Beiträge von Conni

    Ich schließe mich meinen Vorrednern im Wesentlichen an:
    Einsatzbereitschaft und Bemühen sollten schon erkennbar sein.
    Ich hatte in Berlin insgesamt 4 Praktika (3 sind vorgeschrieben, ich habe aber den Studiengang gewechselt).
    Das erste war nur ein Hospitationspraktikum, ich musste 4 Wochen mit im Unterricht sitzen, viel mit "Helfen" war nicht, weil viel frontal gearbeitet wurde und ich auch selber nicht unterrichten durfte. Dafür habe ich dann die Kinder zum Schlittschuhlaufen begleitet oder so.
    Das zweite war ein "semesterbegleitendes Unterrichtspraktikum". Dabei waren wir zu viert und mussten jede 3 bis 4 Stunden geben. Hinten saßen immer die anderen 3 Studentinnen, der Fachlehrer und der Didaktik-Professor. Das war insgesamt sehr unangenehm, weil man immer so beobachtet wurde, am Ende dachte man immer "Ich mach eh alles falsch, es hat keinen Sinn." und dann war die Motivation für die nächste Stunde nicht besser. Zusätzlich wollten Fachlehrer und Didaktikprof., dass man mit ihnen die Stunden abspricht und haargenau das tut, was sie sagen. Dass sie beide etwas völlig Verschiedenes wollten, das störte sie nicht. Und so machte man es am Ende gar keinem Recht. Man könnte sagen: Gute Vorbereitung auf den Vorbereitungsdienst. (Außerdem wollte der Fachlehrer, dass wir Ruhe in seine 9. Klasse bekommen, er bekam aber selber keine rein. Naja.) Dieses Praktikum war jedenfalls Horror, nicht nur wegen der Umstände, sondern auch wegen der zeitlichen Belastung, gerade in Musik sitzt man schnell mal 10 bis 15 Stunden für eine Unterrichtsstunde am Anfang. Und das mitten im Semester, wo ich eh mit Musik und Mathe immer schon eine 70-bis 80-Stundenwoche hatte.
    Dann kamen noch 2 Unterrichtspraktika in einem weiteren Fach bzw. im vorfachlichen Unterricht. Beide Male 4 Wochen in den Semester"ferien". Jeweils 6 bis 8 Stunden unterrichten, ich durfte immer nur 6 und fand das ziemlich blöd, hätte gerne mehr unterrichtet. Beim einen bekam ich keine Rückmeldung, weil meine Mentorin krank war und nicht in der Klasse. Beim anderen bekam ich nahezu keine Rückmeldung, weil von den 3 in der Klasse unterrichtenden Lehrern eine krank war und der zweite nebenbei noch den Schulleiter ersetzen musste. Zum Glück durfte ich da aber immer mit rumgehen und Kindern bei Aufgaben helfen.

    Beobachtungsschwerpunkte hatte ich für jedes Praktikum. Musste auch immer einen Bericht schreiben, mit Beschreibung der gehaltenen Stunden und nur mit dem Bericht und dem Stempel der Schule gab es dann den Schein auch von der Seminarleiterin. Teilweise war es zeitlich schon ziemlich heftig, täglich mehrere Stunden Schule, mindestens 1 Stunden an dem Bericht sitzen, teilweise Unterricht vorbereiten, 2 bis 3 Stunden meine Instrumente üben, nebenbei Hausarbeit schreiben. "Frei" (d.h. nichts außer Praktikum) konnte ich mir während des Praktikums nie nehmen, denn frei hatte ich fast nie in den Semester"ferien".

