MrsX
Bei uns ist es so, dass oft Fachunterricht von Fachlehrern durchgeführt wird. D.h. meine Kinder haben z.B. 4 verschiedene Lehrerinnen, hinzu kommt eine Horterzieherin, eine Lesepatin, eine Sonderpädagogin, 4 Teilungslehrerinnen und 2 "Lesemuttis". (Die letzten 3 Personengruppen sind zwar oft nur selten da und haben auch schon im Schuljahr gewechselt, aber trotzdem haben alle Kinder sie mal erlebt.). Ab der 3. Klasse werden es z.T. sogar noch mehr, meine jetzt ehemalige Klasse hat 7 verschiedene Fachlehrerinnen.
Ich glaube, unter den Bedingungen sind die Kinder dann schon etwas an verschiedene Erwachsene gewöhnt und legen vermutlich nicht das Verhalten an den Tag, welches du beschreibst.
Beiträge von Conni
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Schade, dass es am Ende kein Eingabefeld für Bemerkungen gibt. Es ist nämlich keinesfalls so, dass auf Fortbildungen, in der Lehrerausbildung oder von Experten (Psychologen, Ärzte, Leiter von speziellen Trainingseinrichtungen) alle Fragen so eindeutig beantwortet werden (können), wie es die Umfrage glauben macht. Bei manchen Dingen (Nahrung) gibt es unterschiedliche Ansichten und Behauptungen. Nett wäre eine 4. Antwortoption "Dazu habe ich von verschiedenen Experten schon verschiedene Ansichten gehört."
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In der GEW Berlin gibt es eine Gruppe homosexueller Lehrer, die recht aktiv sind, z.B. beim CSD mitlaufen. Zu denen könntest du Kontakt aufnehmen und die mal befragen.
Guck mal hier:
http://www.schwulelehrer.de/ -
Auf Schülerseite:
- Kinder sind an feste Bezugsperson gewöhnt und brauchen lange, um sich wieder einzugewöhnen. Die Kinder haben recht lange Sehnsucht nach ihrer alten Klassenlehrerin, die "Neue" hat es schwer.
- Bei uns erfolgt mit dem Klassenlehrerwechsel auch die Einführung von Fachunterricht und Fachlehrern auf ganzer Linie, dazu Raumwechsel, Zensierung, das macht es noch schwieriger für die Kinder.Auf Lehrerseite:
- Du führst alle 2 Jahre Regeln erst einmal ein. Du erziehst dir die Kinder. Du bringst ihnen das Lesen und das Schreiben bei, das Halten des Stiftes, das Ordnen der Arbeitsmaterialien, das Schleifenbinden, Gesprächsregeln und Regeln des Sozialverhaltens. Und wenn du das geschafft hast, gibst du sie wieder ab und fängst von vorne im "Hamsterrad" an. Die Früchte deiner Arbeit erntet die Nachfolgekollegin - und im besten Fall bekommst du dann mal ein Lob von ihr. Wahrscheinlicher ist wohl, dass sie sich darüber beschwert, dass die Kinder noch kein Subjekt bestimmen und "Fehler" noch nicht sicher mit "h" schreiben können. Und dass sie im Frontalunterricht immer so aufmucken, weil sie ja vorher "nur Freiarbeit" gemacht haben. Und dass die Schreibschrift nicht sicher ist und das sinnerfassende Lesen nicht. "Was habt ihr denn da gemacht, habt ihr nur gespielt mit den Kindern?"
- Du hast den Eltern beigebracht, dass man auf einer Elternversammlung nicht dazwischenruft, seinem Kind täglich eine Schulstulle schmiert und die Hausaufgaben anschaut. (Idealfall!) Und dann kommen die nächsten Eltern und du beginnst von vorne.
- Die neue Kollegin leidet selbstverständlich auch, sie muss die VERA vorbereiten und da hat sie ja - bei der Vorarbeit - noch sooooo viel zu tun.
