Beiträge von Conni

    Hallo Tina,

    gibt es denn bei euch in der Nähe solche Einrichtung? Hat der Junge sich schon mal eine angesehen? Vielleicht gibt es ja eine, die ihm gefällt, wo er gerne hin möchte, und wo auch beim Übergang ins Berufsleben geholfen wird. Gibt es in eurer Schule Möglichkeiten, den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern? (Kontakte zu Unternehmen, Sozialpädagogen oder so). Das könnte die Entscheidung erleichtern.
    Hier in der Region gibt es das "produktive Lernen", das sind Hauptschulen, in denen die Schüler (viele ehemalige Schulverweigerer, viele mit mehreren "Ehrenrunden") mehrere Tage pro Woche in einer Praxisstelle arbeiten und dann teilweise dorthin vermittelt werden können. Das geht momentan aber erst in der 9. Klasse los und ist eventuell etwas Bundeslandspezifisches.

    Grüße,
    Conni

    Hi Alem,

    ich meld mich mal so als "Nachzüglerin".
    Mir gehts ein wenig so wie dir, wenn auch nicht ganz so krass.
    Habe seit Ende meines Refs im Herbst 19 Wochenstunden (und lange Fahrzeit, da ich mich mit dem Arbeitsort gar nicht anfreunden kann). Die ersten 3 Monate als Krankheitsvertretung, davon über 3 Wochen die meiste Zeit in einer 3. Klasse, das war zwar nicht einfach, aber hat Spaß gemacht. Dann kamen 2 Monate als Teilungs- und Vertretungslehrerin. Zum Glück wurde ich nicht "verheizt", sondern wenn irgend möglich fachgerecht zur Vertretung eingesetzt.
    Jetzt bin ich seit 1.2. an meiner "endgültigen" Stelle, obwohl ich mir das noch gar nicht so vorstellen kann.
    Ich bin momentan Nur-Fachlehrerin und unterrichte innerhalb von 19 Wochenstunden 6 Lerngruppen mit insgesamt etwa 90 Kindern. Seit letzter Woche steh ich immerhin nicht mehr immer in der Nähe des Sitzplanes.
    Zum Glück habe ich auch eine Klasse in Deutsch und eine andere in Mathe, so dass ich in diesen beiden Klassen mehrere Stunden bin und die Kinder langsam besser kennen lerne. Der Rest sind Musik- und Chorstunden.
    Ich arbeite total viel, bereite viel vor und bin auch nie zufrieden, dieser Perfektionsanspruch, der uns im Ref eingeimpft wird, ist nicht so hilfreich grad. Fachlich/methodisch fühle ich mich in 3 Lerngruppen mit für mich völlig neuer Situation / Fach sehr unsicher, bei den andern 3 ist es ok.
    Mit der Hälfte meiner Lerngruppen klappt es disziplinmäßig ganz gut, die andere Hälfte hat mich letzte Woche zum Verzweifeln gebracht.
    Die Chorstunden mit den "Kleinen" sind die Hölle: Für die Kinder ist das nämlich eindeutig "Freizeit" = Spiel und die Kinder albern viel rum, ich hab schon immer Angst, die Kinder nicht heile vom Hort in die Schule zu bekommen, weil ihnen Bürgersteige, Straßen und Autos trotz Ermahnungen ziemlich egal zu sein scheinen. In den Chorproben lachen sie, stacheln sich gegenseitig mit dem Lachen an.... Das einzige, was bisher mal für 10 Minuten half, war die Kinder anzuschreien. (Der eine Chorleiter vom Chor der älteren Schüler sagte, das müsse man, das seien die Kinder aus dem Unterricht gewöhnt. )
    Auch die eine Musikklasse ist total unruhig, eine Aussprache ergab, dass sie mich strenger wollen: Mehr schimpfen, Hausaufgabenhefte einsammeln, Einträge verteilen, Stundennoten fürs Verhalten inkl. Pausenverhalten (!!!), Schüler rauswerfen, mit dem Schnellhefter an den Kopf hauen oder mal (aus Spaß) die Faust ins Gesicht halten (alles Vorschläg der Schüler!!!!!!)
    An solchen Tagen möchte ich nur noch nach Haus und nie wieder eine Schule von innen sehen! (Naja, zumindest für ein paar Stunden... )

    Aber weißt du, ich hatte im Ref auch schon solche Erfahrungen: So lange ich "nur" als Fachlehrerin drin war, gab es Unruhe und teilweise Konflikte mit Schülern, einfach weil man grad als Musiklehrer nicht so ernst genommen wird wie der Klassenleiter und auch weil ich nicht so wie viele KollegInnen (auch Klassenleiter) oft laut werde oder Einträge verteile. Die meisten Kinder waren dann aber doch traurig, wenn ich mal krank war oder als ich ging.

