Beiträge von Conni

    Tjaaa, was hab ich eigentlich studiert?
    Gute Frage.
    Spontan schwierig zu beantworten. :rolleyes:

    Also ich hab im Bereich Sachunterricht ein Seminar über Feuer besucht. Wobei Feuer in der Literatur eigentlich im Vordergrund stand. Also so wirklich was für den Sachunterricht oder Hintergrundwissen kam da nicht rüber außer dem allgemeinen "Feuer beeindruckt die Menschen".
    In einem anderen Seminar haben wir sitzunglang darüber diskutiert, welche Teilkompetenz bei welchem Abschnitt einer von uns erstellten Unterrichtsreihe nun wirklich am meisten gefördert wird. Der Dozent hatte immer Recht natürlich. :D
    Ein Buch habe ich gebunden (es fiel schnell auseinander), und dafür Texte mit Setzkasten gedruckt und Schmuckbögen marmoriert. Das hat Spaß gemacht und falls ich die Materialien hab, würd ich das auch mal mit Schülern machen, außer die Buchbinderei, das war nicht ausgefeilt, da müsst ich mir was andres überlegen.
    Der Rest fällt mir grad nicht mehr so genau ein. :O
    Ich denke, die Ausbildung im Vorbereitungsdienst ist dann wichtiger. Aber das machen leider oft die Lehrer, die das (hier) schon seit 20 oder 30 Jahren genauso machen und auch nicht anders machen wollen. (Meine Schüler waren schon hellauf begeistert, als sie zum Fenster gehen und draußen die Wolken betrachten und benennen durften. Oder als ich Hundebücher mitbrachte. Dabei kann sich das doch noch "jeder" ausdenken, oder?)
    Bei mir war es nun nur Drittfach, d.h. mit geringer Stundenzahl und ohne Seminar. Wirklich viel gelernt habe ich nicht im, ich trau mir nicht wirklich zu, das gut zu machen. Fürs Studium hätte ich mir gewünscht, viel praktische Ideen zu sammeln, wie Themen unterrichtet werden können. Da ist meine Erfahrung, dass Dozenten sich dann auf Themen stützen, die eh gut handlungsorientiert umzusetzen sind (Vögel beobachten, Verkehr zählen, zur Feuerwehr gehen) und die eher abstrakteren Dinge (Karten, vor-geografische Aspekte) gerne außen vor lassen und diesbezügliche Fragen ignorieren.

    Ich finde Sachunterricht eher schwierig umzusetzen (wenn ich ihn handlungsorientiert machen möchte) und denke, es wird - auch von Sachunterrichtslehrern - viel zu oft "Sachunterricht im Buch" unterrichtet. Die Leute, die sagen, das könne jeder, sehen nur den Aspekt der fachlichen Bildung, nicht den didaktisch-methodischen.

    just my 2 einkaufswagenchips
    Conni

    @alle tattoofragenden
    Die Sache mit dem Tattoo hat was mit möglichen Folgeinfektionen (Hepatitis C) zu tun, die erst nach Jahren zum Ausbruch kommen, aber zur Berufsunfähigkeit führen können.

    Timm
    Eine Bekannte von mir wurde verbeamtet auf Probe, bekam die Auflage abzunehmen. Ihr wurde dann gesagt, wenn sie bei der Folgeuntersuchung nicht durchkommt, dann verliert sie ihre Stelle komplett, weil es nur diese Beamtenstelle gibt, aber keine Stelle für Angestellte. Deshalb meine Frage.

    Justus
    Naja, als Angestellte bleib ich zumindest pflichtversichert und hab nicht den Ärger mit der PKV, die mich nicht will.

    Grüße,
    Conni

    Ich würde es dem Seminarleiter nicht sagen. (Ich habe mit einer anderen Sache sehr schlechte Erfahrungen im Studium gemacht, drückte teilweise auch die Noten oder wurde zur Notenbegründung herangezogen, obwohl ein "Sie haben an der und der Stelle den Stoff zu wenig beherrscht." die korrekte Begründung gewesen wäre. Das verunsichert dann auch wieder.)
    Ich stimme Elefantenflip zu: Gibts ne Möglichkeit, den UB zu verschieben?

