Bei uns fehlen über 10% der Stunden, die der Schule zustünden. Ihr dürft 3mal raten, wo die fehlen...
Wir haben übrigens bisher keine Inklusion, nur Integration...
Beiträge von Conni
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An meiner Schule (Grundschule, Berlin) wird noch jemand für Englisch gesucht...
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Ach, dann hat sich das jetzt geändert. Meine Refi hatte noch 2.
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(Hach, ich würde ja echt gerne mal wieder in einem Didaktik-Seminar sitzen und das konstruktive Gespräch mit Pädagogik- und Didaktikprofessoren suchen...)
Nele
Und du bist sicher, dass die dich nicht entfernen lassen würden?

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Ich kann Kortisi nur zustimmen, was die Sicherheit des Tanzes angeht.
Ansonsten habe ich Line- und Squaredance schon in Kl. 2, 3 und 4 gemacht, die Kinder fanden es gut. Ich habe sogar mal in einer Ladenpassage Cowboy-ähnliche Hüte für 1 Euro pro Stück bekommen, den hatten dann alle "Boys" auf.Ich würde dir raten, bei längeren Schrittfolgen immer nur einen Teil zu üben. Bei dem Tanz aus dem Youtube-Video würde ich z.B. erstmal nur die Vor- und Rückbewegung mit Hopser am Anfang üben, dann die Handbewegungen einzeln. Das kommt drauf an, wie fit die Gruppe ist.
Musst du eine Stunde vorzeigen oder wird das so eine Art Hausarbeit? Ich kenne Projektprüfungen nicht.
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Ja, müsste er.
Bei mir lief das letztes Jahr so:
Geld wurde zurücküberwiesen. (10%)
Ich habe die Versicherung eingeschaltet, die natürlich nicht gezahlt hat, weil Kind erst am 3. Tag beim Arzt war.
Das Amt wollte derweilen den kompletten Betrag von mir.
Irgendwann lief es halb über die Schulleitung.
Dauerte mehrere Monate der ganze Mist.
Ich habe unglaublichen Bock auf weitere Klassenfahrten.
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"Lehrer mit 1 Wahlfach" = Lehrer, der 1 Fach bis Klassenstufe 10 studiert hat und 2 grundschulpädagogische Lernbereiche.
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Das gefällt mir! Die Frage fand ich eh blöd. Vielleicht hat der Schüler ja selber schonmal ein Glücksrad beim Drehen umgeworfen, wer weiß?
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Ich würde das als Kind doof finden und sinnlos. Bei mir gibt es z.B. Wut, die sich eckig und welche die sich rund anfühlt. Das kommt auf die Situation an. Wut kann sich wunderbar rund und wunderbar fließend anfühlen. Manchmal fühlt sich Wut für mich schwarz oder grau an, manchmal orange oder gelb. Und für mich ist Freude auch manchmal zackig und eckig und manchmal auch grün, gelb, orange oder rot.
Als Kind hätte ich eine Lehrerin, die von mir verlangt, dass ich Josefs Kleidung eckig und rot male, weil er gerade wütend ist, angeschaut wie ein Ufo. Ich fang Blau viel schöner und Kleidung hatte fließend zu fallen.Ich als Lehrerin hätte bei deinem Vorhaben die Befürchtung, die Kinder zu sehr einzuengen und zu beeinflussen. Gefühle sind schon etwas sehr persönliches. Daher würde ich z.B. auch eher Smileys, Gesichter oder z.B. Bilder vom Seelenvogel verwenden lassen.
Wenn du so ein Tippbuch wählst, warum gibst du nicht den Kindern, die einen derartigen Zugang zu ihren Gefühlen haben, die Möglichkeit ihr Tippbuch individuell zu gestalten, also z.B. Gelb, Schwarz, Grau für Wut zu wählen und Orange-Rot-Grün für Freude - und nur denen, die keinen Zugang haben oder ihn nicht umsetzen können, derartige Anregungen gibst?Falls mein Beitrag nicht konform mit Religionsdidaktik ist, bitte ich das zu entschuldigen.
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Jetzt weiß ich, woher das kommt und warum mein Handy die "0" nicht kennt!
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Ab dem 5.12. gibt es einen Dokumentarfilm über den Schulweg von Kindern in 4 Ländern (Kenia, Marokko, Argentinien, Indien) im Kino:
http://www.aufdemwegzurschule.senator.de/#home -
Du hast dein bestes getan - und wie gesagt, das Kind war ja nicht im Unterricht. Bei uns hätte es im Sekretariat im Krankenzimmer gesessen mit Kühlakku. An seiner Verletzung hättest du nichts ändern können.