    Das ist bei dir natürlich alles noch blöder, weil du auch häufiger die Schule wechselst. Sind denn die Lehrer, die du vertrittst auch alle nur Fachlehrer?

    Grüße,
    Conni

    Zitat

    barb schrieb am 18.02.2005 16:31:
    Kaffee trinken :D:D:D

    sorry, aber bei der Vorlage bot sich das einfach an...

    Interessant wird es erst, wenn die Schüler das Frühstück servieren. ;) (Nee, ist mir echt mal im Vertretungsunterricht passiert, dass mich ein Junge ganz erstaunt fragte, ob ich denn jetzt keinen Kaffee trinken würde, ihre Lehrerin tränke in dieser Pause IMMER Kaffee und er wusste auch wo sie Kaffeepulver und Wasserkocher hatte. :D )

    Julchen
    An meiner Ausbildungsschule durften die Schüler in den ersten 5 Minuten der Frühstückspause frühstücken. In den zweiten 5-Minuten durften sie auf Toilette gehen.
    In den Hofpausen gab es eine von älteren Schülern verwaltete Spielgerätetonne und mittags die Möglichkeit, am Schulessen teilzunehmen.

    Conni

    Zitat

    Aktenklammer schrieb am 17.02.2005 13:11:
    Ich habe openoffice sogar, findes es aber 'kompliziert', .... Aber vielleicht sollte ich mich doch noch mal darauf einlassen ;)!

    Jaaa, lass uns eine open-office-beginners-group gründen. Ich blicks auch nicht und sitze vor einigen Dingen viel länger als mit Word. Das letzte war, dass mir glücklicherweise jemand sagte, dass das Textfeld in oo nicht Textfeld heißt sondern Rahmen. Ich hatte wochenlang nach gesucht und versucht diesen Textfeldkram zu kapiern.
    :rolleyes:

    In meinem Fragebogen hieß das "Litten sie jemals unter nervösen Störungen?"
    Naja, ich hab nicht gesagt, dass ich immer besonders nervös bin, wenn ich zum Amtsarzt muss. :D
    Spaß beiseite, es geht eben darum, dass man den Beruf ja bis zum Ruhestand ausüben soll. Falls du vorzeitig berufsunfähig wirst und das darauf beruht, dass du da mal was verschwiegen hast (oder das zufällig dabei rauskommt), dann wirds schlimm. Wenns keiner erfährt, dann nicht.

    Zitat


    Ich schätze, daß es Zahnschmerzen ist?

    Äh, ich hab mir Gaußsche Normalverteilung gedacht... Aber gut, vermutlich kann man Zahnschmerzen von kriegen....

    Conni

    Schnappi und Xylophon hat er nicht rausbekommen! (wobei er auch sagte, ein xylophon geht kaputt wenns runterfällt und man kann es nicht streichen. da bin ich ja anderer ansicht!) :D Liederbuch hats auch nicht rausgekriegt.

    Ups ich habs wohl überlastet:

    Conni

    Zitat

    Sie dachten an ein Staubmilbe.
    Kann es springen? Sie sagten Nein, Ich sage Ja.
    Ist es ein Insekt? Sie sagten Nein, Ich sage Ja.
    Beißt es? Sie sagten Nein, Ich sage Ja.

    Ähhh, ich hab noch nie ne Hausstaubmilde springen oder beißen gesehen, mach ich was falsch? 8o
    Und: Seit wann sind das Insekten, ich dachte Spinnentiere...

    Conni

    Noch ein Vorschlag, zu kombinieren mit ner Packung entkoffeinierten Kaffees:

    C - A - F - F - E - E trinkst du sehr gerne Kaffee,
    wähle solchen ohne Koffein,
    spür die Wärme und genieße ihn.
    Freut sich dein Herz so sehr
    verlangt bestimmt nach mehr!

    Du würdest dir für das Geld gerne ein paar Lehrerbände anschaffen und da du gerade erst angefangen hast, besitzt du noch nicht so viele Materialien und kannst sie dringend gebrauchen. Je schneller das Geld dafür da ist, desto schneller kannst du deinen Unterricht optimieren.