    Grüße und viel Erfolg,
    Conni

    Danke Jonas,

    für die Auskunft. Mir wurde erzählt, wenn man erstmal die Verbeamtung unterzeichnet hat im Vertrag und sich danach rausstellt, dass das doch nichts wird wg. Amtsarzt, dann kann man nicht sicher sein, ob man noch auf eine Angestelltenstelle kommt, weil das ein anderes Budget ist oder wasauchimmer. ?(

    Conni

    Hi Laempel,
    diese Zerstückelung kenn ich auch noch aus dem Ref. Immer das schlechte Gewissen und der Druck und meine Unkonzentriertheit, Faulheit, "mal schnell einen Begriff im Netz suchen" und dann stundenlang dort verharren. Naja, teilweise ist es immer noch so. Da ich aber nur ne Teilzeitstelle habe, gönn ich mir jetzt häufiger einfach eine Nachmittagspause, in der ich schwimmen oder walken gehe und dabei denke ich dann auch über Stundenplanungen nach, wenn ich denn schon weiß, was am nächsten Tag ansteht. Im Ref liefen auch Stunden gut, die ich beim Sport im Kopf ganz genau geplant hatte, egal ob nachher aufgeschrieben oder nicht. Manchmal liefen die aufgeschriebenen Stunden auch gut und manchmal "schwamm" ich in den mühsam aufgeschriebenen Stunden und musste ständig zum Zettel auf dem Lehrertisch gehen, weil ich schon wieder nicht mehr wusste, welche Aufgabenstellung nun kommen sollte.
    Ich werde jedenfalls in Zukunft nur noch meine Reihenplanungen immer schriftlich machen, die einzelnen Stunden aber nur dann, wenn ich das für sinnvoll halte (und nicht weil meine Seminarleiterin das so will). :)

    off topic

    Zitat

    Bablin schrieb am 14.01.2005 16:39:
    Hier mal ein kleiner Auszug aus einer Arbeit, bei der ich (und wahrscheinlich auch jener lehrer) nur bhnhof versteht ...

    Verglichen wurden Kombinationen aus NRTIs (Nukleosid- analogen Reverse Transkriptase Inhibitoren) mit NNRTIs (Nicht- Nuleosid-analogen Reverse Transkriptase Hemmern) sowie mit den PIs (Protease-Inhibitoren) Indinavir und Saquinavir. Die antiretroviralen Kombinationen mit NNRTIs und dem PI Indinavir bewirkten eine Verbesserung der immunologischen Situation der PatientInnen im Sinne einer Erhöhung der CD4-Zellzahl; für die Saquinavir-Gruppe konnte ein solcher Effekt nicht nachgewiesen werden.

    :D:D:D

    Bablin

    Oh Bablin.... ist das für Lernhilfeschule??? 8o

    Ansonsten mal ne Reduktion (ob sie "didaktisch" ist weiß ich nicht:
    Es wurde eine Medikamentenstudie durchgeführt. Dabei wurden 3 Medikamentengruppen eingesetzt: Gruppe A (NRTIs), Gruppe B (NNRTis) und Gruppe C (PIs). In der Studie wurden Medikamente aus mindestens 2 dieser Gruppen kombiniert.
    Aus der Gruppe C wurden zudem 2 verschiedene Medikamente getestet: Indinavir und Saquinavir.
    Folgende Aussagen über den Ausgang der Studie wurden formuliert: Wenn man ein Medikament aus der Gruppe B mit Indinavir kombiniert, erhöht sich die Zahl bestimmter Abwehrzellen der Patienten. Das ist in diesem Fall gut und wünschenswert, da die Abwehrkraft der Patienten (= "immunologischen Situation") gesteigert wird. (Schlussfolgerung: Es geht um Medikamente gegen Erkrankungen des Immunsystems.)
    Wenn man ein Medikament aus der Gruppe der B mit Saquinavir kombiniert, tritt dieser Effekt nicht auf. (Keine Aussage erfolgt über eine Kombination von Medikamenten der Gruppe A mit einem weiteren Medikament.)

    Hi ihr,

    nettes Thema.
    Ich möchte noch Methode 3.1. (abgeleitet von der Hammermethode) ergänzen: Die schülerzentriert-kommunikative Methode: Vor die Klasse stellen und von den Schülern erklären lassen, wie weit sie gekommen sind, was sie schon alles können müssen (bei Unstimmigkeiten zwischen den Schülern wird das dann zum Übungsschwerpunkt ernannt) und dann erklären lassen, wie sie mit ggf. vorhandenen Materialien arbeiten. Genau so sollen sie dann weiterarbeiten. Im Zweifelsfall das zur Kontrolle nötige Fachwissen vorher geschickt "nebenbei" erfragen.
    Da ich momentan als Teilungs- und Vertretungslehrerin arbeite, ereilt mich diese Methode momentan ab und an. :( Insbesondere, wenn sich der vom fehlenden Kollegen am Tag vorher kurz übermittelte Stundeninhalt (Machen Sie bei xyz weiter, aber wenn Ihnen das nicht passt, machen Sie doch yxz oder xzy. Wie Sie das machen und was die Schüler nach der Stunde können, bleibt Ihnen überlassen.) nicht mit der Aussage der Schüler, was sie zuletzt hatten, deckt, wird es schwierig. :rolleyes:
    Ansonsten kommt in den Teilungsstunden häufig die Schwellenmethode zum Einsatz.

