Beiträge von CDL

    Der Verlauf der Pandemie macht klar, dass es irgendeinen regional ausgeprägten Faktor geben muss, der eine Rolle spielt. In tropischen Ländern kam es nicht zu einem derart stürmischen Wachstum wie hier, allem Anschein nach. Spätestens beim relativ synchronen Kollaps der Infektionszahlen im April und der überall in einem kleinen Zeitraum anlaufenden zweiten Welle ist klar, dass es an irgendwas liegen muss. Ich erinnere daran, dass Schweden ja lange als Kronzeuge Lockdowngegner galt, weil sich auch da über den Sommer eine starke Entspannung der Lage entwickelte.

    Ich vermute es liegt neben Temperatur (die kann nicht so entscheidend sein, der mediterrane Winter ist ja doch relativ mild) vor allem am Sonnenstand, Europa ist wegen des Golfstroms eigentlich die einzige dichtbesiedelte Region so weit nördlich in Polnähe und dem in Deutschland leider völlig unterschätzten Faktor des Vitamin-D-Spiegels. Da gibt es inzwischen einige Studien zu und auch Stimmen die eine schnelle Supplementierung der Bevölkerung fordern. Man geht davon aus, dass jeder dritte in Deutschland einen manifesten Vitamin D-Mangel hat. In anderen Länder (z.B. Finnland) ist man viel mehr dahinter, dass die Bevölkerung ausreichend Vitamin D zu sich nimmt.

    Vitamin-D-Spiegel ist ein starker Prädiktor für eine schwere Coviderkrankung, also, auch wenn es witzig klingt, vergesst euren Lebertran nicht.

    Das habe ich auch schon vor einigen Monaten gelesen, aber wieder etwas aus dem Blick verloren gehabt. Gibt es dazu neuere Ergebnisse? Auf jeden Fall sehr naheliegend, dass eine schwere Unterversorgung (die hierzulande verdammt häufig vorkommt- ausnahmslos alle meiner Freunde, die sich haben testen lassen, hatten einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel, egal wieviel Zeit sie im Freien verbringen) auch solche schweren Erkrankungen begünstigt, weil die Immunabwehr eben nicht so stark dasteht, wie sie es müsste, könnte und sollte.

    Lebertran *brrrrrrrr* nein danke. Meine Hunde mögen den fischigen Geschmack, mir taugen Vitamin D-Kapseln aus der Apotheke dann doch eher und funktionieren bestens, versprochen. ;) Im Herbst/Winter muss ich seit einigen Jahren supplementieren, seitdem stimmen meine Werte auch im Frühjahr/Sommer (wo es davor gerade so über dem Mindestwert war).

    Hallo ihr Lieben,

    ich wurde für das Fach Wirtschaft Sek1 für Sekundar-, Gemeinschafts und Gesamtschulen freigeschaltet. Nun meine Frage : Wenn das in der aktuellen Auswahl nicht gesucht wird, kann man sich auch für die Ausschreibung beliebig bewerben?

    Vielen lieben Dank schon einmal ;)

    Ja. Viel Erfolg.

    Wie alt ist denn die Aussage deiner Zeitung? Haben sie die aktuelle Impfdosenknappheit mit einbezogen oder nur, was vor Ort möglich ist, wenn alles klappt?

    Das war kurz vor Weihnachten, dass ich das gelesen habe. Allerdings war da bereits Moderna vorläufig mit einberechnet. Wenn der jetzt tatsächlich im Laufe des Januars dazukommt einerseits und andererseits die lokalen Impstoffzentren gut anlaufen, effektiv arbeiten und schnell verimpfen, was zur Verfügung steht, könnte denke ich die Realität recht nah an dieser Planung dranbleiben. Ich gehe jedoch auch nicht davon aus, dass wir hier schon Gruppe 3 starten, wenn andernorts womöglich noch nicht einmal Zugehörige von Gruppe 1 versorgt sind. Komplett warten wird man aber auch nicht aufeinander, macht man ja auch jetzt schon nicht, sondern verimpft eben lokal, was man zugeteilt bekommt. Alles andere wäre denke wohl auch Quatsch. Der Impfstoff ist schließlich nicht unendlich haltbar.

