Beiträge von CDL

    Ich erinnere mich gut an den Moment im Seminar in NRW als plötzlich alle von "Themen in der EF" gesprochen haben. Ich (und die anderen aus RLP) nur so: "In der was? Was soll das sein?" :D

    (Und wieso heißt das überhaupt EF und nicht wenigstens E-Phase wie anderswo...)

    Hmm, was ist denn eine "EF-Phase"? Ist damit der Unterrichtseinstieg gemeint? Oder geht um eine bestimmte Klassenstufe ("Einführungsstufe")? *BW is lost in space*

    (...)

    Bildung, Teilhabe und Job und Jobaussichten sind sehr wichtig. Die Gesundheit ist das Allerwichtigste. Gerade ab dem älteren Jahrgängen (Klasse 7 Aufwärts) ist aus meines Sicht das folgende überlegenswert:

    Abbruch des aktuellen Schuljahrs, das heißt, alle machen das Schuljahr im kommenden Jahr noch einmal. Besonders starke Schüler können kurz vor Sommer Qualifizierungsprüfungen machen um trotzdem aufzurücken.

    Wird nicht kommen, ich weiß.

    Überlegenswert müsste es trotzdem bleiben

    Ich sehe aktuell keinen Bedarf bei uns prinzipiell alle das Schuljahr wiederholen zu lassen. Und ich bin nicht am Gymnasium und habe eine Klientel mit durchaus schwierigem Hintergrund, die intensiver Betreuung und Unterstützung bedarf im Unterricht. Bei uns funktioniert das aber trotz aller Holprigkeiten die die Technik mit sich bringt sehr gut mit dem Fernunterricht, ich komme normal voran mit meinem Stoff in den Gesellschaftswissenschaften und sogar schneller als sonst in der Sprache. Ich glaube insofern nicht, dass das in dieser Pauschalität sinnvoll wäre (von dem Umstand, dass es politisch nicht durchsetzbar wäre ganz abgesehen). Sinnvoll würde ich es allerdings finden, wenn es beispielsweise Stunden und Kontingente (Personal) geben würde, um statt "Lernbrücken" in den Sommerferien (so nannte sich das in BW letzten Sommer) kontinuierliche Förderstunden im Schuljahresverlauf anbieten zu können. Davon würden sehr viele SuS profitieren und könnten einiges, was jetzt vielleicht auf der Strecke bleibt auch wieder aufholen. Sinnvoll fände ich es gerade auch für dieses Schuljahr die Option zu geben Bildungspläne entspeckt zu vermitteln ohne die Verpflichtung solche "Wahlinhalte" in den folgenden Schuljahren nacharbeiten zu müssen. Das würde SuS die aktuell besonders belastet sind (und natürlich habe ich auch solche mit dabei) denke ich sinnvoll entlasten, so dass mehr Kraft fürs Wesentliche bleibt. Den größten Verlust sehe ich aktuell in der sozialen Entwicklung. Um den auszugleichen braucht es aber nicht zwingend eine Wiederholung des Schuljahrs, sondern vor allem wieder möglichst schnell möglichst viel (gesunde) Normalität für unsere SuS.

    Ich glaube, um dauerhaft im 5G-Netz funken zu können muss man Moderna und Biontech bei Erst-und Zweitimpfung mixen.:doc:

    Mir haben heute reihenweise 8er erklären wollen, warum sie sich nicht impfen lassen. Von Unfruchtbarkeit bis Behinderung kam da so ziemlich jedes Impfklischee raus. Als ich ihnen erklärt habe, dass qua Alter und bisheriger Altersgrenzen bei der Zulassung sowieso niemand vorhabe sie aktuell zu impfen waren sie plötzlich ganz still. So konnte ich sie dann doch auf die eine oder andere fehlerhafte Meldung der BILD und Co zu dem Thema aufmerksam machen und wertungsarm deutlich machen, was man aktuell über die Impfstoffe weiß und was nicht. ( Nicht falsch verstehen: Ich bin ein großer Fan ergebnisoffener Debatten im Unterricht und lasse die SuS gerade immer wieder zu verschiedenen Aspekten, z.B.Kinderrechte und Corona, die Coronalage mit einbeziehen. Aber um mehr als Meinung zu produzieren, sprich bei politischen Urteilen landen zu können braucht es halt erst einmal Substanz, die heute bei den Mädels die da so vehement waren zum Thema nicht vorhanden war. Da sehe ich mich dann auch in der Pflicht deutlich zu machen, dass die Faktenlage anders ist, als von ihnen vermutet.)

    Och hier in BW ginge das ja durchaus mit Französisch als 1.Fremdsprache, im Saarland sicherlich auch völlig unproblematisch und in anderen BL kommt es dann eben darauf an, wie groß die örtliche Flexibilität ist oder alternativ wie gut gefüllt die Nachhilfekasse ist. Ich hatte im Studium mal eine Schülerin zur Nachhilfe, die nach Bula-Wechsel ein Jahr Französisch in 6 Wochen Sommerferien weitestgehend nacharbeiten musste (3 Wochen nach Schuljahresbeginn war eine Feststellungsprüfung, ob sie das Vorjahr wiederholen müsste wegen Franz oder in dieser Klasse bleiben dürfte).