    Naja, sonst ist es eigentlich so, dass ich wenn ich nur eine Einzelstunde vorbereite, das gern bis zuletzt rausschiebe, weil ich für Einzelstunden oft nicht so motiviert bin. Reihen habe ich im Ref möglichst schon in den Ferien oder sonst am Wochenende geplant und unter der Woche nur nachgeplant, wenn nötig. Da ich in 2 Fächern nur Einzelstunden halten durfte und die immer kurz vorher erst mit der Kollegin abgesprochen werden konnten, musste ich unter der Woche recht viel planen. So saß ich in intensiven Zeiten (U-Besuche, Prüfungsvorbereitung, Examensarbeit schreiben, Vorbereitung von Programmen in der Musik-AG) dann auch bis früh morgens.
    Leider bin ich nach diesen 2 Jahren nun abends immer total munter und kann nicht einschlafen, oft schaff ich es erst um halb 2 oder halb 3 zu schlafen. X(

    Aber ich werds jetzt mal probieren, falls mein Husten mich lässt. :rolleyes:

    Conni

    Zitat

    Talida schrieb am 13.01.2005 21:55:
    Ich belasse es bzgl. Messen bei den Dingen, die im Mathebuch abgebildet sind.

    Das hatte ich heute: Teilungsstunde Kl. 1, 10 min. vorher erfahren, was ich machen muss, Aufgabe im Übungsheft: In Handspannen (vorher gemeinsam erarbeitet was das ist) das Lineal ausmessen. Ja, haben die Autoren mal mitgedacht? Die Kinder haben ein Lineal von 15 cm bis 16 cm Länge (Federtaschengröße) und eine Handspanne von 10 bis 12 cm.
    Die Klassenlehrerin hat auf 1 Handspanne bestanden, wenn es etwas mehr ist, ist es nicht so schlimm, das lässt man weg. ?(
    Ich wusste das vorher nicht und hab mit meiner Gruppe eifrig diskutiert. 2 Kinder haben dann "1,5" geschrieben, weil sie gesagt haben, der Rest ist etwa eine halbe Handspanne und wussten, wie man 1,5 schreibt. Der Rest hat "1 und eine halbe" geschrieben. Nunja. :rolleyes:

    Ich hab das "Schlagzeug in der Socke".
    Vorteile: Jedes Kind hat ein eigenes Instrument ohne hohen Kostenaufwand und ohne viel handwerkliche Versuche. Viele der Blätter sind von den Kindern auch selbstständig in Gruppenarbeit lösbar. (Fähigkeit zum Lesen von Aufgabenstellungen vorausgesetzt.)
    Nachteil: Das ganze klingt nicht wirklich gut, gerade die Filmdosen als Trommeln sind nicht so der Hit und bei manchen Dosen gibt es zwischen geschlossener und offener Filmdose kaum einen Unterschied, obwohl man den bei größeren Instrumenten erfahren kann und dabei ein für manche Instrumente wichtiges Prinzip genutzt wird. Der lange Nagel klingt auch kaum (jedenfalls die, die ich im Baumarkt probiert habe), man kann auch so eine lange Schraube nehmen, die hinten zum Ring gebogen ist (fragt mich nicht, wie die heißen). Hier müssen dann gewisse feinmotorische Fähigkeiten vorhanden sein, das Teil ist nach dem Anschlagen schwieriger wieder zur Ruhe zu bringen als eine Triangel. Ich finde die Idee des "Schlagzeug in der Socke" sehr gut, aber bin nicht ganz zufrieden. Wenn mir mal eine Idee kommt, wie man es so ändern könnte, dass ich zufrieden bin, schreib ich euch. ;)

    Ich habe probehalber mal die Pappröhrentrommeln gebaut von http://www.autenrieths.de/ftp/bongos.txt zum Testen, da lief nämlich eine mit so einer Rolle vor meinem Haus lang und 3,50 lange Papprollen krieg ich allein nicht ausm Baumarkt bis nach Haus, da ich kein Auto hab. Also Gelegenheit ergriffen, Papprolle das Treppenhaus hochtransportiert (in den Fahrstuhl passt sie nicht, auch im Treppenhaus war es sehr knapp), im Flur in 2 Teile zersägt, um sie in die Wohnung zu bekommen und dann Röhren gesägt, hab sie länger gemacht (60 und 40 cm) als angegeben und mit mehreren Lagen Butterbrotpapier bespannt, dazwischen dick Tapetenkleister. Sie klingen erstaunlich gut, in den von mir gewählten Längen im Quintabstand, auch ziemlich tief und laut. Die in der URL angegebenen Längen führen zu einem Oktavabstand. Vermutlich sind sie mit Klebeband deutlich haltbarer, aber ich bin so ungeschickt im Klebebandabrollen. :D

    Grüße,
    Conni

    Thema: Kind liest jetzt-KL entmutigt! Was tun?

