Beiträge von Conni

    Wegen der Fotos....

    Ich habe für die Bewerbung zum Referendariat Passbilder beim Fotografen machen lassen, also welche, die einfach nett aussahen, sonst waren die auch nur 50 Ct. teurer als bei Wegert.
    Eins davon hab ich auf den Lebenslauf oben aufgeklebt und das ganze in meiner ehemaligen Studentenjobfirma farbkopiert zum Selbstkostenpreis. Sah super aus! Eine Mitarbeiterin kam vorbei und sagte "Ach, das hab ich auch immer so gemacht." (Sie hatte in der Firma eine Lehrstelle als aeh... hab den Titel der Ausbildung vergessen, aber hatte was mit Medien im Titel.)

    Ansonsten hab ich grad nen Artikel in der Zeitung gelesen, dass Berlin statt 520 nur 150 Lehrer einstellt zum Beginn des nächsten Schuljahres und bin total frustriert. Werd dann wohl doch wieder am Kopierer stehen müssen. :(

    €Nofretete (@natürlich, ich seh nur noch Euros)

    Zitat


    Letztendlich wird es dir sogar bei nur 12 WS zu viel.

    Puh, da bin ich ja beruhigt. Ich hab z.Zt. theoretisch 8 Stunden und 1,5 AG-Stunden, praktisch lässt mich meine Deutschmentorin mit dem Unterrichten oft nicht. Und mir werden solche Zauberstunden da auch schon zu viel, gerade wenn ich Anlautbildchen für meine Erstklässler aufklebe oder mal wieder Bibliothekstag für die Ex-Arbeit einlegen muss... Selbst der "ganz normale" Frontalunterricht braucht teilweise so viel Vorbereitungszeit (Donnerstag hab ich mal eben von 21 bis 1 Uhr den Tanz für Freitag vorbereitet, eigentlich sollte halt was andres sein in der Stunde, aber, naja... Mentorinnen...)

    Ansonsten hab ich das Hickhack mit meinen Ausbildungslehrerinnen auch immer wieder... Eine lässt mich relativ viel machen, d.h. im letzten Jahr hat sie noch mehr auf ihrem Stoffplan bestanden, aber jetzt lässt sie mir freie Hand.
    Die andere hat einen hammerhart gedrängten Stoffplan. Immer wenn ein UB ist, muss ich eine "Unterrichtsreihe" aufschreiben, d.h. ich schreibe meine Besuchstunde auf und mindestens 2 ausgedachte Stunden, von denen eine garantiert nicht stattfindet, weil "das zu viel Zeit kostet". X( Die Kinder werden durch den Stoff gejagt, als ob es um Leben oder Tod ginge. Wenn ich mich widersetze und sage, ich möchte gerne noch eine Stunde dazu machen und mal was ausprobieren, was mir im Besuch gesagt wurde, blockt sie und ich krieg zu wenig Deutsch-Stunden. BdU hab ich leider nicht, inzwischen wünsche ich mir manchmal welchen. Dafür setze ich in Vertretungsstunden dann mal so Sachen wie Gruppenarbeit, Streitgespräch, Spiele usw. ein.

    Conni, frustriert.

    Falls du es kreativ magst: (Dauert vermutlich zu lange für eine Station.)

    Eine Werbung für ein gesundes Produkt oder fürs Zähneputzen ausdenken. Ich habs gemacht als Angebot an einem "Projekttag": Die Kinder sollten einen Werbespruch erfinden (musste sich nicht reimen) und ein Plakat auf buntem Tonpapier gestalten. Dazu hatte ich Bilder von Obst und Gemüse aus Supermarktwerbungen gesammelt und aus den Cliparts ausgedruckt (zum Ausmalen). Selber malen war natürlich auch möglich.
    (Vielleicht reicht für eine Station auch ein Spruch? Oder du gibst ein Bild vor und sie erfinden einen Spruch?)

    Conni

    Hi,

    ich hab das Buch Ende der 2. Klasse mal im UB gemacht.

    Die Bilder hatte ich auf A3 farbkopiert. (Hatte ne guenstige Möglichkeit.) In der ersten Stunde habe ich vorgelesen bis zu dem Punkt, wo Irgendwie Anders traurig nach Hause geht (die anderen mögen nicht mit ihm spielen) und die Bilder gezeigt. 2. Stunde (Besuchsstunde) wiederholt, indem ich die Kinder in 3 kleinen Gruppen habe die Bilder ordnen, nacherzählen und an die Tafel heften lassen.
    Danach kam die nächste Seite in SW für alle kopiert. (Es klopft an der Tür.), gemeinsam gelesen, Blitzlicht: Wer könnte vor der Tür stehen (Eine Schülerin hatte sogar die im Buch umgesetzte Idee, die sie leider nicht weiterverfolgte!) und als Schreibanlass genommen. Am Schluss Vorlesen der Geschichten. In der 3. (und 4. ?) Stunde dann den Rest.
    Die Kinder fanden allerdings, dass der kleine Junge im letzten Bild wirklich ganz komisch aussieht!
    Ich finde das Buch wirklich schön, die Kinder fanden vor allem die Figuren lustig und 3 Mädchen kamen Anfang der Woche zu mir und erzählten mir, dass es jetzt auf KiKa kommt.
    Mündlicher Sprachgebrauch ist bei uns wichtig, muss aber nicht immer so sehr ausführlich sein.