Bei uns gab es mal einen Vorfall, wo ein Kind keine Beschwerden hatte, aber im Nachhinein eine leichte Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde. Die Eltern machten damals einen Aufstand und wollten zum Anwalt.
Seither sollen bei Kopfverletzungen immer sofort die Eltern informiert werden, die dann entscheiden, ob sie das Kind abholen und zum Arzt fahren oder es in der Schule lassen. Das hilft dir jetzt im Nachhinein nicht weiter, ist aber zum Absichern für künftige Fälle ganz gut. -
Unsere Putzfrau wird mir unendlich dankbar sein.

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filou
Der ist gut! Mit dieser Rede bleibst du bestimmt in Erinnerung. -
Das sehe ich ähnlich. Es gab eine Frage, bei der ich nicht kapiert habe, wieso eine bestimmte Antwortmöglichkeit falsch war. D.h. kapiert im Sinne eines krümelk*ckenden Erwachsenen schon, nicht im Sinne eines 9jährigen Kindes.
Ja, und nuschelige Sprecher...
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VERA Zuhören heute bei massiver, nicht abstellbarer Geräuschkulisse.

Die Texte waren zu viele für meine Kinder, beim 3. Text war die Konzentration so am Ende, dass nur noch wenig richtig beantwortet wurde bzw. die Kinder nicht mehr zum Kontrollieren motivierbar waren. Ich glaube, manche haben einfach nur irgend etwas angekreuzt, schon gar nichts mehr geschrieben und völlig missmutig abgegeben.
Ich fand auch die Bearbeitungszeit teilweise zu kurz: Knapp 4 Minuten Hörtext und dann nur 6 Minuten um die Fragen zu lesen und zu beantworten - und das bei mehreren Fragen, die in eigener Formulierung geschrieben werden mussten.
Richtig daneben finde ich auch, dass z.B. Kinder mit einer Lernbehinderung zwar nicht gewertet werden, nach Hörbehinderungen oder auditiven Wahrnehmungsschwächen aber nicht gefragt wird. Mein hörbehindertes Kind und eins mit auditiver Wahrnehmungsschwäche haben heute fast nichts hinbekommen und waren völlig demotiviert - gerade auch wegen der Geräuschkulisse. -
Bei mir hatte ein Kind 24a richtig.
Bei den meisten Aufgaben liegt meine Klasse ca. 10 Prozentpunkte unter der Pilotierung, das finde ich super für unser Einzugsgebiet.Geld konnten sie auch nicht mehr umrechnen ,das haben wir kürzlich erst geübt. Kreise kannten sie nicht mehr und nur einige wenige (meist schwache) Schüler waren in der Lage, alle 4ecke anzukreuzen.
Und die Uhr können auch nur 75%, die haben sie bis zum Erbrechen üben müssen.
Erstaunt war ich, wie viele die Busaufgabe konnten (nicht geübt) und wie viele die Würfelnetze und das Spiegeln gerade bei den schrägen Spiegelachsen. Dämlich haben sie sich bei den Aufgaben angestellt, wo eine gerade Linie eingezeichnet werden sollte, die ein Rechteck in 2 Dreiecke geteilt.Ätzend fand ich, dass ich die Unterlagen 13 Minuten vor Testbeginn in die Hand gedrückt bekam und daher bestimmte Bearbeitungsregeln (Spiegelachsen müssen auf 2 mm genau eingezeichnet werden) nicht gesehen habe. Die standen nicht in den Testhinweisen, sondern erst in den Auswertungsunterlagen. Über sowas könnte ich mich aufregen!
Morgen Lesen. Hach, ich freue mich schon.
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Wenn ich versuche, das Fenster mit dem Türschlüssel zu öffnen...
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Ich habe gerade eben den Test gemacht. Mir wurde geschrieben, dass der Beruf für mich vermutlich attraktiv sein könnte, aber dass es Diskrepanzen gibt.
Ja, ich bin nämlich auch eher ruhig und war früher schüchtern und zurückhaltend. Das hat Nachteile, natürlich. Jedes Referat, jede Prüfung und jeder Unterrichtsbesuch waren der blanke Horror für mich.
Manchmal bin ich auch heute noch zu ruhig und zurückhaltend.