    Zitat

    cecilia schrieb am 12.01.2005 8:35Wer eine Idee hat, wie man „geeignet“ reagiert, darf gerne posten!

    Zitat

    cecilia schrieb am 12.01.2005 12:29:
    Wir setzen jetzt alle Hebel in Bewegung, um das Kind aus dieser Schule herauszubekommen.

    Cecilia
    Ja, wenn ich das so mitlesen, kann ich mich des Eindrucks gar nicht erwehren, dass du eigentlich gar keine Frage stellen, sondern über deine Erfolge (oder dein Vorgehen gegen deiner Meinung nach schlecht unterrichtende Lehrer) berichten möchtest.

    Conni

    Danke für die viel(fältig)en Antworten!

    Puhhhhhhhhhhh, jetzt bin ich ja vollends verwirrt!
    Ich kenne aus der Schule auch Timms Version:
    Präteritum: abgeschlossen, stilistisch schöner in Aufsätzen
    Perfekt: Folgen in der Gegenwart oder dauert noch an und stilistisch unschön in Aufsätzen, aber im Mündlichen häufiger verwendet
    Das war ja der Grund warum ich past und present perfect im Englischen nie halbwegs sicher unterscheiden konnte. :rolleyes:

    Grüße,
    Conni

    Hmm, also so als Nicht-Sportfachlehrerin und ehemalige Sportunterrichtleidende wäre mir das Wecken und Erhalten von Freude an regelmäßiger Bewegung wichtig. Dabei sollen die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten der Kinder gefördert werden. In besonders starkem Maße entwickeln sich bei 6 bis 10-jährigen die koordinativen Fähigkeiten. Dazu zählen z.B. die Koordinationsfähigkeit, die beim Zusammenspiel verschiedener Teilbewegungen (z.B. Arme und Beine) wichtig ist, die Gleichgewichtsfähigkeit (z. B. auf einem Bein stehen, balancieren: können viele Einschüler nicht), die räumliche Orientierungsfähigkeit (andere auf dem Spielfeld nicht umrennen)... (Da gabs je nach Autor noch 2 bis 5 andere, die ich mal nicht aufzähle.) Außerdem würde ich Wert auf vielfältige Bewegungsmöglichkeiten legen, so dass für jeden was dabei ist. Die Sozial- und Personalkompetenz kann natürlich auch gut gefördert werden im Sportunterricht.

    Sooo, in Musik find ich es schwieriger, spontan was zu sagen.
    Freude an Musik wecken/erhalten; Sensibilisieren für (v.a. akustische) Sinneswahrnehmungen (z.B. auch in der Umwelt: Filmmusik, Musik in der Werbung, im Kaufhaus, zu Hause etc.); Vermittlung grundlegender musikalischer Fähigkeiten: eine Melodie singen, einen Rhythmus nachvollziehen und selber ausdenken, sich zu Musik bewegen, grundlegendes Vertrautmachen mit bedeutenden und für Kinder geeigneten Musikstücken; interkulturelle Komponente: Vertrautmachen mit Musik der Kulturkreise der Kinder, darüber miteinander ins Gespräch kommen; soziale Kompetenzen entwickeln beim gemeinsamen Singen, Musizieren, Tanzen; man kann zusätzlich Musik sehr gut fächerverbindend einsetzen bzw. fachübergreifend, wenn man z.B. Musik und Sport verbindet (Tanz, Gymnastik mit Musik) oder Musik und Sachunterricht (Lieder zu bestimmten Sachgebieten) oder Musik und Religion oder.... Manche Lerner können sich mit Hilfe von Liedern Sachinhalte besser merken oder besser Fremdsprachen lernen (ich z.B. hab englische Aussprache zu 80% durch Mitsingen zu CDs gelernt :D )
    Ja, hmm, vielleicht hat jemand anders noch tolle Ideen.

    Gruß,
    Conni

    Hallo ihr,

    gehe ich recht in der Annahme, dass "Imperfekt" = Präteritum im Deutschen?
    Ich habe nur Präteritum gelernt und es steht auch in meinem Grammatikbuch und über google hab ich keine Definition für Imperfekt im Deutschen gefunden. :rolleyes:

    Grüße,
    Conni

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