Ich denke hier wird von der Uni aus geschaut, wie es sein könnte. Die Praxiserfahrung scheint noch nicht dazu sein. Die würde ich vor allem den betreuenden Professoren wünschen, gerne im Berliner Brennpunkt.
Ich hatte ähnliche Probleme wie "icke", nur dass ich die Schule (noch?) nicht gewechselt habe.
Beiträge von Conni
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Meine letzte Lehramtsanwärterin hatte ebenfalls in Berlin studiert und gleichzeitig 15 Stunden gearbeitet. Hat etwas länger gedauert.
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Ohje... Mangelnde Bewusstheit für Laute würde mir jetzt noch zusätzlich einfallen: sch/ch, e/i im Diktatbeispiel.
Kannst du die Eltern kontaktieren wegen der anderen Fragen?
Ich würde an deiner Stelle hier nach LRS schauen. -
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- Hollz - "Nach kurzem Selbstlaut folgen 2 Mitlaute." - heißt die Regel eigentlich, 2. Schuljahr. Sie wird vor allem an Doppelkonsonanten geübt, eventuell wurde nicht deutlich genug gemacht (oder ist nicht beim Kind angekommen), dass es auch 2 verschiedene Konsonanten sein können.- Hutte - Könnte ein Flüchtigkeitsfehler sein.
- trüg - dito
- Gold schwert / gold Schwert / gold schwert - Zusammengesetzte Nomen nicht sicher, Flüchtigkeitsfehler / keine Vorstellung davon, was ein Goldschwert ist? Die Unsicherheit in der Zusammenschreibung würde ich jetzt noch nicht alleine als alarmierend ansehen.
- tur (statt "tu") - gesprochen "tue", e verschluckt, r geschrieben? Nein, das würde ich auch nicht wirklich verstehen.
- dehn (statt "den") - Übergeneralisierung des Dehnungs-h, wird lang gesprochen, also h rein.
- wo bei den ("wobei denn) - Hier funktioniert die Regel vom "Hollz" nicht. "wo bei" sind vorkommende Wörter, offenbar weiß er nicht, dass man das zusammen schreibt. Oder er spricht es
- ich so (statt "ich soll") - Flüchtigkeitsfehler
- zu rück hohlen - h übergeneralisiert, Unsicherheit Zusammenschreibung
- nesten (statt "nächsten") - Hier hat er keine Idee, wie er es schreiben soll und schreibt wie er spricht.
- Prinzesinn (korrigiert nach Tippfehler) - "Nach kurzem Selbstlaut folgen 2 Mitlaute". i ist kurz. Wenn die Regel bei mehr als 2 Vokalen im Wort gilt, versagen die meisten. -in am Wortende nicht gefestigt.
- wegen den Wolf - So sprechen die Kinder / und Erwachsenen teilweise. Der Akkusativ ist den Dativ sein Tod.
- kammen (kamen) - Regel versagt ("Wenn der Selbstlaut lang ist, folgt nur 1 Mitlaut.")
- ihmer (korrigiert nach Tippfehler) - Regel vom "Hollz" versagt.
Frage: Welche Regeln genau habt ihr geübt? Doppel-Konsonanten? Dehnungs-h? Beides?
Wenn die Wörter als Einzelwörter geschrieben wurden, würde ich das bereits im 2. Halbjahr der 3. Klasse bedenklich finden, erst Recht in der 5. Bei einem Fließtext nicht, da können die Kinder die Regeln erst mit deutlicher Verzögerung anwenden.
Er differenziert schlecht zwischen kurzem und langem Vokal, das schrieb hier schon jemand.
Es existieren wenige "Wortbilder", sonst würden "wobei", "-in" am Wortende, "zurück" nicht diese Probleme bereiten. Liest das Kind normal und freiwillig?
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsschwäche wurde schon genannt.
Wie sieht es mit Konzentration und Aufmerksamkeit aus?
Linkshänder? Beidhänder?
Lese-Rechtschreib-Schwäche eventuell?
Hat das Kind verspätete begonnen zu sprechen, Sprachprobleme gehabt?
Gab es motorische Probleme? Ergotherapie? -
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Kommt zu uns, wir suchen auch im nächsten Schuljahr wieder neue Lehrer!
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Mal abgesehen von deiner Frage:
Ich rufe in Frage kommende Eltern vorher an und versuche das abzusprechen, um solche elend langen Diskussionen zu vermeiden. Mache ich seit ca. 5 Jahren - hat sich bewährt. -
soleil
Ich würde auch noch etwas warten mit dem nicht-sprechenden Kind. Laut unserer DAZ-Lehrerin ist es normal, dass die Kinder erst einmal verstehen und dann nach längerer Zeit anfangen zu sprechen. In meiner Klasse waren bisher insgesamt 5 Kinder, die ohne Deutschkenntnisse in die Schule kamen.
