Beiträge von Conni

    Hmpf, es war zu kompliziert. :rolleyes:
    Asche auf mein Haupt. (Blockflötenasche? :D )

    Okok. Nein. Das mit dem Monat war der Vorschlag meiner Ausbildungslehrerin und ich habe sie aus dem von dir genannten Grund (nicht genug Stoff / zu wenig Stoff für 8 Stunden) nicht gewählt!


    Ich habe mir erst die Themen gesucht, die ich in einer Klassenstufe unterrichten möchte. Dann habe ich überlegt wie lange ich brauche. Dazu habe ich noch 1 oder 2 Stunden als "Puffer" addiert. Dann habe ich diese Stunden in das Schuljahr eingebaut, mit der von mir errechneten Stundenzahl (zwischen 3 und 12). Wenn vor den Ferien noch was übrig war, also mal 2 Stunden und ich nichts Neues anfangen wollte, habe ich dort "Wiederholung" reingeschrieben, also richtig in den Stoffplan. Ich habe den Plan den Schülern NICHT sichtbar gemacht, obwohl ja immer von Transparenz geredet wird. Aber bei diesem 1. Versuch musste ich einfach so oft so viel abgweichen, dass es nur noch peinlich gewesen wäre.

    Bilder???? Wofür? Zum Reiheneinstieg? Schuljahreseinstieg? Stundeneinstieg? (Ich hänge fast nie Bilder auf, vielleicht 5mal im Schuljahr als Einstieg für eine Stunde. Dann z.B. das Bild von Gerhard Schöne und dazu von CD eins seiner Lieder mit Hörauftrag. Oder einen Komponisten. Einmal hab ich eins gemalt: Mozartkopf (Kopie) auf selbstgemaltem Körper mit Skaterhosen, T-Shirt und Turnschuhen. War vom Künstlerischen her nur wenig unter dem Niveau meiner 5.Klässler. )


    Themenfindung
    Ich habe eine Menge Material. Wir haben einen Schrank mit Prüfexemplaren von Schulbüchern im Lehrerzimmer. 2 riesige Fächer mit Büchern, da geht fast nie jemand dran. Da hab ich erstmal durchgesucht und alles für meine Fächer mitgenommen. Zusätzlich alle Bücher, die ich noch im Musikraum ausgraben konnte. (Staubtuch mitnehmen! ) Außerdem habe ich noch viel Kopiervorlagen und aus Zeitschriften etc. Meine Ausbildungslehrerin hat mir ein paar Sachen gesagt, die man machen könnte.
    Themen bei mir waren z.B. (Klassenstufen veränderbar!):

    - "Peter und der Wolf" (Kl. 3) ,
    - "Bilder einer Ausstellung" (Kl. 4)
    - Instrumentenkunde (Kl. 5)
    - B. Britten "The Young Persons Guide to the Orchestra" (Kl. 5)
    - Vivaldi: "Die 4 Jahreszeiten" (Kl. 4 und 5)
    - Mozart: "Leben eines Wunderkindes" (Kl. 4 und 5)
    - Volkslieder (Kl. 4 und 5)
    - Saint-Saens: "Karneval der Tiere" bzw. "Tiere in der Musik" (Kl. 1, 3 und 5)
    - "Hurra ich bin ein Schulkind" (Kl. 1)
    - R. Zuckowski: "Der kleine Tag" (Kl. 3)
    - Musical (Kl. 6)
    - Kindertänze/Volkstänze (Kl. 1 bis 3)
    - Poptanz, Linedance (Kl. 4 bis 6)
    - "Was für eine Hitze" (Kl. 4)
    - "Weihnachten" (alle Klassenstufen)
    - "Frühling" (alle Klassenstufen)
    - "Wir sind alle verschieden" (Klasse 3)

    Die Inhalte der Themen sind ja teilweise variabel. Du kannst z.B. bei "Frühling", "Weihnachten", "Kinder in der Musik" verschiedene Lieder oder Tänze behandeln, du kannst musizieren, Noten bestimmen lassen, Tonleiter einführen, frei Tanzen, malen zur Musik.
    Grad in Klasse 1 und 2 haben wir mit den Kindern immer sehr viel gesungen, getanzt und mit Orff-Instrumenten begleitet, auch draußen bei schönem Wetter. Und das ganz ohne großartige Themen bzw. ohne tolles Reihenkonzept. Einfach 3 Lieder zum Schulanfang, mit Bewegung, ohne, mit Orff-Instrumenten, ohne, mit Klatschen, ohne, Mädchen 1. Strophe, Jungen 2., alle zusammen 3., ausmalen von Bildern zu den Liedern passend, freies Malen von Bildern.