    Gruß,
    Conni

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    Hallo Flip,

    das würde aber doch bedeuten, dass man gerade nichts Ähnliches üben sollte oder habe ich dich da jetzt falsch verstanden?

    Hi Birgit,

    bei uns im Deutschseminar kam die gleiche Frage auf. Unsere Seminarleiterin sagte dazu: Bei der Einführung nichts Ähnliches einführen. D.h. zuerst Wörter mit i einführen üben. Einige Zeit später Wörter mit ie ... Und dann wenn alles eingeführt ist und wiederholt wurde, kommt das gleichzeitige Behandeln dieser Schreibungen.

    Die Probleme mit das/dass kann ich mir durchaus vorstellen, wenn bei der Einführung das eine noch nicht sicher waren. Links-rechts dürfte ein ähnliches Problem sein. Bei mir ist present perfect-past das immerwährende Problem.

    Gruß,
    Conni, mal ausgeschlafen.

    Ich habe meinen Seminarleiter so lange genervt, bis er einsah, dass er mich nicht abwimmeln kann (bei uns will keiner freiwillig Examensarbeiten betreuen) und jetzt so lange, bis er - nach vielen Tagen sinnlosen Rumsuchens in Bibliotheken und einem von ihm anschließend doch anders formulierten Thema - noch Literaturtipps gegeben hat. (Er wollte, dass ich mich vor der Themenabsprache zu mehreren möglichen Themenvariationen informiere und ihm dann sage, welches mir das liebste ist. Er hat mich dann angeschaut, als ob er von der Variante noch nie was gehört hätte und jetzt habe ich doch was relativ "klassisches" mit vielen "netten" Begriffen zum vorherigen Abklären. :O ) Die Bücher habe ich jetzt sogar fast alle in einer einzigen Bibliothek bekommen, nur eins scheint es öffentlich nicht zu geben. Er erwartet, dass ich mich übers WE informiere (offiziell ist das Thema noch nicht bestätigt), wo ich doch schon 7 Stunden mit dieser Bibliothek zugebracht habe! (Davon 5 Stunden Fahrzeit, da man die Bücher immer erst viele Stunden nach dem Bestellen abholen kann.) Jedenfalls habe ich gerade meinen Unterrichtsentwurf fertiggetippt (saß heut den ganzen Tag bildchenklebend im Copyshop, so lange bis ich mitleidig angeschaut wurde) und ich glaube, ich brauche jetzt 8 Wochen Ferien um meine Auslegware unter Papier- und Ordnerfluten zu bergen, wieder durchzusehen, welches Buch ich aus welcher Bibliothek habe, mal zu gucken, ob meine Verwandten noch leben, ob meine Nichte inzwischen stehen oder schon "Staatsexamensarbeitsstress" sagen kann, einen Tanz für die Weihnachtsfeier auszudenken und die Lieder dafür aufm Klavier zu üben. X(
    Ach da fällt mir ein, ich muss ja noch etwa 10 Protokolle ausm Hospitationspraktikum andere Schulform tippen.

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    Darüber musste ich sehr lachen! Ich ergänze das mal:
    Der Boden wird nur frei geräumt, wenn Mama kommt.

    Und nachdem Mama in meiner Studentenzeit meine Wohnung mal im (extra für sie) aufgeräumten Zustand( !!!!) sah und beim Eintreten meinte "Aufräumen könntest du aber auch mal!" (Meine Referendarsbude ist wirklich kein Vergleich dazu, die Sache mit dem Boden freiräumen trifft's... ), gab es mehrere Gespräche mit ihr, in denen ich ihr zur Herzinfarkt-Prävention vorschlug, dass lieber ich sie besuchen komme als sie mich.
    Daraus folgt: Mama kommt nicht zu Besuch. :D

    Ansonsten müsste ich für die ganzen Ordner im Moment noch anbaun und ich hab erst ein Jahr rum. 8o


    Gruß,
    Conni
    PS: Keine Angst um mich haben wegen der Uhrzeit, ich drücke mich nur gerade ums Schreiben meines Unterrichtsentwurfes. :D

    @flip

    Danke für den Rap. Ich muss mal sehn, ob ich ihn vor dem Besuch noch einführen kann, bei uns ist z.Zt. die Lehrerin der anderen 1. Kl. krank und bei Vertretungsplänen wird auf meine eigenen Stunden leider keine Rücksicht genommen, sondern ich werd einfach in andere Klassen und Fächer gesetzt dann, so dass ich mir jede Stunde, die eigentlich meinem Stundenplan entspricht bei Kollegen ertauschen muss. :(
    Da die Lehrerin weiterhin krank ist, wird nicht viel aus teilen im Moment. Ansonsten ist halt das Problem, dass kein Raum mit passenden Tischen und Stühlen frei ist, d.h. Schreiben in den Teilungsstunden ist nicht. Und falls meine Ausbildungslehrerin eventuell vielleicht zustimmen würde, müsste haargenau das gleiche unterrichtet werden und naja, ich glaub, wir sind unterschiedlich schnell. Mir geht es momentan mehr darum, dass möglichst viele Kinder mitkommen (vielleicht bin ich ja naiv), ihr geht es eher darum, "den Stoff" durchzukriegen. Gibt also wieder Probleme.