    Insofern könnte ich es z.B. verstehen, wenn ein Praktikant nebenbei arbeiten muss, um die Miete zu bezahlen oder wenn eben in den Semesterferien noch Hausarbeiten zu schreiben sind, die nicht alle vorm Praktikum geschrieben werden konnten (insbesondere im Winter trifft das zu), wenn umfangreiche Berichte zu schreiben sind etc. 25 Stunden finde ich auch sehr viel.
    Auch das Umsetzen bestimmter "Tipps" ist manchmal nicht leicht, v.a. wenn man die Stunde, die die Mentorin halten würde, nicht selber im Kopf hat, fragt man sich "Was soll ich jetzt mit dem Tipp tun?" Wenn in der Uni alle was anderes sagen als die Mentorin ist es auch etwas schwierig. (Auch wenn man einen Bericht schreiben soll und dort dann die Uni-Betreuer was anderes lesen könnten als sie selber beigebracht haben...)

    Ich möchte nicht an deiner Stelle stehen und Richtlinien ausarbeiten.
    So wie du eure Praktikantin beschreibst, hatte sie trotz alles Verständnisses nicht wirklich viel Interesse an dem Praktikum. Einheiten, die nie gehalten wurden, würde ich auch nicht bestätigen. Die Möglichkeit, auch eine halbe Stunde als eine zu bestätigen oder auch mal "rausgehen und spielen" finde ich gut. Auch dass möglichst viele Doppelstunden und Reihen gehalten werden dürfen. (Die meiste Arbeit macht am Anfang das Einarbeiten in ein Thema. Und die Arbeit hat man, egal ob man dann eine Stunde davon unterrichtet oder 5.) Auch gut: Wenn die Betreuungslehrer mit fachlichem Rat, Material oder Arbeitsblättern helfen, davon hat man im Studium nicht wirklich viel.

    Bei meinen Block-Praktika war es IMMER so, dass sie am ersten Tag mit einem Treffen des Direktors oder Conrektors begannen, der etwas zur Schule sagte, Fragen beantwortete, dann gab es einen Rundgang durch die Schule und ein Vorstellen der Betreuungslehrer. Anschließend die ersten Hospitationsstunden. Bei so einem Gespräch könnten Ansprüche auch geklärt werden.

    Dass die Praktikantin ungeeignet ist, würde ich nicht so schnell sagen (ok, ich kenne sie nicht), eventuell nimmt sie das alles noch nicht so ernst. Das ist im Studium in manchen Studentenkreisen leider so, dass auch Veranstaltungen in der Uni nicht ernst genommen werden, weil man zu spät kommen kann oder gar nicht und trotzdem seinen Schein bekommt oder weil man ihn später gar nicht braucht. (Und manchmal habe ich das auch ausgenutzt, nämlich wenn die Veranstaltungen unter einem gewissen Niveau waren oder wenn ich etwas anderes viel interessanter fand, aber dieses interessante Seminar nur als Hauptseminar angerechnet wurde, ich aber ein Proseminar brauchte.) Naja, aber ihr habt Recht, nach dem 5. Semester sollte sie so weit sein, ein Praktikum ernst zu nehmen.

    Grüße,
    Conni

    Das Heft enthält eine Menge Unterrichtsvorschläge mit passenden Kopiervorlagen für die Primar- und Orientierungsstufe, vorrangig ab Klasse 3 einzusetzen, teilweise noch bis in die Sek I verwendbar, je nach vorhandenen Fähigkeiten der Schüler.

    Themen dieses Bandes:
    <ul>
    - Sergej Prokofjew: Peter und der Wolf,
    - Camille Saint-Saens: Karneval der Tiere,
    - Franz Schubert: Forellenquintett,
    - Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten,
    - Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte,
    - Edvard Grieg: Peer Gynt,
    - Benjamin Britten: The Young Person's Guide to the Orchestra.</ul>

    Zu jedem Thema gibt es Vorabinformationen über Komponisten und Stück für den Lehrer, manchmal kann die Biografie auch von älteren Grundschülern selber gelesen werden.
    Zu jedem Thema gibt es auch Mitspielsätze für Kinder, die gut Noten lesen können.
    Außerdem gibt es eine Reihe von Arbeitsblättern zum Musikhören: Oft kann hier zum Musikhören ausgeschnitten, gelegt, aufgeklebt, ausgemalt werden. Verschiedene Interpretationen sind möglich, die Kinder können auch über die beste(n) Möglichkeit(en) diskutieren.
    Wichtig ist zudem oft das Beschreiben von Musik und das Kennenlernen der Instrumente.