- Und plötzlich, ganz plötzlich hauen sich die Kinder, weil sie vielleicht unter der neuen Situation leiden oder weil das soziale Lernen nicht in ausreichendem Umfang weitergeführt wurde von der neuen Kollegin. Oder die Kinder sind so derart klassenleiterfixiert, dass sie bei der Neuen über Tische und Bänke gehen.
- Probleme mit den Eltern wurden bereits genannt.Wenn es mal nicht passt, mal eine besondere Antipathie besteht, dann kann man auch - wenn es eine mehrzügige Schule ist - darüber nachdenken, das Kind in die Parallelklasse zu versetzen, wenn alle Seiten einverstanden sind. Das ist kein Argument für einen generellen Klassenlehrerwechsel nach 2 Jahren.
Bei uns - 6jährige GS - gab es früher 1 bis 3 und 4 bis 6 von je einer Klassenlehrerin geführt. Das war in Ordnung. Noch besser war 1 bis 4. Jetzt müssen wir nach der 2. Klasse abgeben. Es ist ätzend, weil es sehr viel Kraft kostet. Die Unterrichtsvorbereitungen meiner letzten Klasse kann ich vergessen, durch die neuen Einschulungsbedingungen ist das Niveau deutlich runtergegangen und wir erfinden alles mal wieder neu.
Con - im Hamsterrad - ni
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Drogerie mit Fabelwesen? Die scheint es in meinem Bundesland nicht zu geben...

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Transparenz in die Entscheidungen bringen
selber teamfähig sein
Aufgaben gerecht verteilen
Sonst kann ich mich den anderen anschließen
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Line
Suche mal bei Cornelsen im Shop nach der Bestellnummer 611086 (Lese-Mal-Geschichten von Claudia Edel).
Ich habe dieses Heft letztes Jahr gekauft. (Ich weiß nicht mehr für wieviel Geld, aber wesentlich weniger als 20 Euronen. War heute die Preissteigerungen bei Cornelsen "bewundern" und bin entsetzt: 11% und z.T. mehr.
)
Bei uns hatten das in diesem Jahr v.a. die Zweitklässler, inzwischen können aber auch die fitteren Erstklässler die Blätter bearbeiten. Es gibt einen kleinen Text zum Lesen und ein Bild muss fertig gemalt werden. Der Malanteil hält sich in Grenzen und kleine Feinheiten lassen durchaus erkennen, ob die Kinder genau verstanden haben.Grüße,
Conni -
Gerade gefunden - eine große Sammlung an Malvorlagen:
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Zitat
Original von lale2
Zu den 28 Stunden Unterricht werden ja noch die Vor- und Nacharbeitungszeit dazugerechnet. Ist die Wochenarbeitszeit dann nicht mehr? Hab was von 42 Stunden und aus einer anderen Quelle von 49 Stunden gehört.Die Unterschiede gibt es, weil eine Quelle von 46 Arbeitswochen ausgeht (52 - 6 Wochen Jahresurlaub), die andere von 40 Arbeitswochen (52 - 12 Wochen Ferien, in denen du dann keinen Finger krumm machst und auch nicht in der Schule erscheinst).
Conni
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In meiner letzten 2. Klasse haben einige Kinder den Schreibschriftlehrgang abge- bzw. unterbrochen, die waren motorisch total überfordert. Drei Kinder haben den Lehrgang nach längerer Zeit wieder aufgenommen aus eigenem Wunsch. Ein Kind ist bei der Druckschrift geblieben. Der hatte nun in der 3. Klasse massive Probleme, da sein Schreibtempo immer weiter hinter dem der anderen zurückblieb. Er war zwar vorher schon langsamer als die anderen, aber während er etwa beim gleichen Tempo blieb, entwickelten die anderen sich weiter. Einem Kind in der Parallelklasse ging es ähnlich. Beide haben also zuerst Schreibschrift gelernt, um dem Tempo in Klasse 3 gewachsen zu sein.
