Beiträge von Conni

    Hi Aurora,

    bist du aus Berlin?

    Fuer alle anderen: In Berlin ist das Lehramtsstudium nicht nach Schularten (Grund- und Hauptschullehrer, Realschullehrer...) getrennt, sondern nach Klassenstufe.

    L1: Lehrer mit wissenschaftlicher Ausbildung in einem Fach, d.h. theoretisch darf das 1. Fach Klasse 1 bis 10 unterrichtet werden, das 2. und 3. Fach Klasse 1 bis 4. Praktisch in Berlin auf jeden Fall bis zur 6 möglich an der Grundschule, außerdem dürfen noch andre Fächer unterrichtet werden, falls benötigt in der Schule. Bevorzugter Einsatzort: Grundschule, aber auch möglich an Hauptschule, im extremen Ausnahmefall Real- oder Gesamtschule. (Eine Mitreferendarin bekam in ner Gesamtschule ne Stelle angeboten, dort hätte sie alle Fächer unterrichten müssen in der SekI.)

    L2: Lehrer mit wissenschaftlicher Ausbildung in einem Fach: Beide Fächer dürfen Klasse 1 bis 10 unterrichtet werden, der grundschulpädagogische Lernbereich Klasse 1 bis 4.
    Aurora: Kann dir da auch nicht weiterhelfen. An meinem ehemaligen Gymnasium sind ganz viele LehrerInnen, die in der Ex-DDR studiert haben und das wird nur als L2 anerkannt. Ob sowas bei Neueinstellungen aber noch möglich ist - keine Ahnung.

    L3: Sonderschullehrer - 1 Fach Klasse 1 bis 10, 2 sonderpädagogische Bereiche.

    L4: Studienrat mit nur wissenschaftlichen Fächern: 1. Fach Klasse (5)7-13, 2. Fach Kl. (5)7-10, theoretisch wohlgemerkt, praktisch ist Kl. 11 im 2. Fach durchaus drin, eventuell nen GK.

    L5: Berufsschullehrer

    L6: Studienrat mit Kunst oder Musik: Kunst bzw. Musik muss als 1. Fach studiert werden, ein weiteres Fach (nicht Kunst oder Musik) als 2.

    So, wer jetzt noch durchsieht kriegt nen Orden. Ich glaub, ich hab 3 Jahre gebraucht.

    :D

    Etwas vorbereitungsaufwändiger: Diktattaschen.

    Aus Karton wird eine Tasche gebastelt, an den Seiten muss sie geschlossen sein, oben und unten offen. Rueckseite zu, auf der Vorderseite ist eiin Fenster (eine Zeile) ausgeschnitten. Dort kann man ein Blatt hineinschieben. Eine Zeile des Textes erscheint dann im Fenster. Anschaun, Blatt verschieben, aufschreiben, Blatt zurückschieben, Kontrolle. Geht aus als Partnerdiktat (Kontrolliert wird das Heft des Partners, da fallen Fehler besser auf!), z.B. auch mal als Wettbewerb: Nur wenn beide ! Partner das Wort / die Zeile richtig haben, bekommt das Paar einen Punkt.

    Gemüsesalat für den Hunger am Mittag in der Schule:

    Zeitaufwand: Je nach vorhandenen Zutaten 5 bis 15 Minuten + 10 bis 40 Minuten Garzeit.

    Kosten: 1 bis 4 Euro für ca. 2 Portionen (Je nach Größe der Tupperdose)

    Zutaten: Reste vom Gemüsetopf (oder etwas Gemüse nach Wahl, z.B. eine Stange Porree + 2 Paprikaschoten), Reis (oder ein anderes Getreide, lecker ist z.B. auch Weizen (gibts mit 10 Minuten Kochzeit im Kaisers) oder Roggen - dann lange Garzeit, eventuell muss das vorher eingeweicht werden, Packung beachten) - ca. 1,5 bis 2 Tassen. Gewürze nach Geschmack. Tupperdose und Löffel oder Gabel zum Mitnehmen in die Schule.