    Dazu gibt es eine CD mit den Hörbeispielen (unbedingt zu empfehlen.)

    Und erklären euch eure Seminarleiter auch, dass sie in der 1. Klasse im 2. Schulmonat innerhalb einer 45minütigen Stunde gerne Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Stationslernen mit mindestens 12 Stationen, mindestens 3fach differenzierte Aufgaben zu jeder Station und mindestens 6 von allen Kindern zu schaffende Pflichtstationen sehen wollen?
    Dann wart ihr in meinem Seminar! ;)
    Sonst wars aber ok.
    Außer dass mein einer Seminarleiter für eine andere Schulstufe ausgebildet war und zum Bereich Grundschule erst ab Klasse 3 etwas, ab Klasse 4 etwas halbwegs Nutzbringendes und ab Klasse 5 etwas dreiviertelwegs Nutzbringendes sagen konnte...

    schmunzelnde Grüße,
    Conni,
    die sich in den letzten Tagen nochmal ihre Seminarleiter-Gutachten samt aller Tipp- und Grammatikfehler durchgelesen hat.

    Hallo Kerstin,

    In "concerto1" von Persen gibt es eine ganze Unterrichtsreihe dazu. Es gibt: Einen Lückentext, in den die Tiernamen einzusetzen sind, ein Bild, in dem einige Tiere zu suchen sind (und auszumalen), Hören: Reihenfolge der Stücke zu den Tieren hören, Musik beschreiben (3 verschiedene Arbeitsblätter: einmal 6 Tiere und Beschreibung selber suchen, einmal 3 Tiere und Wörter zum Aussuchen, einmal 3 Tiere und Wörter zum Aufkleben), Erarbeitung zu "Persönlichkeiten mit langen Ohren", Einteilung dieses Stückes in 2 Teile (grafische Partitur und Beschreiben der Musik), Aquarium: Ein Bild (mit Aquarium = grafische Notation) in Teile zerschneiden, zur Musik passend ordnen, dann gibts noch Mitspielsätze, aber da müssen die Kinder schon Noten können.

    Vielleicht kannst du ein paar dieser Ideen auch selber zu einer Reihe zusammenbasteln.
    Ansonsten könnte ich - falls du noch länger Musik unterrichten möchtest - das Heft sehr empfehlen, man braucht aber die CD dazu und das ist dann zusammen nicht grad billig.

    Grüße,
    Conni

    Hi Musikatze,

    danke für die Wünsche. Ich war heut noch zu Hause weil krank, morgen gehe ich wieder arbeiten, habe aber (zum Glück) keinen Musikunterricht, das ist mit Erkältung immer ziemlich unangenehm bis unmöglich.
    Bei der Grobplanung des Musikunterrichts bis zum Ende des Schuljahres stellte ich nun fest, dass auf manchen Arbeitsblättern zur Instrumentenkunde steht: "Probiert die Instrumente aus!" Dabei geht es nicht um Orff-Instrumente oder um Studierende einer Musikhochschule, nein, es geht um Kinder der Orientierungsstufe und um Blechblasinstrumente.

    liebe Grüße vom inzwischen wieder verschneienden Berliner Stadtrand

    hallo musikatze

    Zitat

    musikatze schrieb am 08.03.2005 08:43:
    eine 4 auf dem Zeugnis, weil ich nicht wußte, wieviel Plätze die Deutsche Oper GENAU hatte.