In diesem Jahr habe ich kein Kind mehr vom Lehrgang "befreit", egal wie die Schrift aussah, weil ich ihnen dieses Los ersparen möchte.Conni
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Von unserer LRS-Kontaktlehrerin gibt es einen angeblich total hilfreichen Spruch:
"Das kleine d ist gar nicht dumm, es dreht sich einfach um." Setzt voraus, dass die Kinder das D kennen und sich merken, dass der Bogen des d in die andere Richtung zeigt als der Bogen des D. Nun gut, ich habe noch kein Kind gefunden, dem das dauerhaft half. Die Idee mit den Händen und Bildern probier ich vielleicht mal aus, die gefällt mir. -
http://www.gew-berlin.de
--> Neuigkeiten zum Tarifvertrag, es liegt seit gestern ein Vorschlag vor, dem noch zugestimmt werden müsste. Immerhin gäbe es dann Weihnachtsgeld.Vertretungslehrer werden übrigens zur Zeit gesucht, da werden v.a. Leute ohne 2. Stex eingestellt, weil der Markt leer ist. Mit festen Stellen sieht es weit weniger gut aus. Bei dem, was hier allerdings mit Schuleingangsphase und weiteren Schulversuchen läuft, kann ich jedem, der nicht an Berlin hängt, ein ruhigeres Bundesland empfehlen - sofern es das noch gibt.
Viel Erfolg,
Conni -
Zitat
Original von alias
Ist die Zeit, in der ich beim häuslichen Einkauf im Kaufhaus vor dem Kühlregal stehe und und darüber nachsinne, ob ich die Schmelzkäseecken für die Bruchrechenstunde kaufen soll, Arbeitszeit?Geizhals! Bei uns kauft die Kollegin Torte.

scnr,
Conni -
Zitat
Original von snoopy64
[quote]
Schon mal drüber nachgedacht, dass auch Halbtagskräfte die vollen Ferien bzw. die volle unterrichtsfreie Zeit haben ....

Wer in einer Firma halbe Zeit arbeitet, hat die gleiche Anzahl von Tagen an Urlaubsanspruch wie ein vollzeit Arbeitender, denn der Teilzeitarbeitnehmer hat ja dann auch nur einen halben Tag Urlaub, die andere Hälfte wäre eh frei.
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Ich kann die Beobachtungen zu Einstern nur unterstreichen, habe aber keinen Vergleich.
Ich denke, dass es in einer jahrgangsübergreifenden Klasse ohne eine sinnvolle Anzahl (> 10) Teilungsstunden mit qualifizierter Teilungspädagogin vermutlich eh schwierig wird, denn die Kinder brauchen Anleitung, bis sich bestimmte Dinge als Gewohnheit eingestellt haben. Diese Anleitung kann ich in der gemischten Klasse nicht ständig geben. Selbst wenn ich vorstrukturierte Aufgabenblätter habe (derzeit z.B. Analogieaufgaben in Klasse 2), dann rechnen bei der ersten Aufgabe, die nicht gemeinsam gelöst wird, einige Kinder wieder zählend am Hunderterfeld.
Im letzten Jahr waren meine Möglichkeiten in einer jahrgangshomogenen Klasse besser.
In Klasse 1 zählen - trotz Kopfrechentrainings - viele Kinder.