    Themen, die ich noch nicht unterrichtet habe, aber die andere Referendare unterrichtet haben oder die ich gern machen würde:
    - Rap (selber Gedichte zu einem Playback rappen in Kl. 5/6)
    - Piraten (Piratenlieder, szenisches Spiel oder Stabpuppenspiel, oder Schattenspiel dazu, vielleicht noch Rätsel dazu (Notenlehre), in Kunst haben die 3.Klässler bei uns grad Schatzkarten gemalt und dazu geschichten erzählt, das würde passen!)
    - ein Mini-Musical für die Einschulung
    - freies Malen zu Programmmusik (mir schweben die Bilder einer Ausstellung in ihren verschiedenen Fassungen vor)
    - mehr Bewegungsimprovisation / von Kindern erstellte Choreografien
    - Musik in der Werbung
    - Filmmusik
    - Instrumentenbau
    - Wirkung von Musik
    - Unsere Stimme
    - Unsere Ohren

    Es bietet sich viel fächerübergreifendes Arbeiten an. Hast du Verbindung zu der Deutschlehrerin der 1. Klasse? Es gibt vom Helbling-Verlag ein Buch mit Buchstaben-Liedern und Playbacks dazu. Die würden sich begleitend zum Schriftspracherwerbs-Lehrgang anbieten. (Und können dann gleich für die neuen Einschüler nächstes Jahr aufgeführt werden.)

    Achja, meine Ausbildungslehrerin macht jedes Jahr das gleiche mit jeder Klasse. Ich (noch) nicht. Das liegt einerseits daran, dass ich viel zu viel Material hab, auf dessen Umsetzung ich sehr neugierig bin. Und daran, dass jede Klasse anders ist. Ich habe letztes Jahr ein Lied in der 5. gemacht und dann in der 3. Die 5. fand es toll, die 3. "babyhaft". Da muss dann auch mal Stoffplan Stoffplan bleiben und zur nächsten Stunde ein anderes Lied her, wenns gar nicht geht. ;)

    Habt ihr eine Zeitschrift in der Schule? Grundschule Musik ist gut, aber nur mit Playback-CD! Die mip vom Helbling-Verlag (Kl. 1 bis 10) bietet oft auch ganze Stoffeinheiten in einer Kurz-Beschreibung. Auf jeden Fall hast du dann ein Lied mit dem du 2 bis 6 Stunden arbeiten kannst inkl. Original, Playback, Kopiervorlage und noch ein paar Ideen zur Umsetzung.

    Ich hoffe, es ist jetzt etwas klarer? 8o8)

    Grüße,
    Conni

    hi sabi und sophia,

    danke für die Antworten und den Zuspruch. Heut bin ich nicht mehr ganz so wütend, aber noch genug, mir fiel nämlich noch ein, dass nächste Woche aus meiner einen Stunde Freitag auch nichts wird, weil irgend so ein Sport-Event von der ganzen Schule ist und es statt dessen wohl 4 Stunden werden. :O
    Und als ich die Stundenplaneinteilerin Dienstag drauf hinwies, dass ich nur 12 Stunden an der Schule bin eigentlich sagte sie, dass ich doch dann nur die von mir unterrichteten Stunden in die 12 reinzählen soll und der Rest seien halt Freistunden. Damit hätt ich nächste Woche dann 11 eigene Stunden, 7 Freistunden (davon 2 in Hospitation, 3 zum Beaufsichtigen der Sportveranstaltung, eine wirkliche Freistunde, in der der Computerraum besetzt ist und es im Lehrerzimmer laut ist, weil andre kopieren und 1 Stunde als Helferin, d.h. ich versuch die ganz Verhaltensauffälligen in Schach zu halten und muss mich dafür noch anbrüllen lassen vom Rektor) und 6 freiwillige Pflichtfreizeitstunden (AG und Auftritt.) Na prima. Achja, die Kolleginnen bekommen 1 Stunde für die AG angerechnet pro Woche und stöhnen rum, wie schrecklich das ist, wenn sie mal 10 Minuten länger machen müssen. (Dass sie oft genug 10 Minuten später gekommen sind im letzten Schuljahr und ich dann allein dastand oder dass sie gar nicht kamen und ich allein dastand, davon schweigen sie. Wenigstens stehts in den Beurteilungen.)

    Sophia
    Die Kolleginnen denken, dass man einen Prüfungsentwurf mal eben zwischen Dienstberatung und Abendbrot schreibt und machen sich gar keinen Kopf drüber, was das für Arbeit kostet, das ordentlich zu formulieren. (Was meint ihr wie lang meine Ausbildungslehrerin und ich (!) an meiner ersten Beurteilung saßen, 5 Stunden oder so, aber daraus Schlüsse gezogen, wie lange es dauert, 12 Seiten Unterrichtsentwurf vorzubereiten hat sie nicht.)
    Als erstes werde leider aber ich geschafft sein, weil ich mit der Planung und dem Lernen nicht klarkomme. (Es kommt halt hinzu, dass ich mich immer noch so dämlich anstelle. Andere kannten schon Mitte der Ferien die Rahmenpläne auswendig und hatten ihre Stunden halbminutengenau geplant. 8o )