    Wie viele noch gar keine Anlaute finden weiß ich nicht, denn ich war jetzt wegen der Vertretungssache und der Ferien 7 Wochen nicht in der Klasse und hab alle Infos von meiner Ausbildungslehrerin. Meine Idee war auch schon, in der Zeit Gruppentische zu stellen, dann koennte ich die Kinder, die besondere Probleme haben, an einen Tisch setzen und mich dazu setzen und die andern alleine arbeiten lassen für eine Zeit.

    Die Idee mit den Bildern und dem "Lesen" der Bilder gefällt mir gut, ich weiß leider absolut nicht, was die Reichen-Meinung dazu ist (die erfährt man wohl nur auf einer teuren Fortbildung) und die mag meine FL sehr. Naja, mal schaun. Zur Not isses halt wieder ner 4. Vielleicht sollte ich mal ne ältere Klasse im UB probiern, da haben wir so viele schöne Ideen im Seminar bekommen, für die kleinen leider sehr wenig.

    Gruß,
    Conni

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    Conni,

    soweit, so gut. Kompliziert, aber irgendwie schon zu durchblicken. Aber kannst du mir mal verraten, was für eine Logik dahinter steckt, aus dem Studienrat mit Kunst oder Musik, einen eigenen Studiengang zu machen???

    Gruß
    Britta

    Hallo Britta,

    der Studiengang ist extra mit einer Bezeichnung versehen, da die Regelstudienzeit von den anderen abweicht (1 Semester mehr als höheres LA mit 2 nichtkünstlerischmusischen Fächern). Vermutlich braucht man dann irgendwelche verschiedenen Bezeichnungen, um die Computer und Akten auch ordnungsgemäß zu füttern. :D

    Zitat


    Was für eine Fachleiterin hast du? Ich kann nur davon abraten, den Reichen in Reinform zu machen, ich erlebte es im Referendariat und Ende Klasse 1 konnten nur 7 Kinder lesen.

    Ohje! Naja, ne Bekannte meiner FL war gerade zur Fortbildung mit Frau Reichen und nun sind sie begeistert. Außerdem hat eine aus dem Seminar nen verwandtes Kind in ner Klasse mit reinem Reichen und die konnte im Dezember schon lesen...

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    Ich glaube nicht, dass sich die Kinder auf Dauer die falsche Schreibweise aneignen, wenn man Zusatzübungen zum Hören macht, das widerspricht doch den Wortbildtheorien (kennst du den Selbsterfahrungstest, wie ist das Wortbild z.B. von Hipp???).


    Nein, was ist das? Wir hatten im Seminar so eine Anlauttabelle mit komischen Zeichen, als Demonstration auf der Elternversammlung. Damit kam ich nicht klar, weil ich nicht viel wiedererkannte. :roll:

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    Zwei Stunden pro Buchstaben finde ich sehr wenig, warum die Eile? In welchem Bundesland bist du? Es hat sich doch mittlerweile -finde ich - etabliert, dass Reichen in Reinform auch nicht ganz optimal ist.


    1. Eile --> damit wir "den Stoff" schaffen. Leider bestimmt das meine Ausbildungslehrerin, ich finde es auch schrecklich. Ich habe einmal Buchstaben aus Trinkhalmen legen lassen (Großbuchstabe) und dann war ne Viertelstunde rum und wir haben den Kleinbuchstaben gar nicht mehr geschafft in der Stunde.
    2. Brandenburg
    3. Wo ich studiert habe, war es halbwegs rum (Berlin mit DozentInnen aus der Ex-BRD oder Ex-West-Berlin), in meiner Schule wurde es vor wenigen Jahren als der neueste, ultimative Clou eingeführt.

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    Der Fachleiterin wird es reichen, wenn die Kinder überhaupt Verschriftlichungsversuche machen, achte nur auf die ausgewählten Tierwörter - möglichst lautgetreu. Nach den verschiedenen Schreibstufen ist es möglich, dass die Kinder noch gar nichts hören, und man müsste dann Folgerungen und Fördermaßnahmen erarbeiten, wie man die Kinder im Schreibprozess weiterbringt. Das ist aber wahrscheinlich dann nicht das Stundenziel.

