Beiträge von Conni

    Petra
    Nein, war SekI, zum Glück. Aber da kosten die CDs teilweise schon richtig viel Geld, zumindest wenns an außereuropäische Musik geht, sind da 30 Euronen keine Seltenheit.

    Zitat

    Mel schrieb am 31.12.2004 17:16:
    Um die Schüler mit der Melodie eines Liedes vertraut zu machen...

    Singst du ausschließlich in der Grundschule???
    Ich mach auch Hörerziehung und den Karneval der Tiere z.B. kann ich nicht auf dem Orchester vorspielen. :D

    Grüße,
    Conni

    Zitat

    Anja82 schrieb am 30.12.2004 22:16:
    Ich dachte im Osten wird gar nicht mehr verbeamtet. Ich komme ja aus MV und dort war keiner meiner Lehrer ein Beamter.

    LG Anja.

    Das hängt vom Bundesland ab. Brandenburg ist wohl grad so pleite, dass sie verbeamten.

    Grüße,
    Conni

    Nicht nur Eltern, es gibt sogar SchülerInnen die mit Konsequenzen drohen, wenn ihr(e) Musiklehrer(in) gebrannte CDs verwendet. (Und wenn man die Originale nimmt, zerkratzen die leider so schnell, dass man alle Jahre neue anschaffen müsste. 8o )

    Hallo,

    ich hab fachfremd vertretend in einer 3. Klasse eine Wintercollage angefangen. Erklärt, was eine Collage ist, aber statt nur kleben ist auch malen erlaubt. Dann geklärt, was drauf passt, welche Farben z.B. Die Kinder haben Materialien mitgebracht, teilweise war was im Klassenschrank, z.B. Watte, Stoffreste, Bordüre, Spitze, Klarsichtfolie (zugefrorener See), Tonpapier. Ansonsten haben sie halt gemalt. Die Gruppen durften sich frei finden, zuerst hatte ich 3 bis 5 Kinder gesagt, am Ende waren es 2 bis 7, na ok, solang sie sich dann auf grundlegende Dinge einigen können.
    Achja, Untergrund: Tapete. Die Collagen wurden dann im Raum ausgehängt und die Gruppen haben dazu erzählt, was sie gestaltet haben.

    Gruß,
    Conni

    Ja, hmm, da dachte ich, man kann irgendwo nachlesen, was grad aktuell ist, aber Pustekuchen...

    Also Land Brandenburg, soweit ich weiß:
    Zur Zeit weiß keiner was Genaues, etwas chaotisch wie üblich.

    I. Möglichst keine Zurückstellungen mehr. Sonderpädagogisch in der Kita geförderte Kinder (Lernen, Sprache, Verhalten) werden an die "multiprofessionellen Teams" in der Schule übergeben, wobei sie integriert werden (= Einsparung von Förderstunden, wenn ich das richtig verstehe). Einschulung ab 2005/2006 mit 5 3/4 Jahren oder älter glaub ich. Unterstützung der Kann-Regelung (vorzeitige Aufnahme), Möglichkeit der Aufnahme auch nach Schuljahresbeginn.

    II. Da die Schulen in der Regel eine Hortbetreuung (ab 12 Uhr, d.h. Schulschluss bis 16 oder gar 18 Uhr) haben, keine Veränderung.

    III. Jahrgangsübergreifendes Lernen (in Klasse 1/2). Ab 25 Kinder: 7 Teilungsstunden pro Woche, darunter 5.

    IV. Klassenlehrerteam: In den Modellklassen gab es eine Klassenleiterin, eine Teilungslehrerin und eine Sonderpädagogin als Hilfe, jeweils mit 2 Abminderungsstunden für Teambesprechungen pro Woche, die sind inzwischen abgeschafft (also die Abminderungsstunden). Es soll einen "pädagogischen Kompetenztransfer" im Team geben, d.h. die Grundschulpädagoginnen sollen nun auch sonderpädagogische Fähigkeiten haben, ohne dafür aus- oder fortgebildet zu werden. Es ist eher mit einer Abnahme der Mittel zu rechnen.