    Ist das ne Idee? ;)

    Kreative Grüße,
    Conni

    venti
    Das probier ich nächste Woche auch mal aus, ich hab noch eine Rolle Tapete. Ich hoffe nur, ich bekomme sie aufgehängt.
    Ansonsten habe ich heute einen uralten Kalender gefunden und werde den jetzt für Grammatik-Merkplakate (Verben erkennen) verwenden!

    Sabi
    Naja, das Problem ist eher, dass ich momentan überfordert bin, also ich bin seit gestern komplett ferienreif, ich krieg dann Wut-auf-mich-selber-und-meinen-Computer- und Schokoladenessanfälle und schreibe "Nahme" statt "Name". :O Ich glaub, ich sollte einfach 3 Gänge zurückschalten und mich in den nächsten 2 Wochen weiter mit Namenlernen, Kollegensuchen, Klassenkonferenzen, Bücherbesorgen und Unterrichtvorbereiten befassen. Damit bin ich ca. 150% ausgelastet. Um Elternarbeit hab ich mich noch nicht gekümmert, Elternversammlung steht nicht an, Elternsprecher kenn ich noch nicht, Klassenleiter zeigt sich bisher nicht besonders zusammenarbeitsfreudig.
    Ich habe erstmal Bücher aus dem "Verschleiß"-Bestand der Schule gesucht, auch Lesebücher für Klasse 3,4 und ein paar für Klasse 6 (für die leistungsstarken Leser) und eins für Klasse 2, das kriegt der Junge, der noch so sehr große Probleme hat. Ich muss nur das "Klasse 2" zukleben. ;) Gestern hat er übrigens mit einem anderen Jungen zusammen gearbeitet, vielleicht können die sich nächste Woche auch was gegenseitig vorlesen, eben nur ein kleines Stück und dafür jeden Tag.

    Viele Grüße und schönes Wochenende
    eine total müde und verpeilte Conni

    venti
    Das Abschreiben ist ne tolle Idee! Wie groß sind die Plakate bei dir? Was nimmst du als Schreibpapier? (Wenn ich Packpapier nehme, bezahl ich lieber die Kopien, ist billiger, da ich keine Geheimquelle kenne.) ;)

    @sabi24
    Ich habe vom Lesemüttermodell auch schon gehört/gelesen. Das ist hier auf dem Gebiet der Ex-DDR aber nicht üblich, da viele Mütter arbeiten, besonders in den "etwas besseren" Gegenden (und meine Schule liegt in so einer). Außerdem kenne ich hier noch gar keine Eltern. Der Klassenlehrer scheint auch nicht übermäßig zugänglich für einen verstehen-wollenden Umgang mit den Kindern zu sein.

    Shopgirl  indidi
    Könnt ihr zu der von euch angegebenen Literatur noch mehr sagen (oder sie vielleicht in der Buchecke vorstellen)? Sind das mehr so Rätselaufgaben, Konzentrationsaufgaben oder Sachtexte? Das ist für meine Schüler ja kein "richtiges" Lesen. Also Stolperwörtertest ist für sie kein "richtiges" Lesen, Rätsel (ich habe so ähnliche Karten wie die vom Kohl-Verlag und sie heißen Rätsel, aber das ist nur der Nebeneffekt, es geht ums Lesen) sind für sie auch kein "richtiges" Lesen. :rolleyes:

    indidi
    Bei 4teatchers ergibt die Suchanfrage keine Treffer. "Lesetexte" als Suchbegriff führt zu Englisch-Lektionen von dir. Meinst du die?


    Die Sache mit den Kopien liegt daran, dass ich innerhalb von 19 Stunden 6 Lerngruppen mit insgesamt 95 Kindern unterrichte. Mittwoch früh fragten mich Kinder vor der Schule, ob sie ihre Musikarbeit wiederbekämen. Ich sagte "Nein, am Freitag." Ein Junge daraufhin: "Aber wir haben doch Freitag gar kein Musik, sondern jetzt in der 1. Stunde!" (Mist, falsche Klasse und auch noch im Stundenplan geirrt, ich hatte eine völlig andere Lerngruppe erwartet.)