    Es sind ein paar Tiere auf der zugehörigen Reichen-Seite, die die Kinder haben. (Lama, Tiger, Löwe, Elefant... also schon recht lautgetreu)
    Ich muss die Kinder, die noch nichts hören ja auch in der Stunde weiterbringen. :( Und gerade das finde ich IRRSINNIG schwer bei Reichen, weil man entweder frontal arbeitet (also alle im Gleichschritt, was den Kindern derzeit nicht gerecht wird) oder eben in Einzel- oder Partnerarbeit was verschriftlichen lässt, dann werde ich aber irre, weil es die Kinder nahezu nicht gewöhnt sind und für alles Bestätigung wollen. Blöd ist eben auch dieses Teilen der Klasse (max. 3 Stunden bekomme ich, den Rest meine Mentorin). Ich würde die Klasse nur noch mehr verwirren, wenn ich jetzt was deutlich anders mache als meine Ausbildungslehrerin.
    Den Konfetti-Lehrerband hab ich leider nicht.

    Conni

    Hallo flip,

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    Hallo Conni!
    Wie habt ihr das denn angefangen? Wenn du sagst: Sie kennen nicht alle Laute, meinst du sie hören sie nicht oder können sie wirklich nicht alle Bilder und den dazugehörigen Anlaut heraushören

    Ein paar Kinder hören die Laute gut, dann gibt es welche, die hören die Anlaute oder einen mitteleren Vokal ("Mama fängt mit a an."), manche hören den Anlaut auch als mittleren oder Endlaut ("Nach dem I muss bei Igel ein i kommen und am Ende ein i.") und einige kommen überhaupt nicht klar. Da weiß ich nicht mal, woran es liegt, weil mir bisher nicht genügend Zeit blieb, mich mit diesen Kindern einzeln zu beschäftigen. (Wir haben bei 5 von ca. 20 Kindern einen Antrag auf förderpädagogische Beratung gestellt. Von denen kommen 4 nicht klar, die auch noch andere Lernschwierigkeiten haben, außerdem noch 2 bis 3 andere.)

    Was sagst du z.B. wenn ein Kind sagt "Eins" beginnt mit "a"? Wie soll ich erklären, dass man für dieses Wort das "ei" der Anlauttabelle nehmen muss? Ich kann es nicht ehrlichen Gewissens erklären, wirklich nicht, weil ich ja selber eine Vorstellung des Wortbildes in Buchstaben habe und da sind es ja 2 Buchstaben und außerdem auch selber das "a" beim Sprechen ganz deutlich hören kann. (Wenn ich mir versuche vorzustellen ich sei Kind und solle nun Laute aus Wörtern hören, die ich noch nie gelesen habe.) Ich kann zwar sagen "Erwachsene schreiben..." aber wenn es ums Hören geht... ?

    Die Übungen (Anlaute finden, Hören, Lauschen, Lernen etc.) machen wir auch.
    Was machst du, wenn die Kinder den Anlaut einfach nicht hören? Wenn sie dir sagen "Maus fängt mit 'k' an!" ? Ich habe im Studium gelernt, dass die Kinder alles entdecken sollen und das toll ist und den Kindern hilft und sie schon alles lernen auf diese Art und Weise, aber ich kann doch nicht sagen "Ja toll!". Ich befürchte einerseits die Kinder zu sehr zu gängeln oder einzuschränken, auf der anderen Seite weiß ich (aus meinem Referendariat ;) ), dass ich selber auch nur dann etwas lernen kann, wenn mich eine Lehrerin auf meine Fehler hinweist und nicht, indem ich "meine Fehler entdecken soll".

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    Kennenlernen des Anlautbildes zu meinem Namen und nebenbei kennenlernen der anderen Anlautbilder mit Spielen (nebenbei Auswendiglernen der Anlaute und der Bilder mit dem Anlautrap)


    Wie machst du die Anlautbilder? Müssen die Kinder das selber malen? Welchen Rap hast du?
    (Wir haben die alte Reichentabelle, die mit dem Krokodil, dem Schiff (Dampfer) und dem Ofen, den manche Kinder noch nie gesehen haben. ;) ) Die Kinder haben auch Schwierigkeiten, in der Tabelle das Bild zu finden, weil einfach so viele Bilder da drin sind. (Ich suche auch bei manchen Buchstaben noch manchmal.)

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    einfache lautgetreue Wörter verschriftlichen

    Dabei sind wir zur Zeit auch. Also seit längerer Zeit. Manche unserer Kinder kommen gut damit klar (in der anderen 1. Klasse haben 2 Kinder neulich sogar "Igäl" geschafft und noch 2 weitere "Igl", andere dann eben "Il", "Ig" oder "Id", andere wollten nicht schreiben oder wussten nicht, wie es funktioniert. Da ich einen davon abhalten musste, nach Hause ins ca. 3 km entfernte Dorf zu wandern, konnte ich mich nicht so intensiv um die andern kümmern. :( ). Wenn ich von den Beispielen in den Spitta- und Dehn-Büchern und im Studium ausgehe sind diese Verschriftlichungen vermutlich schon total super.

    Was macht ihr dann? Lasst ihr es so einfach stehen, nach dem Motto die Kinder entdecken das schon? Oder schreibt ihr die "Erwachsenenschreibung" daneben?

