Wir hatten Einsterns Schwester (Lola), das sind 5 Hefte, die einen unglaublichen Umfang an bereits differenzierten Aufgaben beinhalten. Kein Buch dazu, aber den Schreibschriftlehrgang. Leider wurde es jetzt "von oben" abgeschafft.
Beiträge von Conni
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Engelsgleich fliegen
Egal - lang vorbei

Nein, du machst dich unsichtbar. Das geht bei Word mit der Schrift auch, wieso sollte das ein Referendar nicht können?
Ich glaube, manches wird auch nur kritisiert, damit du etwas verbesserst und sich die Seminarleiter dann auf die Schulter klopfen, weil sie es dir empfahlen. -
Und Hut ab an alle Integrationsleute. Conni, was du leistest ist wirklich enorm! Ich hoffe, zumindest deine Schulleitung erkennt das ab und an mal an. Ich würde irre werden, bei der ganzen Differenziererei, der gemischten Elternklientel- der eine mit Samthandschuh, die andere mit Polizei im Nebenzimmer
Obwohl, ich geb jetzt die Leistungsstärksten an die Hauptschule, da bin ich gespannt, mit wem ich noch ein Unterrichtsgespräch führen kann. Mischung hat halt wiederum Vorteile, wenn man sich an einen Lehrplan halten muss, den nicht alle erfüllen können. Aber meine Klasse ist wiederum so klein, dass ich mich gar nicht traue zu sagen, wie klein