    Alles Kochen:
    a): Gemüse vorher anbraten, mit Gemüsebrühe auffüllen, Reiszugeben. ODER
    b) Reis kochen und zur fertigen Gemüsepfanne geben. ODER
    c) anderes Getreide nach Anweisung auf der Packung kochen, Gemüse extra garen, zusammenschütten.

    Nach Belieben würzen. (Öl, Essig, Zitronensaft, Kräuter...)
    In Portionen in Tupperdosen füllen und am nächsten Tag mit zur Schule nehmen, als Abendbrot essen oder was auch immer.

    Tipp: Das Getreide hält sich - gut verpackt auch meist 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Also gleich noch für den übernächsten Tag etwas mitkochen und dann z.B. anderes Gemüse dazu machen oder Champignons aus der Dose dazutun und aufwärmen oder ...

    Möhrencremesuppe

    besonders gut bei: Zahnproblemen, Gehörgangsentzündung (Kauprobleme), Halsweh, zum Aufwärmen etc.

    ihr braucht: Möhren (1 kg gibt 2 bis 3 Portionen etwa, Gemüsebrühe, eventuell Gewürze (z.B. Curry, Pfeffer, Zitronensaft), Petersilie, auf Wunsch auch Milch / Schmand / Creme fraiche. Wichtig: Mixer!

    Zeitaufwand: 10 bis 15 Minuten + ca. 15 Minuten Garzeit.

    Kosten: Je nach Möhrenpreis 1 bis 2 Euro.

    Möhren putzen, kleinschneiden, in Gemüsebrühe garen. Insbesondere bei Schnupfen kräftig würzen. (Schmeckt lecker mit Pfeffer, aber auch mit Curry.) Nach Bedarf Zitronensaft, Milch, Schmand, Creme fraiche... Alles ab in den Mixer. Eventuell noch Wasser oder Milch zugeben.
    Am Schluss Petersilie draufstreuen, essen.
    Auch hier kann man eine Portion aufheben und aufwärmen. (Erste Einfrierversuche sind noch nicht abgeschlossen.)

    Die Suppe lässt sich auch anteilig mit Kartoffeln zubereiten.

    Gemüsetopf
    (Vielleicht kompliziert geschrieben, ist aber wirklich einfach. In Frankreich heißt das dann "Ratatouille" :D )

    Benötigte Zeit: Zwischen 10 und 20 Minuten + 10 bis 20 Minuten Garzeit, in der man was anderes machen kann.

    Kosten: zwischen ca. 1 und 4 Euro, je nach Hunger, Preisen und Zutaten.

    Vorteil: Das Zeug lässt sich in vielen Variationen zubereiten, deshalb sind die Zutaten recht offen gelassen. Ich habe im Sommer, als es so heiß war, wochenlang nur davon gelebt. ;)

    Je nach Geldbeutel, Zeit, Hunger und Geschmack Gemüse einkaufen.
    Gut geeignet z.B. Porree, Zucchini, Tomaten, Kartoffeln, Auberginen, Mais (Dose), Kidney-Bohnen (Dose), Erbsen (Dose), Möhren, Paprika, Zwiebeln...
    Öl, nach Geschmack Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika, eventuell Curry), Kräuter (frisch, getrocknet oder Tiefkühltruhe), Gemüsebrühe, Sojasauce, Sambal Oelek, Zitronensaft...)
    eventuell Reis
    eventuell Schmand / Milch / Saure Sahne

    Gemüse putzen, in kleine Stücke schneiden, länger garende Sorten zuerst in etwas Öl anbraten, würzen.