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    Ich habe nur Großbuchstaben verwendet, die Kleinbuchstaben kommen nach und nach,

    Hätte ich auch gerne, durfte ich nicht (wir haben keinen BdU, sondern nur mit Mentorin drin). Ein Problem, das manche Kinder haben ist z.B. auch mitzukriegen, dass Reichen in dieser Tabelle ja immer 2 (!) Buchstaben pro Bild hat. Einige haben eben den Buchstabenbegriff noch nicht und schreiben dann beide Buchstaben hintereinander ab und bisher haben unsere Erinnerungs- und Erklärungsversuche nicht so lange vorgehalten.

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    Klar ist, dass, wenn die Schüler selbständig schreiben nur die wichtigsten Laute gehört werden und z.B. für Tiger "T" oder Tg "Tä" oder Tga geschrieben wird.

    Das Problem hier ist, dass ich weiß, dass das klar sein sollte. Meine Ausbildungslehrerin kommt damit nicht klar. Sie hat festgestellt, dass bisher von ihr unterrichtete Klassen sich diese Schreibweisen eingeprägt hätten und teilweise bis zum Ende der 1. Klasse nicht mehr davon abzubringen waren. (Ist laut Spitta auch normal, ich weiß.) Jedenfalls will sie, dass ich in einem UB das Schreiben mit Tabelle frontal mache, damit nicht einige Kinder damit völlig überfordert sind und die Wörter auch richtig geschrieben werden. 8o

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    Wenn du schreibst: Ich habe Angst vor meinem nächsten Besuch. Entweder Buchstabeneinführung mit allen Sinnen


    Auf gar keinen Fall! Wir machen zwar immer "Buchstabenstunden" nenne ich es mal, also 2 Stunden pro Buchstabe, mit allen Sinnen kann man da nicht viel machen, weil alles so schrecklich gehetzt ist.
    Aber meine Fachseminarleiterin sagte mir, dass das zusammen mit Reichen unmöglich sei und völlig gegen Reichens Methode arbeiten würde. Sollte ich also lassen im UB.

    Mit dem Bilderbuch hatte ich schon überlegt. Inzwischen haben wir uns (Ausbildungslehrerin und ich) auf eine Geschichte aus dem Reichenmaterial zum Thema "Zoo" geeinigt, d.h. Geschichte vorlesen, nacherzählen, von eigenen Zoobesuchen berichten, Tiernamen schreiben. Ich bin mir eben nicht sicher, ob ich die Kinder die Tiere selbstständig aufschreiben lassen kann. Meine Ausbildungslehrerin meinte, die leistungsstärkeren könnten in Partnerarbeit den Anlaut finden inzwischen. Nur die ganze Stunde frontal wollen die Seminarleiterinnen leider nicht... Naja, vielleicht find ich noch ein Bewegungslied und ein paar Bilder zum Ausmalen der Tiere, dann kann man das differenzieren in der Anzahl der Wörter oder so.

    Off topic:

    @strucki
    Ich mach gerade ein Praktikum an einer weiterführenden Schulform. Gleich am ersten Tag wurde mir gesagt, dass all die Methoden/Sozialformen, die wir in der Grundschule verwenden ja in der weiterführenden Schule gar nicht mehr (soviel) gebraucht würden (z.B. Lernwerkstatt, Stationslernen, Gruppenarbeit). Außerdem stellten sich die von der Seminarleiterin vorgegebenen Beobachtungsschwerpunkte als quasi nicht anwendbar heraus, da in diesen wechselnde Sozialformen oder Methodenvielfalt beobachtet werden sollen und ich nicht wüsste, was ich da schreiben soll. ?(

    Super, dass man auch mal hört, dass das mit der Anlauttabelle tatsächlich schnell klappen kann...

    Bei uns kommen viele Kinder nach nunmehr 9 Wochen Schule mit der Tabelle nicht klar, hören die Laute nicht, kommen mit den Groß- und Kleinbuchstaben in der Tabelle nicht klar. Von Lesen oder Buchstaben wiedererkennen schweige ich mal. Meine Ausbildungslehrerin sagte, sie hätte in 3 (?) Klassen bisher 1 Kind gehabt, was im November begonnen hätte zu lesen und eins im Dezember. (Reichen)
    Ich bin zumindest total verzweifelt im Moment, weil ich demnächst nen UB habe und nicht weiß, was ich da machen soll, um ne halbwegs anständige Note zu bekommen. :(

    Habt ihr einen einheitlichen Grundwortschatz in eurem Bundesland?
    Der Grundwortschatz ist nämlich meist schulbuchabhängig und nicht mehr (wie z.B. früher in der DDR) festgelegt. Wenn dann die Wörter in deiner Schulaufgabe (Was ist das eigentlich? Ne Hausaufgabe? Oder ein Aufsatz in der Schule? Oder eine Klassenarbeit? Ein Diktat?) vorkommen, die bei einigen Kindern zum Grundwortschatz gehörten und bei anderen nicht, gibt das die ersten Differenzen.

