Für mich:
Tamtam-Stunden = Stunden, die mit nächtelangem Vorbereitungsaufwand verknüpft sind und die eine Planung erfordern, die berufsuntauglich ist, es sei denn, du hast ein 1/3-Stelle und arbeitest rund um die Uhr.
2 Beispiele.: Formationstanz mit Akrobatikeinlage in der Turnhalle (Turnhalle freiräumen = Organisationsstress, vorheriges Üben, d.h. wieder Turnhalle freiorganisieren, Turnhalle mit Plakaten bekleben, da sie zu schmutzig ist, um sie dem Seminarleiter zu zeigen, Einlesen in den RLP Sport und in sicherheitstechnische Dinge zum Thema Akrobatik, Einweisung durch Sportlehrer, Üben der akrobatischen Elemente, Aussuchen eines Musikstückes aus Stücken mit insgesamt ca. 30 Stunden Spielzeit, Ausdenken eines Tanzes, Ausprobieren, Einüben, + schriftliche Unterrichtsvorbereitung, + Plakate zum Verdeutlichen des Stundenablaufs + Gruppenarbeitskarten...)
Bsp.: Stationslernen (Bibliotheksbesuch: Einarbeiten in das Thema, 3 Hörspiele jeweils mehrfach hören, mittels Computer Ausschnitt herausschneiden, auf CD brennen, Aufgaben dazu überlegen, Internetrecherche, aus den inzwischen gewonnenen Erkenntnissen aus Büchern und Internet für Schüler geeignete Texte und Rätsel erstellen, Farbbilder ausdrucken, Lösungsblätter vorbereiten, Raum umräumen, alle Schüler in diesen Raum lotsen, Tafelbild malen, anderen Lehrern verklickern, dass die Tafel wegen des Tafelbildes nicht benutzt werden kann, basteln von Kärtchen für die Stationen, Überlegen und Erproben von Gruppen, die gut gemeinsam die Stationen bearbeiten können, logistisches Talent und entsprechende Experimente um dabei Abstände zwischen bestimmten Schülern herzustellen, die eventuell aneinander oder zusammen geraten könnten und dies nicht sollen + schriftliche Unterrichtsvorbereitung + schnelles Auswerten geeigneter Arbeitsblätter in den 10 Minuten zwischen Stunde und Reflexion, wenn du Pech hast: zum Copy-Shop fahren und das alles kopieren...)
Gruß,
Conni