    Wie und NUR dafür ne 4???
    Ich hatte im 1. Halbjahr 1. Klasse mal ne 2, aber das lag daran, dass unsere Musiklehrerin uns sagte, vor dem benoteten Vorsingen müsse man sich besonders konzentrieren. Als ich das tat, wertete sie es als "Text nicht wissen", weil ich ein paar Sekunden später begann als von ihr erwartet. Und es gab nur 2 Zensuren in dem Halbjahr, da hat sie dann abgerundet. Meine Eltern haben ein Riesen-Fass aufgemacht. (Ich fand übrigens als Kind die Reaktionen meiner Eltern auf Zensuren viel schlimmer als die Zensuren selber.)
    Bei den "Merk"aufgaben hatte ich dann in der Oberstufe eine Freundin und Banknachbarin, mit der ich mich gut ergänzte bzw. sie mit mir: Ich konnte die Noten und sie lernte die Musikgeschichte.

    Zitat

    Für die Grundschule würde ich mir das Klassenmusizieren als Unterrichtsfach wünsche! Von der ersten Klasse an zwei Stunden Rhythmik und zwei Stunden Instrumentalunterricht für alle. Betreut von uns ausgebildeten und erfahrenen Frühmusikerziehern und Instrumentallehrern.

    Ja, das wär Klasse! Ohne Zensuren selbstverständlich und mit einem gewissen Anspruch an die Instrumente. (Ich habe mal mit Viertklässlern auf Mini-Metallofonen musiziert, die auf ein Sperrholzbrett gebaut sind, d.h. kaum Volumen und sehr hoch. Ein Kind sagte dann "Das klingt schlecht, haben wir keine Instrumente, die besser klingen?"
    Jetzt habe ich z.B. Holzxylofone, das ist schon wesentlich besser.
    Aber man müsste die Klasse auch noch teilen dafür, schon das Musizieren mit 12 Xylo- und Metallofonen geht SEHR auf die Ohren.


    Weißt du, was Mehlhorn-Schulen sind? Das sind besonders an der Kreativität der Kinder orientierte Privatschulen mit angeschlossenen Kitas. Die Kinder lernen ein Instrument, nehmen an Kunstprojekten teil, kreatives Erzählen, Schreiben und Theaterspielen stehen auf dem Stundenplan, auch eine Fremdsprache (Arabisch oder Chinesisch) und Schach werden ab dem 1. Schuljahr unterrichtet... Deine "Utopie" liegt davon nicht weit entfernt glaub ich:
    http://www.mehlhornschulen.de/
    http://www.diekappe.de/ Hier links oben auf "BIP-Grundschule" klicken.

    Grüße,
    Conni

    Hallo indidi,

    WOWWWWWWWWWWW!
    Danke für die vielen Tipps!
    Ja, das Einsammeln habe ich teilweise schon gemacht, ok, hätt ich selber drauf kommen können.
    Wörter in 4 Farben schreiben ist natürlich auch ne guuuuuuuuuuuute Idee. Besonders kurz nach Weihnachten, wenn es neue Lieblingsglitzerglittermetallicgelschreiber gab. :D

    Gibst du denn bei Schülern, die sehr große Probleme mit dem Schreiben haben und sehr viele Fehler machen, Wörter vor, die sie zuerst üben sollen oder lässt du sie die 8 bis 10 Wörter selber heraussuchen? (Andere Frage: Macht es bei diesen Kindern Sinn, phänomenorientiert zu üben? Also z.B. Wörter mit der Nachsilbe -ig und der Hilfe: Steigere, wenn es ein Adjektiv ist! - Eine Kollegin sagte mal, das funktioniert nicht, weil rechtschreibschwache Kinder solche Strukturen gar nicht erkennen.)

    Vielen Dank nochmal!
    Conni

    Zitat

    musikatze schrieb am 07.03.2005 09:24:
    Wie handhabt ihr zensurentechnisch diese großen Unterschiede in der Vorbildung?