Danke für die Blumen. Ich warte noch auf ein Zeichen meiner Schulleitung.
Ich kann auch an manchen Tagen nicht mehr differenzieren. Dann machen mal alle das gleiche und sie dürfen sich helfen, geht auch. In Mathe ist es momentan nicht ganz sooo krass.
Oft mache ich es auch so: Ich erkläre Aufgabe 1 und 2, die ganz leistungsschwachen lösen dann Aufgabe 1 mit einer Einmaleinstabelle, das Mittelfeld 1 bis 3 und die leistungsstarken 1,2, 4 und 5. Letztlich muss ich mich bei allen ohne Förderbedarf "Lernen" ja auch am Rahmenlehrplan der Grundschule orientieren (zur Zeit 3. Klasse), d.h. Multiplikation bis 1000 gehört dazu. Nur das Kind mit dem Förderbedarf "Lernen" krepelt dann bei der Subtraktion bis 100 ohne Zehnerübergang herum - mit einem Inklusions-Heft, bei dem sich mir alle Haare sträuben, wenn ich mir die Erklärung anschaue. Ich mag die Erklärung am liebsten überkleben, so gruselt es mich.
Ja, und das mit der Mischung stelle ich mir schwierig vor. Ich habe immerhin noch 4 bis 5 richtig gute, von denen sich 3 melden + 2 Kinder im Mittelfeld mit hohem Redebedürfnis. Einer kommt meist auf die Lösung. -
Bei mir hat man bemängelt, dass ich mit der Hand mitgegangen bin - da würden die Schüler keinen freien Blick auf das Geschriebene haben
Wenn du nicht mitgegangen wärst, wäre es was anderes gewesen. Irgendwas ist immer. -
Grundsätzlich würde ich behaupten, dass sich eine schöne Handschrift auf Papier auf den Tafelanschrieb auswirkt.
Zum Glück nicht! Meine armen Schüler!
Ich schreibe sehr schön an der Tafel, aber Handschrift... Da muss ich mir Mühe geben und gaaaaanz langsam schreiben.
Wie Avantasia schrieb: Mit der Hand mitgehen. Ich stehe quasi immer vor der Stelle, an der ich schreibe. Meine Hand beginnt etwa 10 bis 20 cm über der linken Schulter und schreibt bis maximal 15 cm rechts neben der rechte Schulter (auf gleicher Höhe wie links natürlich). Dann rutsche ich mit dem Körper nach. Möglichst nicht höher und nicht tiefer, nur zur Not. Wenn die Hand höher ist, läuft das Blut raus und sie ermüdet. Wenn sie tiefer ist, wird die Zeile schief.
Ich kann schulartbedingt die Druckschrift und die Schulausgangsschrift und schreibe diese an der Tafel. -
Da du keine Schreibberechtigung hast, sperre ich dich, aber hier im Thread kannst du lesen, falls jemand Tipps hat.
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Bei uns wurde der Förderbedarf "Lernen" schon lange abgeschafft in Klasse 1/2. Daher müssen wir uns auch nicht am (Förderschul-)Lehrplan orientieren, der gilt erst ab Klasse 3.
Wenn die Kinder so weit zurückfallen, bekommen sie im 2. Schulbesuchsjahr wieder 1.-Klasse-Material, z.B. "Rechnen ohne Stolperstein" oder ähnliche Förderhefte. Im von dir genannten Beispiel würde ich zuerst den ZR bis 10 wiederholen, festigen und die Subtraktion bearbeiten. Erst danach in den ZR bis 20. Nach dem 2. Jahr "verweilen" sie in der Schulanfangsphase, d.h. sie haben ein 3. Jahr Zeit, doch noch weiterzukommen, bevor es in die 3. geht.
Ab der 3. orientieren wir uns am RLP Förderschule. Wenn das nicht reicht, gibt es einen "individuellen Lernplan", der dahinter zurückbleibt.
Nein, das hat mit gemeinsamem U. nicht mehr viel zu tun, wenn die Zahlenräume zu weit auseinandergehen, gibt es nicht mehr viel, was man parallel bearbeiten kann.
<ironie> Ab dem nächsten Schuljahr gibt es einen neuen Lehrplan, da wird alles einfacher. </ironie> -
Is nich wahr!!! Klar, das ist logisch, aber ich bin darauf nicht gekommen. Und mein Kind auch nicht. Ich finde das auch heftig.
Hatte ich versucht, in Beitrag 31 zu erklären, nur grundschulgerechter. Huch.
In meiner Klasse wird bei Klassenarbeiten den Kindern mit der 1 auch oft applaudiert. Ich habe es nicht eingeführt, das ist so "passiert", nachdem ich für das Vortragen eines Gedichts oder eine Präsentation habe applaudieren lassen.
Der Applaus drückt auch Wertschätzung aus - zumal es auch bei mir eine eher weniger häufig vertretene Note ist. Hinzu kommt, dass sich die meisten Kinder ihre Einsen verdienen: Neben guten Voraussetzungen, Auffassungsgabe und "das Fach liegt mir" gehören Mitdenken, Konzentration, Ausdauer, Anstrengungsbereitschaft, u.U. zusätzliches Üben und Selbstkontrolle dazu. Glück ist wirklich nur eine Komponente.Gleichzeitig wird aber auch den Kindern applaudiert, die eine für sie besonders gute Note erhalten haben. Und wenn ich es hervorhebe, auch mal einem Kind mit einer 4, wenn es eine schwierige Aufgabe lösen konnte oder sich bei einer bestimmten Aufgabe deutlich verbessert hat.
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Kurz gegoogelt, es geht natürlich um EG13 und nicht A13.
Ist natürlich lobenswert, die Gleichstellung.
Najaaaaa. Die frisch ausgebildeten bekommen EG13. Alle anderen EG11. Bisher ist von den Versprechungen, die so gefeiert wurden, diesbezüglich noch nichts umgesetzt worden. Nächste Woche gibt es deshalb außerplanmäßige Teilpersonalversammlungen mit anschließendem Protest vor der Senatsverwaltung.
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Muss ein Grundschüler denn bei der Aufgabe verschriftlichen, wie er auf die Lösung gekommen ist? Das würde mich jetzt interessieren. In der Oberstufe gäb's jedenfalls ohne Lösungsweg keine Punkte.
Dafür gibt es keine einheitlichen Regelungen. Es gibt nicht einmal die Regelung, dass man genau solche Aufgaben abfragen muss. Ich persönlich mag sie nicht, da es bei manchen in endloses Herumprobiere auswuchert und dann die restlichen Aufgaben nicht geschafft werden - und weil es eben auf dem Level der Grundschüler keinen schön kurz dokumentierbaren Lösungsweg gibt. Als Kind habe ich gerne solche Aufgaben gelöst- und wenn eine Begründung gefordert wurde, 1/2 bis 2 Seiten geschrieben. Die Lehrer haben sich "gefreut". Wurde mir mehrfach mit grimmigem Gesicht gesagt. Aber alles andere wäre zu kurz gewesen.
Deshalb bringe ich die als Lehrerin nur mündlich ein - und wenn dann bei 3 Schülern sofort die Hand hochgeht und sie das Ergebnis nennen können, werte ich das auch ohne Begründung als "Pluspunkt" im Bereich mündlicher Leistungen. Das ist immerhin meine Creme de la Creme. -
LGS = Lineares Gleichungssystem
Nun noch weitere Möglichkeiten für Gehirne:
Ich "sehe" (ausdrücklich: bei dieser Aufgabe) die Lösung, ich rechne nicht und probiere nicht herum, zumindest nicht bewusst. Die meisten meiner mathematisch begabten Schüler "sehen" Lösungen auch und können dann nicht erklären, wie sie auf die Lösung kommen. -
- Kollegen tragen die Zeugnisnoten nicht vor Notenschluss ein und die Klassenlehrer kommen dann in Bedrängnis, wenn sie vor den Zeugniskonferenzen noch alles sichten und vorbereiten müssen.
- Fristen oder Absprachen werden nicht eingehalten, was teilweise zu uneffektiver Arbeit in Arbeitskreisen, auf Sitzungen und dergleichen führt.
- Kollegen berechnen die Noten falsch bzw. kontrollieren die vom Notenprogramm berechnete Note nicht. Gerne fällt ihnen das dann erst auf den Zeugniskonferenzen oder auch erst anschließend auf...
- Kollegen lassen Schüler weit vor Stundenende nach Hause gehen, mit unterschiedlichsten Begründungen. (Aufsichtspflicht?!)
- Pausenaufsichten werden nicht wahrgenommen.
- Beschlüsse der Gesamtlehrerkonferenz werden nicht umgesetzt.
- Es wird sich nicht informiert, Mails werden nicht gelesen, es wird sich nach dem Motto "warum soll ich mich kümmern, es wird mir schon irgendwer hinterhertragen oder meine Arbeit für mich machen" verfahren.
Wie seht ihr den "Schlimmheitsgrad" dieser Fälle? Ist es gerechtfertigt, wenn mich das aufregt? Oder sollte ich mich mal besser nicht so haben?
Natürlich überlege ich auch, weshalb mich das eigentlich stört. Ist doch deren Bier, wie sie ihre Arbeit machen. Teilweise liegt das daran, dass die Schüler oder andere Kollegen darunter zu leiden haben. Teilweise ist es vielleicht auch purer Neid
, weil ich selbst versuche, alles gut hinzubekommen und fristgerecht zu schaffen, faire und transparente Noten zu geben, die Schüler zu unterstützen, Verabredungen einzuhalten und so weiter. Irgendwie stört es mich dann besonders, wenn ich sehe, dass andere da "entspannter" sind. Mir ist schon klar, dass ich meine eigene Einstellung nur selbst verändern kann und die Kollegen daran nicht schuld sind.Aber wie gesagt, ein Abgleich mit euch würde mich sehr interessieren, um meine Selbstreflexion abzurunden. Außerdem interessiert mich sehr, ob das eine Spezialität unseres Kollegiums ist oder eigentlich der Normalfall.

