Guck mal in den Lehrerband eures Lehrwerkes rein, manchmal ist da einer drin.
Beiträge von Conni
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SunnyGS schrieb am 10.02.2007 13:24:
Man geht am Mittag zwischen 11 und 12 Uhr nach Hause (wenn man Vor- und Nachbereitungen nicht vor Ort macht).und wenn der Stundenplan gut ist... Der Nachteil an diesen Teilzeitmodellen ist aber, dass dann oft Freistunden dazukommen und gern mal eine zusätzliche AG verlangt wird, weil man ja so wenig zu tun hat. Und wenn in den Freistunden im Lehrerzimmer Förderunterricht ist, kann man sich nur noch auf die Treppe setzen und dort Vorbereitungen tätigen.
Con - was bin ich froh, den FNL entkommen zu sein - ni
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schlauby schrieb am 10.02.2007 11:16:
ihr glücklichen ...
25 mal 50 min = 1250 min
28 mal 45 min = 1260 minZitatmit 28 jahren werde ich über 2000 euro netto in der tasche haben
Du Glückliche! Nicht mehr in allen Bundesländern wird selbstverständlich verbeamtet nach ein paar Jahren.
Zu den angeblich selbstverständlichen Ausgaben gebe ich dir aber Recht. Ich habe meine jetzt auch eingeschränkt, weil ich aufgrund höherer Mietkosten (fürs Arbeitszimmer) nun nicht mehr so viel Geld habe, um mehrere Zeitschriften, Fachbücher, Laminate, Farbkopien etc. zu finanzieren. Von der Zeit mal ganz abgesehen.
Grüße,
Conni -
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leppy schrieb am 09.02.2007 16:46:
Jetzt befürchte ich, dass es mit dem neuen TV-L eher weniger als mehr wird,Genau so, sieht das für mich auch aus, hab mir schon vor dem Thread irgendwo mal die Gehälter angeschaut...
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phoenixe schrieb am 08.02.2007 18:03:
Aber an welcher Schulform/ Bundesland ist dann eigentlich 25 Wo-Std. Vollzeit?In Rheinland-Pfalz an der Grundschule: 25 Stunden á 50 min.
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Schließe mich Titania an: Habe das mit einer 4. Klasse teilgenommen und die Kinder hatten viel Spaß! Gewonnen hat die Klasse aber leider nichts. Die wollten gern den 1. Preis gewinnen.

Conni
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In diesem Buch wird vor allem für Eltern und Menschen, die mit Kindern in kleinen Gruppen arbeiten, gezeigt, wie sich das Verhalten und die Einstellungen der Kinder ändern können, die bereits Lern- und Leistungsstörungen aufweisen.
Besonders hervorgehoben wird dabei das Gewinnen einer positiven Einstellung zum Lernen überhaupt. Denn die Kinder, die in den Praxen der Autoren landen, haben diese nur noch selten.
Anhand vieler Fotos wird den Eltern gezeigt, wie ein Kind aussieht, wenn es bereit ist zum lernen, wenn es nicht aufmerksam ist, wenn es ein angemessenes Aktivitätsniveau hat oder unteraktiviert ist.
Ihnen wird ebenfalls gezeigt, wie eine der Mutter unbewusste Reaktion Ablehnung ausdrücken kann: Zurücklehnen, Arme verschränken, Stirnrunzeln, ernster Gesichtsausdruck. Alles, was im Sekundenfenster erfolgt, bezieht das Kind auf die eben erfolgte Tätigkeit: Wenn es sich gerade mit einer schweren Aufgabe abmüht und sich sehr anstrengt, Papa aber die Stirn runzelt, weil er Fehler sieht, kommt beim Kind an: Papa ist unzufrieden, wenn ich mich anstrenge. Die Autoren arbeiten mit betroffenen Familien deshalb auch mit Videoaufzeichnungen.
Den Eltern werden eine Reihe von Tipps gegeben, wie das tägliche Üben für alle Betroffenen leichter werden kann, wie es sinnvoll gewürdigt werden kann, wie sie mit ihrem Kind umgehen können, wenn es bockig ist, etc.Gut erklärt ist auch der Aufbau des Gedächtnisses und der Weg des Lernstoffes ins Langzeitgedächtnis. Es wird an Beispielen aufgezeigt, wie möglichst effektiv gelernt und geübt werden kann.
Alles in allem ein gelungenes Buch.
Schwierig: Für Eltern schwierig zu lesen, wenn sie keinen höheren Bildungsgrad haben. Das Buch ist umfangreich, von der Wortwahl her für viele Eltern eher anspruchsvoll und verlangt volle Konzentration beim Lesen.