    Außerdem sind Noten eben sehr subjektiv. Diktate sind in der Grundschule meist nur ein kleiner Teil der Deutschnote. Die Bewertungsrichtlinien werden bei uns übrigens auch von der Fachkonferenz festgelegt, da kann es dann bei gleicher Fehlerzahl auch in der GS eine Note Differenz geben.

    Fällt mir erstmal spontan dazu ein.

    Melosine

    Zitat


    Ich denke doch, dass es andere Methoden gibt, das Wortmaterial kennen und schreiben zu lernen? Wie ist es mit freiem Schreiben? Methode nach Reichen? Konzepte von Mechthild Dehn? Etc.

    Abschreiben war in der Unizeit auch total verpönt. In meiner jetzigen Schule wird es fast nur gemacht (neben dem Diktate schreiben). Es wird auch im Rahmenplan gefordert.

    Reichen: Di Kinda leanän, vonetsch zu feaschrüftn. Oder auch: Di Cnda länen, fonetüsch zu vaschrftn. (Oder... (schwäbisch, bayrisch, thüringisch...)) Oder mal so wie die Erwachsenen das schreiben würden: Die Kinder lernen, phonetisch zu verschriften. Das ist schön, das ist gut, es ist eine Strategie. Dummerweise ist es schwer zu lesen und nicht eindeutig, deshalb gibt es festgelegte Schreibweisen für jedes Wort. (Und ich bin froh, dass ich nicht Englisch als Muttersprache schreiben muss!) Renate Valtin (Professorin an der HUB, Schwerpunkt u.a. LRS) fand bei SchülerInnenbefragungen heraus, dass SchülerInnen der Orientierungsstufe, die keine wesentlichen Probleme mit dem Rechtschreiben haben, über diese phonetische Phase hinaus sind. (Sie schauen z.B. im Wörterbuch nach, wenn sie ein Wort nicht genau wissen und schreiben es heraus (oder ab.).) SchülerInnen mit LRS bleiben bei der phonetischen Strategie. Deshalb hält sie das Reichen-Verfahren für diese SchülerInnen nicht für geeignet.
    Erfahrungen an unserer Schule (Reichen): 1. Schlecht lesbare, langsame, ungelenke Schrift bei vielen Kindern (Abmalen der Buchstaben aus der Tabelle statt Erlernen einer für den Schriftfluss sinnvollen Art, Buchstaben zu schreiben) bleibt bis mindestens in Klasse 4 (da seh ich es gerade) bestehen. 2. Falsche Schreibungen ("Hs" für Haus) prägen sich manche Kinder ein und behalten sie langfristig bei. 3. Durchgängig mäßige bis schlechte Rechtschreibleistungen. (Was wird das am Gymnasium???) 4. In einer unserer derzeitigen 1. Klassen: Die Kinder wollen endlich schreiben. (Mit der Anlauttabelle kommen viele schlecht klar bzw. es ist so anstrengend und langwierig für sie, ein Wort zu schreiben, dass sie es nur auf mehrfache Aufforderung hin tun.) Sie laufen im Raum umher mit Zettel und Schrift auf der Suche nach Wörtern zum Abschreiben. Sie fischen dazu sogar die Trinkpäckchen aus dem Müll. (Das soll kein Argument komplett gegen Anlauttabelle oder komplett für Abschreiben sein, ist nur ne Beobachtung.)

    Mechthild Dehn: Ich habe was von ihr gelesen an Büchern, fand das in der Uni auch nett, wie die Kinder alle toll schreiben lernten. Sie war dann zu einem Vortrag. Dort präsentierte sie aus einem freien Text eines Drittklässlers das Wort "Hml" und äußerte sich dahingehend, dass dieses eben die halbphonetische Phase sei und man darauf warten müsste, dass das Kind entdeckt, dass man "Hummel" so eben nicht schreibt. (Ich würde ja Panik bekommen, bei einem nicht irgendwie LRS-technisch oder lernbehindert diagnostizierten Kind, wenn es in der 3. Klasse noch so schreibt. Immerhin sehe ich auch noch, dass die Kinder mal an weiterführende Schulen gehen oder einen Bewerbungstest bestehen müssen.)

    Gudrun Spitta und... hmm.. wer vertrat das noch? Also alle, die folgendes machen: Eigene Texte schreiben lassen. Korrigieren, Texte in Erwachsenenschreibung drunter schreiben (später nur noch Punkte machen und Kinder im Wörterverzeichnis etc. suchen lassen), abschreiben auf ein leeres Blatt zum Kopieren für das Klassenlesebuch oder abschreiben auf ein Schmuckblatt für die Autorenlesung. Finde ich von den genannten die beste Variante, weil ein Bezug der Kinder da ist, aber auch gelernt werden soll, dass es eine verbindliche Schreibung gibt, an die man sich als Erwachsener halten sollte.
    Toll finde ich persönlich auch die Karteikästen. Ich habe einen vom AOL-Verlag, mit dem ich Englisch-Vokabeln lerne. Das macht richtig Spaß und ich behalte sogar welche. (Und ich weiß wovon ich schreibe, ich hab noch Jahre nach dem Abi Albträume von Englischunterrichtsräumen ohne Fenster und Türen gehabt... :D:D:D )