    Wurde in der Zeitung berichtet basierend auf den vorläufigen Planungen des regionalen Gesundheitsamtes. Ob es am Ende wirklich so schnell geht werden wir sehen. Ja, es gibt hier natürlich auch ältere Menschen, aber tatsächlich hat der Stadtkreis im Durchschnitt eine recht junge Bevölkerung im Vergleich mit vielen anderen Städten BWs (vor ein paar Jahren war es sogar durchschnittlich die jüngste Stadtbevölkerung BWs, da lag der Altersdurchschnitt knapp über 40 Jahren). Nachdem ich mir ein Restmaß an Anonyimität wahren möchte, suche ich den Artikel jetzt nicht online zum Verlinken, das müsst ihr mir an der Stelle einfach glauben (oder auch nicht). Ich war auch überrascht, weil ich selbst bei der optimistischsten Planung nicht vor Sommer ausgegangen wäre, freue mich aber jetzt einfach, dass es womöglich deutlich früher kommen wird, das gibt wieder etwas Hoffnung und Kraft.

    EDIT: Unser Altersdurchschnitt führt natürlich auch dazu, dass wir eine deutlich größere Gruppe haben an jungen Menschen für die der Impfstoff aktuell gar nicht zugelassen ist im Vergleich zu anderen Städten. Diese Altersverschiebung macht natürlich einen relevanten Unterschied aus bei der Zeitplanung, wer wann drankommen könnte im Idealfall.

    Ab 15.Januar sollen auch noch die kleineren regionalen Impfzentren öffnen. Ich gehe davon aus, dass es ab dann deutlich schneller gehen wird mit den Impfungen. Bei uns in der Region wird davon ausgegangen aktuell, dass bereits ab März Gruppe 3 (zu der u.a. Lehrer gehören) geimpft werden kann.

    CDL: Du meinst doch, dass schulische Entscheidungen hinsichtlich Corona sehr von den individuellen Begebenheiten abhängen (also z.B. kleine Grundschule mit weniger als 200 Schülern vs. Berufsschule mit mehr als 1.000 Schülern), oder? Macht Sinn, aber ich gehe davon aus, dass bei den politischen Ansagen für die Zeit nach den Ferien die individuellen Begebenheiten kaum Berücksichtigung finden werden, war bisher auch kaum der Fall.

    Mein Beitrag Nr. 15.599 war jedoch allgemeingesellschaftlich formuliert, ohne Fokus auf Schule, weswegen ich gar nicht verstehe, warum du jetzt diesen Punkt aufmachst und mich dabei ansprichst.

    Um den Beitrag 15.599 ging es nicht, sonst hätte ich den zitiert. Nachdem du an vielen Stellen aber deine Argumentation damit begründest, was du für richtig hältst angesichts deiner Lebensumstände etc., während du selten bis nie Details offenlegst, was genau eigentlich aktuell wie an deiner Schule läuft, wäre es denke ich hilfeich, wenn du mehr dieser schulischen Details in deine Argumentation mit einbinden würdest. Ja, die Entscheidung, welche schulischen Maßnahmen kommen werden richtet sich am Ende nicht nach unseren einzelnen Schulen sondern werden bundeslandweit mindestens als Rahmen mit Bewegungspielräumen vorgegeben, aber wenn wir hier debattieren und begründen, warum wir welche weiteren gesellschaftlichen oder schulischen Maßnahmen für sinnvoll erachten, dann machen wir das nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund dessen, was wir tatsächlich gerade auch in unserem schulischen Alltag erleben, weshalb es hilfreich ist, diese Erfahrungen in unsere Argumentation mit einzubinden. Das hilft dem Gegenüber zu verstehen, wo du oder ich (oder andere User) tatsächlich gerade mental ""stehen", hilft aber auch einem selbst dabei, um sich bewusst zu machen wo die eigene Argumentation unter Umständen zu stark beeinflusst ist vom direkten Lebensumfeld und so gar nicht übertragbar ist auf die Situation im restlichen (Bundes-)Land, weshalb es womöglich sinnvoll sein kann, dennoch Maßnahmen mitzutragen, die man an der eigenen Schule gar nicht benötigen würde, weil es dort zum Glück gut läuft. Mir hilft es zum Beispiel sehr, wenn ich von German oder Kris24 lese, was dort an den Schulen los ist. Beide sind in meinem Bundesland, haben aber völlig andere Voraussetzungen, obwohl ich in einem der wenigen Hotspots in BW lebe die nicht nur die 200, sondern sogar die 300er-Inzidenz "gerissen" haben. Das hilft mir nicht aus dem Blick zu verlieren, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sind mit denen wir arbeiten und hilft mir beispielsweise auch nachzuvollziehen, warum beide deutlich härtere Maßnahmen befürworten, als ich das aus unserer schulischen Situation heraus für erforderlich halten würde. (Und nur, damit da keine Missverständnisse entstehen: Auch ich würde es angesichts der Zahlen bei uns hier für fatal halten, wenn wir ab dem 11.Januar in reiner Präsenz arbeiten sollten und kann nur hoffen, dass zumindest als Übergang wenigstens ein Wechselmodell zugelassen werden wird an Orten mit hoher Inzidenz. Rein von den Infektionszahlen her fände ich kompletten Fernunterricht bis Ende Januar bedeutend sinnvoller, von meiner Schülerschaft her würde ich das für sehr schwierig erachten (fast durchgehend DaZ/DaFler) und insofern ein Wechselmodell begrüßen.)