    Variante a): Leichter garende, flüssigkeitsreiche Sorten (Zucchini, alles aus der Dose, Tomaten, Auberginen, Tomaten, Paprika): Dünsten (d.h. leichte Hitze und Deckel drauf, dann bildet sich genug Flüssigkeit, ab und an umrühren.) b) schwerer zu garende Sachen (Kartoffeln) brauchen dafür entweder elend lang (nix, wenn man hungrig vom Seminar kommt). Also alternativ: Mit Wasser auffüllen, Gemüsebrühe reinstreuen, köcheln lassen. (Falls Reis gewünscht ist, muss der mitgekocht werden, logo.)
    Wers ganz edel mag: Einen Schluck Rotwein vor dem Garen zugeben, der Alkohol geht beim Garen raus.
    Wer einen schiefgelaufenen UB verkraften muss: Eine halbe Flasche Wein dazu trinken, am Besten bei der Zubereitung schon anfangen, aber erst nachdem das Gemüse in Stücke geschnitten ist! Prost! :D

    Wenn alles gar ist, nochmal nachwürzen nach Geschmack.
    Falls Schmand, Milch etc gewünscht, jetzt auch unterrühren. Fertig!

    Für Zeitbewusste: Gleich Gemüse für 2 Tage kochen, eine Hälfte dann im Kühlschrank aufbewahren. Lässt sich am kommenden Tag aufwärmen oder zu einem Auflauf verarbeiten.

    Hi Laempel,

    bei uns heißt das "Schlangenfressen" und wird im Matheunterricht angewendet. Dabei setzt sich der hin, der das Ergebnis nicht wusste. Sieger ist die Mannschaft, die den letzten Spieler im Spiel hat.

    Weitere Idee für Wettbewerbsspiel (Hab ich auch schonmal in Mathe in ner 4. gemacht.):
    Bastle Chips mit farbigem Karton, Moosgummi oder ähnlichem (möglichst schweiß- und frühstücksrestefest): Du brauchst 2 Farben, eine Seite z.B. rot, die andere grün. (Sowas wie Kopf oder Zahl halt.) Nun steht auf der Hälfte der Chips je eine Zehl auf der roten Seite (Mannschaft ROT), auf der anderen auf der grünen Seite (Mannnschaft GRÜN). (Zahlen von 1 bis Hälfte deiner Schüler verwenden. Wenn ungerade Zahl, muss der übrig Bleibende an die Tafel schreiben z.B.) Chips von den Kids ziehen lassen. (Besonders spannend ist es, wenn sie ihre Mannschaft und ihre Nummer geheim halten, dann weiß zuerst keiner, wer gegen wen antritt.) Nun sagst du zuerst die zu übersetzende Vokabel an, alle überlegen (Das ist der Vorteil bei der Methode: Alle müssen bei allen Vokabeln mitmachen.). Dann sagst du eine Zahl. Die beiden SchülerInnen mit dieser Zahl sollen jetzt das Ergebnis nennen, wer 1. ist erhält einen Punkt für die Mannschaft. (An der Tafel Strichliste führen.)

    Viel Spaß / Erfolg!

    Bei uns im Seminar wurde entweder das Klammersystem oder aufstellbare Ampeln ("Ich bin fertig", "Ich brauche Hilfe!") empfohlen. Ich habe es in meiner 4. mal spontan ausprobiert, nachdem sie Anfang des Schuljahres alles Melden vergessen hatten, für jeden geschriebenen Buchstaben eine Bestätigung wollten und ich im Chaos meiner Angebots-Kopien auf zu wenig Platz fast verzweifelt bin: Tafel, eine Seite "Ich brauche Hilfe", andere Seite "Ich bin fertig", für jedes Kind eine Karte mit dem Namen drauf auf den Platz + 1 Magnet. Wer Hilfe braucht, darf zuerst leise den Nachbarn fragen. Wer dann immer noch Hilfe braucht, heftet seinen Namen an die Tafel und setzt sich leise wieder hin. Wer fertig ist, nimmt sich etwas anderes und beschäftigt sich so lange still, bis ich vorbeikomme. Hilfsgesuche werden zuerst "bearbeitet". Hat super geklappt, es gab nur einmal ein Problem mit der Reihenfolge und nachdem in der Stunde davor bestimmt jede Minute ein Kind Hilfe brauchte, waren es plötzlich erstaunlich wenig! Ich fühlte mich wesentlich weniger gestresst und hatte irgendwie das Gefühl "mehr Überblick" zu haben. Falls ich mal eine Stelle bekommen sollte und dann selber entscheiden darf über meine Unterrichtsmethoden, werde ich das zum Standard machen!