    Sabi
    1. Ja, Ehrlichkeit hilft oft weiter.
    2. Ja, vor der Prüfung kann Ehrlichkeit durchaus Notenrelevanz erhalten. X(
    3. In unserer Schule traut sich kaum jemand ehrlich zu sein, unser Rektor ist "einer von der alten Schule", der Respekt von den Schülern und Loyalität von den Lehrern fordert, aber es als Einwegstraße ansieht. Die meisten Alteingesessenen ertragen es mit einem dicken Fell.
    4. Meine KollegInnen haben Recht. Besonders einige. Sie haben immer Recht. Und Praktikantinnen / Studentinnen (so werd ich immer noch genannt) gehören eigentlich nicht zum Kollegium, da sie ja noch im Studium sind und fast nicht arbeiten. Nur wenn es um Vertretungen, Auftritte und Kopieraufträge geht, gehören sie zu den besonders bevorzugten Kolleginnen. (Dass ich Geld verdiene wissen die meisten zum Glück nicht. Ne Referendarin von der Nachbarschule wurde gefragt: "Was, Sie bekommen auch noch Geld dafür?")
    5. Meine KollegInnen haben größtenteils nie ein Instrument gespielt. Die denken, man nimmt das und spielt, wenn man es einmal gelernt hat und ich habe schon mehrfach versucht ihnen klarzumachen wieviel Arbeit dazu gehört und auch schonmal den Vergleich zum Sport gesucht, aber das hat die Barriere zwischen Kurz- und Langzeitgedächtnis nicht passiert. (Vielleicht nicht mal die zwischen Ultrakurz- und Kurzzeitgedächtnis? ;) ) Ich wurde ja schon während der Examensarbeit mit soner Aufgabe ("Ist doch nur 1 Tag!") betraut, in die ich dann so 15 Stunden Arbeit pro Woche gesteckt habe über 6 Wochen hinweg.

    Nun, da ich sehr schlecht im Simulieren bin, hab ich mich entschlossen, einfach einen Teil der Wahrheit zu sagen: "Ich habe seit Jahren nicht mehr regelmäßig geübt und kann nicht mehr spielen."
    Was ich nicht sage: D.h. 99,5% der Leute beim Auftritt würden es toll finden und der Rest sind die, die wirklich was von Musik verstehen, vor denen wäre es mir absolut megapeinlich, weil mir ständig der Ton wegbricht und zittert. (Dagegen sind Blockflötenduos fast schon himmlisch...)
    Was ich wieder sagen könnte: Ich bräuchte 3 Monate mit ner dreiviertel Stunde Übungszeit pro Tag um den Ton wenigstens grundlegend wieder ein bisschen aufzubauen. Von Stücke-Üben ist da noch nicht die Rede.

    Conni, kriegt jetzt langsam nen Plan für die Deutschstunde und über den Rahmenplan :rolleyes:

    Hi Maya,
    also ich hab mir die Rahmenpläne vorgenommen und geschaut, was die Kinder lernen sollen. Dort gibt es bei uns Lernbereiche des Musikunterrichts. Dann habe ich mir mein Material geholt und geschaut was auf die Klassenstufen passt, die ich zu unterrichten habe. :D Dann hab ich das bei Seite gelegt, was ich selber nicht mag und deshalb auch nicht wirklich "rüberbringen" könnte. ;) Das was übrig blieb habe ich thematisch sortiert, z.B. "Die 4 Elemente", "Winter", "Instrumentenkunde", "Tiere", "Peter und der Wolf" und auch andere Stücke, die meiner Meinung nach passen könnten...
    Schließlich habe ich mir große Themen fürs Schuljahr gesucht: "So eine Hitze!", "Herbst", "Winter", "Frühling", "Instrumentenkunde", "Volkslieder", "Poptanz", "Tiere", "Hurra, ich bin ein Schulkind".... dazu hab ich mir die Materialien gesucht und dann anhand dieser eine Zahl von Stunden bestimmt, die ich brauchen werde dafür. Dann habe ich dazu etwa 25% der Stunden nochmal addiert. Ausgerechnet wieviele Stunden in welchem Monat und die Themen verteilt. Schließlich habe ich die Inhalte festgelegt und in den Plan reingeschrieben. Achja: Bestimme am besten auch noch die Stellen, an denen du Noten gibts mit und auch wofür!
    Am Ende nochmal im Rahmenplan schaun, ob alle Teilbereiche / Lernbereiche abgedeckt wurden.

    Und dann habe ich mich an die Planung der Reihen (Themen) gemacht, die ersten 2 pro Klassenstufe hatte ich in den Ferien bereits vorbereitet.
    Meine Erfahrungen damit: Im Allgemeinen positiv, aber statt 25% der Stunden lieber 50% draufrechnen, zumindest in unserer Schule geht viel zu viel Unterricht für Proben für Aufführungen drauf. Oder einen "Pflichtteil" und einen "Ergänzungsteil" festlegen, dann kannste noch was "nachschieben", wenn ihr zu schnell seid und bist nicht so frustriert, weil du schon wieder viel länger brauchst. ;)

    Gute Idee auch: Du bestimmst für jeden Monat ein Thema und hängst das am Anfang des Schuljahres auf, dass die Kinder es sehen können. Größere Schüler können dann dort Eigenbeiträge leisten und eintragen. (Das hab ich mir als Anfängerin aber so nicht zugetraut, mir war mehr Übersicht und Steuerung lieber.)

    Bin auf weitere Vorgehensweisen gespannt.
    Conni

    Zitat


    ?( Von wem? Wieso?

    Hi Barbara,
    vielleicht ist es bei euch anders.... Bei uns im Bundesland wurden wir im Seminar immer drauf hingewiesen, dass jegliche Ton- und Bildaufnahme von Schülern bis zum Alter von 12 Jahren von den Eltern schriftlich genehmigt werden muss. Danach dürfen die Schüler entscheiden.
    Es stand mal ein Referendar vor Gericht, weil er fotografiert hatte und Eltern wussten, dass er dass nicht ohne ihre Einverständniserklärung durfte.

