Beiträge von Conni

    Ich habe schon kleine Geschenke gemacht, weil die Parallelkollegin es auch gemacht hat. Gingen in Anbetracht der überlebensgroßen Schultüten völlig unter.
    Also lasse ich es. Briefchen - und dann gibt es Spielgeld vom nahegelegenen Geldinstitut, eine Warnweste der Verkehrswacht und am 1. Schultag eine Brotdose mit Biobrot und Möhre. Das reicht auch.

    Die Idee, Geburtstagstüten zu füllen, finde ich gut!

    Ich habe das angesprochene Arbeitsheft jetzt nur grob im Kopf (und es steht im Klassenraumschrank). Ich finde, man kann damit durchaus arbeiten, ich würde die Kinder aber nicht vollständig alleine damit arbeiten lassen, sondern immer zentral einführen. Ich sehe es mit der Freiarbeitskultur ähnlich wie Schantalle. Ich bin als Anfängerin (nach dem Ref, erste eigene Klasse) mächtig auf die Nase gefallen in einer Schule ohne jegliche Freiarbeitskultur (und im Ref hatte ich nur 6 Wochen eine Mentorin, die mir im Schnelldurchlauf Grundlagen für Wochenplanarbeit beigebracht hat). Mich hat das aus heutiger Sicht gesehen sehr entmutigt.

    Könntest du dich nicht an den zentralen Themen des Heftes orientieren und dann zu jedem Thema noch Zusatzübungen bereitstellen?
    Eine Karteikiste mit Wörtern, die sich die Kinder selber aus dem Kapitel raussuchen als individuelle Übungswörter halte ich für durchaus möglich und sinnvoll. Du kannst auch Zusatzübungsblätter kopieren. Die Fresch-Strategien sind ja in den Jandorf-Heften verbalisiert ("verlängern"). Du könntest sie mit einführen. Die Kinder können die Symbole oben auf die Seiten und auf die Karteikarten malen. Gut wären dann ein paar Zusatzkopien aus Fresch-Kopiervorlagen.

    Darfst du nur arbeiten, wenn der Amtsarzt sein okay gibt? das kenne ich tatsächlich nicht. M.E. kann dich niemand verpflichten, eine Schwangerschaft mitzuteilen. Nur Sonderrechte hast du dann halt keine.

    Aber selbst wenn du mitfährst, ohne den SL zu informieren. Was sollte er dir daran übel nehmen? Verstehe die Sorge irgendwie nicht.

    Es kann sein, dass es an Grundschulen und Sekundarschulen unterschiedlich geregelt ist - und vermutlich noch in jedem Bundesland anders.
    In Berlin ist es definitiv so: Grundschule: Schwangerschaft wird der SL mitgeteilt --> Beschäftigte hat Verbot, mit Kindern zu arbeiten, bis der Immunschutz geklärt ist (weil es einfach viel mehr Kinderkrankheiten gibt als bei älteren Schülern) --> Beschäftigte bekommt Termin beim Betriebsarzt, dort wird alles weitere besprochen und eine Gefährdungsbeurteilung für die SL mitgegeben. Wenn der Immunschutz stimmt, darf die Schwangere mit Kindern arbeiten, wenn nicht - nicht.

    Wir hatten in den letzten Jahren 4 Schwangere, von denen genau eine einen vollständigen Immunschutz hatte.

    Ich nehme auch Gelorevoice oder Panthenol-Lutschtabletten. Letzteres ist ein Tipp von der HNO-Ärztin: Enthält Vitamin B5, das die Haut schneller heilen lässt (Wirkstoff in Bepanthen-Salbe), zudem sehr günstig in der Anschaffung.

    Ich hatte Logopädie, die mir wenig geholfen hat. Ich saß vor dem PC und musste Kamele herumführen, indem ich höher oder tiefer summte. Dabei sollte ich die beste Sprechstimmlage finden, konnte das jedoch dann nicht übertragen, da war der Logopäde auch nicht hilfreich bei.

    Daraufhin habe ich mir 22 Stunden Sprechtraining bei einer ausgebildeten Sprecherzieherin / Schauspielerin geleistet. Das hat mir sehr gut getan, weil sie genau die richtige Art hatte, mir Übungen zu zeigen, mit denen meine Stimme laut wird und gleichzeitig so wenig wie möglich angestrengt. Sie hatte einen relativ großen Praxisraum und hat mit mir auch immer wieder geübt, als wäre ich eine Schauspielerin, die auf der Bühne stehen und etwas für ein größeres Publikum vortragen möchte. Ich habe dabei auch Texte lesen und Gedichte vortragen geübt mit effizientem Stimmeinsatz. Diese Techniken konnte ich schnell in den Beruf übertragen, man muss nur dran denken. 12 bis 15 Stunden hätten eigentlich gereicht, aber es war so angenehm, dass ich mehr genommen habe. Ich habe das selber bezahlt, kann man jedoch von der Steuer absetzen.


