach in Berlin nach.
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