    Hallo Musikatze,

    da es bei uns kaum Kinder gibt, die ein Instrument spielen, ist das zum Glück kein Problem. (Und wenn Kinder ein Instrument spielen, fangen sie oft erst im 3. oder 4. Schuljahr an und dann werden die Unterschiede zwar spürbar, aber nicht sehr groß.
    Mein Musikseminarleiter hat uns ansonsten gesagt, wir müssten alle schriftlichen Kontrollen für alle gleich stellen und gleich bewerten, obwohl das ziemlich gemein ist, wenn einer z.B. zum ersten Mal Noten sieht, einer an der letzten Schule schon welche hatte, einer Posaune spielt (Bassschlüssel) und eine Geige. Alle sollen vielleicht die C-Dur-Tonleiter aufschreiben (oder ein paar Noten im Violinschlüssel), eine langweilt sich zu Tode, einer findet es ok, einer denk, er müsste sich eigentlich auch zu Tode langweilen und verweigert die Arbeit, weil es für ihn der "falsche" Schlüssel ist und der Vierte sieht kein Land.

    Beim Singen werte ich es ansatzweise mit: Bei einem Kind, das zwar mit Eifer singt und übt, aber kaum eine Melodie halten kann, drücke ich schon von Vornherein 3 Ohren zu. Ein Kind, das aber gut singen kann, sollte sich auch noch anstrengen müssen. (Ich hatte mal zwei Schüler/innen, die bewusst "cool" sangen, um ihre Unterforderung und meine Fehler als "noch nicht fertige Lehrerin" aufzuzeigen und dann mit den dazu passenden Zensuren leben mussten, ohne zugedrücktes Ohr oder Auge. Das ist jetzt das absolute Negativbeispiel, aber ein Kind das gut singen kann, könnte z.B. den Spezialauftrag bekommen, besonders ausdrucksvoll zu singen.) Aber... schon ein schwieriges Thema, denn auch bei mündlichen Noten, schauen Schüler genau...

    Was denkst du denn als Mutter/Instrumentallehrerin, wie sich die unterschiedlichen Fertigkeiten in der Bewertung niederschlagen sollten?

    Grüße,
    Conni

    Zitat

    müllerin schrieb am 06.03.2005 20:50:
    ich habe ihnen mal erklärt, dass jeder Indianer, der laut ist, sofort dem Gegner in die Arme fällt und dann skalpiert wird - sie lieben es! :D

    Das Skalpiertwerden?
    Sorry, konnt ich mir nicht verkneifen.
    Das mit dem Indianersein kommt auf die Klasse an. Ich habe schon beides erlebt: Beim Erklären kichern und dann eine ganz leise Klasse. Und Provokation von Kindern. (Ich habe nicht auf das Skalpieren hingewiesen, aber ich kenne Kinder, bei denen würde besonders so etwas zu einer enormen Lautstärke - einhergehend mit breitem Grinsen führen.)

    Was ich denke ist, dass wenn z.B. 10 Kinder gleichzeitig Schleichdiktat schreiben, das automatisch zu "Zusammenstößen" führt. Und wer weiß, nachher ist das ein Indianer vom feindlichen Stamm? Weiß ich es?
    Im Ernst: Das Konfliktpotenzial in der Klasse ist schon deutlich und oft gibts Streit in der Pause, der mit in die Stunde getragen wird.

    Conni, ist heut zu keinem vernünftigen Satz mehr fähig geht jetzt

    Hallo müllerin

    Zitat

    müllerin schrieb am 06.03.2005 19:59:
    Wieso meinst du sind Dosendiktat und Schleichdiktat einzeln nicht möglich?

    Ich bezog mich auf die Tatsache, dass jeder einen karteikasten oder eine Liste im Heft vor sich hat, dann wird das schwierig, das Heft in die Dose zu bekommen. ;)

    Außerdem verband ich mit der Übungsphase ein eher stilles Arbeiten, vielleicht hab ich zu weit gedacht und bei einem Schleichdiktat erwarte ich schon eine gewisse Lautstärke, vor allem wenn es viele Schüler innerhalb von 10 Minuten versuchen zu bewältigen.