    Gruß,
    Conni

    Hmmmm,
    also ich habe im Rahmen des Sexualkundeunterichts von Projekten gehört / gelesen, bei denen Unabhängige in die Schule kommen: Mitarbeiter von Vereinen, meist selbst noch jung, manche setzen das Höchstalter auf 25, eine Frau, ein Mann. Klasse wird geteilt, Lehrer(in) bleibt draußen. Hab auch mit Lehrerinnen gesprochen, die sich solche Leute eingeladen haben in die Klassen und damit gute Erfahrungen gemacht haben.
    Ich fürchte, es wird dir nicht weiterhelfen, weil es sowas in Chile nicht gibt? ?( Auch keine AIDS-Beratungsstellen, die du mit der Klasse aufsuchen könntest? Eine Kollegin, mit der du Unterricht/Schüler so tauschst, dass die Mädchen zu ner Frau könnten für den Sexualkundeunterricht?

    Mal ganz ehrlich: Wir haben das damals nicht geschafft in Bio, weil unser Lehrer nie mit dem Stoffplan klarkam. Er hat es dann in Kurzfassung als Nachmittagsveranstaltung angeboten. (Nebenbei hat er vorher 2 Jahre anzügliche Bemerkungen gemacht.) Es waren wohl nur wenige Schüler/innen da, meine Freundinnen und ich fanden es doof bei nem Mann und haben lieber im Biobuch gelesen.


    Wie sieht es denn sonst mit deinem Verhältnis zur Klasse aus? Lässt sich da was verbessern, wenn du schreibst, die können dich nicht leiden?

    Gruß,
    Conni

    hi flip, das mit dem aufnehmen ist ne gute idee, verlangt aber wieder so eine schriftliche einverständniserklärung. *hüstel*
    das mit dem Schulmeister hab ich auch irgendwo gefunden, aber ich fands sehr langweilig. das mit den liedern, ja, so ähnlich seh ich das auch und würde es auch so machen, wenn ich mal kontinuierlichen unterricht hätte und selber entscheiden könnte. was vielleicht auch noch gut ist, wenn man mit dem klavier oder gitarre dazu spielt oder nen bass-xylofon hat für etwas differenzierteren klang.
    bei den spiel-mit-stücken müssen immer alle die töne finden. da hab ich schon einige gesehen, die ich sehr sehr schwer fand, das könnten bei uns vielleicht die 2 oder 3 kinder pro klasse, die akkordeon oder blockflöte spielen umsetzen. in rondo 4 hab ich eins gefunden zu "ach bittrer winter", das hab ich mit ner 4. und 5. klasse gemacht, mit der 5 hat es super geklappt, für die 4 wars schon schwer.

    was machst du bei kindern, die sagen, ihnen ist es egal ob sie ein instrument haben oder nicht. und die wenn sie keins mehr haben dann noch mehr stören? ich hab immer angst davor, dass das passiert und ich dann blöd dasteh. 8o

    was man auch noch machen kann: einen ton "rumreichen": Ein Kind fängt an, das nächste spielt erst wenn der ton verklungen ist dann das 3.; Varianten: leise, laut, lauter (leiser) werdend, langsam, schnell, schneller (langsamer) werdend. mehrere runden nacheinander mit verschiedenen aufgaben (konzentrations- und gedächtnisschulung), einen rhythmus rumgeben....
    Es gibt auch noch ein Heft, das schöne Übungen enthält, würd ich für Fachfremde, die selber nicht sattelfest sind in Notenlehre nicht empfehlen, hatte da ne recht schrecklich fortbildung, wo die dozentin einige rhythmen selber nicht klopfen konnte. :rolleyes: lieber auf einfachem niveau was handfestes beibringen, als abheben und davonschweben, ist meine devise. :D
    Wenn ich eines Tages rausgefunden habe, wie das mit der Buchrubrik funktioniert, empfehl ich es vielleicht mal da. :rolleyes:

    Zitat


    Nell schrieb:
    Mir wäre ja schonmal wohler, wenn ich wüßte, WIE ich an Notenlehre z.B. herangehen und sie aufbereiten kann.