Viele Grüße vom Joker
Wie Ruhe schon schrieb: Das hat viel mit der Schule (Leitung) zu tun.
6 von den 7 Punkten gab es unter meinem alten Chef auch, davon wurden 2 regelmäßig angesprochen und angemahnt, dann lief es eine Weile. Bei meiner neuen Chefin sind es 5, wovon sie 3 anmahnt, diese haben sich im Laufe der 2 Jahre, die sie da ist, deutlich gebessert.
An das Erstellen von Zeugnisnoten und Beurteilungen müssen WIR unsere Fachlehrer erinnern, weil ein Teil nicht auf die Idee kommt, dass man das als Klassenlehrer brauchen könnte. (Geht's noch? Finde ich ätzend! Rege mich aber schnell wieder ab, denn das sind wirklich die kleineren Probleme.)
Kollegen, die meinen, sie setzen sich hin, lassen andere einen Teil ihrer Arbeit machen und meckern dann darüber noch rum, haben wir auch und es nervt mich vollständig an. Ich kann es immer nicht verstehen, wie Erwachsene so unselbstständig sein können. Meine Lieblingskollegin ist die, die immer irre Ansprüche an andere stellt, von denen sie selber maximal 30% erfüllt und das mit einer absoluten Selbstverständlichkeit. Das würde ich auch gerne können. -
Hier der religiös-spirituelle Zusammenhang:
[Blockierte Grafik: http://www.spiritualresearchfoundation.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2014/06/banane-subtil-2.jpg] -
Oh, wow! Hätte nicht gedacht, dass das so unterschiedlich ist. In Brandenburg gab es bis 2016/2017 den hier: http://www.flvg.de/produkte/lehrerkalender/ in A5. Ringbindung, super Aufteilung. Jetzt gab es auch A6 ohne Ringbindung, völlig unbrauchbar.
Aber wie gesagt: Das hat man jetzt so diesem SJ geändert. Von daher wirst du jetzt wohl auch Pech haben

Den kann man bei uns bestellen. Ich habe mir aber einen anderen gekauft. Mit Eseln, die mir ansagen, welche Jahreszeit ist, das wüsste ich ohne den Kalender nicht.

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A5? Hatte ich noch nie? Bei uns gab es immer A6 gratis, ab dem 2. Jahr mit Loseblattsammlung. Den habe ich ein Jahr genutzt und fand ihn als Lehrerkalender nicht brauchbar. Seither kaufe ich.
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Ich schlecke gerade ein Bällchen Zitronenkäsekuchen und ein Bällchen Kirscheis.
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Details bitte, gerne auch per Audiodatei.
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Statikaufgaben wären neben der Statistik auch nicht verkehrt.
Und Kunst erst... -
Langer Rede kurzer Sinn: ein Kind hat heute "sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen" o.ä. und ist nicht mehr lernbehindert. Der IQ ist dabei interessant (manchmal verirrt sich auch ein (über)durchschnittlich begabtes Kind zu uns). Aber nicht überall verpflichtend zu testen und v.a. wenig aussagekräftig für den Lernerfolg dieses Kindes. Sonst säße es nämlich nicht in der Diagnostik. Die Frage alleine sollte sein: was tun, damit dieses Kind wieder lernen kann?!
Ach, stimmt, da war ich gestern zu schnell. Habe selbstverständlich den Threadtitel geändert.
Und: Nein, der IQ ist nicht immer aussagekräftig für den Lernerfolg. Bei uns hat z.B. ein Kind sopäFöbeLE bekommen, das in Deutsch im RLP Grundschule mitkommt. Da aber bei uns der IQ für die Diagnostiker ausschlaggebend ist, hat es den Förderbedarf bekommen, die hauseigene Sopä schüttelt nur den Kopf. -
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