    Grüße,
    Conni

    Hallo kaddl,

    das ist ja wirklich ne blöde Sache!
    Ich schreib jetzt mal, was mir spontan dazu einfällt, ohne Gewähr...

    Experimentieren und improvisieren können Grundschüler: Bsp.: Einen Text vertonen, aus (selbstgebauten) Instrumenten möglichst viele verschiedene Töne herauslocken, verschiedene Spielweisen erkunden, Klänge der Stimme erkunden, Wirkungen von Liedern / Musikstücken erkunden, wenn sie unterschiedlich gesungen / gespielt werden, spielen mit Sprache (lautmalerische Vertonungen / Lieder), Erfinden neuer Strophen zu Liedern, Ausdenken rhythmischer Bausteine.

    Man könnte hier also bewerten, ob und wie Kinder z.B. einem Instrument Töne zu entlocken versuchen.
    Und man könnte prozessorientiert bewerten: Kinder, die am Anfang weniger Ideen haben, sich aber von ihren Mitschülern beeinflussen lassen und sich später auch trauen, mit einem Instrument mehr als nur einen Klang auszuprobieren.

    So, und das ganze ohne theoretische Grundlage, ich kann also auch gar nichts zitieren...

    Grüße,
    Conni

    Hallo Shopgirl,

    vielleicht ist die 3-D-Technik was für euch?

    Eine Zeichnung anfertigen, z.B. "Meine liebste Sportart", dann einen Teil der Zeichnung nochmal zeichnen, z.B. den Tennisschläger oder den Fußball und ausschneiden. Ein Stück Moosgummi, kleiner als das Motiv auf die Originalzeichnung kleben, Motiv draufkleben. Das Motiv steht dann etwas aus der Zeichnung heraus und das ganze wirkt interessanter. (Gibts inzwischen in D auch Postkarten in dem Stil.)
    Eventuell kann man das Motiv auch aus einem Katalog ausschneiden und so eine Art 3D-Collage machen?

    Grüße,
    Conni

    Hallo ihr,

    erstmal ein Schnelltipp für leichten Schoki-Appetit: Einen von diesen Kräuter-Gewürz-Aromatees, müsst ihr ausprobieren. Ich habe mir welche von Penny gekauft (gab es kürzlich wieder), die Yogi-Tees aus dem Reformhaus sind auch lecker (aber oft nicht Referendars-Geldbörsen-tauglich) und es gibt von Messmer "Momente der Melancholie". Aufbrühen, ziehen lassen, etwas Milch dazu und vielleicht etwas Süßstoff. Ist lecker, schmeckt würzig/schokoladig und hilft etwas gegen diesen Schoki-Appetit.
    Bin ich leider erst nach dem Referendariat drauf gekommen. Aber seitdem habe ich immerhin schon 8 kg abgenommen (2,5 Monate) und bin total froh drüber! (Dieser Puffreis von Aldi war neben der Rausch-Schokolade und den Kinderschokoladesachen auch eins meiner Suchtmittel.)

    Was auch relativ gut sättigt und gegen Schoki-Hunger hilft und nicht zu viele Kalorien hat: Fettarmen Kakao (es gibt welchen mit 0,3% im Literpack), etwa 200 bis 300 ml und eine Banane in den Mixer, vermixen, ganz langsam trinken. Gibt noch Kalzium und ein paar Vitamine (von der Banane).

    Noch was:
    Statt Chips Grissini, Salzstangen oder Knäckebrot.


    Grüße,
    Conni

    Guten Abend!

    Vielen Dank erstmal für eure Tipps!

    indidi und müllerin
    Da bin ich ja froh, dass es nicht irgendwie an mir liegt, dass die Kinder etwas brauchen, bis sie ihre Arbeit beenden. ;)

    Zitat

    indidi schrieb am 06.03.2005 02:08:
    Hm - diese stundenweise Einteilung gibt es bei uns eigentlich garnicht mehr.