Aber: Wie Piksieben schrieb, man wächst mit den Aufgaben. Ich habe das Glück, in der Grundschule die jüngeren Schüler zu unterrichten - und die lieben und mögen mich (überwiegend) so wie ich bin, denen ist es egal, ob ich schüchtern, ruhig oder zurückhaltend bin - ich bin ihre (erste) Lehrerin. Meine ersten Bedenken, nicht kontaktfreudig genug zu sein oder nicht gut genug erklären zu können, wurden bald zerstreut. Ich rede zwar selber nicht viel über mich selber und erzähle keine langen und tollen Geschichten, aber ich bin in der Lage, ein Kind, dass ein Kuschelbedürfnis hat, mal in den Arm zu nehmen, Kinder zu ermutigen, mit Kindern über ihre Aufgaben zu sprechen, mir auch Erzählungen anzuhören und dazu Fragen zu stellen. Ich kann Streitenden geduldig zuhören, sie ausreden lassen und ihnen Vorschläge zur Streitschlichtung machen. In Lernarrangements, in denen ich eher Lernbegleiterin bin als "traditionelle Lehrerin", kann ich mich im Hintergrund halten, Kinder, die Fragen haben unterstützen und den Kindern den Raum lassen, in dem sie selber entdecken können. Das ist auch wichtig - und hier haben sehr kontaktfreudige und sehr kontrollierende Kolleginnen (die noch vor 30 Jahren die idealen Lehrerinnen waren) oft Probleme. Im Moment habe ich eine Referendarin, der ich auch den Raum zum Ausprobieren lassen kann. Das Bedürfnis einzugreifen musste ich wirklich nur eine Stunde unterdrücken, danach war ich sehr gelassen in diesen Situationen, der anderen Mentorin geht es völlig anders.
Auch in Elterngesprächen ist es nicht nur von Nachteil, etwas ruhiger zu sein: Ich habe schon Eltern erlebt, die dann anfingen sich zu öffnen - und ich konnte besser verstehen, was bei dem jeweiligen Kind gerade zu Hause los ist und warum es eben in der Schule nicht so funktioniert, wie sich das alle Beteiligten wünschen.Was ich viel anstrengender fand war, dass ich an der Uni gelernt habe, jedem Kind seinen Raum zu lassen, jedes Kind selbstständig und selbststeuernd lernen zu lassen, nur freundlich und lieb zu sein. Das waren keine guten Ratschläge. Grenzen setzen gehört zum Beruf eindeutig dazu und zwar auch in offenen Lernsituationen.
Anstrengend war es auch, sich bei Kolleginnen und Schulleitung Gehör zu verschaffen. Das habe ich schnell lernen müssen - und zugunsten der Kinder fällt es mir wesentlich leichter, als wenn es nur um meine persönlichen Interessen ginge.Was ich immer noch anstrengend finde:
- der Lärm in den Pausen und im Musikunterricht (hallige Räume, halliges Schulhaus, unerträglich klingende Metallophone),
- die geforderte Multitaskingfähigkeit:7 Mitteilungshefte werden unter meine Nase gehalten, einer erzählt von der Magen-Darm-Grippe am Wochenende, eine zeigt ihr Pflaster, 2 Kinder husten mir etwas vor, 2 hauen sich, 2 probieren währenddessen aus, ob sie sich WC herunterspülen können, 5 Kinder erzählen mir, dass sich X und Y im WC herunterspülen wollen, 3 möchten wissen, was sie auspacken sollen (klar, das Heft steht vorne, man müsste nur schauen), eine Kollegin kommt herein und möchte mir die Ohren volljammern, bis zur ersten Pause will die Konrektorin irgend eine schriftliche Info von mir, ein Geschwisterkind betritt den Klassenraum und will Aufgaben für sein krankes Geschwister aus meiner Klasse holen und gleichzeitig müssen die Fenster geöffnet werden, weil die Luft unmöglich ist (die Kinder kommen an die Griffe nicht heran).
- schnelles Umstellen auf ungewohnte Situationen, z.B. Vertretung in fremden Klassen,
- Umgang mit bestimmten Kolleginnen und mit meinem Chef - aber das wäre auch in jedem anderen Beruf so.Und deshalb: Probiere es aus. Als Mann an einer Grundschule hast du zusätzlich immer einen Bonus - vor allem bei den Kindern.
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... wenn ich mich bei der Tür entschuldige, weil ich versucht habe, den falschen Schlüssel zu verwenden...
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