    CDL, das ist grundsätzlich eine gute Idee, aber ich habe mich schon mehrfach dazu geäußert, wie ich die Sache vor Ort wahrnehme. Kurzgesagt nahm ich ein völlig unzureichendes Problembewusstsein und eine Kultur des Schweigens wahr, die sicherlich zu den nun insgesamt schlimmen Zahlen vor Ort beigetragen hat.

    Ja, ich habe auch nicht vergessen, was du geschrieben hattest, das fand und finde ich ebenso traurig, wie erschreckend. Ich glaube nur, es ist wichtig, so etwas regelmäßiger einzubinden, weil eben unsere individuellen Situationen sowohl in den Ländern, als dann auch noch an den Schulen so unglaublich unterschiedlich sind. Zumindest hier im Forum können wir es vielleicht schaffen uns so auszutauschen, dass wir tatsächlich ein wenig verstehen voneinander, auf welcher Basis und aus welchen aktuellen Alltagserfahrungen heraus (die eben nicht einfach verallgemeinerbar sind) manche Position entsteht, der wir auch in unserem Alltag wiederbegegnen könnten und so auch gemeinsam abwägen, wo wir uns aufeinander zubewegen sollten und könnten.

    Mich irritiert oft bei deinen Beiträgen der "Tonfall", weil ich sehr oft das Gefühl habe, dass diese Vehemenz weniger aus den Forumsdebatten heraus entsteht, als aus dem, was du in deinem Alltag erlebst und was dich möglicherweise auch etwas verzweifeln lässt. Gerade der letzte Punkt führt dann aber meist dazu, dass ich mich dagegen entscheide mich mit dir streiten zu wollen und auf deine Beiträge nicht weiter eingehe, auch wenn ich diese weiterhin lese. Vielleicht würdest du mehr Resonanz erfahren auf deine Beiträge, wenn du einerseits häufiger deine Situation einbinden würdest und andererseits immer mal wieder bewusst daran denken würdest, dass das, was dich so empört zuallererst in deinem konkreten Alltag stattfindet und nicht in Wortbeiträgen in diesem Forum, die dir oft nur wenig darüber verraten, was dein Gegenüber tatsächlich im Alltag wie handhabt (eh sei denn, dies wird konkret hier beschireben und benannt).

    Länger Beitrag, aber ich verstehe gerade trotzdem nicht genau, was du damit aussagen möchtest, CDL.

    Welchen Teil verstehst du nicht? Die Gesamtaussage scheint mir recht klar zu sein: Deutlich die eigene Argumentation immer wieder auch einrodnen vor dem Hintergrund der eigenen, aktuellen Erfahrungen wie insbesondere an der eigenen Schule Coronamaßnahmen umgesetzt und mitgetragen werden, welche Probleme es ggf. dort gibt, was basierend auf dem Zustand an der eigenen Schule vielleicht auch in anderen Lebensbereichen genauer beachtet werden müsste (durch andere/härtere/leichtere Maßnahmen). Wenn ich verstehe, was du nicht verstehst, formuliere ich das gerne noch klarer.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Weiter wie bisher ohne weitere Einschränkungen bei Inzidenzen von deutlich über 50 scheint mir nicht sinnvoll zu sein. Mich bestürzt, dass ihr in einigen Bundesländern scheinbar so allein gelassen werdet. Dann verstehe ich auch gut, warum hier im Forum manchmal ein - aus meiner Sicht - starkes Murren zu hören ist.