Schwierig auch die Umsetzung auf ganze Schulklassen, besonders wenn mehrere Kinder mit Lern- und Leistungsstörungen in der Klasse sind.Conni
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[Blockierte Grafik: http://www.primarlehrer.de/forum/buchcover/dummcover.gif] Titel: Positiv lernen Autor: Fritz Jansen, Uta Streit Verlag: Springer, Berlin, 2. Aufl. ISBN: 3540212728 Sprache: deutsch Preis: 27,95 � [Anzeige] oder [Blockierte Grafik: http://banners.webmasterplan.com/view.asp?site=2176&ref=142688&b=4]
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Hallo Tine,
da gibt es verschiedene Ansichten. Welcher man sich anschließt, bleibt jedem selber überlassen.
Einerseits gibt es diejenigen, die sagen: Wir schätzen nach einer bestimmten Zeit ein, am Ende der Stunde, des Tages, der Woche. Das habe ich an der Uni und teilweise im Seminar gelernt.Die andere Richtung sagt: Lob oder Strafe muss sofort erfolgen, innerhalb von einer Sekunde, sonst bringt ein (jüngeres) Kind die Reaktion nicht mehr mit seinem Verhalten in Verbindung.
Dabei werden "Belohnung" und "Bestrafung" natürlich weiter gefasst. Wenn du ein Kind ermahnst mit etwas strengerem Tonfall als sonst, ist das eine Strafe. Wenn du andere Beziehungssignale sendest, die signalisieren, dass du dich vom Kind distanzierst, ist es auch eine. Wenn du sofort eine gelbe Karte zeigst, ist es auch eine. Belohnung können ein Lächeln, ein verbales Lob, ein (sofortiger) Punkt auf einer Punkteschlange oder - besonders bei Eltern - Körperkontakt sein.
Das Problem ist nur, das auch wirklich schnell umzusetzen.Ich werde mal ein dazu passendes Buch in die Bücherecke stellen.
Grüße,
Conni -
Das Besondere am Buch ist, dass in schöner amerikanischer Art das gesamte Pädagogenteam vor die Schüler treten soll und groß ankündigen, dass sich nun viel ändern wird.
Sehr reißerisch, finde ich auch.Gruß,
Conni -
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neleabels schrieb am 03.02.2007 23:42:
Die Oberflächenmoral von der Geschlecht: Redet miteinander und alle Probleme können gelöst werden.Der Subtext: du musst den gnadenlosen Killer nur ganz ganz lieb bitten, dann wird er dich ganz bestimmt und ganz ehrlich von seiner Todesliste streichen.
Die Moral mit etwas Abstand betrachtet: Manchmal sind die Dinge einfacher, als sie zu sein scheinen.
Con - ab sofort nehmen wir alles todernst und schreiben nur noch Beiträge, die wir unseren Schülern präsentieren könnten - ni
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Cooooooooooooooooooooool!

puppy und Jenny Green
So hab ich es auch verstanden, gibt beide Möglichkeiten. Schmeilis Moral kann man auch noch draus ziehen.
Ich werd es meinen Schülern aber nicht präsentieren, die verstehen das noch nicht. Dafür habe ich aber heute Power Rangers geschaut, das ist die Lebenswelt einiger meiner Schüler.

@schmeilie
Du hast Recht, meine Fragetechnik. Böse böse. Wie wäre es denn so:1. Erzähle die Geschichte mit eigenen Worten nach.
2. Bestimme die Tiernamen. Schreibe sie mit Artikel in dein Deutschheft.
3. Schlage das Wort Panik im Wörterbuch nach und konjugiere es.
4. Unterstreiche die wörtliche Rede.
5. Arbeitet in Vierergruppen und lest die wörtliche Rede mit verteilten Rollen.
6. Erzähle deiner Gruppe eine Folge der Power-Rangers, in der diese in Lebensgefahr waren.
7. Erzählt euch die Geschichte nun so, als hätten die Power-Rangers den Bären Huing-Shu-Wao-Bum um Rat gefragt.(Achtung: Die Ausrufezeichen wurden mit Absicht weggelassen. Laut einer Seminarleiterin wirken sie so auffordernd und zwingend auf die Kinder. Dies erzeugt Lern-Unlust. Punkte sind viel besser.)
Grüße,
Conni
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Fragen: Welche Tiere sterben? Welches stirbt nicht? Was hat es dafür getan? Was hätten die anderen Tiere tun können, um nicht zu sterben? Wie beeinflusst die Körper- (und damit Gehirngröße) in diesem Fall die kommunikative Kompetenz?
weitere Fragen willkommen
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Nachdem meine Kollegin anfangs sehr vorpreschte und ich die Klasse im Spätherbst übernahm, habe ich 2 Monate Wiederholung gemacht, angefangen von + und - bis 10. Parallel dazu etwas neuen Stoff.
