Beiträge von Conni

    Sabi
    Hmm, also Lehrerbände dürfen bei uns nicht von der Schule gekauft werden und mehrere anschaffen - das kann ich nicht von heut auf morgen. Sicher, wenn ich mal 10 Jahre SU durch alle Klassenstufen hindurch unterrichtet haben sollte, hab ich auch Materialien. Lehrer mit vielen Kopiervorlagen habe ich auch noch nie gesehen.
    Und ja, das mit den Werkstätten und so fände ich auch toll, also Buch und Werkstätten und noch mehr (Hefte von der BzGA, Klassenbibliothek) oder so. Leider hatte ich bisher immer in Klasse 1/2 (und die 2. Klassen an meiner Ausbildungsschule lasen sehr schlecht), die Werkstätten sind oft erst ab 3. Klasse. Da hab ich lediglich mal in ner 4. Klasse eine machen dürfen.

    niklas:
    Was machst du, wenn die Kinder sich ihre eigenen Fragen nicht gegenseitig beantworten können?

    Und was macht ihr, wenn es ein (schulinternes) Curriculum gibt, das bestimmte Themen vorschreibt (die in 60% der Unterrichtszeit zu erfüllen sind) und sie interessieren die Kinder nicht. Da kann man doch schon gar nicht mehr in Projekten arbeiten (bei denen findet die Gruppe das Thema ja selber).

    Und ich persönlich finde, dass manchmal das Buch doch einige Dinge besser erklärt als es durch Schülervortrag, Internetrecherche etc. machbar ist. (Habe es neulich beim Thema "Wolken" erlebt, da fand ich auf den mir bekannten Kinderseiten nichts Passendes, nach dem Schülervortrag standen Fragezeichen über allen Köpfen und der Buchtext war nicht mal schlecht, passte aber nicht zum Schülervortrag, weil nicht so genau.)

    Musikmaus
    Das reinknien in ein neues Fach, ja das würd ich auch machen. Hab auch Kunst vertretungsweise unterrichtet und Leute gefragt und ich glaub, das ging dann. Aber bei Sachunterricht hab ich auf Fragen bisher nicht wirklich viele Antworten bekommen, nach denen ich mir einen mich zufrieden stellenden Unterricht vorstellen könnte. (Und zum Glück muss ich es momentan nicht unterrichten. :rolleyes: )

    Conni
    PS: Bei uns sagen viele KollegInnen noch "Sachkunde" :(

    Danke Musikmaus.

    Mal schaun. Ein paar Trommeln hab ich schonmal selber gemacht, weiß nicht ob die wirklich halten. Und einen Schellenkranz hab ich aus dem Faschingsbedarf-Nachfaschingsverkauf des letzten Jahres (2,50 Euro). Ansonsten kenn ich für Rasseln noch Filmdosen mit Reis zu füllen. Immerhin bin ich sehr froh über die Xylophone (vielleicht kann man ja wirklich 3 draus zusammenschustern), die gabs an meiner Ausbildungsschule nicht.
    Ansonsten hab ich hier noch eine sone riesige Ringschraube, die kann man an einen Faden binden und mit nem Stift anschlagen, das klingt auch noch ein wenig nach Triangel.
    Mitspielsätze find ich aber im Prinzip gut. Ich habe hier einen für den 1. Satz aus dem "Frühling" von Vivaldi für Körperinstrumente, aber der ist wirklich sehr schwer, weil sehr schnell.

    Danke für den Tipp mit der Mildenbergerseite. Ich hab nen ganzen Warenkorb voll für nen Viertel Monatseinkommen. :rolleyes: (Muss mich in Mathe auch neu reinarbeiten.) Und ich hab schon Rondo 4 das Buch als Prüfexemplar mal geschenkt bekommen auf einer Weiterbildung. Das gefällt mir sehr gut.

    Grüße,
    Conni

    Sabi
    Wie unterrichten denn die SU-Lehrer die du gesehen hast, wenn sie kein Buch verwenden? 8o

    Und ja, ok. Ich muss zugeben, meine Ausbildungslehrerin hatte auch kein Buch, sondern ein Arbeitsheft privat gekauft und noch so ein Heft aus dem Supermarkt zur Verkehrserziehung, aus dem k*** wurde, weil kein Geld für Arbeitshefte für Schüler da war. :O

    Grüße,
    Conni

    Wollt ihr die Sachen an Kinder oder Eltern verkaufen oder beides?