    Mit der Technik von gestern die Anforderungen von morgen bewältigen. Ist klar.

    Übergestern. Die Technik von übergestern. Stelle mir gerade vor, wie du dich per 33.6k-Modem versuchst, ins Telefonnetz einzuwählen. Das waren noch Zeiten...

    Bei mir wurde vor kurzem durch Zufallsbefund bei einem großen Blutbild einen minimal erhöhter freier T4-Wert der Schilddrüße festgestellt. Aber nur ganz leicht über dem Normwert. Daraufhin wurde ich zu einem Schilddrüsenultraschall weitergeschickt, der aber völlig ohne Befund war.
    Es wird nun vermutet, dass Stress bzw. innere Angespanntheit/Unruhe ebenfalls den Hormonhaushalt der Schilddrüse durcheinander bringen könnte.

    Kann sein. Die Hormone bedingen sich gegenseitig, daher ist das durchaus möglich.
    Schilddrüsenultraschall ist aber auch nicht unbedingt ganz einfach. Bei der Schilddrüse denken viele Ärzte, das wäre einfach und sie machen das "nebenbei". Leider ist dem nicht so. Bei mir war im 1. Ultraschall nichts, im 2. waren nur die Ränder ein wenig ausgefranst, das sei aber nicht schlimm. Beim 3. verdrehte die Ärztin schon ob des 2. Befundes die Augen und ich bekam endlich einen entsprechenden Befund.
    Ich will dir da keine Angst machen, ich habe eben nur die Erfahrung, dass Schilddrüsenprobleme gerne auf die leichte Schulter genommen werden. Ich würde an deiner Stelle schauen, ob ich auf andere Art und Weise weiterkomme und die Schilddrüse längerfristig "im Hinterkopf" behalten.

    Also, wenn mir ein Facharzt wie zB ein Urologe diagnostiziert, dass das alles psychosomatische Ursache haben muss, wäre ich skeptisch. Bei dem menschlichen Körper können Beschwerden viele andere Ursachen haben, die der Facharzt nicht überblicken kann. Eine echte Diagnose kann doch eigentlich nur ein Psychologe liefern. Oder sehe ich das falsch?
    Ich hab nur manchmal das Gefühl, dass solche Diagnosen schnell gestellt werden, wenn der betreffende Arzt nichts findet.

    Aus meiner eigenen Erfahrung heraus: Ja, das geht leider sehr schnell.
    Und: Nein, ein Psychologe kann es nicht unbedingt eindeutig sagen, da die Symptomatik sehr ähnlich sein kann.
    Bei mir hat sich z.B. nach und nach die Schilddrüse verabschiedet. Die Symptome, die da auftreten können, sind so allgemein, dass sie jahrelang (!) als "psychosomatisch" hingestellt wurden - von mehreren Ärzten, ich habe um eine vernünftige Diagnostik kämpfen müssen. In der Folge sind andere Dinge durcheinander geraten (gute Schilddrüsenfunktion ist ganz ganz enorm wichtig), was zu weiteren Beschwerden und dann auch Facharztbesuchen führte, die alle mit "ohne Befund" endeten oder dem Verdacht, es könne psychosomatisch sein. (Da ich gerade EKG lese: Herzrhytmusstörungen und erhöhter oder erniedriger Puls sowie Blutdruck können von der Schilddrüse oder anderen Hormonen kommen.)
    Ein Psychologe sagt dann bestenfalls: "Lassen Sie es medizinisch abklären, das könnte körperliche Ursachen haben." Wenn der Arzt aber nichts findet und psychische Ursachen vermutet, dann geht der Psychologe im allgemeinen davon aus, dass es psychisch ist und versucht zu therapieren.
    Hinzu kommt, dass es noch viel zu viele unbekannte Einflüsse gibt oder Einflüsse, die schulmedizinisch nicht anerkannt sind. Z.B. gibt es in der Schweiz die "Eisenmangeldepression": Frauen mit niedrigen Eisenspeicherwerten (wobei "niedrig" das untere Drittel der deutschen Normwerte umfasst) und depressiven Beschwerden, Kopfweh etc. erhalten Eiseninfusionen - mit guten Erfolgen.