    Ich denke, unter "Lehrerpersönlichkeit" versteht jeder was andres. Mein Direktor versteht darunter einen Lehrer a la "Goldenes Kalb" um den die Kids rumtanzen, aber bitte dabei den Mund halten und nichts falsch machen. Ich bin ihm z.B. eindeutig nicht autoritär und schauspielerisch begabt genug, eine Kollegin findet er zu unsicher, die nächste zu humorlos, den nächsten nicht schwungvoll genug. Er sagte, ich soll doch mal was Neues aus dem Seminar in den Unterricht einbringen, jedesmal wenn ich allerdings so etwas erwähne (Gruppenarbeit, Stationslernen, Angebotsunterricht, Förderung der Selbstständigkeit...) guckt er mich an, als sei ich grad aus nem Raumschiff vom Mars gestiegen.
    Und ich kenne einige Leute, die von ihm sagen würden, dass er recht weit von der idealen Lehrerpersönlichkeit entfernt ist. (Nämlich diejenigen, die Schülern mehr Spielraum im Unterricht zugestehen...) Ich hatte LehrerInnen, die seinem Ideal entsprachen, vornehmlich SportlehrerInnen, die mich für geistig minderbemittelt hielten, weil ich keinen Bocksprung konnte und im Sprint ne 6 hatte. Wenn sie mal in eine andere Stunde kamen, konnte ich mich melden, wie ich wollte - ich kam nicht dran. Ich habe sie gehasst und nur deshalb nicht geärgert, weil ich Angst vor ihnen hatte. Mag zwar für den Unterricht akut ganz "nett" sein, aber nach dem Abi habe ich mir geschworen, nie wieder Sport in einer Gruppe zu machen, das ging größtenteils aufs Konto dieser LehrerInnen.
    Neulich sagte mir jedoch ein Bekannter, dass er die netten Lehrer nicht mochte. Am liebsten mochte er die, die zynisch waren und ihm fiese Sachen gesagt haben, da habe er am meisten gelernt.

    Ich denke, man braucht bestimmte Grundfähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen (braucht man in vielen anderen Jobs aber auch, selbst im Copyshop wo ich vorher arbeitete waren die sehr günstig, um sich nicht zum Affen zu machen) und kann dann darauf aufbauend "trainieren". Ich habe "Grenzen setzen" trainiert und bin - seit mein Unterricht etwas besser und selbstverständlicher läuft - deutlich mehr zu Späßen und schauspielerischen Leistungen fähig als vorher. ;)
    Außerdem denke ich, dass - bei allen, die keine "Naturtalente" sind - auch eine Menge von der Passung Persönlichkeit - Methoden abhängt. Ich könnte mir meinen Direktor nicht in einer Klasse mit Wochenplan vorstellen, während ich mich eben bei Stationslernen und Lerntheke deutlich wohler fühle als in den meisten Stunden der Art, wie sie meist in unserer Schule gegeben werden (müssen).

    Ach ja...
    Was ich hinzu bekommen habe im Ref sind diese Selbstzweifel, so wie Carla und Barbara sie beschreiben. (Und ehrlich, die hatte ich im Copyshop vorher nicht und da fand ich die Arbeit teilweise deutlich stressiger als Unterrichtsstunden. :D )

    Ja, also was ich sagen wollte.... aeh... meine Ferien sind zu Ende. Ich hab meine Deutsch-Ausbildungsklasse seit 6 Wochen nicht unterrichtet (krank - Vertretungsunterricht - Ferien), werde sie in den nächsten Wochen auch maximal 2 Stunden pro Woche unterrichten dürfen (Praktikum in der anderen Schulform) und darf danach sofort einen Unterrichtsbesuch bestreite, für den ich noch gar keine Idee habe und weiß nun nicht recht, ob ich noch in der Phase oder schon in der Phase bin.

    Gruß,
    Conni

    Hi Aurora,

    bist du aus Berlin?

    Fuer alle anderen: In Berlin ist das Lehramtsstudium nicht nach Schularten (Grund- und Hauptschullehrer, Realschullehrer...) getrennt, sondern nach Klassenstufe.

    L1: Lehrer mit wissenschaftlicher Ausbildung in einem Fach, d.h. theoretisch darf das 1. Fach Klasse 1 bis 10 unterrichtet werden, das 2. und 3. Fach Klasse 1 bis 4. Praktisch in Berlin auf jeden Fall bis zur 6 möglich an der Grundschule, außerdem dürfen noch andre Fächer unterrichtet werden, falls benötigt in der Schule. Bevorzugter Einsatzort: Grundschule, aber auch möglich an Hauptschule, im extremen Ausnahmefall Real- oder Gesamtschule. (Eine Mitreferendarin bekam in ner Gesamtschule ne Stelle angeboten, dort hätte sie alle Fächer unterrichten müssen in der SekI.)