    Ich glaube, es wäre unglaublich wichtig, wenn bei dieser Debatte alle, die sich sehr aktiv an der Diskussion hier beteiligen und die Forderungen haben wie es in die eine oder andere Richtung bei den Schulen weitergehen soll dabei mindestens einmal ihr Bundesland im Profil angeben würden, noch besser fände ich es, wenn eine solche Argumentation auch durch konkrete Beispielse aus dem eigenen Schulalltag unterstützt werden würde. Ich finde es wahnsinnig schwierig angesichts der großen Unterschiede nicht nur zwischen den Ländern, sondern auch noch den einzelnen Schulen einzuschätzen, woraus manche Vehemenz entstehen konnte, die ich aus meinem Alltag (auch wenn wir seit vielen Wochen "entspannt" wenigstens die 200 reißen) zumindest teilweise in diesem Ausmaß nicht nachvollziehen kann, ohne Kenntnis der realen Arbeitssituation der Person, die den Beitrag verfasst. Also bitte fasst euch ein Herz und bezieht eure konkrete Schulsituation in eure Argumentation mit ein. Das hilft letztlich uns allen, damit wir uns besser verstehen und nachempfinden können, warum es aus mancher Position heraus völlig nachvollziehbar nur härtere Maßnahmen geben kann (z.B. Nymphicus ) oder umgekehrt Lockerungen nichts im Weg stehen würde (nachdem die Gastronomie, dein Steckenpferd bei "Lockerungen" dabei wäre @Lindbergh , begründe doch vielleicht umgekehrt einfach mal, wie es schulisch bei euch aussieht und was basierend darauf möglich/erforderlich wäre). Danke.

    Ich würde diesen Beitrag gerade sehr gerne wenigstens fünfmal liken, weil mir da so vieles ganz tief aus dem Herzen spricht. Danke dafür O. Meier .:rose:

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    Es ist einfach immer wieder erhellend zu lesen, dass gerade jemand, der besonders lautstark Einschränkungen aus ethischen Gründen einfordern, diese Ethik nicht länger zur Anwendung bringen möchte, wenn es darum geht anzuerkennen, dass Leben auch dann nicht abwägbar sind, wenn es um das Leben von Menschen im Inland geht versus potentieller Toter anderer Nationalitäten. Der Wert des Lebens ist aber nichts, was sich an Nationalität, Wohnort (Hautfarbe, Behinderung, sexueller Orientierung, Geschlecht- was auch immer sonst Andere an dieser Stelle auch als Kriterien heranziehen mögen) orientieren bzw. bewerten lassen würde. Am Ende zeigt Corona auch einfach ganz überdeutlich, welchem ethischen Kompass wir alle in letzter Instanz folgen, denn wenig legt unsere Wertvorstellungen so unmissverständlich offen in diesem Forum (wie auch in der Gesellschaft), wie es die Corona-Debatten zuletzt vermocht haben und weiter vermögen.

    (Danke für die Inspiration zu einer schönen Klassenarbeitsaufgabe zum Grundgesetz bei meinen Hasen Nymphicus und @Lindbergh . Einmal Impfstoffverteilung nach Nationalitäten/Herkunft/Wohnort- mal schauen, was der ethische Kompass meiner SuS dazu sagt. )

    Äh... danke für die Aufklärung. Ich bekomm sowas immer nicht mit.

    Verständlich. Lässt sich zum Glück zumindest anhand der Profile nachvollziehen, wenn der Nutzername gewechselt wurde oder auch anhand der Beitragshistorie. Ich bin mir sicher früher oder später wären dir aber die inhaltlichen Ähnlichkeiten aufgefalen und hätten zumindest zu Verwunderung geführt, wer wohl der stilistische Zwilling des ehemaligen Studenten ist. ;)

    Kannst Du mal Beispiele für Länder außerhalb Europas und Nordamerikas nennen die momentan stärker betroffen sind als Europa? (...)