    Bei uns eigentlich auch nicht, seit mehr als 13 Jahren nicht mehr...


    An welche Verlage hast du Bettelbriefe geschrieben? Wo hat man da gute Chancen? Ich habe hier zumindest einen Bestellschein für den Fischer-Taschenbuch-Verlag, dort kann man einige Bücher mit 20% Rabatt bekommen.
    Ansonsten werde ich den Aufbau der Klassenbibliothek erstmal auf die "lange Bank" schieben, da ich nicht weiß, was nächstes Jahr wird. Ich soll ab nächstes Jahr noch ein zusätzliches Fach in der 5./6. Klasse unterrichten und vielleicht eine Klasse bekommen, da ist noch gar nichts klar also.


    Das mit dem Rechtschreiben gefällt mir sehr gut. Momentan sehe ich noch das Problem, dass wir einen schulbuchzentrierten Grundwortschatz haben, wenn ich daran alle Kinder jeden Tag üben lasse, dann schaffen manche nicht mal die Hälfte der Wörter zu üben und für manche ist es schwachsinnig, weil sie die meisten Wörter eh schreiben können. Aber das ist ja ein generelles Problem und auch der Streit zwischen Klassenwortschatz-, Individualwortschatz- und Schulbuchwortschatzbefürwortern. (Da ich nicht weiß, von wem die Kinder weiter unterrichtet werden, muss ich vorerst beim Buchwortschatz bleiben.)

    Wie lange dauert die Musik? Ist eine Minute ok? Die fühlt sich bestimmt für die Kinder, die noch arbeiten, kürzer an.

    Ich hätte Angst, dass in der Zeit, in der ich den Schülern auf den Übungsbögen und den Übersichtsbögen (richtig verstanden?) unterschreibe, die Klasse wieder laut wird und dann nur schwer zu beruhigen ist, da es für die meisten ja Leerlauf ist.
    Oder vielleicht die bessere Frage: Kontrollierst du die Richtigkeit der Übungen, bevor du unterschreibst oder einfach nur, ob die Übung gemacht wurde? (Wann kontrollierst du dann, ob die Übung richtig gemacht wurde? Kontrollierst du das überhaupt?)

    Welche Übungsformen nutzt du?
    Ich kenne:
    1. Abdecken, aufschreiben, kontrollieren.
    2. "Knickdiktat" (Blatt längs knicken, so dass die Wörter verdeckt sind, daneben die Wörter aufschreiben)
    3. Dosendiktat (aber beim Einzelüben ja erstmal nicht möglich)
    4. Schleichdiktat (siehe 3.)
    5. Partnerdiktat
    6. steigern, Mehrzahl bilden, konjugieren, deklinieren
    7. stammverwandte Wörter bilden

    Grüße,
    Conni

    Zitat


    Vorsichtig schlüpfte wer oder was? (Nominativ) aus wem oder was? (Dativ).
    Mit wem oder was? (Dativ, hier gut am Artikel "dem" zu wen oder was? (Akkusativ) .
    Plötzlich wurden wer oder was? (Nominativ) vor wem oder was? (Dativ) steif.
    Starr vor wem oder was? (Dativ) presste sich wer oder was? (Nominativ) an wen oder was? (Akkusativ) .

    Auch möglich: Wenn man nach "Wohin" fragen kann ("An den Boden.") handelt es sich um den Akkusativ (4. Fall), wenn man "Wo?" fragen kann, ist es der Dativ (3. Fall).

    Hoffe geholfen zu haben
    Conni

    Schnuppe

    Naja, die Lehrer, die still und leise in den Buchladen gehen, sich ein Buch aussuchen und bezahlen, fallen halt weniger auf als die die du beschreibst...
    Conni

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