    Wie wär es, wenn ein paar Eltern noch den Kuchen von Rotkäppchen backen und dazu gibts Wein (Kirschsaft?) ;)

    Grüße,
    Conni

    Hi Musikmaus,

    welche Instrumente benötigt man für die Mitspielsätze?
    An meiner neuen Schule werde ich vorerst nur ca. 2,47 Xylophone, 15 Tische, 30 Stühle, einen Parkettfußboden und eventuell noch selbst gebaute Rasseln oder sowas haben. (Werkzeug und Material fürs Selberbauen habe ich erstmal nicht und die Klassen sollen sehr schwierig und wild sein und dann ist mir das auch zu gefährlich wenn da jemand mit Säge oder Bohrer arbeiten soll.) Die Stadt ist zudem pleite, es gibt keinen Haushalt und d.h. kein Material und keine Lehrmittel vorerst von der Schule, wenn ich das richtig verstanden hab.
    Reicht das?

    Grüße,
    Conni

    Tjaaa, was hab ich eigentlich studiert?
    Gute Frage.
    Spontan schwierig zu beantworten. :rolleyes:

    Also ich hab im Bereich Sachunterricht ein Seminar über Feuer besucht. Wobei Feuer in der Literatur eigentlich im Vordergrund stand. Also so wirklich was für den Sachunterricht oder Hintergrundwissen kam da nicht rüber außer dem allgemeinen "Feuer beeindruckt die Menschen".
    In einem anderen Seminar haben wir sitzunglang darüber diskutiert, welche Teilkompetenz bei welchem Abschnitt einer von uns erstellten Unterrichtsreihe nun wirklich am meisten gefördert wird. Der Dozent hatte immer Recht natürlich. :D
    Ein Buch habe ich gebunden (es fiel schnell auseinander), und dafür Texte mit Setzkasten gedruckt und Schmuckbögen marmoriert. Das hat Spaß gemacht und falls ich die Materialien hab, würd ich das auch mal mit Schülern machen, außer die Buchbinderei, das war nicht ausgefeilt, da müsst ich mir was andres überlegen.
    Der Rest fällt mir grad nicht mehr so genau ein. :O
    Ich denke, die Ausbildung im Vorbereitungsdienst ist dann wichtiger. Aber das machen leider oft die Lehrer, die das (hier) schon seit 20 oder 30 Jahren genauso machen und auch nicht anders machen wollen. (Meine Schüler waren schon hellauf begeistert, als sie zum Fenster gehen und draußen die Wolken betrachten und benennen durften. Oder als ich Hundebücher mitbrachte. Dabei kann sich das doch noch "jeder" ausdenken, oder?)
    Bei mir war es nun nur Drittfach, d.h. mit geringer Stundenzahl und ohne Seminar. Wirklich viel gelernt habe ich nicht im, ich trau mir nicht wirklich zu, das gut zu machen. Fürs Studium hätte ich mir gewünscht, viel praktische Ideen zu sammeln, wie Themen unterrichtet werden können. Da ist meine Erfahrung, dass Dozenten sich dann auf Themen stützen, die eh gut handlungsorientiert umzusetzen sind (Vögel beobachten, Verkehr zählen, zur Feuerwehr gehen) und die eher abstrakteren Dinge (Karten, vor-geografische Aspekte) gerne außen vor lassen und diesbezügliche Fragen ignorieren.

    Ich finde Sachunterricht eher schwierig umzusetzen (wenn ich ihn handlungsorientiert machen möchte) und denke, es wird - auch von Sachunterrichtslehrern - viel zu oft "Sachunterricht im Buch" unterrichtet. Die Leute, die sagen, das könne jeder, sehen nur den Aspekt der fachlichen Bildung, nicht den didaktisch-methodischen.

    just my 2 einkaufswagenchips
    Conni

    @alle tattoofragenden
    Die Sache mit dem Tattoo hat was mit möglichen Folgeinfektionen (Hepatitis C) zu tun, die erst nach Jahren zum Ausbruch kommen, aber zur Berufsunfähigkeit führen können.