    Zitat


    ...Irgendwie habe ich gerade das Gefühl, dass alle interesanten Veranstaltungen gleichzeitig sind. Schwer sich da zu entscheiden.
    Kann jemand vielleicht sogar sagen, wieviele Stunden für was sinnvoll sind? In gleichen Teilen für die einzelnen Fächer und die Pädagogik/Philosophie/Didaktik ? Also 3 bis 4 Zeitstunden pro Segment pro Woche? Oder Schwerpunkt auf die Fächer?

    Hallo Laura,

    erstmal: Dass alle interessanten Veranstaltungen gleichzeitig sind, ist normal. Scheint an jeder Uni so zu sein. Bei uns waren immer alle Seminare in Musikwissenschaft und Musikdidaktik auf 3 Termine verteilt. (Naja, und man brauchte halt 21 solcher Seminare am Ende, da hatte man zu tun, weil gleichzeitig noch Chorleitung und Tonsatzunterricht lag. :D - Immerhin kann ich inzwischen drüber lachen.)

    Kleiner Trost: Nicht alle Seminare, die interessant klingen, sind interessant. Bei uns waren so 20 bis 30% der interessant klingenden Seminare auch wirklich interessant, verständlich und eventuell für das künftige Berufsleben ein klein wenig nützlich. Wir hatten den Vorteil, dass man meist noch in der 2. (oder sogar 3.) Woche in ein Seminar neu einsteigen konnte, d.h. wenn mir das eine nicht gefiel, bin ich in der 2. Woche in ein anderes zur gleichen Zeit gegangen.
    Wenn du die Möglichkeit hast, vorher mit älteren Studenten zu reden, frag sie doch nach den Seminaren und Dozenten aus. Da spielt dann zwar subjektive Meinung auch noch ne Rolle, aber wenn dir 3 ältere Studenten sagen "Geh da nicht hin, da schläfst du ein." ist es wenigstens ein bisschen repräsentativ. ;)

    Aufteilung der Fächer:
    Hängt stark von deiner Uni ab. Wenn du Veranstaltungen hast, die aufeinander aufbauen, musst du da rechtzeitig mit anfangen, sonst kommst du später nicht mit den Prüfungen / Scheinen hin. (Bei uns z.B. Einführungsveranstaltungen in Psychologie und Pädagogik und Fachdidaktik, erst danach war ein bestimmtes Praktikum möglich und erst nach den Praktika Hauptseminare. Kann mir vorstellen, dass es in Englisch auch sowas gibt.) Wenn in einem deiner Fächer wenig Veranstaltungen angeboten werden, besuche regelmäßig in diesem Fach Veranstaltungen, sonst kommst du mit der Zeit nicht hin später. Hast du überall reichlich Auswahl, such dir aus, was dich interressiert, dir gefällt und am besten in deinen Zeitplan passt. (Achte auf die Veranstaltungsorte, ob du z.B. lange Fahrzeiten hast!) Ich habe z.B. in Pädagogik oder Psychologie oft 1 oder 2 Veranstaltungen gehabt, 2mal gar keine und 2mal 4 bis 5(ganz am Anfang und kurz vor der Prüfung). Manchmal ist es schwer, einen Schwerpunkt zu setzen, weil bestimmte Abfolgen von Veranstaltungen vorgeschrieben sind, die so angelegt sind, dass jedes Fach davon ausgeht, dass du in jedem Semester natürlich dieses Fach als Schwerpunkt hast. :O

    Ich vermute, dass du in deiner ersten Uni-Woche die Feststellung machen wirst, dass du zu denjenigen gehörst, die sich überaus früh einen überaus großen Kopf um ihre Kurse gemacht haben. ;)

    Liebe Grüße,
    Conni

    Zitat


    Hallo!

