Hallo ihr,
danke auch für die Antworten. Ich dachte schon, ich spinne oder so.
Ich meinte Grundschule. Einer der Gründe, warum ich von höherem Lehramt gewechselt bin war die Hoffnung, nach dem Klassenlehrerprinzip unterrichten zu dürfen. An weiterführenden Schulen wären 9 Stunden für mich auch viel.
An meiner Schule (ich bin da schon, momentan ohne eigene Klasse, und die 9 Stunden sind für das nächste Schuljahr) wird das Klassenlehrerprinzip als zu oberflächlich angesehen und die Kinder werden damit angeblich unselbstständig. 9 Stunden in meiner eigenen Klasse wären schon viel, meine jetztige Deutsch-(Fach-)Klasse hat ihren Klassenlehrer nur 5 Stunden. Das merkt man leider auch, die Kinder sind sehr aggressiv, weil fast nie ein Streit geschlichtet wird (wann auch), machen die Art des Klassenlehrers nach (locker-flockige Sprüche) und das nervt auf die Dauer ungemein. Einige Jungs nehmen mich gar nicht ernst. Gespräche mit dem Klassenleiter ergaben lautstarke Androhungen von Ordnungsmaßnahmen vor der Klasse seinerseits, was mir auch nicht weiterhalf.
Gerade habe ich mich auch in Mathe in Kl. 3 eingearbeitet und nun soll ich das schon wieder abgeben.
alem
Die Vorteile, die Venti nennt, sehe ich auch. Du hast ein Klassenzimmer als Anlaufpunkt und läufst nicht immer mit den ganzen Unterrichtsmaterialien durchs Haus. Du kannst die Eltern fragen, ob sie ein extra Regal für Freiarbeitsmaterialien bereitstellen und musst dafür nicht mehr den Lehrertisch opfern oder vor jeder Stunde das Fensterbrett freiräumen. Und du hast weniger Stunden in den Klassen von Kollegen.
Es gibt auch Bücher, die etwas weiterhelfen können. Ich glaub eins davon stand auch in der Buchecke.
Was für eine Klasse wird es denn? (Oder hab ich das überlesen? )
Conni