Meine Zweitklässler - ebenfalls mit Einstern unterrichtet - zählen auch.Im Einstern 2 kommt das Durcheinander der verschiedensten Rechenwege hinzu: 1/2 Seite mit Bildern (Steckwürfelstangen), 1/2 Seite mit Bildern (Abakus), 1/2 bis 1 Seite mit Bildern mit vereinfachten Steckwürfelstangen (Striche und Punkte). Bereits hier sind die meisten 2mal durcheinander gekommen, da ihnen die Drehung der Zeichnung um 90 ° (Steckwürfelzehner sind horizontal, Abakuszehner sind waagerecht, vereinfachte Steckwürfelzehner sind wieder horizontal) aufgrund des jungen Alters nicht oder nur schwer zugänglich ist. Dann folgen 1/2 Seite mit Zahlenstrahl, 1/2 Seite mit Hunderterfeld, 1/2 mit Geld, 1/2 Seite Analogieaufgaben, 1/2 Seite bei der Analogieaufgaben gebildet werden können, 1 Seite mit selbst zu wählendem Rechenweg. Dazu ein Arbeitsheft in dem ein paar der Rechenwege nochmal kurz angeschnitten werden oder eben auch nicht. Manchmal werden sie auch für die Kinder "neu" dargestellt, indem von der Aufgabe zum Bild gedacht werden muss im einen Heft und vom Bild zur Aufgabe im anderen Heft, für viele Kinder eine riesige Herausforderung.
Ich lasse momentan etwa die Hälfte aller Seiten aus und habe den Eltern dringend geraten, dies zu Hause auch zu tun.
Die Lernstandstests aus dem Lehrerband sind deshalb nun z.T. auch nicht mehr nützlich und ich darf neue basteln. (Nein, ich habe noch nicht genug zu tun mit der jahrgangsgemischten Klasse, nein, ich pfeife noch nicht auf dem letzten Loch, nein, ich vereinsame noch nicht, weil ich ständig arbeite, ich könnte noch soooooooooooooooooooooooooo viel tun. <ironie aus>)Argumente für Einstern 2 fallen mir gegenwärtig nicht mehr ein.
Tinto:
Sehe ich differenziert.
Mir gefällt gut: Das Arbeitsheft für die 1. Klasse gefällt mir gut und der Buchstabenordner. Dies sind Materialien, mit denen die Kinder bald selbstständig arbeiten können. Im Buchstabenordner sind die Aufgaben immer gleich oder sehr ähnlich. Wir geben z.B. jede Woche das Schreibblatt am Montag und Dienstag als Hausaufgabe und müssen die Kinder nur nochmal dran erinnern. Auch das Laute hören und Wörter verschriften auf den anderen Karteikarten können die Kinder inzwischen selbstständig.
Im Arbeitsheft gibt es immer wieder Seiten zum Silbenbögen zeichnen und Wörter verschriften bzw. Sätze schreiben. Auch das können die Kinder mit etwas Übung dann selbstständig.Mir gefällt nicht gut an Tinto: Der Schreibschriftlehrgang. Es gibt nur klitzekleine Seitenzahlen. ("Schlagt S. 78 auf, ihr lernt heute, wie man das Sch schreibt." --> Fehlanzeige. "Sucht mal die Seite mit dem sch, in 10 Minuten komme ich wieder." trifft es eher.) Es werden auf den Seiten nur Buchstaben, keine Buchstabenverbindungen geübt. Die Verbindungen werden dann sofort in ganzen Wörtern vorausgesetzt.
Es gibt einige Seiten, auf denen selbst ich erstmal genauer schauen muss, was dort zu tun ist. Eltern und Kindern geht das genauso, mit dem Unterschied, dass sie nicht genau schauen, sondern irgendwas machen.Wir werden im nächsten Jahr den Schreibschriftlehrgang vom Papiertiger nehmen, der gefällt uns nach erster Sichtung gut: Ansprechend gestaltet, es werden zusätzlich zu den Einzelbuchstaben auch Buchstabenverbindungen geübt und ab einer bestimmten Seite gibt es auf jedem Blatt eine kleine Abschreibübung. Zudem müssen auch kleine Arbeitsaufträge in Schreibschrift erlesen werden.
Arbeitsheft Klasse 2 (Tinto): Da gibt es schöne Seiten, die man gut in den Unterrichtsalltag einbringen kann. Und es gibt Seiten, bei denen ich mich immer wieder Frage, was der Sinn sein soll, was die Kinder daran lernen sollen etc., d.h. ich kopiere dann etwas und lasse diese Seiten frei. Da die Eltern die Hefte bezahlen, ist das natürlich nicht optimal. Und so werden wir im nächsten Jahr bei den Arbeitsheften mehr auf den Duden-Verlag zurückgreifen (Üben mit Lexi).