    Und ich muss noch das "Wenn der erste 3 Seiten gelesen hat, hat der schwächste 6 Sätze geschafft." Revidieren. Ich weiß nicht, ob mein schwächster Leser 6 Sätze schafft. (Genau genommen rät er mehr als er liest.) Der Stolperwörtertest für Klasse 2 war eine komplette Überforderung für ihn und Aufgabenstellungen kann er auch nicht erlesen. Ich muss ihm jede Aufgabe nochmal erklären und ihm fast "Händchen halten", damit er auch anfängt.
    Habt ihr bitte noch einen Tipp, wie ich ihn fördern kann?

    Grüße,
    Conni, heut etwas verzweifelt (eher wegen anderer Sachen)

    Unsere Seminarsprecherin hat zusätzlich noch

    - eine Abschiedsrede gehalten
    - eine Liste erstellt, wer was zur Abschiedsfeier mitbringt
    - ein Konto bereitgestellt, auf das wir das Geld für die Feier eingezahlt haben
    - sich mit noch einer anderen zusammen um die Seminarfahrt gekümmert (So ähnlich wie Klassenfahrtorganisieren ohne Unterschriften der Erziehungsberechtigten. ;) )

    Hallo,

    kennt jemand von euch das Buch (Cornelia Funke) und das Heft vom BVK-Verlag dazu? Ich habe beides grad hier (nebst der gleichen Ausstattung zu "Sams Wal") und obwohl ich eine Menge Sachtexte über Wale und Delfine im Lese- und Sprachbuch habe und ergänzen könnte, ist das Gespensterjägerbuch einfach sooooooooooo klasse! :D Ich sitze hier und lese und grinse.
    Hat das Gespensterjägerbuch schonmal jemand mit einer Schulklasse gemacht?

    Grüße,
    Conni

    Hallo ihr,
    ich hab schon wieder eine Frage.
    Ich habe mit meiner neuen 4. Klasse letzte Woche gleich mit einem Wochenplan begonnen. Letzte Woche habe ich erstmal Fähigkeiten getestet, verschiedene Wiederholungs- und Anwendungsaufgaben vom Stoff des 1. Halbjahres. Dabei war auch ein Lesetext zum Üben und laut vorlesen. In den Zusatzmaterialien gab es Rätselblätter zum sinnentnehmenden und genauen Lesen. (Die Blätter sind für Klassenstufe 2 eigentlich, aber die schwächeren Schüler kamen nicht damit klar, die stärkeren mit Hilfe beim 1. Blatt, danach alleine.)

    Diese Woche nun habe ich den Plan erweitert, weil ich letzte Woche zu wenig Aufgaben hatte und dann mühsam jeden Tag was Neues anschleppen musste. (Diese Woche ist er vermutlich etwas zu lang, aber das wird noch, wenn ich mehr Übung hatte.)
    Da meine Vorgängerin leider nur 90 der 380 Grundwortschatzwörter eingeführt hat und auch die behandelten Grammatikphänomene nur teilweise "sitzen", musste ich einen großen Teil Rechtschreibung und Grammatik mit hineinnehmen. Zusätzlich gibt es eine Aufgabe zum Verbessern der Fähigkeiten im Schreiben von Erzählungen / Fantasiegeschichten, die den Kindern viel Spaß macht.
    Es gibt auch eine Leseaufgabe (verkürzter Stolperwörtertest, da kommen die meisten super mit klar).

    Was den Kindern nun fehlt, ist das Lesen. Die Übungen der letzten Woche und der Stolperwörtertest sind bei ihnen kein "richtiges" Lesen. Sie wollen Leseunterricht wie bei meiner Vorgängerin. Dort gab es 2 oder 3 mal die Woche eine "Lesestunde", in der die Kinder alle ein Lesestück lasen und vermutlich dann Verständnisfragen beantworteten und es ein paar mal laut vorlasen. (So kenn ich es aus meiner Schulzeit und aus dem Unterricht meiner einen Deutsch-Ausbildungslehrerin.) Mein Problem - und das habe ich heute den Kindern erklärt - ist, dass das Lesetempo sehr unterschiedlich ist: Wenn die besten 3 Seiten gelesen haben, hat mein schwächster Leser keine 6 Sätze geschafft. (Und auf 6 bis 8 Sätze kann ich kein Lesestück kürzen.) Also hat irgendwer immer Leerlauf oder kommt nicht mit. "Lies schon das nächste Lesestück" ist auch blöd. Ich glaube, die Kinder haben es verstanden, denn sie haben ja schon im Wochenplan die Erfahrung gemacht, dass man nicht immer gehetzt wird bzw. auf jemanden warten muss.