    Ich hab diesen thread mal ins Topic "Referendariat" verschoben.

    grüßli,

    philosophus, preußischer zuchtmeister ;)

    Hey super, wenn wir dich nicht hätten! ;)

    Was züchtest du eigentlich? Kann man das für den Sachunterricht gebrauchen? :D

    Hi Laura,

    bei uns gab es von der Fachschaft oder dem Institut kurz vor Semesterbeginn immer noch ein "Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis". Darin findest du Beschreibungen zu den Kursen. Es stehen aber nicht alle drin, weil nicht alle DozentInnen ihre Kurse beschreiben.
    Ich habe mir meinen Stundenplan immer "provisorisch" aus dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis unter Zuhilfenahme des großen Vorlesungsverzeichnisses zusammengeschustert, in den ersten 3 Wochen wurde er dann ungefähr 5 bis 10 mal geändert, da ich 1. Musik als Fach hatte (Absprachen für Einzel- und Gruppenunterricht, der immer genau dann liegt, wenn man in ein Seminar wollte) und sich 2. die Kurse dann manchmal als nicht nett herausstellen (Tolle Beschreibung / toller Titel und nichts dahinter. Eine 25-seitige Hausarbeit, 2 Referate, 5 Protokolle und 3 Extrasitzungen für einen Leistungsnachweis wären für mich übertrieben, einschläfernde Dozentenmonologe (Wenn das in der 1. Sitzung schon so ist, wird es im Allgemeinen nicht besser.), manchmal wollte der Dozent dann auch ne Pause und danach war aufgrund der Fahrzeit für mich der nächste Kurs in der anderen Uni nicht mehr pünktlich zu schaffen...) Ich fand es aber IMMER hilfreich, mir vorher zu überlegen, was ich machen möchte. Meist bin ich in den ersten 2 Wochen in viel mehr Stunden gegangen als nachher übrig blieben, um mir erstmal noch etwas anzuschauen, zumindest bei Seminaren, zwischen denen du wählen kannst, ist das eine gute Möglichkeit, ein spannendes Thema oder eine(n) gute(n) Dozenten/in zu finden. Ansonsten wissen die StudentInnen in der Fachschaft meist ganz gut, bei welchen DozentInnen du was lernen kannst, welche hohe Anforderungen stellen, welche Schlaftabletten sind, welche prüfen dürfen etc.

    Und ich kann auch elefantenflip nur zustimmen: Ich habe viel zu viel Zeit im Studium "abgesessen": DozentInnen, die nur über 1 Thema sprechen wollten (selbst wenn das Seminar ganz anders hieß), Schlaftabletten, sinnlose Kurse, weil "sie gut im Stundenplan lagen". Einige dieser Quälereien waren nötig: Es gab bei uns im Fachbereich (Auslaufmodell) nur noch wenige, die bei uns prüfen durften, eine meiner Prüferinnen bot Seminare an, in die ich freiwillig nicht wieder gehen würde, ich hatte aber keine andere Wahl, die andere mögliche Prüferin war dauerkrank; Wichtig auch, wenn du einen bestimmten Schein brauchst. Wichtig auch mal, wenn du irgendwo einen Schein bekommen musst und ihn in dem Seminar leicht bekommen kannst. Als Ausgleich für die gewonnene Kraft / Zeit kannst du dann z.B. ein anderes, sehr aufwändiges Seminar machen, in dem du viel lernst, was bei einem superguten Dozenten ist etc. (Ich hatte zuerst Musik und Mathe für SekI / II und war mit 20 Semesterwochenstunden mehr als reichlich bedient, es war zeitweise schlimmer als jetzt im Referendariat! Ich musste also im Studium darauf achten, dass ich meine Zeit so einteile, dass mir immerhin noch 5 Stunden Schlaf pro Nacht in der Woche blieben. Also z.B. Kurse gesucht, in denen ich Hausarbeiten in der vorlesungsfreien Zeit schreiben musste, statt ein Referat mit 3 Gruppen-Vorbereitungs-Marathon-Sitzungen zu halten. Dieses Problem wirst du vermutlich nicht so stark haben...)