    V. Flexible Verweildauer: 1-3 Jahre; wie bisher keine Versetzung, auch das Aufrücken fällt dann wohl weg... ???

    Nähere Informationen unter http://www.learn-line.nrw.de/angebote/flex/ Die schönen Begriffe in Anführungsstrichen gibts unter http://www.learn-line.nrw.de/angebote/flex/….html#Heading77 (Jaja, ist zwar NRW, aber die Handbücher sind aus Brandenburg!)

    Gruß,
    Conni

    Zitat

    the-unknown-teacher-man schrieb am 30.12.2004 16:39:
    Wann kriegen denn z.B. die KollegInnen in den neuen Bundesländern endlich mal eine vollwertige Beamtenstelle angeboten - weiß das jemand?

    Hi, unbekannter Lehrer!

    1. Viele KollegInnen in den neuen Bundesländern können nicht verbeamtet werden, zu alt.
    2. Es gab kürzlich einen Einstellungskorridor, um den Preis, dass alle Grundschulehrerinnen auf 22 Stunden (+1 oder 2 Aufstockungsstunden im Laufe des Schuljahres) runtergesetzt wurden.
    3. In Brandenburg gibts einen Tarifvertrag für die Grundschule: Ab dem nächsten Schuljahr für 3 Jahre: Beamte 20,5/28 Stunden (vermutlich eher 20), Angestellte voll, danach 3 Jahre umgekehrt, ab 2011 sollen alle voll beschäftigt werden. Gleichzeitig ist was im Busch von "Mindestklassenstärke erhöhen", also wie das werden soll, keine Ahnung. Von den Arbeitsbedingungen mal abgesehen, so luxuriöse Sachen wie "Integrationsklassen" werden hier anscheinend gar nicht mehr bewilligt und manche Leute in der Bildungspolitik sind für jahrgangsübgergreifendes Lernen, wenn es darum geht, aus 2 Klassen eine zu machen. Ist mir also schleierhaft, wie der Tarifvertrag umgesetzt werden soll. Sicher ist, dass es in den kommenden Jahren weiterhin zu wilden Umsetzungen quer durch die Schulamtsbereiche kommt. Mir wurde beim Vorstellungsgespräch gesagt, ich soll an den jetzigen Schulort ziehen (hässliche, schmutzige Stadt) und als ich nochmal nachfragte warum, wurde gesagt, dass ich dann ja flexibel sei und mal eben 60 km weiter weg versetzt werden kann. ?(
    Momentan arbeite ich jedenfalls für 68% von 92,5% vom Gehalt in den Altbundesländern - und ich bin einige der wenigen Glücklichen, die überhaupt gleich nach dem Ref. eine Stelle bekommen haben. Eine Freundin von mir sollte z.B. auch eine Stelle bekommen und wurde 4 Monate lang hingehalten und regelrecht vera****t, indem ihr gesagt wurde, die Schule würde sie gern nehmen und sie bekäme dann die Noten zum Vordirigieren noch. (Es sollte eine befristete 2/3-Stelle mit zusätzlichen Wochenendchorproben und -auftritten sein.) Naja, jetzt hat sie in einem Altbundesland eine volle Stelle angeboten bekommen und ich kann es ihr nicht verdenken, dass sie da zugreift.

    Gruß,
    Conni

    Nun, da die Edle von Wolkenstein den Anfang gemacht hat, möchte auch ich meine dichterischen Talente unter Beweis stellen....
    Eine Abschiedsgeschichte aus dem Seminar, als zu verwendende Wörter waren zusammengetragen worden, die alle in einer Geschichte verwendet werden sollten (diese wurde dann jemand anderem geschenkt, aber ich hab noch ne Kopie! :O :( Anspannung, Entspannung, Theorie, Praxis, Prüfung, Radtour, Video, Kaffeeautomat