    Liebe Nell,
    das weiß ich nach nem Musiklehramtsstudium und knapp 2 Jahren Referendariat auch nicht.
    Meine Ausbildungslehrerin schreibt halt die Dur-Tonleitern an und lässt sie als "Merksätze" aufschreiben. Dann werden die Noten bestimmt. Es folgen noch Merksätze über punktierte Noten usw. Ich wollte letztes Jahr mal von einer 5. Klasse erklärt haben, wie das mit den punktierten Noten funktioniert, es konnte keiner. Eine konnte noch den Merksatz aufsagen. Ich habe es dann mit Tortenstücken probiert: Ganze, halbe, Viertel, Dreiviertel (= eine Halbe Note + ein Punkt dahinter, dann wird die Note 1,5 mal so lang, also zusammen 3 Viertel). Nein, die Kinder haben es nicht verstanden. 8o
    Dann habe ich C-Dur für Klasse 4 und 5 mit Hilfe von in der Schule vorhandenen Instrumenten erklärt, sogar ein eigenes Lied dazu geschrieben.
    Problem1: Manche Kinder halten keine Regeln im Umgang mit den Instrumenten ein, aber wenn ich das Instrument wegnehme, kann das Kind nicht mehr mitmachen. ?(
    Problem2: Ich bin die Referendarin und wenn ich was anders mache als die Ausbildungslehrerin wird es kritisch gesehen und am Anfang wurde ich sogar auf solche "Fehler" aufmerksam gemacht, inzwischen haben die Klassen, die ich oft unterrichte kapiert, dass ich mir bei den meisten Dingen, die ich mache, sehr wohl was gedacht hab.
    Problem3: Diskontinuität. Da bei uns sehr oft Aufführungen zu den unterschiedlichsten Anlässen sind (und wenn es keine gibt, werden welche geschaffen), fällt ein Teil des Unterrichts für die Proben und Erarbeitung der Programme flach. Da die Sachen teilweise sehr sporadisch sind, ist der Stoffjahresplan den der Rektor verlangt, spätestens ab Dezember eh Altpapier und angelaufene Unterrichtseinheiten werden unterbrochen. Danach kamen dann Unterrichtsbesuche und dann wollte ich die wenigen Stunden danach nicht wieder mit Notenlehre anfangen, weil die nächste Aufführung nahte und danach wieder UBs und dann war das Schuljahr zu Ende. Daran ist dann auch die Notenlehre irgendwie untergegangen letztes Jahr.
    4. Einige Kinder waren von den Instrumenten genervt, die klingen wirklich schrecklich, aber es sind keine Blockflöten! (Da würd ich Lärmschutzkopfhörer beantragen. :D )

    Gruß,
    Conni

    hi ihr
    jetzt reih ich mich mal hier ein.
    ich hab grad so gar keinen bock mehr, alles regt mich nur noch auf.
    Ich krieg ebenfalls nichts gebacken, die Ferien brauchte ich fast komplett zum Abschalten und Aufräumen und Erholen.
    Jetzt habe ich noch mal eben die Ausbildungsklasse gewechselt, weil die vorherige quasi ne Sonderschul- oder zumindest Integrationsklasse war, aber nicht als solche geführt werden kann, d.h. keine hat ne Ausbildung, keiner kann helfen und das was man eventuelle machen könnte (Verträge etc.) wird noch als "Also wer nicht autoritär genug ist und das braucht..." abgetan. Folge: Chaos und "Querschläger" in allen Stunden, die auch nicht beeindruckt sind von Besuch. Die Kleinigkeiten, die meine Seminarleiterin und ich in 1,5 Jahren erreicht hatten bei meiner Ausbildungslehrerin wurden teilweise zu Beginn des Schuljahres für unmöglich erklärt. (Bestimmte Tischaufstellung)
    Jetzt bin ich in ner andern Klasse bei ner neuen Kollegin, die schon Referendare betreut hat, deren pädagogische Vorstellungen meinen zu weiten Teilen entsprechen und von der ich gern noch was lernen möchte. Das Seminar machte die wenigsten Probleme, der Schulleiter war derjenige, der was von "Vertrauensverhältnis" sagte... Vermutlich weiß nur die Hälfte der Kinder meiner bisherigen Ausbildungsklasse nicht, dass ein solches bestand...
    Heute, wo eigentlich 2 Stunden D/SU in der Klasse sind, wurde einfach eine Probe für ne Feier anberaumt, zu der ich als selbstverständlicher Anhang erwartet werde und außerdem war die Hälfte der Kinder der Klasse weg, also kein Unterricht möglich. Gut, eine Stunde umgelegt, in die 4. Stunde, da warn die Kinder natürlich sehr zappelig. (junge Klasse)
    Dann soll nächsten Dienstag die gleiche Probe wieder sein. Und noch zusätzlich 2 Stunden am Nachmittag. Neben der Aufführung am Samstag. Zusätzlich soll ich Montag noch Vertretungsunterricht machen. X(X(X(X(X(
    Es kotzt mich alles so an.
    Nebenbei soll ich auf dieser Aufführung noch mal schnell was auf nem Instrument spielen. Die Leute haben doch alle keinen Schimmer, was das für ein Übeaufwand ist!!!! Ich hab seit meiner Abschlussprüfung 1999 keine Solostücke mehr geübt. Wie soll das gehn? Bin grad am überlegen, ob ich nen verstauchten Finger vortäusche, um wenn ich schon kurz vor der Prüfung Vertretung und Nachmittags- und Wochenendsachen ohne Wimpernzucken machen soll, wenigstens die Übezeit weglassen und für die Prüfung nutzen zu können.
    Es kotzt mich alles so an und dabei wollte ich mich nicht mehr aufregen. :(

    Was ich noch benutze, aber auch schon recht teuer in der Anschaffung:
    Concerto 1 und 2 aus dem Persen-Verlag (Gibts im Klett-Verlagsladen.), jeweils Heft mit Kopiervorlagen (und wenigen Lehrerkommentaren) und CD. Da werden Werke aus der "klassischen" Musik von Barock bis Mitte des 20. Jahrhunderts behandelt, allerdings nichts Atonales oder so. Es gibt jeweils eine Komponistenbiografie, meist mit Lückentext für die Schüler, Arbeitsblätter zu verschiedenen generellen musikalischen Themen (Instrumentenkunde, Stimmlagen, Formenlehre) alle am Musikbeispiel, einen Mitspielsatz, manchmal noch ein Arbeitsblatt zum Ausschneiden und Aufkleben oder Ausmalen.
    Was sich da für ne 3. Klasse eventuell eignen würde wären "Bilder einer Ausstellung", "Peter und der Wolf", "Der Karneval der Tiere", "Der Frühling" bzw. "Der Herbst" von Antonio Vivaldi. Habe 3 der Themen letztes Jahr in Kl. 3, 4 bzw. 5 unterrichtet, zu einem durfte ich eine Stunde in der 1. Klasse ausprobieren.
    Ob das für dich als Fachfremde was ist, keine Ahnung, aber wenn du mal in den Klett-Laden fährst, kannst du ja reinschaun. Dort gibts übrigens auch "Vivaldi & co" und "Mozart & co".