    Timm
    Eine Bekannte von mir wurde verbeamtet auf Probe, bekam die Auflage abzunehmen. Ihr wurde dann gesagt, wenn sie bei der Folgeuntersuchung nicht durchkommt, dann verliert sie ihre Stelle komplett, weil es nur diese Beamtenstelle gibt, aber keine Stelle für Angestellte. Deshalb meine Frage.

    Justus
    Naja, als Angestellte bleib ich zumindest pflichtversichert und hab nicht den Ärger mit der PKV, die mich nicht will.

    Grüße,
    Conni

    Ich würde es dem Seminarleiter nicht sagen. (Ich habe mit einer anderen Sache sehr schlechte Erfahrungen im Studium gemacht, drückte teilweise auch die Noten oder wurde zur Notenbegründung herangezogen, obwohl ein "Sie haben an der und der Stelle den Stoff zu wenig beherrscht." die korrekte Begründung gewesen wäre. Das verunsichert dann auch wieder.)
    Ich stimme Elefantenflip zu: Gibts ne Möglichkeit, den UB zu verschieben?

    Grüße und viel Erfolg,
    Conni

    Danke Jonas,

    für die Auskunft. Mir wurde erzählt, wenn man erstmal die Verbeamtung unterzeichnet hat im Vertrag und sich danach rausstellt, dass das doch nichts wird wg. Amtsarzt, dann kann man nicht sicher sein, ob man noch auf eine Angestelltenstelle kommt, weil das ein anderes Budget ist oder wasauchimmer. ?(

    Conni

    Hi Laempel,
    diese Zerstückelung kenn ich auch noch aus dem Ref. Immer das schlechte Gewissen und der Druck und meine Unkonzentriertheit, Faulheit, "mal schnell einen Begriff im Netz suchen" und dann stundenlang dort verharren. Naja, teilweise ist es immer noch so. Da ich aber nur ne Teilzeitstelle habe, gönn ich mir jetzt häufiger einfach eine Nachmittagspause, in der ich schwimmen oder walken gehe und dabei denke ich dann auch über Stundenplanungen nach, wenn ich denn schon weiß, was am nächsten Tag ansteht. Im Ref liefen auch Stunden gut, die ich beim Sport im Kopf ganz genau geplant hatte, egal ob nachher aufgeschrieben oder nicht. Manchmal liefen die aufgeschriebenen Stunden auch gut und manchmal "schwamm" ich in den mühsam aufgeschriebenen Stunden und musste ständig zum Zettel auf dem Lehrertisch gehen, weil ich schon wieder nicht mehr wusste, welche Aufgabenstellung nun kommen sollte.
    Ich werde jedenfalls in Zukunft nur noch meine Reihenplanungen immer schriftlich machen, die einzelnen Stunden aber nur dann, wenn ich das für sinnvoll halte (und nicht weil meine Seminarleiterin das so will). :)

    off topic

    Zitat

    Bablin schrieb am 14.01.2005 16:39:
    Hier mal ein kleiner Auszug aus einer Arbeit, bei der ich (und wahrscheinlich auch jener lehrer) nur bhnhof versteht ...

    Verglichen wurden Kombinationen aus NRTIs (Nukleosid- analogen Reverse Transkriptase Inhibitoren) mit NNRTIs (Nicht- Nuleosid-analogen Reverse Transkriptase Hemmern) sowie mit den PIs (Protease-Inhibitoren) Indinavir und Saquinavir. Die antiretroviralen Kombinationen mit NNRTIs und dem PI Indinavir bewirkten eine Verbesserung der immunologischen Situation der PatientInnen im Sinne einer Erhöhung der CD4-Zellzahl; für die Saquinavir-Gruppe konnte ein solcher Effekt nicht nachgewiesen werden.