    Nun meine Geschichte:
    Voller Anspannung lernte die Lehramtsanwärterin die Theorie des Schulrechts für die Prüfung. Als sie gerade das Wort "Radtour" las, flog plötzlich ein kleines Wesen zum Fenster herein. 'Was ist das denn, brauche ich etwas zur Entspannung?', dachte die Lehramtsanwärterin.
    Da begann das Wesen zu sprechen: "Ich bin der König der Kaffeeautomaten. Ich kenne dich gut, denn du hast in den letzten 2 Jahren einige Vertreter meines Volkes oft um ihre Dienste gebeten und ihnen damit viel Anerkennung verschafft. Als kleine Aufmerksamkeit möchte ich dir nun einen virtuellen Kaffeeautomaten schenken. Lege einfach diese CD in das Laufwerk deines Rechners. Wähle dann aus, welche Kaffeespezialität du möchtest. Während das Video dir die Zubereitung des Kaffees zeigt, strömt aus den Lautsprechern ein angenehmer Duft und nach nur 30 Sekunden kannst du den Kaffee aus dem CD-Brenner entnehmen." Das Wesen verschwand.
    Nur 20 Minuten später fand sich die Lehramtsanwärterin in der Praxis der nächstgelegenen Psychiaterin wieder, da sie ihrem Realitätssinn nicht mehr traute.

    Hi kaddl,
    ich schick mal ein Kraftpaket rüber.
    Das mit den Seminarleitern ist blöd, vor allem, wenn sie dir den Termin anbietet und dann jemand anderem gibt.
    Und die Schule.... tja, ich hab meine Ex-Ausbildungsschul-KollegInnen wiedergetroffen und die warn mal irgendwann Kegeln einen ganzen Nachmittag und Abend in einer Zeit, in der mehrere UBs vorzubereiten waren.
    Letztlich fiel ihnen nun gestern ein, dass ich nicht mit war und sie wollten wissen warum. Ich hab gesagt: "Naja, standen wohl Unterrichtsbesuche bevor und ich bin versunken in Arbeit." - Da hat meine Ex-Ausbildungslehrerin gelacht!!! X(X(X(
    Die Leute sehn einfach nicht, dass es Arbeit ist, etwas vorzubereiten. Die haben immer behauptet ich arbeite nicht und die Referendarin an der Nachbarschule wurde sogar gefragt "WAAAAAS, sie kriegen auch noch GELD dafür?".
    Kannst du die Vertretungsstunden auf absoluter Sparflamme vorbereiten? Ansonsten.... Ich mein, wenn du am 11.1. abgeben musst und am 2.1. vor Angst, dass du am 11. nicht abgeben kannst, ganz krank wirst, geht das? So als Notfallmaßnahme... Musste ich leider auch zu greifen, weil ich 4 Wochen der Zeit arg in Weihnachtsprogramme eingespannt war, frei nach dem Motto "Spielen Sie doch einfach Orgel dazu!" (= 10 Stunden pro Woche für Transponieren und Aussetzen der Lieder, Klavier und Orgel üben nebst Orgel überhaupt erstmal angucken und erkunden)... (Im Nachhinein hieß es von der Schule "Also bisher hatten wir ja nur Arbeit mit Ihnen." Ich glaub, wenn ich das vorher gewusst hätte, dann hätt ich nen Daumenbruch vorgetäuscht. :D )
    Danach durfte ich dann noch über Nacht eine kleine Weihnachtswochenplanarbeit vorbereiten, der Schlafmangel brachte mein Immunsystem mal wieder zum Freimachen und letztlich gings dann gerade so zum Termin. Vorher hatte mir mein Seminarleiter (Erstkorrektor) haufenweise Literatur genannt, die sich entschieden gegen das aussprach, was ich machen wollte (und das war ihm nicht bewusst).

    Hey, aber halt durch! Wenn du ne Stelle hast, wird es besser - nicht nur finanziell (z.B. um den im Ref zerfetzten Boxsack durch einen schönen neuen zu ersetzen ;) ), es ist auch alles viel entspannter jetzt. Morgen z.B. hab ich wieder in einer Klasse und weiß keine Namen. (Nein, 75 Erstklässlernamen in 4 Klassen, in denen ich seit Mitte November jeweils 3 bis 6 Stunden (Teilungs)Unterricht hatte, kann ich mir nicht so schnell merken. Ich bin froh, wenn ich noch weiß, welche Kinder in welche Klasse gehören und wenn ich zur richtigen Stunde in der richtigen Klasse erscheine, mich an die richtige Kollegin wende und sie mit dem richtigen Namen anrede. 8o ) Im Referendariat hätte mich das tierisch gestresst. Jetzt bin ich abgehärtet. :D