    Grüße,
    Conni

    Hi ihr, hi LeAnn

    Zitat

    (Die Begründung der Uni (war heute kurz da)geht eher dahin, dass viele Studenten nicht in der Lage waren richtig ihr Studium zu koordinieren. Der BA Studiengang beinhaltet eine Art festen Sutndenplan und Aufbau. Hat man das eine nicht geschafft, so kann man nicht mit dem nächsten beginnen.

    Also das würde ich dann ja besonders kritisch sehen und vermuten, dass es das Studium eher noch verlängert. Teilweise ist es ja bei einem Fach schon so, dass die Veranstaltungen gleichzeitig liegen. (Bei uns hatten wir manchmal den Eindruck, dass einige Dozenten zusammen Essen gehen möchten und deshalb ihre Musikwissenschafts- und Didaktikseminare dienstags von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr machen.) Selbst bei einer gebräuchlichen Fächerkombination liegen die Pflichtveranstaltungen teilweise gleichzeitig. (Ich hab Lehramtsstudenten Bio/Chemie erlebt, deren Basisvorlesungen (!!) in Bio und Chemie im 1. Semester genau zur gleichen Zeit lagen.) Von Erziehungswissenschaften und den in der Bundeshauptstadt an einigen Unis damit verbundenen Ansteh- und Auslosungsmodalitäten mal ganz zu schweigen.
    Am Anfang des Studiums wurde uns von der Studienberatung gesagt, wir sollten eben 3 Tage das eine Fach studieren und 2 Tage das andere (da hatte ich noch Musik und Mathe). Wir naiven Studienanfänger haben das sogar geglaubt, bis uns klar wurde, dass alle Pflichtveranstaltungen Montag zwischen 8 und 16 Uhr, Dienstag zwischen 8 und 16 Uhr und Donnerstag zwischen 10 und 14 Uhr lagen und damit doch pendeln zwischen 2 Unis angesagt war, manchmal mehrfach am Tag.
    Jetzt gerade bin ich echt froh, dass ich das Studium hinter mir habe! :D

    hi kaddl,

    doch doch iiiiiich hab deinen beitrag bis zum ende gelesen! :D
    ich wusste gar nicht, dass die BA/MA-Studiengänge schon so weit sind. Klar, mal was von gehört und nie geglaubt, dass das noch vor 2010 in die Tat umgesetzt wird (hab ja die Langsamkeit der Hochschul- und Behördenmühlen kennengelernt). Vor ca. 2 Jahren war dann was in der Zeitung, dass angeblich Berlin jetzt auch die BA/MA Sachen für Lehrämtler einführt. Gut und schön, nur ich hab damals gesagt, dass ich bezweifle, dass das funktionieren kann.
    1. Wegen der Umstrukturierung des Referendariats. Angeblich sollte zuerst Studium und Ref zusammengelegt werden, nur vermutlich ohne zusätzliche Mittel und welchem meiner Profs würde ich zutrauen, vor einer Klasse zu stehn und auch Praxis an Studenten zu vermitteln? ?( (Meiner Flötenprofessorin. Sonst noch ein paar Lehrbeauftragten. Manche meiner Profs waren Lehrer, vor ewigen Zeiten und bei manchen ahnte ich, was einer ihrer Gründe war, an die Hochschule zu gehen.)
    2. In meinem Hauptfach (Musik) sehe ich eine Verkürzung in Berlin als unmöglich an. Grund: Ehemalige PH (Primarstufen-, SekI- und Sonderschullehrerausbildung) und Gymnasialausbildungsbereich (SekI/SekII) stehen sich eher feindlich gegenüber, es dauerte lange, bis überhaupt mal eine Didaktikveranstaltung anerkannt wurde. Wie soll man die zusammenbringen? Und: Bei uns (SekI/SekII-Bereich), war ich die erste, die im 12. Semester in Musiktheorie (Noten usw.) das Examen machen wollte. Die meisten Profs legen das Studium auf 14 bis 18 Semester aus. Wie soll das in 6 bis 10 Semestern gehn?
    3. Wer erkennt die Abschlüsse an?

    Merkwürdigerweise ist es in den letzten Monaten sehr still geworden um die ganze BA/MA-Sache.

    Gruß,
    Conni

    Hi Leann,

    vermutlich ist es regional unterschiedlich. Hab SekI Mathe in Berlin studiert.
    Sehr abgehoben, insbesondere Analysis und Lineare Algebra. Und auch sehr schwer. Für eine Lehrveranstaltung im Grundstudium musste ich etwa einplanen: 4 Stunden Vorlesung, 2 Stunden Übung (= 6 Stunden anrechenbar unter diesen "Semesterwochenstunden"), 2 Stunden Tutorium / fakultative Übungen (nicht anrechenbar), 6 bis 20 Stunden: Lösen der Übungsaufgaben. Zusätzlich fällt Zeit zum Nachbereiten der Vorlesungen an, falls noch welche übrig bleibt. Wenn nicht, merkst du es vor der Klausur am Semesterende.