    :D:D:D

    Bablin

    Oh Bablin.... ist das für Lernhilfeschule??? 8o

    Ansonsten mal ne Reduktion (ob sie "didaktisch" ist weiß ich nicht:
    Es wurde eine Medikamentenstudie durchgeführt. Dabei wurden 3 Medikamentengruppen eingesetzt: Gruppe A (NRTIs), Gruppe B (NNRTis) und Gruppe C (PIs). In der Studie wurden Medikamente aus mindestens 2 dieser Gruppen kombiniert.
    Aus der Gruppe C wurden zudem 2 verschiedene Medikamente getestet: Indinavir und Saquinavir.
    Folgende Aussagen über den Ausgang der Studie wurden formuliert: Wenn man ein Medikament aus der Gruppe B mit Indinavir kombiniert, erhöht sich die Zahl bestimmter Abwehrzellen der Patienten. Das ist in diesem Fall gut und wünschenswert, da die Abwehrkraft der Patienten (= "immunologischen Situation") gesteigert wird. (Schlussfolgerung: Es geht um Medikamente gegen Erkrankungen des Immunsystems.)
    Wenn man ein Medikament aus der Gruppe der B mit Saquinavir kombiniert, tritt dieser Effekt nicht auf. (Keine Aussage erfolgt über eine Kombination von Medikamenten der Gruppe A mit einem weiteren Medikament.)

    Hi ihr,

    nettes Thema.
    Ich möchte noch Methode 3.1. (abgeleitet von der Hammermethode) ergänzen: Die schülerzentriert-kommunikative Methode: Vor die Klasse stellen und von den Schülern erklären lassen, wie weit sie gekommen sind, was sie schon alles können müssen (bei Unstimmigkeiten zwischen den Schülern wird das dann zum Übungsschwerpunkt ernannt) und dann erklären lassen, wie sie mit ggf. vorhandenen Materialien arbeiten. Genau so sollen sie dann weiterarbeiten. Im Zweifelsfall das zur Kontrolle nötige Fachwissen vorher geschickt "nebenbei" erfragen.
    Da ich momentan als Teilungs- und Vertretungslehrerin arbeite, ereilt mich diese Methode momentan ab und an. :( Insbesondere, wenn sich der vom fehlenden Kollegen am Tag vorher kurz übermittelte Stundeninhalt (Machen Sie bei xyz weiter, aber wenn Ihnen das nicht passt, machen Sie doch yxz oder xzy. Wie Sie das machen und was die Schüler nach der Stunde können, bleibt Ihnen überlassen.) nicht mit der Aussage der Schüler, was sie zuletzt hatten, deckt, wird es schwierig. :rolleyes:
    Ansonsten kommt in den Teilungsstunden häufig die Schwellenmethode zum Einsatz.

    Naja, sonst ist es eigentlich so, dass ich wenn ich nur eine Einzelstunde vorbereite, das gern bis zuletzt rausschiebe, weil ich für Einzelstunden oft nicht so motiviert bin. Reihen habe ich im Ref möglichst schon in den Ferien oder sonst am Wochenende geplant und unter der Woche nur nachgeplant, wenn nötig. Da ich in 2 Fächern nur Einzelstunden halten durfte und die immer kurz vorher erst mit der Kollegin abgesprochen werden konnten, musste ich unter der Woche recht viel planen. So saß ich in intensiven Zeiten (U-Besuche, Prüfungsvorbereitung, Examensarbeit schreiben, Vorbereitung von Programmen in der Musik-AG) dann auch bis früh morgens.
    Leider bin ich nach diesen 2 Jahren nun abends immer total munter und kann nicht einschlafen, oft schaff ich es erst um halb 2 oder halb 3 zu schlafen. X(

    Aber ich werds jetzt mal probieren, falls mein Husten mich lässt. :rolleyes:

    Conni

    Zitat

    Talida schrieb am 13.01.2005 21:55:
    Ich belasse es bzgl. Messen bei den Dingen, die im Mathebuch abgebildet sind.

    Das hatte ich heute: Teilungsstunde Kl. 1, 10 min. vorher erfahren, was ich machen muss, Aufgabe im Übungsheft: In Handspannen (vorher gemeinsam erarbeitet was das ist) das Lineal ausmessen. Ja, haben die Autoren mal mitgedacht? Die Kinder haben ein Lineal von 15 cm bis 16 cm Länge (Federtaschengröße) und eine Handspanne von 10 bis 12 cm.
    Die Klassenlehrerin hat auf 1 Handspanne bestanden, wenn es etwas mehr ist, ist es nicht so schlimm, das lässt man weg. ?(
    Ich wusste das vorher nicht und hab mit meiner Gruppe eifrig diskutiert. 2 Kinder haben dann "1,5" geschrieben, weil sie gesagt haben, der Rest ist etwa eine halbe Handspanne und wussten, wie man 1,5 schreibt. Der Rest hat "1 und eine halbe" geschrieben. Nunja. :rolleyes:

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