    So, eh ich noch weiter abschweife wünsch ich euch nen schönen Sonntag.
    Gruß,
    Conni

    Hi ihr,

    ich habe eine 1. Klasse 3 Stunden pro Woche in Deutsch (Bei uns gibt es - noch - keinen BdU, habe also immer meine Ausbildungslehrerin drin und teilweise Probleme, meinen Unterricht nahtlos an ihren anzuschließen bzw. das Problem, dass ich meist unterrichten muss, was sie will bzw. z.B. jetzt mit einem Lese-und-Schreiblern-Konzept arbeiten muss, mit dem ich persönlich einfach nicht klarkomme.) und in Musik die andere 1. Klasse (manchmal möchte die auch meine Musik-Ausbildungslehrerin unterrichten), die 3., die 4. und die 5. Klasse (insgesamt 6 Stunden). Dort habe ich die Stoffpläne selber erstellt und darf sie größtenteils auch so unterrichten. Außerdem möchte meine Musik-Ausbildungslehrerin noch, dass ich die 6. Klasse teilweise auch noch übernehme (in der Zeit hab ich Deutsch in der 1 ?!?), meine AL in Deutsch beschwert sich schon, dass ich so selten bei ihr bin (gibt mir aber nicht mehr Stunden) und die mir fehlenden Deutschstunden (hatte im letzten Schuljahr schon zu wenig und jetzt sollte ich eigentlich auch wieder 4 bis 5 haben) werde ich mir wohl punktuell (Lernwerkstatt etc.) in der Klasse meiner Musik-AL "abholen". Außerdem soll ich im November noch Sportunterricht in der 1 übernehmen (Tanz und Singspiele als Thema). Plus 2 AG-Stunden pro Woche + die Stunden, die ich mit Kopieren von Material für meine ALs beschäftigt bin (durchschnittlich 1 bis 2) + eine Computer-AG, in der ich helfen soll. (Vielleicht hätte ich am Anfang sagen sollen: "Computer? Ist das was zu essen?". An der SchiLF zum Thema "Computer" "darf" ich selbstverständlich teilnehmen. :rolleyes: )

    Leicht bedient,
    Conni

    Hi ihr,

    in Berlin und Brandenburg werden auch nicht alle ins Referendariat aufgenommen.
    In Berlin war die Situation vor 1,5 Jahren so schlimm, dass fürs Grundschullehramt von über 160 BewerberInnen im Hauptverfahren nur etwa 25 ne Stelle bekamen, mit dem Nachrückverfahren waren es zusammen dann 43. Für mein Schwerpunktfach hieß das: 12 Bewerber auf 2 Plätze und das, obwohl mir immer gesagt wurde: "Ach was, Musiklehrer brauchen sie doch, da hast du kein Problem." Inzwischen wurden wieder mehr Grundschul-LehramtsanwärterInnen aufgenommen, so dass es nur noch einen kleinen Rückstand gibt. Das ganze ging über eine Rangliste: 2/3 der Plätze wurden zuerst nach Fach (Also 2 Plätze mit Musik als Schwerpunktfach...), dann nach Note vergeben. Da auf ganze Noten gerundet wurde, konnte es vorkommen, dass manche Noten zu oft da waren, d.h. es wurden andere Kriterien eingeführt (Pflegebedürftige Angehörige, Kinder, Sozialhilfeempfänger, Ehepartner, bereits mehr als 3 Monate mindestens mit halber Stelle an einem pädagogischen Arbeitsplatz gearbeitet.) Dann 1/3 der Plätze nach Wartezeit auf die gleiche Art und Weise.
    Ich habe mich dann in anderen Bundesländern beworben und - nach einer weiteren Absage durch Berlin - vor knapp einem Jahr im Land Brandenburg angefangen. (Dort wurden ca. 50% aller BewerberInnen für GS genommen, wie genau es dort mit Listen aussieht weiß ich nicht, also was zählt.) Bisher gefällt es mir - im Vergleich zu dem, was ich sonst hier so lese oder von BerlinerInnen höre - gut. (Gibt natürlich weniger Geld.)