    In manchen Unis gibt es vor Semesterbeginn einen "Brückenkurs", in dem aufgefrischt wird, um wenigestens eine Chance im 1. Semester zu haben. Falls es sowas bei dir gibt, geh hin. Ansonsten frag mal bei der Fachschaft wegen dem Studium.

    Grüße,
    Conni

    Hi ihr,

    ich kenn diese Werkstätten, habe aber nicht damit gearbeitet, weil ich am Anfang der 1. Klasse das nicht durfte (zu offen) und für die beiden anderen Werkstätten (angeblich fürs 1. Drittel Klasse 1) sind recht umfangreiche schriftliche Aufgabenstellungen gegeben, da hätte die Hälfte meiner jetzigen 2. Klasse noch Probleme mit. Wenn die Kinder sich Aufgabenstellungen aber gut merken können, ist es sicher eine gute Idee. Was mich an diesen Werkstätten auch noch irritiert ist das Igelbuch in der Herbstwerkstatt (Für Herbst Kl. 1!). Also den einfacheren der beiden Texte könnte man meiner 2 vielleicht nach den Oktoberferien anbieten, das impliziert aber, dass mindestens 1/3 eine andere Aufgabe braucht, weil leider die Lesefähigkeiten sehr schlecht sind.

    Die erste Werkstatt testet eben Fähigkeiten, ist auch was mit Bewegung drin, für Nr. 2 und 3 findest du ja vielleicht auch was, womit du die Aufgabenstellungen vereinfachen kannst. (Achtung: Die Werkstätten haben nur so 12 bis 15 Aufgaben, es müssen also mehrere Experten pro Aufgabe bestimmt werden und das Material mehrfach da sein.)

    Grüße,
    Conni
    PS: Irgendwo hab ich mal ein Buch "Wochenplan von Anfang an" gesehen, weiß aber nicht mehr von wem oder wo. Vielleicht hilft das auch weiter?

    Hi kaddl,

    wurden die genannten Studien denn in verschiedenen jahren durchgeführt und ist über die Jahre eine stärkere Verschlechterung der Leistungen/Bildungsabschlüsse/Leseinteressen der Jungen als der Leistungen/Bildungsabschlüsse/Leseinteressen der Mädchen festzustellen?

    alias
    Genau
    Außerdem habe ich mal in Grundschulpädagogik in einer Veranstaltung über Familiendarstellungen in Kinderbüchern gesessen, wo auf ein Buch zurückgegriffen wurde. Weiß nicht mehr wie es hieß, es war von 2 Soziologen und in einem Fachbuchverlag publiziert.
    Jedenfalls hatten die Haushalte befragt, wie viele Kinder sie haben. Dabei stellte sich heraus, dass 50% der Haushalte, die überhaupt Kinder haben, Ein-Kind-Haushalte sind. Daraus schlussfolgerten die beiden Herren, dass 50% aller Kinder, die in allen befragten Haushalten mit Kindern leben, Einzelkinder seien, was völliger Blödsinn ist. (Dazu müsste man nämlich die Haushalte mit 2 Kindern doppelt zählen, die mit 3 Kindern 3fach und so weiter.) Seither bin ich sehr misstrauisch gegenüber Statistiken.

    Grüße und schönen Sonntag,
    Conni, die seit Mitwoch bei der Hitze wieder zur Schule muss.

    Hallo ihr,

    ich will euch jetzt nicht komplett vor den Kopf stoßen und das mag ja alles gut und schön sein, aber ich hab da doch ein paar Kritikpunkte an diesen Zeitungsartikeln.

    1. Was mir nicht klar ist: Wenn ein Junge sagt, dass er nicht zum Vergnügen liest, was meint er dann? Es gab bereits vor ca. 10 Jahren eine Studie der Bertelsmannstiftung, in der 9- und 11jährige Kölner Kinder gefragt wurden nach Leseinteressen. Viele Mädchen lasen gern belletristische Literatur, viele Jungen lieber Sachbücher.
    Für mich ergibt sich nun eine Formulierungsgeläufigkeit in unserer Gesellschaft: Belletristik liest frau (man) zum Vergnügen. Aber wie viele Leute würden sagen: "Ach, ich habe grade zum Vergnügen ein Sachbuch über... gelesen." ? Viel eher wird doch die Formulierung "Ich lese gerade ein Sachbuch über..., weil ich mehr über das Thema erfahren möchte / weil mich das Thema interessiert / weil ich es für den Beruf oder die Schule oder ... brauche..." auftreten.

    2. Im Artikel ist davon die Rede, dass die Jungen "abrutschen". Es werden dafür aber keinerlei Belege aufgeführt, sondern es wird lediglich ein Stand von 2001/2002 wiedergegeben, der nicht so gut aussieht. Aber wer sagt, dass z.b. zwischen 1991/1992 und 2001/2002 ein Abrutschen stattfand? Vielleicht war der Unterschied damals auch schon da? (Von den MitschülerInnen, die ich zwischen 1981 und 1994 erlebt hab, die sitzen blieben oder ihr Abi nicht schafften, waren ca. 70 % Männer. Jetzt sind es laut Artikel 60%. Wobei die natürlich ne größere Menge von SchülerInnen in der Statistik drin haben.)
    Solange nur die Zahlen angegeben werden, die im Artikel genannt werden, sollte es korrekt nicht lauten "Immer mehr Jungs geraten ins Abseits" sondern "Viele Jungen geraten ins Abseits."