    Wie kann ich nun das Lesen in den Wochenplan gut integrieren? Im Lesebuch sind fast nur noch Buchausschnitte und Sachtexte. Eine Schülerbücherei gibt es nicht. Ich habe kein Auto und kann somit nicht mal eben 50 Bücher aus einer Bibliothek ausleihen und sie im Unterricht bereit stellen.
    Ich möchte die Kinder gerne Buchvorstellungen machen lassen, die aber nicht sofort. Gerne würde ich auch im Sommer mal einen "Schmökertag" machen, bei dem wir auf unsern wunderschönen Schulhof gehen (Bänke und Wald vorhanden.) und selber mitgebrachte Bücher lesen können.
    Außerdem ist noch ein Stoffgebiet zum sinnentnehmenden Lesen von Sachtexten im Sprachbuch. Da der Fachunterricht im nächsten Schuljahr beginnt, möchte ich dieses unbedingt ausführlich in den Unterricht einbauen. (Ich fürchte, Sachtexte sind für einige auch wieder kein "richtiges" Lesen.)
    Dann will ich noch ein Buch mit allen im Unterricht behandeln. Ich würde das dann aber in "geballter" Form machen, d.h. nicht wöchentlich 2 Stunden mit dem Buch arbeiten, sondern einen Wochenplan zum Buch lösen und das als "Leseunterricht" abrechnen. (Rechtlich kann mir keiner was, es gibt offiziell keine Trennung, sondern integrativer Deutschunterricht wird gefordert, inoffiziell machen es aber fast alle, die noch zu DDR-Zeiten anfingen zu arbeiten so, dass es 2 Lesestunden, 2 Rechtsschreibstunden und 2 "Sprachstunden" (Grammatik, Texte verfassen) pro Woche gibt. Schwierig, wenn man da in der 4. Klasse was dran ändern will.)

    Außerdem dachte ich daran, mit den Kindern einen Geschichtenschreibkurs durchzuführen und die Ergebnisse vorzulesen. (Momentan ist es eben ein Abschreibtext, in den treffende Adjektive eingesetzt werden, ich werde das ab nächster Woche weiter ausdehnen.)

    Was kann ich noch machen? Etwas aus dem Buch heraussuchen und vielleicht so Verständnisaufgaben und Klammerkarten und so? (Bitte wenig Kopien, ich habe im Durchschnitt 2,5 (Zweikommafünf) Kopien pro Monat und Kind, die gehen allein schon für die Pläne drauf. :rolleyes: Ich weiß noch nicht, wie das hier alles läuft, wenn man die Kopienanzahl überschreitet.)

    Danke für das Lesen dieses vorworrenen Postings! ;)
    Conni

    Ich habe hier einen Karton voll "Grundschule" und sie zwar 3mal durchgeschaut, aber nie was davon gemacht, oft sind es sehr theoretische Texte und kaum Arbeitsblätter.
    Die "Praxis Grundschule" gefällt mir da wesentlich besser.
    Bei den "Bausteinen Grundschule" besteht das Problem, dass sich alles immer um ein (Sach)Thema rankt und das ist für mich als Nur-Fach-Lehrerin inzwischen auch gar nicht mehr günstig.

    Wenn du mehr praktische Sachen brauchst, sind die "Grundschule Deutsch" von Kallmayr/Friedrich empfehlenswert.

    Grüße,
    Conni

    Hallo Musikatze,

    danke für die Tipps. Den Film kenn ich. Wirklich sehr rührselig.

    Zitat

    Ansonsten schwingen die Resonanzkästen der großen einzelnen Klangstäbe sehr gut, ab tiefem Tenor Bass hin abwärts.

    Welcher Ton sind denn bei Klangstäben "tiefer Tenor"? Also bei der menschlichen Stimme wär das das kleine C würde ich sagen.
    Und hmm, nur die von den einzelnen Stäben? Die haben wir nicht, wir haben nur ganze Xylofone. (Und ich weiß auch nicht, welche Lage, die großen beginnen entweder bei c oder bei c' aufwärts.)

    Zitat


    Eine meiner Kolleginnen unterrichtet eine Gruppe gehörloser Erwachsene auf Djembes und Congas....

    Hmm, weißt du, ich würde zu gern richtig trommeln, aber ich hab weder genug Geld noch ein Materiallager, um das zu kaufen. Ich hab mal selber versucht, Trommeln zu basteln aus solchen Teppichpapprollen, aber die schwingen nicht so toll.

    Grüße,
    Conni

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