Ebenfalls differenziert sehe ich das Buch: Schön, dass alle das gleiche Buch haben. Es ist aber ein Buch für "die Mitte", d.h. für die Erstklässler war es bis vor Kurzem zu schwer und kaum zu gebrauchen als Lesebuch. Kurze Texte sind z.T. durch schwierige Wörter gespickt, über welche selbst meine Zweitklässler stolpern bzw. sie nicht erlesen können. Dann denken die Ersties "Oh, schön kurz, was für uns!" und scheitern kläglich. Lesefreude wird so nicht geweckt. Längere Texte sind eher selten. Ein Bezug zum Buch fehlt im Heft teilweise völlig, es ist gerade Mal das Thema gleich. Im Heft geht es z.B. um Riesen, Wörter mit ie, Verkleinerungsformen, Adjektive. Im Buch gibt es dann Minitexte über Saurier und Wale. Ein Text mit Verkleinerungsformen wäre schön. Eine Aufgabe im Arbeitsheft, bei der Fragen zum sinnverstehenden Lesen beantwortet werden sollen oder Ähnliches. Im nächsten Kapitel gibt es eine (ja, genau eine ganze) Kopiervorlage zum sinnerfassenden Lesen eines Buchtextes. Wenn wir nicht viele zusätzliche Hefte, Kopien und Lernkarteien in der Klasse hätten, dann würde dieser Bereich viel zu kurz kommen.
Vom jahrgangsübergreifenden Aspekt her, gefällt mir Tinto insgesamt am Besten unter den Werken, die ich gesehen habe und die hier in unserem Bundesland auf die Listen können. (Konfetti oder bestimmte Fibeln mit Differenzierungsmaterial können wir nicht nehmen, da der Betrag, den wir für die 1. Klasse auf die Schulbuchliste setzen dürfen, lächerlich klein ist. Allein die Lollipop-Fibel mit allen Materialien "fräße" den auf.)
So, genug gesülzt.
Conni -
nashorn
Die Einstellungsverfahren in Brandenburg sind so durchsichtig wie die Spree in Berlin-Mitte. Zu meiner Zeit der Einstellung gab es da eben 65%-Stellen. In Berlin allerdings auch: Auf 1 oder 2 Jahre Teilzeit, dann Zusage auf Vollzeit. -
Zum ersten Einlesen eignet sich dieses hier vielleicht:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3834601063/lf-21?tag=lf-21 [Anzeige]Da sind auf der CD-Rom auch Vorschläge für Wochenpläne etc.
Wir arbeiten in Klasse 1/2 sehr unterschiedlich.
Meine Kollegin und ich favorisieren Wochenpläne. D.h. pro Tag etwa 1 bis 2 Unterrichtsstunden Arbeit an diesem Plan, die Aufgaben passen direkt zum Stoff der anderen Stunden. Daneben gibt es Teilungsstunden (hier haben wir unsere Förderstunden mit verarbeitet, um Teilung überhaupt zu bekommen) und Stunden, in denen 2 jahrgangsübergreifende Klassen parallel Unterricht haben. In diesen Stunden machen wir dann ca. 3mal pro Woche "Club". Das heißt, alle Erstklässler beider Klassen gehen zur einen Lehrerin, alle Zweitklässler zur anderen. Dann werden neue Inhalte eingeführt.Wir arbeiten mit Tinto, das macht sich gut. Das Arbeitsheft 2 ist für das selbstständige Arbeiten aber weniger geeignet. Auch das Schreibschriftheft ist nicht das beste, das ich kenne, mir gefällt das vom Jandorf-Verlag z.b. besser. Zusätzlich haben wir noch einzelne Hefte er Duden-Reihe "Üben mit Lexi". In diesen wird z.B. explizit auf Rechtschreibung und Grammatik eingegangen.