    3. Nimmt das Matriarchat an der Schule wirklich zu? Sind wir wirklich eine "vaterlose Gesellschaft"?

    4. Ich habe wenn ich mir die Statistik so ansehe den Eindruck, dass Männer ein breiter gestreutes Feld abgeben: Mehr Männer als Frauen brechen die Schule ohne Abschluss ab, aber auch weit mehr Männer als Frauen erreichen Spitzenpositionen.

    Prinzipiell ist die Statistik natürlich schon erschreckend, aber ich wünsche mir eben trotzdem eine halbwegs korrekte Interpretation. Falls es noch ne andere Statistik gibt, die dort nicht drin steht: Her damit.

    Grüße,
    Conni

    Vielleicht solltet ihr Seminare anbieten zum Thema "Wie erstelle ich am besten Titel für Threads". Dazu solltet ihr dann am Ende ein Diplom vergeben und so etwa 130 Euronen verlangen für das Wochenendseminar. :D
    Als preiswerte Beigabe für nur 40 Euro könntet ihr noch eine Broschüre verfassen und für das Lernen mit allen Sinnen ein Set zwölfseitiger Würfel, aus denen sich im Notfall ein hübscher Threadtitel kreativ, haptisch, optisch, akustisch (kleines Glöckchen in den Würfel einbauen), handlungs-, produkt- und projektorientiert als Lerntheke im Stationsbetrieb erwürfeln lässt für preiswerte 29,95 Euro.

    Conni,
    grad voll rahmenlehrplan- und montessorikurskostengeschädigt ;)

    Hi ihr,

    im Pennymarkt gibt es ab nächsten Montag Handpuppen. Dabei handelt es sich quasi um Plüschtiere (36 cm groß) mit Möglichkeit zum reingreifen. Ich hab vom letzten Jahr einen Raben, da kann man noch Finger in die Flügel und den Schnabel stecken. Ansonsten gibts noch Esel, Eisbärn, letztes Jahr hab ich noch Hunde und Kühe gesehen, die meisten Tiere waren letztes Jahr aber schon ausverkauft, weil die wirklich hübsch sind.

    Achtung: Am besten für Kinderhände geeignet. Frauen mit kleinen bis mittelgroßen Händen sollten die Puppen aber auch noch "passen".

    Kostenpunkt: 3,99


    Außerdem:
    Lernspiele (Das kleine Einmaleins, Lesepuzzle, Englisch, Quiz) für 7,99.

    Knete in so Töpfchen, 5er-Pack 2,99.

    Hörspiele (Kleiner Eisbär, Bärenbrüder...) auf MC für 2,99.


    Gruß, Conni
    PS: Falls es bei Penny auch Nord und Süd gibt, ist es Nord.
    PPS: Sollte Penny jetzt nicht Geld fürs Forum überweisen?
    :D

    Es gibt in Berlin insgesamt (alle Lehrämter eingeschlossen) 1900 Referendare in 2 Jahren, d.h. im Durchschnitt 475 Einstellungen pro Halbjahr. Es wird unterschiedlich eingestellt, je nachdem wieviel fertig werden. Diesmal waren es 380, allerdings gab es dieses Jahr nur einen Einstellungstermin, weil sie das Datum des Beginnes jetzt zum Schuljahresanfang haben. Da auch zu den letzten Terminen mehr Bewerber als Plätze da waren, gibt es eine Warteliste. Zudem werden im nächsten Jahr, wenns nach dem Senat geht, noch 400 Plätze abgebaut, d.h. es gibt dann pro Halbjahr vielleicht noch 200 Einstellungen ins Ref. Sieht also nicht wirklich gut aus.
    Andererseits werden für höheres LA recht viele eingestellt. Die Einstellung hängt in 1. Linie vom LA ab, danach kommen deine Fächer. Es gibt für jedes Fach ein Kontingent, in welchem dann nach Note und nachrangig Sozialpunkten eingestellt wird. Du hast für jedes Fach eine Chance, eingestellt zu werden, wenn du es in einem Fach schaffst, bist du natürlich mit dem anderen automatisch drin, klar. (Also wenn jemand ein sehr gefragtes Fach hat und ein weniger gefragtes, kann das gefragte ausschlaggebend sein für die Einstellung.) Ob Englisch und Französisch zur Zeit fürs Gymnasium gefragte Fächer sind, kann ich dir nicht sagen, frag die GEW. (Und zum nächsten Termin kann das auch wieder ganz anders aussehen, das wechselt öfter mal.)
    Einstellungschancen danach momentan schlecht, aber auch das ändert sich öfter mal. Also uns haben sie im Studium noch gesagt, wir würden sicher ne Stelle kriegen, aber jetzt sieht es grottenschlecht aus. Ob sich das andersrum wieder ändert - keine Ahnung.

    Grüße und viel Erfolg,
    Conni

Werbung