    Gruß,
    Conny

    Hmmm, ich hab es im letzten Jahr gelesen, ich weiß nur nicht mehr wo. :-\
    Unsere Kids hatten das Lesebuch (Leseecke) vom Volk und Wissen Verlag für die 2. Klasse, ich glaub, da wars drin. Wenn ich dran denke, schau ich nochmal in der Schule. (Mein Gedächtnis ist leider sehr schlecht. X( )

    Ab September gibt es vom Persen-Verlag ein Heft + CD mit dem Titel "Musik 1. Klasse". ISBN gibts noch nicht. Ich tipp mal den Text aus dem Verlagskatalog rein:
    "Alles für den Musikunterricht in der Grundschule - auch für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte! Folgende Elemente werden kreativ umgesetzt: Lieder erarbeiten und begleiten, Hörwerke erschließen und strukturierendes Hören anbahnen, Tänze einstudieren, Gedichte verklanglichen, zur grafischen und klassischen Notation von Musik hinführen, einfache Instrumente bauen, nach Musik malen und zu Bildern musizieren. Einfache und originelle Aufführungsstücke oder -lieder bereichern den Unterricht und das Schulleben. Das fächerübergreifende Prinzip wird durchwegs geschickt umgesetzt. Der Aufbau des Bandes folgt thematisch dem Jahreslauf und setzt bei den Kindern keinerlei musikalische Kenntnisse voraus." (Bergedorfer Gesamtkatalog 2003/2004, S. 64)
    Ich werd mir das Heft auf jeden Fall mal bei Klett anschaun, wenn es mir gefällt, kauf ich es auch. (Hatte zum Glück Geburtstag in den Ferien und hab mir Geld für U-Material schenken lassen. :) ) Achja, Kostenpunkt: Heft und CD je 19,80 Euro. (Und keine Ermäßigung.)

    Hi Vanessa,

    also in unserem Schulgarten in meiner eigenen Schulzeit und im Schulgarten meiner jetzigen Schule wurde pflegeleichtes Gemüse angepflanzt bzw. gesät, das sich dann bei Erfolg ernten und zu einem gemeinsamen Essen verspeisen lässt. Radieschen haben sie neulich gesät. Außerdem gibt es Johannisbeer- und Stachelbeersträucher. Wir hatten früher Zwiebeln und Rosenkohl. Mein Vater hat außerdem mal ne angekeimte Kartoffel in den Balkonkasten gesteckt und die keimte ohne großes Zutun (nur gießen), so dass wir viele Mini-Kartoffeln hatten. (Allerdings haben die ja giftige Teile, darf man das im Schulgarten???)

    Gruß,
    Conni<br>

    Ich greife das Thema mal wieder auf.

    Barbara schrieb:

    Zitat


    Dann habe ich mir vor kurzem ein Probeheft von "MIP" vom Hleblingverlag schicken lassen und muss echt sagen, das Heft ist spitze! Das ist für Klasse 1-10 und die Beiträge sind jeweils gekennzeichnet für welche Klassenstufe sie gedacht sind.