    Conni mit der Lizenz zum sinnfreien Posten

    Hi leppy,

    von einigen Deutschdidaktikern wird als Nachteil noch genannt, dass manche Kinder bei der Arbeit mit der Anlauttabelle zu wenig Material zur Orientierung haben. Also dass z.B. Kinder, die später lese-rechtschreibschwach werden schon eher fest vorgegebene Wortbilder bräuchten, um sich die Schreibung einzuprägen. Ich weiß keine genauen Quellen, Renate Valtin hats in ner Vorlesung erzählt und ich glaub in nem Aufsatz von Bartnitzky hab ichs gelesen.
    Außerdem wird noch davon ausgegangen, dass insbesondere die schwachen Rechtschreiber als Rechtschreibstrategie lernen "Sprich wie du schreibst!" was im Duden-Deutsch ja meist falsch ist.


    Grüße,
    Conni, die grad nicht schlafen kann. :rolleyes:

    Bei Tschibo scheint es zur Zeit (?) ein Schneidegerät zu geben. Es schneidet bis A4 längs (A3 quer) und bis zu 5 Blatt auf einmal. Außerdem ist es recht schmal, also nicht so ein stabiles, wie in vielen Schulen. Kostenpunkt 4,99 €

    Grüße,
    Conni

    Ui, meine erste Buchvorstellung hat geklappt!

    Also so gar nicht zur Jahreszeit passend ist "Happy Herbst" ein Buch mit verschiedenen witzigen Fensterbildern zum Thema Herbst und Halloween.

    Einige Motive sind groß und relativ schwierig, es sind aber auch einfachere dabei (Igel, Blätter, Vogelscheuche) und kleine für Halloween (fledermaus, Kürbis, Spinne, Katze, Gespenst mit Zahnlücke ;) ).
    Eine Idee für eine Halloween-Laterne ist auch dabei.

    Ich habe auch in einer Vertretungsklasse (3. Schuljahr) grad einen Klassenbriefkasten erlebt. In einer Klasse gabs den schon lange, die Kinder erinnerten mich immer schon vor dem Unterricht daran, dass der Briefkasten geleert werden muss (2 Tage die Woche). Sie schrieben sich v.a. gegenseitig. Manchmal schrieben Kinder auch für die ganze Klasse einen Brief. Oder sie hatten etwas gemalt und baten die Klasse darum, das auszumalen. Dann haben wir das Bild rumgegeben und jeder durfte etwas (z.B. eine Fischschuppe) ausmalen. Am Ende wurde das fertige Bild an die Pinnwand gehängt.

    Conni

    venti
    Naja, ich hab ja "nur" ne Zweidrittelstelle und das hat der Rektor schon von Anfang an gesagt, dass ich keine "richtige Lehrerpersönlichkeit" hab. Ich versuch immer, das zu vergessen, aber irgendwie ist es doch abgespeichert. :O

    Das mit dem "Handwerk" beruhigt mich ja, da hab ich ja noch Hoffnung. ;)

    Zitat


    (Wer weiß, mit welcher Note der Rekor Examen gemacht hat??)


    Das hab ich ihn nie gefragt! (Wobei er schon sagte, dass die Examensnote ja wenig aussagt.... :D)

    Heike
    Jaaaaa, das ist eine tolle Idee! ;)

    Amüsierte Grüße,
    Conni :D

    Ich hatte aufgegeben, dass die Kinder Bauernregeln sammeln sollen und mit ihnen auch geklärt, was das ist.

    Viele Kinder brachten auch richtig tolle Regeln mit.

    Es kam aber auch sowas wie:

    "Fliegt der Bauer übers Dach, war der Wind nicht allzu schwach."
    und:
    "Schwitzt die Magd am Nabel sehr, war der Bauer ihr zu schwer."

    Wohlgemerkt: Beide Schüler hatten das mit ihren Eltern (!) zusammen aufgeschrieben und es war eine 3. Klasse. (Der vom 2. Spruch hatte das auch nicht wirklich verstanden...)

    Conni 8o8o8o (Die Momente, in denen ich an meinen pädagogischen Fähigkeiten zweifel.)

Werbung