Daneben führen wir ab dem nächsten Jahr die Lesehefte vom Jandorf-Verlag ein, die sind zum selbstständigen Arbeiten, z.B. im Wochenplan, sehr gut. (Heft 1 und 2 etwa für Klasse 1, Heft 3 und 4 etwa für Klasse 2).
Zusätzlich solltet ihr euch einen Fundus weiterer, verschiedener Materialien zum selbstständigen Arbeiten anschaffen, z.B. Klammerkarten, Stöpselkarten, Logico, Lesedominos, Lesekarteien etc.In Mathe haben wir Einstern und sind in der 1. Klasse zufrieden. In der zweiten nicht, weil es für das Leistungsniveau unserer Schüler zu unübersichtlich ist und zu wenig Übungsmöglichkeiten bietet. Ich habe mir jetzt Flex & Flo angeschaut und finde das deutlich übersichtlicher.
Grüße,
Conni -
Berlin: Vergiss es.
Brandenburg: 2004 wurde dort noch verbeamtet, allerdings teilzeit
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Möchte meine Aussage und die von Muckele nochmal bekräftigen:
Bitte nicht Einstern für die 2. Klasse! Erschreckend. Ich könnte täglich nur den Kopf schütteln.
Beispiel: Einführung + und - ohne Zehnerübergang bis 100.1. + Mit einer ZE und einer E Zahl (34 + 5)
- Zehnerstangen (Stangen stehen, Einer stehen daneben) - 1/2 Seite
- Reihen wie beim Abakus (Reihe mit 10 Punkten) - 1/2 Seite
- Aus Bildern mit Strichen (Z) und Punkten (E) Aufgaben machen - 1/2 Seite
- Aus Aufgaben solche Bilder machen - 1/2 S.
- am Zahlenstrahl - 1/2 S.
- am Hunderterfeld mit vorgegebenen Pfeilen --> zum Pfeil die Aufgabe schreiben - 1/2 Seite
- mit Geld - 1 Seite (Welches Kind kann sich denn bitte unter einem 50-Euro-Schein und daneben einem 20-Euro-Schein was vorstellen? Wir sind froh, wenn die Euro und Cent unterscheiden.)
- Analogieaufgaben - 1/2 S.
- Zu einer gegebenen Aufgabe die Analogieaufgabe finden. - 1/2 Seite
- freies Rechnen - 1 Seite
Ergänzung im Arbeitsheft / Kopiervorlagen:
- 1 Seite freies Rechnen mit Ausmalen der Ergebnisfelder
- 1 Seite Rechnen ohne Ergebnisfelder, aber z.T. mit Analogieaufgaben
- am Zahlenstrahl - 1/2 Seite
- am Hunderterfeld - 1/2 SeiteNun geht es weiter mit .... nein, nicht der Subtraktion...
Addition mit Zehnerzahlen (34 + 50)
Aufgabenformate und Übungsformen - siehe oben, ohne AnalogieaufgabenUnd nun kommen Aufgaben der Form ZE + ZE (34 + 51)
Anschließend Sachaufgaben und dann das ganze für die Subtraktion. Danach fangen wir dann mit dem Zehnerübergang an.
Ich habe die Reihenfolge zwar verändert - Addition und Subtraktion immer hintereinander nach Aufgabenformat sortiert und wir führen nur einen kleinen Teil der Übungsformate ein. Trotzdem "hampeln" wir immer noch bei Addition und Subtraktion ohne Zehnerübergang herum. Im letzten Jahr haben wir um die Zeit mit der Einführung der Multiplikation angefangen... (Schuleingangsphase lässt grüßen.)
Conni
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Bei uns ist es wie bei der Musikmaus.
Wenn ein Unfall aufgrund abgeklebter Ohrstecker passiert, siehst du nämlich alt aus, die Unfallkasse macht dann Ärger.Ohrlöcher sollen in den Sommerferien gestochen werden. (Land Berlin)
Conni
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