    Könnte ich, kannst du aber ja auch einfach selbst nachlesen, denn dieser Tonfall:

    Zitat von Nymphicus

    Das ist ja rührend, dass du so selbstlos bist. Kannst Du mal eingrenzen wieviel tausend zusätzliche Tote und Monate Lockdown Du bereit bist für uns in Kauf zu nehmen, damit man nicht mehr behaupten kann, dass wir furchtbar egoistisch wären?

    motiviert mich null deine Nachfragen ernsthaft zu beantworten, die offensichtlich ja nicht als Nachfragen gemeint sind, sondern in passiv-aggressiver Manier deinen Standpunkt als den alleinig Seeligmachenden unterstreichen sollen.

    Ist doch aber schön, dass du und der Lehramtsstudent aka Lindbergh am Ende ganz einig seid in eurem fröhlich-egozentrischen "Ich zuerst", wenn es um Impfstoffstrategien geht. Ente gut alles gut oder so. (Gilt gerüchteweise auch für Erpel und diverses anderes Geflügel...)

    Fang einfach an das zu studieren, was dein Vater will. Sobald du 18 bist kannst du den Studiengang wechseln. Vielleicht kannst du dir sogar die erworbenen Scheine auf das Lehramtsstudium anrechnen lassen. Sollte dir dein Vater daraufhin den Geldhahn zudrehen, hast du ja bereits Hinweise bekommen, was dir rechtlich zusteht. Ist nicht schön, aber was dein Vater mit dir macht ist auch nicht schön.

    Der Thread ist vom September 2019. Ob der/die TE überhaupt noch mitliest im Forum ist unbekannt, der Thread dürfte sich unzwischen längst überholt haben. Vielleicht bei "Ausgrabungsarbeiten" vor der Antwort kurz mal einen Blick auf das Datum der Erstellung, sowie des letzten Beitrags werfen und dann nochmal schnell reflektieren, ob eine Antwort tatsächlich noch irgendjemandem weiterhelfen wird können. ;)

    Im ersten Lockdown haben doch viele Verlage das sogar selber als Link zur Verfügung gestellt, also ich würde direkt dort noch mal anfragen, die waren zumindest im 1. Lockdown da sehr großzügig und inzwischen haben doch diverse Verlage (wie z.B. Westermann usw.) das auch so, dass du es von überall runterladen und nutzen kannst (mit der BiBox z.B. wobei ich noch nicht ausprobiert habe, wie genau das nun gehen soll).

    Ja, Bibox habe ich selbst in einem Fach, hilft mir dummerweise nicht für mein fremdsprachiges Material weiter. Ein guter Hinweis mit den Regelungen aus dem 1.Lockdown, leider habe ich keine völlig klaren Aussagen des Vertrages gefunden, dass dies auch weiterhin so großzügig gehandhabt werden würde, insofern wäre alternativ eine klare rechtliche Regelung ja auch hilfreich (mit der ich dann auch nach Corona z.B. erkrankten SuS Hörverständnisübungen digital noch verfügbar machen könnte in unserem LMS).

    Danke schonmal für deine Antwort Herr Rau . In den FAQs des Verlags zum Urheberrecht habe ich schon herausgefunden, dass auch aus Druckwerken wie dem eingeführten Lehrwerk oder Ergänzungsmaterialen Kopien analog oder digital den SuS zur Verfügung gestellt werden dürfen. Dabei muss man z.B. beachten, dass man maximal 15% eines Werks zur Verfügung stellt (unter Sonderregeln für Kurzwerke etc.) und das Lehrwerk ab 2005 erschienen ist, nicht davor. Unklar bleibt für mich aber die Frage, wie eben mit digitalen Lehrmaterialien wie mp3s verfahren werden kann und eben hier ergänzend der Frage, ob ich die digitalen Materialien zumindest dann zur Verfügung stellen darf im LMS, wenn alle SuS das entsprechende Material sowieso bereits besitzen (nur eben nicht zuverlässig abspielen können).:weissnicht:

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