    L2: Lehrer mit wissenschaftlicher Ausbildung in einem Fach: Beide Fächer dürfen Klasse 1 bis 10 unterrichtet werden, der grundschulpädagogische Lernbereich Klasse 1 bis 4.
    Aurora: Kann dir da auch nicht weiterhelfen. An meinem ehemaligen Gymnasium sind ganz viele LehrerInnen, die in der Ex-DDR studiert haben und das wird nur als L2 anerkannt. Ob sowas bei Neueinstellungen aber noch möglich ist - keine Ahnung.

    L3: Sonderschullehrer - 1 Fach Klasse 1 bis 10, 2 sonderpädagogische Bereiche.

    L4: Studienrat mit nur wissenschaftlichen Fächern: 1. Fach Klasse (5)7-13, 2. Fach Kl. (5)7-10, theoretisch wohlgemerkt, praktisch ist Kl. 11 im 2. Fach durchaus drin, eventuell nen GK.

    L5: Berufsschullehrer

    L6: Studienrat mit Kunst oder Musik: Kunst bzw. Musik muss als 1. Fach studiert werden, ein weiteres Fach (nicht Kunst oder Musik) als 2.

    So, wer jetzt noch durchsieht kriegt nen Orden. Ich glaub, ich hab 3 Jahre gebraucht.

    :D

    Etwas vorbereitungsaufwändiger: Diktattaschen.

    Aus Karton wird eine Tasche gebastelt, an den Seiten muss sie geschlossen sein, oben und unten offen. Rueckseite zu, auf der Vorderseite ist eiin Fenster (eine Zeile) ausgeschnitten. Dort kann man ein Blatt hineinschieben. Eine Zeile des Textes erscheint dann im Fenster. Anschaun, Blatt verschieben, aufschreiben, Blatt zurückschieben, Kontrolle. Geht aus als Partnerdiktat (Kontrolliert wird das Heft des Partners, da fallen Fehler besser auf!), z.B. auch mal als Wettbewerb: Nur wenn beide ! Partner das Wort / die Zeile richtig haben, bekommt das Paar einen Punkt.

    Gemüsesalat für den Hunger am Mittag in der Schule:

    Zeitaufwand: Je nach vorhandenen Zutaten 5 bis 15 Minuten + 10 bis 40 Minuten Garzeit.

    Kosten: 1 bis 4 Euro für ca. 2 Portionen (Je nach Größe der Tupperdose)

    Zutaten: Reste vom Gemüsetopf (oder etwas Gemüse nach Wahl, z.B. eine Stange Porree + 2 Paprikaschoten), Reis (oder ein anderes Getreide, lecker ist z.B. auch Weizen (gibts mit 10 Minuten Kochzeit im Kaisers) oder Roggen - dann lange Garzeit, eventuell muss das vorher eingeweicht werden, Packung beachten) - ca. 1,5 bis 2 Tassen. Gewürze nach Geschmack. Tupperdose und Löffel oder Gabel zum Mitnehmen in die Schule.

    Alles Kochen:
    a): Gemüse vorher anbraten, mit Gemüsebrühe auffüllen, Reiszugeben. ODER
    b) Reis kochen und zur fertigen Gemüsepfanne geben. ODER
    c) anderes Getreide nach Anweisung auf der Packung kochen, Gemüse extra garen, zusammenschütten.

    Nach Belieben würzen. (Öl, Essig, Zitronensaft, Kräuter...)
    In Portionen in Tupperdosen füllen und am nächsten Tag mit zur Schule nehmen, als Abendbrot essen oder was auch immer.

    Tipp: Das Getreide hält sich - gut verpackt auch meist 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Also gleich noch für den übernächsten Tag etwas mitkochen und dann z.B. anderes Gemüse dazu machen oder Champignons aus der Dose dazutun und aufwärmen oder ...

    Möhrencremesuppe

    besonders gut bei: Zahnproblemen, Gehörgangsentzündung (Kauprobleme), Halsweh, zum Aufwärmen etc.

    ihr braucht: Möhren (1 kg gibt 2 bis 3 Portionen etwa, Gemüsebrühe, eventuell Gewürze (z.B. Curry, Pfeffer, Zitronensaft), Petersilie, auf Wunsch auch Milch / Schmand / Creme fraiche. Wichtig: Mixer!

    Zeitaufwand: 10 bis 15 Minuten + ca. 15 Minuten Garzeit.

    Kosten: Je nach Möhrenpreis 1 bis 2 Euro.

    Möhren putzen, kleinschneiden, in Gemüsebrühe garen. Insbesondere bei Schnupfen kräftig würzen. (Schmeckt lecker mit Pfeffer, aber auch mit Curry.) Nach Bedarf Zitronensaft, Milch, Schmand, Creme fraiche... Alles ab in den Mixer. Eventuell noch Wasser oder Milch zugeben.
    Am Schluss Petersilie draufstreuen, essen.
    Auch hier kann man eine Portion aufheben und aufwärmen. (Erste Einfrierversuche sind noch nicht abgeschlossen.)

    Die Suppe lässt sich auch anteilig mit Kartoffeln zubereiten.

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