Hi ihr,
zuerst mal: Ich hatte heut nacht fiese Alpträume. Ich musste mit einem Verlag und vielen Studenten, die ich nicht kannte, auf Geografie-Exkursion.
Mit einem Zug und daneben fuhr noch ein Zug, aber der hielt nicht überall. Ich wusste gar nicht, in welchen Zug ich nun steigen sollte. Naja. Ich bin ja zum Glück wieder aufgewacht.
leppy
also Atlanten haben wir in der Schule, mit denen muss ich arbeiten, Geld für andere ist nicht da.
Das Bundesland Brandenburg ist in Kl. 4 im Sachunterricht dran, also da muss ich mich nicht mehr so intensiv drum kümmern. 
silja
Was machst du außer auswendig lernen, lesen, basteln und kleben noch?
wolkenstein
Ja, ich denke auch, dass man in Geografie handlungsorientiert lernen könnte, ich weiß nur nicht so recht wie.
Ich hab eine Prüfungsstunde mal gesehen, da hatte diejenige für 5 Gruppen Klamotten angeschleppt, richtig Arbeitsschuhe, Latzhose, Schaufel, Kompletter Werkzeugkasten etc. und die mussten sich vorstellen, dass sie in den Alpen wohnen und sagen, wie sie den Tourismus finden. War schön, aber man braucht ein Auto dafür (hab ich nicht) und die ganzen Klamotten (kenn keinen, der das alles hat).
Die Ideen, die du geschrieben hast, klingen ja gut, also das mit den Verwandten schon. Ausländer gibts keine, die meisten Familien kommen aus der Schulstadt und leben dort auch noch komplett. (Die Eltern sind etwa in dem Alter, in dem sie nach der Wende noch Ausbildung oder Arbeit bekamen und die entweder noch haben oder inzwischen arbeitslos sind, aber jetzt auch woanders keine Arbeit mehr bekommen. Die Omas und Opas leben eh noch in der Stadt, statistisch gesehen stehen jedem Kind vermutlich so 10 bis 15 Omas und Opas zu.
) Was könnt man denn machen, wenn man sone Reihe plant und plötzlich stellt sich raus, dass wirklich nur 1 oder 2 Verwandte irgendwo leben und alle andern in der Schulstadt oder in den nächsten 5 Dörfern? Ich würde da ziemlich doof dastehn und davor hab ich dann auch Angst.
In der künftigen 5. Klasse kann man leider auch nahezu nicht frontal arbeiten, sondern höchstens in Gruppen oder eben Einzelarbeit.
Stadt-Land-Fluss dacht ich mir auch schon, allerdings ist die künftige 5 einen sehr strengen Lehrerton gewohnt und sie hat schon meinen Deutschunterricht jetzt als "Spiel" aufgefasst, weil ich ihnen eine freie Lesezeit gegeben habe und sie am Computer Geschichten weiterschreiben durften. Da muss ich alles, was irgendwie wie "Spiel" wirkt inkl. Computer gaaaaanz gaaaanz vorsichtig einbringen und vermutlich sehr streng benoten, sonst nehmen die auch den Geografieunterricht nicht mehr ernst.
Außerdem sind Präsentationen in meiner Region / Schule eher unüblich. Ich fürchte, die Kinder nehmen das dann auch nicht ernst oder können es absolut nicht. Gibts denn irgend ne Möglichkeit Kindern zu verklickern, wie sie eine Präsentation zu machen haben?
Blindkarten kenn ich noch aus meiner Schulzeit, ich hab nur ein Problem: Ich bin zu ungeschickt, die Teile aufzuhängen.
Wie lernt man das?
Was haben denn deine Siebtklässler zu den ungewöhnlichen Jungenrollen in Billy Elliot gesagt? Ich hätte große Bedenken den Film zu zeigen, einfach weil die Kinder in der 6. doch sehr albern sind und ich fürchte, dass das ganz schlecht ankäme und die sich nur noch über den Film lustig machen würde und keiner mehr was verstehen könnte. Hast du das vorher irgendwie eingeführt oder so? (Toll ist der Film ja, einer meiner Lieblingsfilme!)
Warum grad das Ruhrgebiet bei uns im Rahmenlehrplan steht, weiß ich nicht. Naja. Ich kenn das doch selber gar nicht.
Weiß eigentlich einer von euch, wo man so große Styroporplatten kostenlos herkriegt? Bei meinen technischen Geräten waren bisher immer nur kleine mit Löchern und Hohlräumen drin und daraus kann man ja so Berge und Hügel und Gebirge und Vulkane und sowas bauen.
Grüße,
Conni immer noch müde und verwirrt von dem Traum