Jetzt haben wir + und - bis 100 mit Einern (87+6, 53-7, aber nicht 53-20), Längen, Symmetrie, Muster zeichnen, Rechnen mit Geld, Sachaufgaben, Herleitung der Multiplikation aus der Addition, Tauschaufgaben der Multiplikation. Noch nicht haben wir: Einmaleinsreihen, + und - mit zweistelligen Zahlen, Division, Uhrzeiten, Körper. Die Zeit ist knapp und ich halte meiner Klasse wöchentlich eine (kurze) Standpauke darüber, dass sie die Grundaufgaben üben müssen. Auch als Hausaufgabe war das wochenlang auf und ich habe einen Elternbrief im Herbst geschrieben. Bei einigen Kindern hat es sich gebessert, bei anderen gibt es über Monate kaum Verbesserung. Ich bin unzufrieden damit, muss aber im Stoff weitergehen. Frage mich, wie das wird, wenn die kleinen 1*1-Aufgaben auswendig gelernt werden sollen...
Grüße,
Conni
PS: Die Parallelklassen sind gleichweit oder etwas hinter meiner Klasse. -
juna
Ich schreibe dann ein, dass ich anrufe mit ungefährer Uhrzeit und tu es auch. Das ist dann auch ok.Bzgl. des Schifahrens: Ich bekam von einer Mutter solche SMS über die familiären Erfolge und zwar zwischen 10 und 20 Uhr. Allerdings liegt mein Handy vormittags zu Hause.
Grüße,
Conni -
Großer Aufruhr im Wald: Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste.
Alle fragen sich wer denn nun da drauf steht.
Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn:
"Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?"
"Ja," sagt der Bär "auch dein Name steht auf der Liste."
Voll Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach 2 Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.
Die Angst bei den Waldbewohner steigt immer mehr und die Gerüchteküche um die Frage, wer noch auf der Liste steht, brodelt.
Der Keiler ist der erste dem der Geduldsfaden reißt und der den Bär aufsucht um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste steht.
"Ja" antwortet der Bär "auch du stehst auf der Liste".
Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach 2 Tagen tot auf.
Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus.
Nur der Hase traut sich noch den Bären aufzusuchen.
"Bär, steh ich auch auf der Liste?"
"Ja, auch du stehst auf der Liste"
"Kannst du mich da streichen?"
"Ja klar, kein Problem" -
Ich denke, dass es Unterschiede bzgl. der Schulform gibt. Eltern von Grundschülern wind vermutlich schneller am Telefon als Eltern von älteren Schülern.
Bei uns an der Schule geben die meisten Kolleginnen ihre Nummer nicht heraus. Ich habe meine auch nicht herausgegeben. Ganz glücklich bin ich damit nicht, denn manchmal ist wirklich was Dringendes und dann kann ich nicht angerufen werden.
Allerdings kam auch schonmal morgens eine Mutti an, um Bescheid zu sagen, dass ihr Kind einen Schnupfen habe und die nächsten 3 Tage krank sei und seufzte dabei, dass ich ja auch gar nicht zu erreichen sei. Ich wies sie darauf hin, dass sie morgens im Sekretariat anrufen könne, dort sei eine sehr nette Sekretärin und ich fände dann einen Zettel im Fach vor.
Das klappt gut, einige Eltern schreiben mir ab und an eine E-Mail. Die Elternsprechtage werden auch regelmäßig gut besucht. Eine Mutter hat meine Telefonnummer aus dem Telefonbuch. Sie ruft mich so alle 4 Wochen an. Früher war es eine Stunde, inzwischen meist nur noch eine halbe. Einer anderen Mutter habe ich inzwischen meine Nummer gegeben, weil sie ein dringendes Problem hatte.Da ich in Zukunft 2 Telefonnummern haben werde, ist das mit dem Sich-Selbst-abschaltenden Telefon eine gute Idee...
Conni
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nicht völlig OT
Zitatellipirelli1980 schrieb am 28.01.2007 20:25:
Das hat also nichts mit Bildungsstandarts oder sonstigen Theorien über Rechtschreibprobleme zu tun. -
Ich bin auch ein totaler Muffel und noch dazu etwa 370 kg zu dick für handelsübliche Kostüme. Deshalb bin ich letztes Jahr als Sheriff gegangen:
Hellbraune Stiefeletten, Jeans, Karo-Flanellhemd. Sheriff-Stern gekauft. Einen Hut hatte ich noch aus einer Tanzformation, die ich für einen Unterrichtsbesuch eingeübt hab. Witzigerweise kam die Horterzieherin meiner Klasse ähnlich gekleidet.
Nicht sehr einfallsreich, aber ich konnte mich bewegen und sich mit ihren Schwertern massakrierende Schüler schnell auseinanderholen...
Conni
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