    So, nun zum Threadthema zurück:
    Eine Psychotherapie ist dann angebracht, wenn eine Diagnose aus dem Kapitel F der ICD-10 (Katalog der WHO, in dem alle Krankheiten aufgeführt sind) berechtigt ist.
    Wenn keine entsprechende Diagnose erfüllt ist, heißt es Coaching, das muss man allerdings privat bezahlen, kann es von der Steuer absetzen und den Arzt interessiert es eher nicht.

    Und noch als wirklich dringenden Rat: Dienstmailadresse von Privatmailadresse trennen. Auch außerhalb des Urlaubs. Das Mailprogramm so einrichten, dass du das getrennt abrufen kannst. Sehr hilfreich.

    Und welche Kombi würdet ihr der Berufsschullehrerin empfehlen? Bitte nicht den Grundschullehrer, da ist die Auswahl so klein!
    Vielleicht Förderschule damit ich endlich lerne, wie ich meine BS-Klassen fördern kann?

    Alternative: Das Ufer wechseln.


    Ich schreib es lieber mit zwei t! Ich habe von Grundschullehrern gelernt ich soll schreiben tun, wie isch's hör un willl! :D Du kannst dich ja weiter für mich schämen!, wenn du willst! Mir tut es nicht weh und du wirst noch einiges finden ;)

    Äh.... da hast du aber noch dringenden Nachholbedarf, denn das h in Lehrer hört man genauso wenig wie das ll in will und das v in von.

    PC-Stunde habe ich auch. Anfang des Kalenderjahres als halbe Gruppe zu zweit mit einer Kollegin, inzwischen schaffen sie es alleine (Ende Kl. 2). Wir haben ein Lernprogramm für mehrere Fächer und Klassenstufen, da kann man zwischen verschiedenen Mathe-Formaten wählen, sodass die Kinder im Laufe der Stunde das Übungsformat wechseln, manchmal auch Deutsch und Mathe. Die letzten 15 Minuten dürfen sie dann spielen. (Spiele zur Logik, zur Wahrnehmung und zum Geschicklichkeitstraining mit der Tastatur.)
    Das finde ich durchaus sinnvoll zum Training in Mathe.


    @Cat1970
    Meine vergessen auch sehr sehr schnell. :(

    Ich schließe mich vollumfänglich an. Der Berliner Rahmenlehrplan ist bestimmt ähnlich voll wie der in NRW. Ich habe eine leistungsschwache 2. Klasse und dieses Jahr nicht geschafft: Subtraktion zweistelliger Zahlen mit Zehnerübergang, Division mit Rest, Rechnen mit Geld, Messen, weite Teile der Kombinatorik. Ich sehe mit Schrecken der 3. Klasse entgegen, zumal ich schon einmal eine 3. Klasse hatte, die fitter war als meine jetzige und ich massive Schwierigkeiten hatte.

    Ich würde mir an deiner Stelle erst einen Überblick über den Leistungsstand der Kinder und die Lern- und Merkfähigkeit machen. Bei geringem Leistungsstand oder geringer Merkfähigkeit (schlechtes Arbeitsgedächtnis) wirst du relativ lange für grundlegende Rechenfähigkeiten benötigen.


    Conni: Das ist merkwürdig, denn das Fach Musik habe ich mit reingenommen und wenn ich den Link aufrufe erscheint es auch. Hast du den Fragebogen per Smartphone oder Tablet aufgerufen? Falls ja, kann es vorkommen das am Ende der Frage ein Scroll-Balken ist, welcher manchmal schwer zu erkennen ist.
    Du hast natürlich recht, das man auch mehr als drei Fächer studiert haben kann, das war eine automatische Einstellung die ich jetzt nochmal korrigiert habe. Danke!
    Was die Unterrichtssituationen anbelangt, so sind nur wenige ausschließlich religionsspezifisch. Die meisten umfassen Ideologien sämtlicher Couleur. So können z.B. Schüler(innen) die andere nach deren Religionszugehörigkeit beurteilen, Christen oder Muslime aber auch Atheisten sein. Gerade bei rechtspopulistische Stammtischparolen findet man auch immer wieder antiislamische Äußerungen wieder.
    Vielleicht kannst du mir aber mal die entsprechenden Situationen, bei welchen du dich nicht wiedergefunden hast nennen, dann könnte ich mal schauen, ob ich diese noch differenzierter ausformuliert bekomme.

    Jetzt muss ich mich entschuldigen, ich litt unter morgendlicher Blindheit. Habe Musik jetzt gefunden, ich vermute Musik immer über oder unter Kunst.

    Aussage, bei denen ich mich nicht wiederfand:
    "Schüler(innen) werteten Menschen anderer Religionen oder ohne Religion herab" --> Habe ich rassistisch erlebt, vom Elternhaus initiiert, hatte mit Religion oder Nicht-Religion nichts zu tun.

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