    Ich sehe nicht, warum ich mich von Aussagen distanzieren müsste, die ich nicht getroffen habe oder Fakten unkommentiert bestätigen soll, nur um meine Diskursbefähigung nachzuweisen, die mir ohne jedwede inhaltliche Rechtfertigung in Abrede gestellt wird. Ich stehe sicherlich nicht unter Rechtfertigungszwang und fände es umgekehrt schade, wenn du auf diese Weise diskutieren wolltest. Der Beitrag, auf den ich deines Erachtens reagieren sollte forderte lediglich ein Abnicken, eine inhaltliche Äußerung ist deinerseits nicht gewünscht gewesen. Das ist mir an der Stelle zu dürftig als diskursiver Weg. Denn nur Abnicken müssen ehe ich eine Rederecht erhalte, nur um abgewatscht zu werden, wenn ich nicht brav Folge leiste hat etwas unangenehm Patriarchales für mich. Das mag so nicht intendiert sein von dir, fühlt sich aber genau so an gerade. In dem Fall verzichte ich lieber auf eine weitere Debatte, gleich wer dann auch enttäuscht sein mag von mir (ziemlich starker emotionaler und argumentativer Tobak btw, der in mir Ablehnung provoziert, da ich mich ungern emotional nötigen lasse). Wenn du inhaltlich diskutieren möchtest gerne, dann aber bitte ohne mir Vorschriften machen zu wollen, was ich erst wie zu kommentieren habe, ehe ich mitreden darf.

    Dann kleiden sich bei Euch bisher alle gut bis unauffällig.

    Peinliche Socken kann auch dann nicht übersehen, wenn man geradeaus guckt.

    Wie sehen denn solche "peinlichen Socken" aus? Aufgedrucktes Nacktbild des Trägers? Politische Statements über den Unterstützungswert der AfD? Mehr sichtbare Löcher, als z. B. Ringel? Und wie viel Hochwasser muss eine Hose im Winter haben, um solcherlei Socken oder auch andere keinesfalls übersehen zu können? (Ich trage ja im Winter nur Stiefel oder Stiefeletten, da sieht man prinzipiell gar keine Socken, abgesehen vom Hochsommer aber auch Hosen, die 1cm vor dem Boden enden, ergo gar nix preisgeben über meine Strümpfe.) :zahnluecke:

    CDL: was ist dann der Unterschied zwischen einer integrierten Gesamtschule (habt ihr doch auch oder?) und einer Gemeinschaftsschule mit Oberstufe? Die Verteilung der aufgenommenen SuS? Die Zahl der geteilten Kurse?

    IGS gibt es nur drei in BW. Das war ein Pilotprojekt mir ursprünglich sieben Modellschulen , von denen inzwischen nur noch die Schulen in Mannheim, Freiburg und Heidelberg übrig geblieben sind. Das Modell konnte sich politisch nicht durchsetzen, insofern dürfen keine weiteren IGS gebildet werden in BW nach aktueller Rechtslage, die existierenden IGS dürfen aber fortbestehen. Es gibt einige Unterschiede zu den Gemeinschaftsschulen im Modell (nicht zuletzt auch, um nicht durch die Hintertür doch noch den Modellversuch als gelungen zu bezeichnen). So sind an den Gemeinschaftsschulen beispielsweise bestimmte Unterrichtsformen vorgeschrieben, es sollen bis zu einer bestimmten Klassenstufe (hab ich gerade aber nicht im Kopf, wo der Cut kommt, eventuell in Klasse 8 ? ) nur dann Ziffernnoten erteilt werden in Klassenarbeiten bzw. Zeugnissen, wenn Eltern dies ausdrücklich verlangen, ansonsten wird lediglich rückgemeldet, in welchem Umfang Komptenzen bereits erzielt wurden, etc. Während die GMS aus alten Hauptschulstandorten weitestgehend hervorgegangen sind und insofern auch vorrangig diese Klientel haben, haben die IGS tatsächlich eine durchmischtere Klientel, wie man sie sich bei Bildung der GMS zumindest politisch (vor Ort sind die Schulen sicherlich realistischer, was ihre Klientel anbelangt) für diese erhofft hatte und gelten (dabei gehe ich vom Staudinger in FR aus, vermute aber, dass das für die beiden anderen IGS analog Geltung haben dürfte) als guter Weg ein Abitur zu erzielen, auch wenn man eben nicht direkt aus einem Akademikerelternhaus stammt, weil dort eben eine andere Klientel "abgeholt" und "mitgenommen" wird, die dieses Potential mitbringt.

    Nachtrag zu Gemeinchaftsschulen in BW: Aktuell gibt es vier mit integrierter Oberstufe und für weitere GMS (habe gerade die korrekte Zahl nicht im Kopf und finde den Artikel dazu nicht, aber im nierdigen einstelligen Bereich) wurde gerade beginnend ab kommendem Schuljahr ebenfalls eine integrierte Oberstufe genehmigt. Die Mehrheit hat aber in BW keine integrierte Oberstufe und wird diese realistisch auch nie haben.