    Ich habe die Zeitschrift für ein Jahr abboniert und das erste Heft + CD erhalten. Neben den Originalen und den Playbacks für die Songs ist ein CD-ROM-Teil auf der CD: Ein Video des vorgestellten Tanzes, die Einzelfiguren des Tanzes auf Video (+ realplayer), ein paar zusätzliche Arbeitsblätter als PDF (+ Acrobat reader) und eine Special-Version des Programmes "ejay" (Sequenzerprogramm), die bewusst einfach von der Bedienung gehalten ist (keine Menüs, kein Scrollen) und mit dem man dann in 3 verschiedenen Stilen (HipHop, Dance, Techno) aus einzelnen Bausteinen auf verschiedenen Spuren einen Song basteln kann. Auch ein paar Sprachelemente sind dabei, aufnehmen geht wohl auch, hab ich aber noch nicht ausprobiert.

    Gruß,
    Conni<br>

    Hi ISA,

    du könntest es vielleicht unter http://www.dirk-bechtel.de/forum/ mal probieren. Das ist ein Musiklehrerforum, und es gibt ein paar Lehrer dort, die schon Rap oder Hip-Hop im Unterricht gemacht haben oder auch Deutsch-Lehrer sind. Du solltest vermutlich dazuschreiben, dass du keine Musiklehrerin bist und eventuell auftauchende Aussagen a la "Die Jugend von heute" einiger Lehrer "alter Schule" ignorieren. Falls keine Antwort kommt, kannst du es über die dazugehörige Mailinglist probieren, dort gibt es viele Artikel pro Tag, ist viel belebter als im Forum. Allerdings sind dort viele Lehrer "alter Schule" und dann: s.o. 8)<br>

    zeki

    Zitat


    Es kann sein, dass ich mich täusche: Aber bezeichnet man mit einer eheähnlichen Gemeinschaft nicht eine gleichgeschlechtliche Ehe? Bin mir aber nicht sicher...

    Das was du meinst heißt "Lebenspartnerschaft". Verwirrend. Aber da die Ehe papstgewollt ist und die Lebenspartnerschaft nicht und es zudem zwischen der Lebenspartnerschaft und der eheähnlichen Gemeinschaft noch Unterschied gibt, ist es nötig, da immer andere Begriffe für zu haben. Alles klar? ;)

    Ronja

    Zitat


    Hallo Inna!

    Also bei "Bestandteile des Namens" ist meines Wissens so etwas wie "von" gefragt - wenn du das nicht hast (wer hat das schon ?):

    Iche, iche. Ich hab das aber bisher immer neben den Vornamen geschrieben, so wies im Telefonbuch steht. Oder manchmal auch vor den Nachnamen, je nachdem wieviel Platz im Formular wo ist und wie ich grad lustig bin. (Bei offiziellen Sachen immer wie im Telefonbuch.) Jedenfalls müssen die Leute jetzt immer 2mal suchen, ob ich unter "v" oder dem Anfangsbuchstaben meines Nachnamens zu finden bin. :D
    Und die Kinder kommen durcheinander und hängen das "von" nun auch an die Namen anderer Lehrerinnen. Bis zum Ende des Schuljahres war das halbe Kollegium auch so weit. 8) Du siehst, man kann Spaß haben im Referendariat.

    Grußvon
    von Conni<br>

    Hi Carla,

    ich habe mich auch aufs Ref gefreut. Ich hatte - glaube ich, wenn ich die ganzen Horrorstories lese - alles in allem Glück mit Schule, Ausbildungslehrerinnen und SeminarleiterInnen. Auch wenn es anstrengend und teilweise schlafraubend ist und ich das, was ich in der Uni gelernt hab, kaum umsetzen kann (Habe auf Ex-BRD-Territorium studiert und bin in einer Schule auf Ex-DDR-Territorium. Das merkt man auch 13 Jahre nach Mauerfall noch extrem deutlich.), macht mir die Arbeit Spaß! (Und ich schlafe auch fast nie dabei ein, in der Uni hab ich bei einigen Dozenten fast jedes mal große Mühe gehabt, die Augen halbwegs offen zu halten. :D )

    Liebe Grüße,
    Sommerferien - Conni<br>

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