Ein Kind sprach sehr bald, aber war quasi nicht zu verstehen, es dauerte ein dreiviertel Jahr, bis ich es verstehen konnte.
2 Kinder haben nach 6 Monaten angefangen zu sprechen, einer von ihnen spricht inzwischen richtig gut und erklärt schon Mitschülern Aufgaben.
2 Kinder haben erst nach etwa einem Jahr selber gesprochen, vorher aber schon gut verstanden.Es gibt auch Kartenspiele, z.B. Gruselino oder Dobble Kids, in denen man sprechen muss, wenn man etwas gewinnen möchte - man muss aber nur eine ganz geringe Anzahl von Wörtern verwenden. Eventuell wäre das Kind dadurch zum Sprechen zu bewegen? (Wenn nicht, ist es ein gutes Reaktions- und Aufmerksamkeitsspiel für die anderen, also keine Fehlinvestition.)
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Das ist übel, was da passiert bei euch!
Bei uns ist es so, dass es nur eine Fahrt übers Wochenende gibt, und zwar mit sportlichen Inhalten. Die mitfahrenden Lehrer betreuen die Schüler, betätigen sich aber selber auch sportlich (und das gerne und freiwillig). Sie bekommen dann einen Tag Ausgleich dafür.
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Kannst du mit ihnen auch Mathe machen? Ich glaube das wäre gut! Meine Erfahrung mit Kindern, die hier erst Deutsch lernen: Die sind auch in Mathe alle weit zurück, sogar wenn sie schon mal auf einer Schule waren. Daher kann zählen, 1:1-Zuordnungen, Mengen erfassen und etwas rechnen auch eine gute Idee sein, wenn sie bald in den Klassen sitzen. Für die Einführung von Mengen hast du als Lehrer in einer großen Klasse keine Zeit, daher ist man dankbar, wenn die Kinder das dann können.
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Genauso hab ich's auch in Erinnerung... gruselig.Und dann noch die Oberstudienräte, die 3600 Euro netto heimbringen und um jede 5 Euro feilschen und Kaffee aus ner Thermosflasche mitbringen... *seufz*
Liebe Meike,
vielen Dank für das Foto! Ich war gerade drauf und dran, eine Fahrkarte für die Hin- und Rückfahrt am Samstag nach Hannover zu buchen. Aber wenn ich mir das ansehe bzw. auch lese... Nein, ich bleibe zu Hause, ich habe Internet, und wenn ich was anschauen muss, habe ich die wichtigsten Verlage in 1 Stunde Entfernung...
43,50 € + XXX € gespart. Super!
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Ich weiß ja, dass man das Wort Arschloch in einem Forum nicht benutzen soll... aber irgendwie ist es das einzige Wort, das mir gerade zur Verfügung steht... für alle anderen Vokabeln fehlt die Relevanz.
Sehr höflich formuliert, Meike... -
Gerade stellte sich heraus, dass meine Schwester mir aus Versehen eine Aufnahme vom Oktober geschickt hat... Inzwischen kann er deutlich besser lesen und man kann es aus meinem Empfinden auch "Lesen" nennen. Die Synthese gelingt ihm inzwischen ganz gut und er scheint auch zu verstehen, was er liest!
Entschuldigung!Oh Mann! Dann gratuliere ich zum fitten Neffen.

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So einen Fall hatte ich noch nicht.
Bei uns ist es bei Unfallprotokollen so: Wenn der Unfall von keiner Lehrerin beobachtet wurde, nicht sofort klar ins Unfallbuch eintragbar war, was vorfiel und die Eltern beim Arzt waren, gibt es ein Protokoll, in dem stehen soll, was vorfiel. Das bekommt das betroffene Kind mit nach Hause und die Eltern tragen nach Schilderungen des Kindes ein, was geschah. Wenn die Eltern das nicht können, trage ich das als Lehrperson nach Schilderung der Kinder ein, schreibe aber dazu, dass das die Schilderung der Kinder ist, da ich es ja nicht gesehen habe. - Und zwar kurz, in Stichworten und in der Pause oder nach Unterrichtsschluss, damit die Kinder mir das direkt erzählen können.