    Berlin z.B. fährt ja dann die Variante jeder Schüler jeden Tag in der Schule, aber umschichtig. 3 Unterrichtsstunden und 2,5h Hort (während die anderen Unterricht haben, das haut genau hin).

    Was würdet ihr davon halten (somit die Kinder von 8-13.30 Uhr betreut und anschließend noch Notbetreuung möglich oder davor auch)?

    Ich finde das deutlich schöner als tageweise oder wochenweise zu wechseln.

    Mag für GS funktionieren können, ab Klasse 5 bei uns völlig unrealistisch, nicht zuletzt, weil wir keine OGS sind, aber auch schlichtweg, weil bei uns dann der Platz wieder nicht reicht wenn alle da sind, um Abstände überall zu wahren (nur ein Treppenhaus, durch das sich zu Stoßzeiten fast 1000 Leute bewegen...)

    Da möchte ich entschieden widersprechen. Ich halte Rasieren für überflüssig. (freut euch schon mal auf das Forentreffen ;))

    Vor allem aber ist das doch bitte eine individuelle Entscheidung und kein Modediktat, dem man- gleich ob als Frau oder als Mann (oder Divers)- folgen müsste. Wem das gefällt, der möge Ganzkörperkahlschlag oder Teilabholzung betreiben, wer das für sich ablehnt oder sich in Naturform lieber mag, möge das genauso für sich selbst handhaben. So oder so geht das die Umwelt nun wirklich gar nichts an.

    Ich hoffe drauf, dass wir in der GS tageweise wechseln können. (letztes Mal durfte ich nicht).

    Ein Tag Präsenz: Sachen einführen, Fragen vor Ort klären, ...

    Ein Tag Distanz: Arbeit am Wochenplan, Wiederholung, Vorbereitung, Nachbereitung, .....

    Und Kinder, die wirklich unterkommen müssen, kommen halt in die Betreuung.

    kl. gr. frosch

    Kann ich für die GS nachvollziehen und erachte ich dort auch für sinnvoll. Für die weiterführenden Schulen wäre das ehrlich gesagt das komplette Chaos. Dann sehe ich je nachdem, wie meine Stunden liegen manche SuS gar nicht in der Woche, manche in einer von drei Stunden und muss tageweise auch noch im Blick behalten, in welcher Lerngruppe welche Teilungsgruppe wann anwesend ist oder nicht. Wochenweiser Wechsel wäre bei uns sinniger, auch damit die SuS bei den vielen kleinen Fächern und Lehrerwechseln selbst nicht den Überblick verlieren, was für wann zu bearbeiten ist.

    Im Gegenzug dürfen uns dann auch einig sein über die sogenannte Siedlungspolitik und die verurteilen. Mache ich gerne mit!

    Dafür kriege ich wieder das mit der einzigen Demokratie dort unten, ja?

    (...)

    ? Möchtest du sagen, dass du einen Gummipunkt dafür erhalten würdest, dass Isreal der einzige demokratische Staat im Nahen Osten sei, oder worum geht es an dieser Stelle? Falls ja, wüsste ich zwar nicht, was dir das bringt, aber klar, den Gummipunkt gebe ich dir doch gerne. (Wobei ich das auch an keiner Stelle in Abrede gestellt habe oder stellen würde.)

    Ganz gemischt. Durch die einfacheren Tests ist die Testbereitschaft ein bisschen höher. Problem ist bei uns, dass sowas wie Datenschutz nicht existiert und wir die Testergebnisse auch von anderen Schulen und anderen Lehrern erhalten. Dadurch sind auch einige nicht bereit, sich testen zu lassen. Auch in den Teststraßen der Bezirke gibt es faktisch keinen Datenschutz. Man muss seine Handynummer, Emailadresse usw. angeben und wird hinterher von Werbung (auch mit pornografischem Inhalt) zugespamt.

    Das finde ich echt heftig, dass das derart missbraucht wird von den Betreibern dieser Teststraßen (die ja dann offenbar die Daten entsprechend weiterveräußern, damit es zu solchen Werbespams als Folge kommt). Gibt es da keine Bestrebungen in Österreich, das zu unterbinden, um einerseits den Datenmissbrauch zu unterbinden, andererseits aber eben auch die Testbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen? Gibt es dazu öffentliche Debatten bei euch aktuell?

    Die Logins sind ja unabhängig davon ob man Videokonferenz macht oder nicht.

    Ja, das ist mir klar Julia. Aber entweder du machst keine VKs, dann hast du auch prinzipiell keine Logindaten. (Das wäre das, was du im anderen Thread beschrieben hast). Oder du machst eben doch mindestens ab und an VKs, dann hättest du zumindest für diese Logindaten. Du kannst nicht in einem Thread A erzählen und im nächsten B behaupten und erwarten, dass das nicht auffällt. (Vor allem, da deine Beiträge generell eher vom Kaliber "auffällig" sind.)

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