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Ich bin während der Prüfungszeit des 1. Staatsexamens von Gym auf GS gewechselt. Ich fand nicht-sprechende, unmotivierte 11.- und 12-Klässler extrem motivationsraubend und wollte daher zu "den Kleinen". Es ist anstrengend, das haben die Vorschreiber schon gesagt und ich finde es unfair, dass andere mehr verdienen. Trotzdem würde ich immer wieder an die GS gehen.
Wir haben derzeit 2 Studienräte. Beide haben deutliche Probleme und die Schulleitung versucht nun, eine Schulung in Didaktik und Methodik für beide zu bekommen. Das ist aber nur die Hälfte des Problems. Die andere Hälfte ist, dass extreme Ideen davon da sind, was Kinder können in dem Alter. Du musst quasi alles vorgeben und entscheiden. Bleistift oder Füller ("Geht der Tintenroller?" "Meine Patrone ist alle." "Meine Federtasche ist zu Hause." "Ich muss die Finger waschen.".....), Lineal in die Hand nehmen, Lineal unter das Wort legen, Bleistift in die Hand, Lineal festhalten, unterstreichen = einen Strich unter das Wort malen und "unter" musst du vorher noch erklären.Aber wenn du dich entschließt: Komm doch zu uns, wir suchen händeringend Leute für Schule in moderner Lage mit Anschluss an grüne Umgebung, hervorragende Verkehrsverbindungen und mit abwechslungsreicher Schülerschaft.

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Ich habe eine PrePaid-Summe (10 Euro) für eine inländische Klassenfahrt abgesetzt, das war, bevor ich eine Flatrate hatte. Ich hatte die 10 Euro unmittelbar vor der Klassenfahrt gekauft. Das Finanzamt hat nichts gesagt. Ob das dein Amt genauso sieht, weiß ich aber nicht.
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Solange sich die Eltern beim Bringen der Kinder an Verkehrsregeln und ggf. vorhandene Parkregeln halten ... und ich habe den Brief so verstanden, dass sie auch das nicht tun (und das erlebe ich auch jeden Tag vor unserer Schule).
Wir hatten da mal so eine Kooperation mit der zuständigen Polizeiwache. 2 oder 3 Wochen lang standen jeden Morgen 2 Polizisten auf der Straße vor der Schule. Seither geht es.
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Das ist jetzt ein Vorurteil.
Entweder sind Männder an Grundschulen extrem gute Pädagogen (selten und sehr beliebt) oder sie kommen mit Mühe und Not durchs Ref (oder gar nicht)und bekommen später auch selten eine Stelle. Das haben schon meine Fachleiter gesagt und irgendwie wird das auch dauernd wieder bestätigt.
Im Grundschulbereich musst du schon irgendwie multitasking-fähig sein und alles ständig im Blick haben.
Vielleicht liegt das dem ein oder anderen Mann nicht so im Blut. ...Wie gesagt, es ist ein Vorurteil.Mach doch mal ein Praktikum und lass dir auch Rückmeldung geben.
Ich kenne aus dem eigenen Erleben 2 gute Pädagogen, die beliebt sind, weil Männer. Einen, den ich persönlich als "extrem gut" bezeichnen würde, kenne ich eigentlich nicht, aber vielleicht habe ich hohe Ansprüche. Einen kann ich bislang nicht einschätzen. Die anderen, die bei uns waren (3?) sind ziemlich "baden gegangen", weil sie sich vorgestellt haben, dass es in der Grundschule alles lieb und nett ist und man einfach den Kindern mal ganz nett was erklärt und da einen auf Kumpel macht - und dann gingen ihnen die Klassen über Tische und Bänke und sie waren sehr hilflos. Teilweise eben auch nicht multitaskingfähig. Während sich einer der Herren mit 5 Kindern beschäftigte, machte der Rest, was er wollte, inklusive im Schulhaus Fangspiele spielen - er merkte nichts.
6 Männer sind aber auch keine Menge, mit der sich eine Statistik machen ließe.Aber: Eine Klasse von 25 Schülern hüten ist nicht das gleiche, wie mit dem eigenen Kind im Erziehungsurlaub sein. Das muss man sich wirklich gut überlegen.
Ansonsten war mein ältester Mitreferendar deutlich über 50 und ich kenne mehrere, die erst etwas anderes studiert oder gelernt haben, bevor sie Lehrer wurden.
Falls du übrigens in die wunderschöne Bildungshauptstadt möchtest: In den nächsten 10 Jahren gehen in Berlin massenhaft Lehrer in den Ruhestand. Ich lese hier immer von einem gesättigten Markt und ausgebildeten Fachkräften, die Stellen suchen - bei uns tauchen die nicht auf. Wir nehmen euch mit Kusshand, kommt zu uns!
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